RE: Die besten MF-Objektive

#76 von fwiesenberg , 26.12.2012 16:49

ZITAT(fwiesenberg @ 2012-12-26, 12:42) Die Überraschungen lauern oft woanders: Einige "Butter-und-Brot-Objektive" der 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts machen sich am Digitalsensor sehr gut![/quote]

Die Diskussion hier zu habe ich abgespalten in einen separaten Thread: http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=33029


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=13448
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RE: Die besten MF-Objektive

#77 von miatzlinga , 27.12.2012 16:53

ZITAT(Phillip @ 2012-12-24, 13:32) ZITAT(miatzlinga @ 2012-12-23, 14:11) Ich hab auch lang mit mir gerungen und mir dann doch das MD 2/85mm gegönnt. Hab den Kauf aber nie bereut, denn das Objektiv ist sowas von scharf.[/quote]
Magst du mal was davon zeigen? War mit meinem, bei Offenblende nie zufrieden und habe es weider verkauft. Abgeblendet war es tadellos.
[/quote]
Ich werd mir was raussuchen (bzw. ein paar Bildchen machen) wenn ich ein bisschen Zeit finde, folgt dann!


Grüße,
Thomas


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RE: Die besten MF-Objektive

#78 von fwiesenberg , 14.10.2013 08:26

Die Diskussion zum MD Tele Rokkor 4/200 findet sich hier: http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=34154


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RE: Die besten MF-Objektive

#79 von stevemark , 18.11.2013 01:23

Ausgehend von den Rokkor-Vergleichen an der NEX-5N sowie an der Sony A7II (noch nicht publiziert) könnte man die folgenden Minolta MC/MD-Objektive bezüglich Detailauflösung empfehlen:

28mm
* MD 2/28mm
* MC W Rokkor 2.5/28mm

35mm
* MD 2.8/35mm (5/5)

50 mm (schärfstes Objektiv jeweils zuoberst)
* MC Rokkor 1.2/58mm
* MC Rokkor 1.4/50mm
* MD-III 1.4/50mm

85mm und 100mm (alle bei gleicher Blende auf praktisch gleichem Level)
* MD 2/85mm
* MD 2.5/100mm (Fünflinser)
* AR oder MC 3.5/100mm
* MD 4/100mm Macro

135mm
* Auto Rokkor PF 2.8/135mm (1965)
* MC/MD Rokkor 2.8/135mm (4/4)
* MD 3.5/135mm (5/5)
* MD 2.8/135mm (5/5)

200mm
* MC/MD 4/200mm (5/5, 520g)

Zooms
*MD 4/75-150mm

Gruß, Steve

EDIT 27. Juli 2015: 3.5/100mm und 4/75-150mm in die Liste aufgenommen


http://www.artaphot.ch


 
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RE: Die besten MF-Objektive

#80 von Spiegel , 28.09.2018 14:23

Ich möchte mich vorstellen und gleich darauf auf die Frage antworten:

Die besten Objektive in der MF-Reihe sind für mich diejenigen die ich benötige!

Was nutzten mir technische Werte die für meine Fotografie eine untergeordnete Rolle spielen? Ich benutze Objektive um damit Fotos auf Film zu machen.

Ja Film! Mit Minoltaobjektiven fotografiere ich ausschließlich auf Film. Das sind in meinem Fall der Ilford XP2 und der FP4. Ich weiß, Filme mit nicht so tollen Auflösungswerten. Aber das macht nichts. Für mich, der weder sammelt noch irgendeinem Technikwahn verfallen ist, zählen die Ergebnisse in der Praxis. Schärfe und Auflösungsvermögen betrachte ich als meist überbewertet. Darum auch meine ganz persönliche Meinung und Auswahl an Objektiven:

Ich kann nur von den wenigen Objektiven sprechen die ich habe und welche ich seit Jahrzehnten benutze.

Abbildungsleistung und Lichtstärke sind für mich lediglich technische Belange die ich nicht überbewerten möchte. Was nutzt es mir wenn ein Objektiv drei Linien mehr auflösen kann wenn ich es nicht benötige bzw. dem Foto keinen Mehrwert liefert. Es dafür schwer, teuer und unhandlich ist? Auch mit dem immer wieder ins Feld geworfenen „Bokeh“ kann ich nichts anfangen. Das scheint für mich eine neumodische Erfindung von Hobbyfotografen zu sein die sich wichtig machen wollen.

Exkurs: dazu gibt es einen wunderbar polemischen Aufsatz von Hauke Fischer (Stichwort Ratiopharm – die Suchmaschine des Vertrauens hilft bei der Suche)

In erster Linie kommt es doch auf das Motiv und das Licht an. Welche Betrachter, außer Hobbyfotografen, interessieren sich wirklich ernsthaft für die Wiedergabe des Bildhintergrundes wenn das Sujet anspricht? Wahrscheinlich niemand.

Ich fotografiere mit der Minolta zum einen Menschen in ihrem Umfeld und zum anderen meist dunkle, körnige Landschaftsfotos bei vermeintlich schlechtem Wetter. Postkartenansichten mit blauem Himmel überlasse ich anderen.

Für Menschenaufnahmen spanne ich ausschließlich XP2 und für Landschaften FP4 in die Kamera. Der XP2 wird gescannt und auf Hahnemühle (bis max. A3) gedruckt und der FP4 bis max. A4 in der Dunkelkammer vergrößert. Farbfilme benutze ich nie. Andere Schwarzweißfilme schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Wie sieht nun meine Ausrüstung aus?

Kamera: X700 (weil heller Sucher und seitlicher Drahtauslöseranschluß)

Objektive:
MD 1,8/35 mm (+ Einschraubsonnenblende von Olympus – die Orignalsonnenblende habe ich schon vor mehr als 30 Jahren zerstört; Fehlkonstruktion
MC 2,0/50 mm
MD 2,0/85 mm (+ umgebaute Orignalsonnenblende damit man sie fest einschrauben kann; die ursprüngliche Konstruktion ist Mist
MD 2,8/200 mm

Mit dieser Ausrüstung nehme ich alle Termine wahr die Menschen betreffen. Vielleicht mag ja ein 1,2/58 mm schärfer und kontrastreicher sein. Wieso soll ich ein schweres und unhandliches Objektiv nutzen das ich nicht benötige?

Mein Billignormalobjektiv ist für meine Zwecke wunderbar zu gebrauchen. Offen ist es ein wenig flau, abgeblendet scharf und kontrastreich. Meist fotografiere ich mit Blende zwischen 2,8 und 5,6. Offenblende und Minimalschärfentiefe ist nichts für meine Fotografie. Bei mir müssen beide Augen in der Schärfe liegen. Meine Fotos werden mit dem lichtstarken Riesending nicht besser. Leider ist aber mein Fünfziger wenig streulichtempfindlich.

Das MD 2,8/200 mm ziehe ich dem 4,0/200 mm wegen der erheblich besseren Naheinstellgrenze vor. Das 70-210 mm ist mir zu lang von der Bauform. Andere Brennweiten brauche ich für meine Art der Menschenfotografie nicht.

Neben den Objektiven für Menschen benutze ich für Landschaften eine für mich geniale Minimalausrüstung die mich immer wieder überrascht und absolut wettbewerbsfähige Fotos gewährleistet.

Mein Brot- und Butterobjektiv ist das 35-135 mm. Für meine Zwecke eine tolle Linse. Vielleicht mag die eine oder andere Festbrennweite schärfer sein. Das spielt für mich aber keine Rolle. Bis jetzt hatte ich noch keinen Grund zu klagen. Die Vorteile dieses Objektivs wiegen seine Nachteile deutlich auf. Was nutzen mir viele super tolle Objektive die ich nicht mitnehme weil sie zu schwer bzw. zu unpraktisch zu transportieren sind? Meine Devise lautet: so wenig wie möglich – so wie viel nötig.

Wenn ich hochaufgelöste Fotos machen muß dann greife ich zum Digitalrückteil. Auf Film verfolge ich andere Ziele. Zusammen mit dem leicht körnigen Schwarzweißfilm, einem gutem und leichten Stativ + Drahtauslöser und den recht geringen Vergrößerungen aus der Duka liefert das Zoom wunderbar brauchbare Ergebnisse. Meine Fotos würden in den wenigsten Fällen mit 5 Festbrennweiten nicht besser.

Apropos Stativ: praktisch alle meine Landschaftsaufnahme belichte ich vom Stativ! Meist bei Blenden zwischen 8 und 16. Was nutzt mir das beste Objektiv wenn ich munter aus der Hand draufloswackle oder ich die Blende aufreißen muß, um mit offener Hose, noch eine gerade haltbare Zeit zu erreichen? Wer verschenkt schon freiwillig kilometerweise Schärfentiefe?

Weiter stecke ich hin und wieder zum hellen Gelb- und mittleren Orangefilter noch ein MC 2,8/28 mm und mein altes Normalobjektiv ein. Es könnte ja sein daß ich den einen oder anderen Menschen fotografieren möchte oder 35 mm doch ein wenig eng werden. Stärkere Weitwinkel als 28 mm mag ich nicht. Gerade in der Landschaftsfotografie empfinde ich starke Weitwinkel als problematisch. Meist liefern sie effekthascherische Perspektiven die sich schnell abnützen oder langweilige Übersichten ohne Spannung.

So toll ich das Zoom finde, es hat einige Nachteile die man kennen sollte. Die Naheinstellgrenze ist eine Zumutung und für Menschenfotos nahezu nicht zu gebrauchen. Weiter verzeichnet es in dem einen oder anderen Fall sehr störend. Für Landschaftsaufnahmen in den Bergen funktioniert es aber hervorragend wenn man keinen Polfilter nutzen möchte. Die Frontlinse dreht sich mit. Für Fotos mit Horizont (z.B. an der Küste) wäre vielleicht ein anderes Objektiv besser. Eines das weniger verzeichnet.

Ganz selten ersetze ich das 35-135 mm gegen ein 4/70-210 mm. Dann habe ich mit drei Objektiven eine sehr universelle Ausrüstung. So schön ich das Telezoom finde, es stört mich seine Größe doch ungemein.

Das kleine Zoom umfaßt praktisch alle meine Brennweiten die ich brauche. So muß ich so gut wie nie das Objektiv wechseln. Bei Wind und Wetter ein wahrer Gewinn. Stativ aufbauen, Kamera daraufsetzen, Drahtauslöser einschrauben und loslegen. Dadurch daß die X 700 einen seitlich angebrachten Drahtauslöseranschluß hat läßt es sich auch gut im Nebel oder Nieselregen fotografieren. Einfach eine Plastiktüte über Kamera und Objektiv gelegt und alles ist gut geschätzt. Der Drahtauslöser steht bei meinen Kameras nicht nach oben ab. Die Tüte liegt gut auf wenn man sie mit dem Kamerariemen beschwert. Bei Wind hilft auch eine Wäscheklammer.


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RE: Die besten MF-Objektive

#81 von Spiegel , 29.09.2018 18:12

Fortsetzung zu meiner Vorstellung

Zu den einzelnen Objektiven die ich wertschätze:

Zum 2,8/28 mm muß ich wohl nicht viel sagen. Es ist einfach gut. Mein Objektiv hat Filtergewinde 55 mm und paßt somit optimal in meine Landschaftsfotoausrüstung. Ich habe bei allen Objektiven den selben Filterdurchmesser. Nix mit Adapterringen. Das macht die Sache sehr angenehm.

Man bekommt das 2,8/28 mm heute günstig. Ab Blende 5,6 ist es auch am Rand sehr scharf. Gewöhnlich blende ich stärker ab. Ich benutze es nur für Landschaftsfotos.

Zumindest bei mir ist die Schärfe über das gesamte Bildfeld recht gleichmäßig. Das mag ich deutlich lieber als in der Mitte topp und in den Ecken so „na ja“! Die Verzeichnung ist gering und nur in ganz kritischen Situationen zu bemerken. Reflexfreiheit und Streulichtempfindlichkeit sind ausreichend gut; das was man von einem 40 Jahren alten Objektiv erwarten kann. Natürlich sind moderne Rechnungen besser: aber sehe ich im fertigen Foto einen Unterschied? Ich meine so gut wie nie. Zumindest nicht bei meinen Anwendungen. Meine Bilder werden nicht größer als A4.

Das 2,8/28 mm ist klein, leicht und handlich. Es paßt problemlos in die Jackentasche.


Das MD 1,8/35 mm ist eigentlich mein Lieblingsobjektiv für Menschen. Ich mag einfach die Brennweite. Mit 35 mm bekommt man nur mit Mühe - wenn man wirklich nicht aufpaßt - die berüchtigten Eierköppe am Bildrand. Für klassische Portraits à la Paßbild ist es ungeeignet. Dann sind die Nasen zu groß und die Köpfe verformt. Man sollte es nicht unter einen Meter einsetzen. Aber für Fotos von Menschen in ihrem Umfeld, insbesondere in ihrem Heim oder am Arbeitsplatz, ist es super. Die hohe Lichtstärke deshalb, weil ich oftmals in Innenräumen fotografiere. Zusammen mit der hellen Einstellscheibe der X 700 geht so die Scharfeinstellung einfacher. Ab Blende 2,8 kann man mit dem 1,8/35 mm sehr, sehr gute Ergebnisse erzielen. Die ganz offene Blende meide ich wann immer es möglich ist. Mich stören die dunklen Ecken. Verzeichnung und Streulicht sind unproblematisch; zumindest bei meinen Menschenfotos. Für Landschaftsfotos lasse ich es zu Hause.


Das MC 2,0/50 mm ist meine Brot- und Butterlinse für alles hinsichtlich Menschen und Fototerminen wenn genügend Platz vorhanden ist. Ich benutze die Billiglinse sehr gern weil sie angenehm klein und leicht ist. Auf eine Sonnenblende verzichte ich in 90% aller Fälle. Überhaupt mag ich die Normalbrennweite. Aber auch hier rate ich zur Vorsicht bei klassischen Portraits: die Brennweite ist noch immer ein wenig zu kurz um Verzerrungen ganz auszuschließen. Man muß wirklich aufpassen. Für diesen Zweck ist das 85mm-Objektiv besser.

Die optischen Qualitäten sind für mich völlig ausreichend. Einzig die Streulichtempfindlichkeit ist zu bemängeln. Helle Fenster im Hintergrund oder blendende Lichtquellen sollte man meiden. Das können andere Objektive besser. Die Schärfe und der Kontrast dürften offen besser sein. Da ich aber selten weiter aufblende als 2,8 (ab hier ist das Objektiv recht brauchbar) kann ich damit gut leben. Auf keinen Fall, das meine ich todernst, würde ich es gegen ein 1,2/58 mm eintauschen wollen. Der Glasklotz ist mir viel zu groß und zu schwer. Solche Teile schüchtern in meinen Augen das Gegenüber viel zu stark ein. Zumindest dann, wenn es sich nicht um einen A- oder B-Promi handelt. Darum ist auch das 1,7/85 mm nichts für mich.

In der Landschaftsfotografie benutze ich das 2,0/50 mm meist mit Blenden zwischen 8 und 16. Hier ist es völlig unauffällig; dann mit einer Sonnenblende. Vielleicht mag ja ein 1,4/50 mm optisch besser sein. Bis heute habe ich ein solches noch nicht vermißt.


Zum MD 2,0/85 mm ist nicht viel zu sagen. Optisch ist es klasse. Für Frauen finde ich es oftmals schon zu scharf. Ob es nun ein schwaches Bokeh hat kann ich nicht sagen. Es interessiert mich schlicht nicht. Ich mag das Objektiv. Wie man Hintergründe gestaltet habe ich gelernt. Pfusch mit unscharfen Hintergründen durch Blenden à la 1,4 schätze ich nicht. Das ist was für Maulhelden denen Handwerk und Bildgestaltung fremd sind.

Das 85ziger ist klein, leicht und ohne Sonnenblende nicht viel größer als ein 1,4/50 mm. Es schüchtert zumindest das Gegenüber nicht übermäßig ein. Apropos Sonnenblende: Ich mabe meine umgebaut: jetzt kann man sie einschrauben und sie hält bombenfest. Die Originalkonstruktion hatte ich schon nach wenigen Terminen zerlegt.

Wie viele Fotografen schätze ich die 85mm-Brennweite. Sie ist noch nicht zu lang um Mondgesichter zu produzieren und nicht zu kurz um Eierköpfe zu verursachen.


Das Objektiv welches ich ganz selten benutze ist ein MD 2,8/200 mm. Optisch kann ich nichts negatives zu ihm sagen. Es ist schon weit offen sehr scharf und kontrastreich. Für meine Fälle mehr als ausreichend. Ganz offen hat es leichte Abschattungen in den Ecken. Verzeichnung ist mir noch nicht aufgefallen. Das kann aber auch daran liegen daß ich noch niemals damit verzeichnungskritische Motive abgelichtet habe.

Was mich stört ist der schwergängige Schneckengang und das große Filtergewinde. Ältere Rechnungen sind angenehmer in der Handhabung. Wäre nicht die bessere Naheinstellgrenze, ich würde ein 4/200 mm nehmen. Das wäre leichter, schöner zu fokussieren und hätte zudem Filtergewinde 55 mm. Wahrscheinlich wäre die optische Leistung gleich. Blende 2,8 mag ich nur wegen der Helligkeit im Sucher. Gewöhnlich blende ich mindestens auf 4.0 ab.

Vorsicht ist bei nahen Porträts angebracht. Schon 200 mm verflachen die Perspektive ungemein. Viel zu oft bekommt man Pfannkuchengesichter wenn man nicht aufpaßt. Das ist nicht schön. Damit macht man sich wenige Freunde.


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