RE: Welche Chemikalien?

#16 von Mark , 06.09.2006 15:23

ZITAt (kzk @ 2006-09-06, 13:32) Das Stoppbad stinkt, und zwar richtig penetrant.[/quote]
Dann lass es weg und nimm einfach Wasser statt dessen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />.
ZITATDer Fixierer, den ich habe, ist für Film und Papier. Das Verdünnungsverhältnis ändert sich aber nicht, ich muß einfach nur einen separaten Ansatz benutzen, richtig?[/quote]
Richtig und bitte so markieren das man die Ansätze nicht verwechseln kann.

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RE: Welche Chemikalien?

#17 von kzk , 08.09.2006 16:12

Dann ist das mit dem Stoppbad eigentlich nur Geldmacherei, oder?



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RE: Welche Chemikalien?

#18 von J.L. , 08.09.2006 17:10

ZITAt (kzk @ 2006-09-06, 0:02) Na dann kann ich den Toner ja getrost weglassen, hatte eigentlich auch nicht vor, eine Sepiatönung zu entwickeln. Und wenn doch - wozu gibts den Ilford XP2[/quote]

Ich frage mich, wo der Zusammenhang zwischen XP2 (ein Negativfilm) und Sepiatönung (Farbveränderung an Papierbildern) besteht.

Sepiatoner kann Bilder sehr aufwerten. Kommt natürlich auch aufs Motiv an.
Vollständig gebleichte Bilder finde ich langweilig - zwischen weiß über hellbraun bis dunkelbraun fehlt irgendwie der Kick, keine Maximaldichte.

Interessant ist, mit verdünntem Bleichbad zu arbeiten, so daß die tiefen Schatten als "Schwarz" stehenbleiben. Dann hat man neben allen Braunnuancen auch noch dunkelbraune bis schwarze Töne.

Es ist total einfach, da rumzuexperimentieren, macht Spaß.

Und anschließend noch Selen-tonen.
Gruß,
Jochen



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RE: Welche Chemikalien?

#19 von kzk , 11.09.2006 14:29

ZITAt (Guthorst @ 2006-09-08, 17:10) Ich frage mich, wo der Zusammenhang zwischen XP2 (ein Negativfilm) und Sepiatönung (Farbveränderung an Papierbildern) besteht.[/quote]

Irgendwo hab ich mal von einem Trick gelesen, den XP2 im C41 Prizess entwickeln und dann auf Colorpapier oder irgendwieso... leider hab ich es nicht mehr ganz im Kopf. auf jeden Fall soll man damit eine Sepia-Tönung erzeugen können (nicht zu verwechseln mit dem Grün/Weiß-Trick, der ebenfalls mit dem XP2 zu erzeugen ist).



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RE: Welche Chemikalien?

#20 von Mark , 11.09.2006 14:44

ZITAt (kzk @ 2006-09-11, 14:29) Irgendwo hab ich mal von einem Trick gelesen, den XP2 im C41 Prizess entwickeln und dann auf Colorpapier oder irgendwieso... leider hab ich es nicht mehr ganz im Kopf. auf jeden Fall soll man damit eine Sepia-Tönung erzeugen können (nicht zu verwechseln mit dem Grün/Weiß-Trick, der ebenfalls mit dem XP2 zu erzeugen ist).[/quote]
Naja den XP2 im C41 Prozess zu entwickeln ist kein Trick, sondern vom Erfinder so vorgesehen. Wenn dann auf "normalem" Farbpapier ausbelichtet wird, können die BIlder einen Frabstich bekommen, meist ist der braun. So richtig ist ein brauner Farbstich aber keine Sepiatonung, zumindest für meine Begriffe nicht, mal ausgenommen das beide eine bräunliche Farbe haben.
Ausserdem ist die Braunfärbung alles andere als kontrolliert, heißt es gibt einen Braunton aber keine Ahnung wie stark oder was bräunlich gefärbt wird. /dry.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="dry.gif" />
Also unter einer Tonung verstehe ich was anderes.

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RE: Welche Chemikalien?

#21 von ingobohn , 26.04.2007 07:59

Um mal diesen Thread wieder auszugraben... /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />
Offensichtlich arbeitet Ilford an einem Nachfolger des Ilfosol S (er soll wohl Ilfosol 3 heißen). Der Ilfosol 3 soll mehr oder weniger identisch zu Ilfosol S sein, sich aber durch eine höhere Robustheit und Lagerfähigkeit auszeichnen. Das für Ilfosol S bekannte und plötzliche "Absterben" des Entwicklers soll beim Ilfosol 3 nicht mehr passieren.


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#22 von japro , 27.04.2007 19:05

Ha, wie praktisch, immer wenn ich einen Chemie/selber Entwickeln-Thread brauche wird einer hochgespült /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />

Bisher habe ich vorallem Ilford Deltas für KB und FP4, HP5 für MiFo geschossen. FP4 und HP5 landen in ID-11 die Deltas in DD-X. Zu DD-X wird gelegentlich mal erwähnt, man könne es auch 1+9 anstatt 1+4 benutzen, obwohl Ilford selbst jeweils nur 1+4 erwähnt. Meistens bleibt es auch bei der Erwähnung und es scheint wirklich wenig Leute zu geben die das tatsächlich tun (ok, wie überhaupt wenige DD-X nutzen...). Was ist da zu erwarten wenn ich das tue?

Ok, zum eigentlichen Grund für diesen Beitrag.
Gerade heute ist ein bestelltes Päckchen angekommen, welches unter anderen eine Stange APX100 wie auch Rodinal enthielt. Das Rodinal und die 135-36 APX kamen noch im Agfagewand, während auf den 120er APX schon Rollei steht. Dass das Rodinal zu den APX passen sollte, ist mir klar, den Deltas werde ich es wohl nicht "antun" (und umgekehrt wird wohl keiner der APX jemals mit DD-X eine Dose teilen...). Nur wie ist das jetzt mit der Mindestmenge? Üblich scheint ja eine Verdünnung von 1+50 zu sein, nur brauch ich dann angeblich mindestens 10ml, womit wohl die benutzung des 35mm Jobotanks flachfällt da da keine 500ml reinpassen... Wobei woanders kann man auch lesen, dass 5ml ausreichend sind für einen Film. Was nun?

Ausserdem hat mich die Experimentierwut dazu getrieben auch noch etwas Tanol mitzubestellen /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" /> . Der Beipackzettel verrät mir zwar ein par Zeiten, aber irgendwie finde ich nicht raus, zu welchen Filmen der Entwickler überhaupt gut passt. Jemand einen Tipp? Also eher die Deltas oder die klassischen Filme? (ja ich weiss, ich kann es ja einfach ausprobieren, aber komplett unsinnige Kombinationen kann man ja gleich ausschliessen...)

btw. woher weiss ich, ob ein Fixierer "sauer" oder alkalisch ist? (für die Frage werde ich jetzt sicher ausgelacht /unsure.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="unsure.gif" /> )


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RE: Welche Chemikalien?

#23 von Mark , 27.04.2007 19:27

ZITAt (japro @ 2007-04-27, 19:05) Ha, wie praktisch, immer wenn ich einen Chemie/selber Entwickeln-Thread brauche wird einer hochgespült /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />[/quote]
Das ist auch gut so. Ingo ist das sehr zuverlässig und liest auch den "alten Kram". Ich würde mir wünschen das täte öfter mal jemand anstatt alles doppelt und dreifach anzufangen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />.
ZITAt (japro @ 2007-04-27, 19:05) Bisher habe ich vorallem Ilford Deltas für KB und FP4, HP5 für MiFo geschossen. FP4 und HP5 landen in ID-11 die Deltas in DD-X. Zu DD-X wird gelegentlich mal erwähnt, man könne es auch 1+9 anstatt 1+4 benutzen, obwohl Ilford selbst jeweils nur 1+4 erwähnt. Meistens bleibt es auch bei der Erwähnung und es scheint wirklich wenig Leute zu geben die das tatsächlich tun (ok, wie überhaupt wenige DD-X nutzen...). Was ist da zu erwarten wenn ich das tue?[/quote]
Das was vermutlich alle Entwickler in hoher Verdünnung tun, sie werden ausgleichender. Bedeutet im Klartext das die Gradationskurve flacher wird, mehr grau, weniger schwarzweiß. Ob das bei DD-X nun unbedingt der Schlüssel zum Glück ist, wage ich mal zu bezwifeln, da dieser Entwickler eh schon reicht ausgleichend ist. Die Standard die Ilford definiert hat für DD-X mit den Deltas sind schon bedacht gewählt.
Es lohnt sich nicht zu experimentiern nur des experimentierens Willen.
ZITAt (japro @ 2007-04-27, 19:05) Ok, zum eigentlichen Grund für diesen Beitrag.
Gerade heute ist ein bestelltes Päckchen angekommen, welches unter anderen eine Stange APX100 wie auch Rodinal enthielt. Das Rodinal und die 135-36 APX kamen noch im Agfagewand, während auf den 120er APX schon Rollei steht. Dass das Rodinal zu den APX passen sollte, ist mir klar, den Deltas werde ich es wohl nicht "antun" (und umgekehrt wird wohl keiner der APX jemals mit DD-X eine Dose teilen...). Nur wie ist das jetzt mit der Mindestmenge? Üblich scheint ja eine Verdünnung von 1+50 zu sein, nur brauch ich dann angeblich mindestens 10ml, womit wohl die benutzung des 35mm Jobotanks flachfällt da da keine 500ml reinpassen... Wobei woanders kann man auch lesen, dass 5ml ausreichend sind für einen Film. Was nun?[/quote]
Da geht es um die sogenannten Sicherheitsmengen. Agfa gibt die pro Film mit 10ml an, was auch der Grund warum es lange nur offizielle Zeiten für die Verdünnung 1:25 gab. Ich habe schon einige Filme in 1:50 durchgedreht und hatte bisher nie Probleme, aber glaubt man Agfa kann es gerade bei Aufnahmen mit hoher Schwärzung (Nachtaufnahmen) zu Problemen kommen weil die Lösung erschöpft ist. habe ich aber noch nie erlebt. Mit 2x KB oder 2x 120 habe ich mit 1:50 (also "nur" 5ml pro Film) noch nie Probleme gehabt.
Ich kann dir das guten Gewissens empfehlen. Ist übrigens auch die angenehmste Verdünnung, Rodinal wird so ausgeglichener, nicht so grobkörnig wie in 1:25 und bleibt trotzdem sehr scharf. (und immer noch körnig, nur eben nicht mehr ganz so extrem)
ZITAt (japro @ 2007-04-27, 19:05) Ausserdem hat mich die Experimentierwut dazu getrieben auch noch etwas Tanol mitzubestellen /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" /> . Der Beipackzettel verrät mir zwar ein par Zeiten, aber irgendwie finde ich nicht raus, zu welchen Filmen der Entwickler überhaupt gut passt. Jemand einen Tipp? Also eher die Deltas oder die klassischen Filme? (ja ich weiss, ich kann es ja einfach ausprobieren, aber komplett unsinnige Kombinationen kann man ja gleich ausschliessen...)[/quote]
Schaumail bei http://www.moersch-photochemie.de, dort gibt es das Datenblatt und etliche Bildbeispiele. Ich bin ein begeisterter Fan von Tanol und verwende den Entwickler sehr gern und regelmässig. Der APX sollte sehr schön darin kommen. Solltest du Detailfragen oder Probleme haben, kann ich dir nur empfehlen beim Meister persönlich anzurufen, er ist äusserst hilfsbereit und hilft eigentlich immer weiter. Ich hatte ein zwei telefongespräche mit ihm seines Lith Kits und MZBs wegen. Ich habe alle Fragen beantwortet bekommen und bin in kürzester zeit sehr viel weiter gekommen.

Ingo wird dir das sicher bestättigen, Wolfgang Moersch ist äußerst fachkundig und betreut sein Sortiment sehr gut.

Du solltest dir bei Tanol nur im Klaren sein das es sich um einen stainenden Entwickler handelt, heißt er ist sehr scharf "stained" das Korn aber etwas homogener. In der Praxis bedeutet das höhere Schärfe bei gleichbleibender Korngröße. Also das wovon man normalerweise träumt /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />. Hinkefuß dabei ist das die Negative sich verfärben, sie bekommen einen cremig braunen bis gifitg grünen Ton, erinnert gern an du weißt schon was. Ich hatte erst bedenken dass das Probleme mit Multigradepapier machen könnte, war aber unbegründet, klappt wunderbar.

Solltest du da im Detail noch Fragen haben, da kann ich dir bestimmt auch noch weiter helfen, ich habe ihn wie gesagt in Benutzung.
ZITAt (japro @ 2007-04-27, 19:05) btw. woher weiss ich, ob ein Fixierer "sauer" oder alkalisch ist? (für die Frage werde ich jetzt sicher ausgelacht /unsure.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="unsure.gif" /> )[/quote]

Das steht auf der Flasche /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />

Mark


Der Optimist ist meist genauso im Irrtum wie der Pessimist, aber er ist glücklicher dabei.

Kurt Neff


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RE: Welche Chemikalien?

#24 von 01af , 27.04.2007 20:15

Der beste Entwickler überhaupt für Ilford HP5 ist Tetenal Neofin rot ... Gott hab' ihn selig. Mit Neofin arbeitet man so: eine Blendenstufe knapper belichten und dann nach Vorschrift entwickeln. Ersatzweise soll Neofin blau angeblich auch sehr gut funktionieren -- habe ich aber mit HP5 noch nie ausprobiert. Früher galt: Neofin rot für hochempfindliche, Neofin blau für niederempfindliche Filme. DIe Produktion von Neofin rot ist aber zu meinem äußersten Bedauern vor ein oder zwei Jahren eingestellt worden, Neofin blau gibt's noch.

Wer noch Neofin rot übrig hat und abgeben will -- immer her zu mir!

Agfa Rodinal finde ich für Ilford HP5 nicht so toll. Der kommt genial mit Agfa APX 100. Wenn kein Neofin zur Verfügung steht, dann würde ich für Ilford-Filme als Standardentwickler Ilford ID-11 nehmen. Kodak D-76 geht auch.

-- Olaf


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RE: Welche Chemikalien?

#25 von ingobohn , 28.04.2007 00:37

ZITAt (japro @ 2007-04-27, 19:05) Ha, wie praktisch, immer wenn ich einen Chemie/selber Entwickeln-Thread brauche wird einer hochgespült /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />[/quote]
Stets zu Diensten. /hi.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="hi.gif" />

ZITATBisher habe ich vorallem Ilford Deltas für KB und FP4, HP5 für MiFo geschossen. FP4 und HP5 landen in ID-11 die Deltas in DD-X. Zu DD-X wird gelegentlich mal erwähnt, man könne es auch 1+9 anstatt 1+4 benutzen, obwohl Ilford selbst jeweils nur 1+4 erwähnt. Meistens bleibt es auch bei der Erwähnung und es scheint wirklich wenig Leute zu geben die das tatsächlich tun (ok, wie überhaupt wenige DD-X nutzen...). Was ist da zu erwarten wenn ich das tue?[/quote]DD-X hat - für mich - v.a. den Nachteil, daß die Standardtemperatur für die Verarbeitung 24 Grad und nicht 20 Grad sind. Im Sommer ist das noch einigermaßen okay, aber im Winter die 24 Grad (womöglich bei Entwicklungszeiten jenseits von 10 min) zu halten, ist schon etwas unhandlich.

ZITATOk, zum eigentlichen Grund für diesen Beitrag.
Gerade heute ist ein bestelltes Päckchen angekommen, welches unter anderen eine Stange APX100 wie auch Rodinal enthielt. Das Rodinal und die 135-36 APX kamen noch im Agfagewand, während auf den 120er APX schon Rollei steht. Dass das Rodinal zu den APX passen sollte, ist mir klar, den Deltas werde ich es wohl nicht "antun" (und umgekehrt wird wohl keiner der APX jemals mit DD-X eine Dose teilen...). Nur wie ist das jetzt mit der Mindestmenge? Üblich scheint ja eine Verdünnung von 1+50 zu sein, nur brauch ich dann angeblich mindestens 10ml, womit wohl die benutzung des 35mm Jobotanks flachfällt da da keine 500ml reinpassen... Wobei woanders kann man auch lesen, dass 5ml ausreichend sind für einen Film. Was nun?[/quote]
Die Mär mit den mindestens 10 ml Entwicklersubstanz habe ich auch schon mehrfach gehört/gelesen. Mir geht es aber wie Mark: Die Erfahrung zeigt, daß auch 5 ml ausreichen, d.h. ein Ansatz 1+50 für die Jobo 1510 (=1 KB- Film) ist völlig i.O. Erst wenn Du Richtung 1+100 gehst, wird es knapp. Bei einem Test mit 1+100 und Standentwicklung hatte ich selbst festgestellt, daß es schnuppe ist, ob ich die Dose nun 1,5 oder 2 Stunden stehenlasse, d.h. irgendwo so ab 1,5h ist Rodinal schlicht "vereendet".

ZITATAusserdem hat mich die Experimentierwut dazu getrieben auch noch etwas Tanol mitzubestellen /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" /> . Der Beipackzettel verrät mir zwar ein par Zeiten, aber irgendwie finde ich nicht raus, zu welchen Filmen der Entwickler überhaupt gut passt. Jemand einen Tipp? Also eher die Deltas oder die klassischen Filme? (ja ich weiss, ich kann es ja einfach ausprobieren, aber komplett unsinnige Kombinationen kann man ja gleich ausschliessen...)[/quote]Moersch ist wirklich ein kompetenter "Analog-Alchemist". /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" /> Zumindest für ein paar wenige Filme mögen Dir vielleicht die Zeiten, die hier http://www.moersch-photochemie.com/daten/zeiten.php genannt sind, helfen.

ZITATbtw. woher weiss ich, ob ein Fixierer "sauer" oder alkalisch ist? (für die Frage werde ich jetzt sicher ausgelacht /unsure.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="unsure.gif" /> )[/quote]
Genau - steht auf der Flasche drauf. Wenn es ein "klassischer" Thiosulfatfixierer ist, isser alkalisch.


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RE: Welche Chemikalien?

#26 von ingobohn , 28.04.2007 00:40

ZITAt (01af @ 2007-04-27, 20:15) Der beste Entwickler überhaupt für Ilford HP5 ist Tetenal Neofin rot ... Gott hab' ihn selig. Mit Neofin arbeitet man so: eine Blendenstufe knapper belichten und dann nach Vorschrift entwickeln. Ersatzweise soll Neofin blau angeblich auch sehr gut funktionieren -- habe ich aber mit HP5 noch nie ausprobiert. Früher galt: Neofin rot für hochempfindliche, Neofin blau für niederempfindliche Filme. DIe Produktion von Neofin rot ist aber zu meinem äußersten Bedauern vor ein oder zwei Jahren eingestellt worden, Neofin blau gibt's noch.

Wer noch Neofin rot übrig hat und abgeben will -- immer her zu mir![/quote]
Das erinnert mich wieder daran, daß ich noch eine Handvoll Ampullen mit Neofin rot und blau im Kühlschrank habe. /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" /> Allerdings habe ich den Eindruck, daß bei manchen schon etwas vom Inhalt "verdampft" ist, zumindest ist die Füllhöhe der Ampullen leicht unterschiedlich.

ZITATAgfa Rodinal finde ich für Ilford HP5 nicht so toll.[/quote]
Das möchte ich so pauschal nicht sagen. In 1+50 finde ich ihn sogar recht angenehm. Okay, als KB-Film schon körnig, aber als 120er Rollfilm sehr passabel.


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