RE: Minolta DSLR

#46 von toomuchpix ( gelöscht ) , 16.01.2004 21:08

@Erhard
ZITATDas Fotografieren würde aber doch keinen rechten Spass machen, wenn am Ende nicht das Bild steht! Ob man das nun breitenwirksam publik machen will, im Familienkreis betrachtet oder einfach für sich selbst fotografiert, die Auseinandersetzung damit, was man mehr oder minder kreativ auf das Aufnahmemedium gepackt hat, ist doch mindestens so wichtig wie die Tätigkeit selbst. Und wenn's gelungen ist, auch die Motivation weiter zu machen und noch besser zu werden, oder?[/quote]

Freilich freu ich mich an meinen Bildern.

Nur hängt es auch von den Motiven ab, ob sich andere ebenfalls für meine Arbeiten interessieren und ggf. auch ernsthaft damit auseinandersetzen möchten.
Wenn ich z.B. irgendwelche Industriebrachen dokumentiere - durchaus mit künstlerischen Anspruch, und das Thema interessiert niemanden weiter z.B. im Fotoclub, dann bleibt mir gar nix anderes übrig, als entweder für mich weiterzufotografieren oder das Thema zu wechseln.

Und im ersteren Fall ist dann das Bild eher sekundär, denn es macht keinen Spaß ein Bild bis ins letzte Detail auszuarbeiten ohne konkrete Vision von einem interessierten Publikum.
Dann landet eben schon mal der eine oder andere Film unausgewertet im Archiv.
Hatte da aber auch letztes Jahr ein Erfolgserlebnis, als mich jemand vom Bauernhofmuseum ansprach: "Du fotografierst, doch immer so altes Zeugs, hast Du nicht ein paar Bilder von der alten Feldspatgrube?" Der hat vielleicht Augen gemacht, als ich ihm die CD mit über 100 Bildern brachte.

Ich wechsle auch manchmal den Themenbereich in der Hoffnung, Leute zu finden, die eine tiefergehende Diskussion über meine Sicht der Dinge nicht scheuen. Das macht ebenfalls spaß, sich in ein neues Metier einzuarbeiten, s. meine Skateboarder-Aktionen. Je länger man sich aber wieder mit einem Thema beschäftigt, umso mehr stellt man fest, daß eigentlich alles mehr oder weniger schon mal so ähnlich fotografiert wurde. In diesem Stadium sinkt dann auch wieder der Wert der eigenen Bilder und die Freude am "ich kann das auch" tritt in den Vordergrund.
Beispiel: Die aktuelle HP-Werbung da sind einige Einstellungen dabei, die ich mir unabhängig davon auch erarbeitet hab.
Oder soll ich mich da jetzt eher ärgern; wenn ja über wen? über mich, weil ich mich nicht vorher schlau gemacht hab oder über HP, weil sie mir die Schau stehlen?

Falls man aber versucht, gänzlich neue Sichtweisen zu verbreiten, braucht man schon ein ganz "avantgardistisches" Publikum und da besteht dann außerdem noch die Gefahr, daß man völlig aneinander vorbeiredet.

Das mit dem "breitenwirksam publik machen" gelingt nur ganz ganz wenigen.

Würde diese Diskussion sehr gerne noch ein wenig auf diesem Niveau halten und verzichte daher auf meine üblichen Scherzchen ...

lg Wilfried



toomuchpix

RE: Minolta DSLR

#47 von ingobohn , 16.01.2004 23:16

Natürlich ist mir die Art und Weise sehr wichtig, wie ich das Bild mache. Wenn ich es nur einfach so runterknipse, ohne mir gross Mühe zu geben, lerne ich erstens nichts dabei und zweitens ist das Ergebnis dann meistens auch eher schlecht. Wenn ich meine Digicam verwende, neige ich - warum auch immer - eher zu Schnellschüssen. Und das sieht man den Bildern an.
Wenn ich jedoch mit meiner aSLR, Festbrennweite und SW-Film unterwegs bin, ist der Prozess der Bildenstehung ein ganz anderer, weil intensiverer. Und das sieht man den Bildern dann eben auch an - im positiven Sinne.
Seit ich meine Negative selber entwickle und die Abzüge auch selber mache, hat für mich das ganze Thema "Photographie" noch weiter an Qualität und Tiefe gewonnen. Ich begleite jetzt sozusagen mein Baby, d.h. schlussendlich das Bild, von Anfang an. Vom Druck auf den Auslöser über das Negativ bis hin zum Print. So wie eine Mutter ihr eigenes Baby auch mit ganz anderen Augen sieht und mit viel mehr Emotionen begleitet, so ist es auch etwas ganz anderes, wenn ich alles selber mache, statt dass ich den vollgeknipsten Film einfach nur im Supermarkt oder sonstwo abgebe.

Nichtsdestotrotz ist jedoch am Ende natürlich vor allem das Bild, welches am Ende rauskommt, meines Erachtens das Wichtigste am ganzen Vorgang. Auch wenn nur ich ganz allein im stillen Kämmerlein das Bild betrachte, so ist mir das Ergebnis doch sehr wichtig. Ist es technisch in Ordnung? Stimmt die Perspektive? Habe ich das Motiv richtig erwischt? Kurz: entspricht das Bild auf dem Papier dem Bild, welches ich vor dem Drücken des Auslösers im Kopf hatte?

Wenn ich das Bild anderen Leuten zeige und diese auch noch sehr angetan davon sind, dann ist das für mich das höchste! Hier bekomme ich für die Arbeit, die ich mir wegen des Bildes gemacht habe, wenigstens ein bisschen Anerkennung zurück. Diese wiederum treibt mich weiter und weiter an, immer bessere Bilder zu machen.
Wozu gibt es schliesslich hier die Galerie? Natürlich auch, um Tipps von Forumsmitgliedern zu bekommen. Aber seien wir mal ehrlich: stellt nicht ein jeder sein Bild dort rein, weil er sich Lob und Anerkennung erhofft? Und mit diesem Lob und dieser Anerkennung im Herzen wird am nächsten Tag erneut die Kamera gepackt und draussen oder drinnen das nächste Motiv anvisiert...



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RE: Minolta DSLR

#48 von Picturetaker ( gelöscht ) , 17.01.2004 01:24

Die Filmspule hat keine berechtigung mehr. Wer sagt das Resultat zählt beweist das man mit der Digitalen Kamera genau so gute Bilder hinkriegt. Kommt natürlich auch auf das Format und technische Ausstattung an. Aber wer Bilder verkaufen will und sein Hobby ernshaft betreibt der muss auch mal die Kosten vom Filmmaterial anschauen, wer viel fotografiert für den lohnt es sich schnell mal in eine Digitale Kamera zu investieren die über 4000 Euro kostet. Die digitale Bildberarbeitung hat nur noch vorteile, auch was die Verwaltung und Präsentation der Bilder betrift



Picturetaker

RE: Minolta DSLR

#49 von toomuchpix ( gelöscht ) , 17.01.2004 01:39

ZITATDie digitale Bildberarbeitung hat nur noch vorteile, auch was die Verwaltung und Präsentation der Bilder betrift[/quote]

und einen Nachteil: ich hab keinen Bock drauf, stundenlang vor der Kiste zu sitzen und meine Bilder zurechtzupfriemeln. Schon gar nicht bei 10000 Aufnahmen/Jahr.



toomuchpix

RE: Minolta DSLR

#50 von Picturetaker ( gelöscht ) , 17.01.2004 08:46

Ich sehe nicht ein wiso Digitale Bilder bearbeitet werden müssen um qualitativ gleich gut zu sein als eins vom Positiv oder Negativ.

Die Digitale Kameras sind jezt einfach zu billig geworden das eine Film-Fotokamera noch gut genug sein soll, zur Zeit sicher noch für Gelegenheitsknipser gut genug, doch sicher nicht mit einer neugekauften SLR Ausrüstung was Heute nur noch die hinter dem Mond kaufen würden ( einschlisslich ich vor 2 Jahren) /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" />

Die Vorteile der Digitalen Systeme überwiegen einfach, dies um vielfaches und immer öfter. Die Preise für Digitale SLR gehäuse sind nun auch vom himmel gefallen.

Und wer noch mit Diaprojektion argumentiert soll doch mal die neuesten Beamer und Bildschirme anschauen gehen um zu sehen was da möglich ist.

Ich Fotografiere nur noch auf Analog weil ich schon einen Diaprojektor habe und keine moderne DSLR von Minolta erhalte wo ich meine Objektive darauf verwenden kann, leider.

Aber da neu einsteigen ist eindeutig abzuraten. Vor allem für Neuensteiger lohnt es sich in ein digitales Sytem zu investieren, da bleiben nur noch die Kosten für Akkus, Speicher und einen PC haben eh die meisten zuhause. Da kann einfach so drauflosgeknipst werden, bedeutet aber nicht das man das nicht so wie mit einer Filkamera machen kann, die guten Bilder werden gespeichert die anderen gelöscht.

Daneben kann man mit einer digi ohne riesen kosten Experimentieren auch mit Infrarotaufnahmen usw. Und falls Minolta wirklich kein DSLR herausbringt wo man die bisherigen AF Objektive verwenden kann, dann schenke ich dir noch vor ende Jahr 04 mein 1,4 80mm Objektiv /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" /> dann muss ich auch nicht mehr so schwer tragen, tut meinem Rücken sicher gut.



Picturetaker

RE: Minolta DSLR

#51 von anna_log , 17.01.2004 10:45

Zitat von Picturetaker
Ich sehe nicht ein wiso Digitale Bilder bearbeitet werden müssen um qualitativ gleich gut zu sein als eins vom Positiv oder Negativ.

Die Vorteile der Digitalen Systeme überwiegen einfach, dies um vielfaches und immer öfter. Die Preise für Digitale SLR gehäuse sind nun auch vom himmel gefallen.

Und wer noch mit Diaprojektion argumentiert soll doch mal die neuesten Beamer und Bildschirme anschauen gehen um zu sehen was da möglich ist.

(..)

Aber da neu einsteigen ist eindeutig abzuraten. Vor allem für Neuensteiger lohnt es sich in ein digitales Sytem zu investieren, da bleiben nur noch die Kosten für Akkus, Speicher und einen PC haben eh die meisten zuhause. Da kann einfach so drauflosgeknipst werden, bedeutet aber nicht das man das nicht so wie mit einer Filkamera machen kann, die guten Bilder werden gespeichert die anderen gelöscht.

Daneben kann man mit einer digi ohne riesen kosten Experimentieren auch mit Infrarotaufnahmen usw. Und falls Minolta wirklich kein DSLR herausbringt wo man die bisherigen AF Objektive verwenden kann, dann schenke ich dir noch vor ende Jahr 04 mein 1,4 80mm Objektiv /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" /> dann muss ich auch nicht mehr so schwer tragen, tut meinem Rücken sicher gut.


Moin Picturetaker,

So billig ist der Einstieg in die Digitale Welt nun auch nicht. Selbst wenn Canon das Plastkei für 1000 E anbietet, ein vergleichbares analoges Gehäuse kostet ca 20- 25% davon. Davon lassen sioch einige Filme entwickeln. Mit beiden kann man 'drauflosknipsen' wie Du schreibst. zum Knipsen brauche ich aber keine DSLR, da tut es schon die Kleinbild-Digi. In diesem Bereich lohnt sich mit der Ausnahme Leica keine Anschaffung mehr im analogen Bereich.

Die Möglichkeit der Präsentation wurde hier an anderer Stelle diskutiert, nicht nur zum Vorteil der digitalen.

Das eine Digi leichter ist, verstehe ich nicht...

Ansonsten habe ich beschrieben, weshalb der Umstieg für mich nicht in Frage kommt. Allein das stundenlange sitzten vor dem PC fände ich schon zum K..

Matthias



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RE: Minolta DSLR

#52 von toomuchpix ( gelöscht ) , 17.01.2004 10:51

ZITATIch sehe nicht ein wiso Digitale Bilder bearbeitet werden müssen um qualitativ gleich gut zu
sein als eins vom Positiv oder Negativ.[/quote]
Das ist nicht der Punkt. Aber ich hab doch keine Vorteile vom digitalen Verfahren, wenn ich die Möglichkeiten, die sich da bieten nicht ausnutze.
Im Übrigen freut sich Frank sicher, wenn wir ihm die Galerie zukünftig mit 15MB Raw-Dateien zumüllen. Man muß jedes Bild halt an den Verwendungszweck anpassen. Wenn ich eine Datei einfach auf dem (noch nicht vorhandenen) Fotodrucker ausgeben will, hab ich vielleicht wenig arbeit, es sei denn man muß Farbanpassungen machen, um die Profile von Kam und Drucker aufeinander abzustimmen. Beim Ausbelichten wirds schon schwierieger: Da ist es nötig einen Kompromiß zwischen Bild-Dateigröße und gewünschter Qualität zu finden. Und wenn ich da Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Labor haben will, muß ich denen die Arbeit eben abnehmen, die Bilder selber optimieren, und "ohne Bildkorrektur" bestellen.
Ich hab übrigens den Scan von meinem Bild in der Galerie auf 6MP mit 800KB runtergerechnet und auf 30x45 ausbelichten lassen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Jedenfalls führen unbearbeitete Digitalbilder ein Schattendasein im hinteren Winkel der Festplatte und geraten sehr schnell in Vergessenheit.

ZITATDie Digitale Kameras sind jezt einfach zu billig geworden das eine Film-Fotokamera noch gut
genug sein soll, zur Zeit sicher noch für Gelegenheitsknipser gut genug, doch sicher nicht mit einer neugekauften SLR Ausrüstung was Heute nur noch die hinter dem Mond kaufen würden[/quote]
Von welchen Digitalen Kameras Sprichst Du?
Wenn Du damit die Digiknipsen (non DSLR) egal welcher Preisklasse meinst, sind die für mich absolut indiskutabel. Nach einem Ausflug in die Digitalwelt mit meiner Olympus C-40, hab ich Festgestellt, daß man mit den Dingern höchstens statische Motive einigermaßen sinnvoll ablichten kann. Und eine A1 ist da auch prinzipbedingt nicht viel besser (Auslöseverzögerung)

ZITATDie Vorteile der Digitalen Systeme überwiegen einfach, dies um vielfaches und immer öfter.[/quote]
zum gegenwärtigen Zeitpunkt: Eindeutig Nein.

ZITATDie Preise für Digitale SLR gehäuse sind nun auch vom himmel gefallen.[/quote]
Wenn Du mindestens 1500 eu z.B. für die 10D als irdischen Preis betrachtest für eine immer noch mit sehr viel Kompromissen (Crop-Faktor, Staub, IS in jedem Objektiv zusätzlich zu bezahlen) behaftete Lösung, naja.

ZITATUnd wer noch mit Diaprojektion argumentiert soll doch mal die neuesten Beamer und
Bildschirme anschauen gehen um zu sehen was da möglich ist.[/quote]
Möglich vielleicht, aber noch lange nicht erschwinglich und zuverlässig.

ZITATIch Fotografiere nur noch auf Analog weil ich schon einen Diaprojektor habe und keine moderne
DSLR von Minolta erhalte wo ich meine Objektive darauf verwenden kann, leider.[/quote]
wenn Du das "nur" streichst, hast Du meine volle Zustimmung.

ZITATAber da neu einsteigen ist eindeutig abzuraten. Vor allem für Neuensteiger lohnt es sich in ein
digitales Sytem zu investieren, ...[/quote]
Vor allem Neuensteiger haben meist relativ wenig Geld.

ZITAT... da bleiben nur noch die Kosten für Akkus, Speicher und einen PC
haben eh die meisten zuhause. Da kann einfach so drauflosgeknipst werden, bedeutet aber
nicht das man das nicht so wie mit einer Filkamera machen kann, die guten Bilder werden gespeichert die anderen gelöscht.[/quote]
Solange die Bilder den PC nicht mehr verlassen, hast Du vielleicht recht.
Ansonsten kommen noch dazu: Tinte, Fotopapier (und wenn das Drucken nicht sofort klappt, dann gleich mehrfach) bzw. kosten für das Ausbelichten und die dafür nötige Zeit.

ZITATDaneben kann man mit einer digi ohne riesen kosten Experimentieren auch mit                       Infrarotaufnahmen usw.[/quote]
Hast Du schon mal mit einer A1 versucht Infrarotexperimente zu machen?
Die ist nämlich ziemlich gut gegen derlei Mißhandlungen abgeschirmt. Und auch bei meiner Oly hab ich mit den Belichtungszeiten so meine Probleme. Wenn Du eine DSLR kaufst, hast Du ja sozusagen alle Filme für die nächsten Jahre mitgekauft, und damit bestimmst Du nicht mehr über die Experiment-Parameter, sondern die Kam. Im Übrigen ist bei der Infrarotfotografie der Filtersatz das Teuerste.

ZITATUnd falls Minolta wirklich kein DSLR herausbringt wo man die bisherigen AF Objektive verwenden kann, dann schenke ich dir noch vor ende Jahr 04 mein 1,4 80mm Objektiv  dann muss ich auch nicht mehr so schwer tragen, tut meinem Rücken sicher gut.[/quote]
Das ist zwar großzügig, aber ich denke mal Minolta hilft Dir schon, das Teil zu behalten.
Abgesehen davon würd ich Dir empfehlen, es jemand anders zu vererben, ich hab das Teil nämlich schon. Wenn Du Deinem Rücken was gutes tun willst, dann nimm eine Rollei 35, Die braucht keine Reservebatteriesätze. Ich jedenfalls tu meinem Rücken heut was furchtbares an:
Ich geh Foten mit dem neuen 2,8/80-200, gebraucht gekauft, weil die Preise für Minoltaoptiken derzeit im Keller sind, zumindest noch bis zur PMA in knapp 4 Wochen.

Eins ist jedenfalls sicher, sobald das Wetter wieder halbwegs brauchbar ist, hock ich mich nicht mehr so lang vor die Kiste und verfasse ellenlange Diskussionsbeiträge ...

lg Wilfried



toomuchpix

RE: Minolta DSLR

#53 von ingobohn , 17.01.2004 12:14

Natürlich ist letztendlich das Bild, welches am Schluss rauskommt, wichtig. Und von daher ist erstmal der Weg zum Bild - ob analog oder digital - sch...egal. Da bin ich völlig undogmatisch. Jeder soll so vorgehen, wie es ihn glücklich macht.

Ich für meinen Teil finde den analogen Weg für mich passender. Ich arbeite in der IT-Branche und sitze eh den ganzen Tag vor dem Rechner (vom einfachen Blade Server bis hin zu grossen Unix Kisten wie dem HP Superdome). Da will ich mich nicht auch noch nach Feierabend oder am Wochenende die Kiste setzen und mich im virtuellen Bildraum bewegen. Ich möchte ganz bewusst als Hobby dann eher etwas "Handgreifliches" tun. Und da scheidet der digitale Weg für mich weitestgehend aus (wobei ich schon erwähnt hatte, dass ich eine Dimage 5 habe und verwende, jedoch eher als "Knipse". Ob digitale Bilder heutzutage dieselbe Qualität erreichen wie analoge, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und auch, ob analoge Kameras plus Zubehör billiger oder teurer sind als das digitale Pendant, ist mir eigentlich ziemlich Wurscht. Ein Hobby betrachte ich nicht unter finanziellen Gesichtspunkten. Ein Hobby ist immer ein (finanzielles! Minusgeschäft schlussendlich.



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RE: Minolta DSLR

#54 von Stefan68 , 17.01.2004 12:35

Zitat von Picturetaker
...doch sicher nicht mit einer neugekauften SLR Ausrüstung was Heute nur noch die hinter dem Mond kaufen würden ( einschlisslich ich vor 2 Jahren)  


Ob "hinter dem Mond" oder vor dem Mond ist IMHO nur ein Sache des Standpunktes, und zwar eines einseitigen: Und wenn man das nur einseitig sieht, also nur "digital" oder nur "analog" ist man für den anderen jeweils immer hinter dem Mond.

Ich würde auch heute Hobby-Fotografen nicht einseitig von der Analogtechnik abraten, denn wie schon mehrfach festgestellt, gibt es z.B. keine gleichwertige digitale Präsentation zur analogen Diashow. Wohl aber kann ich von Dias Scans erstellen und bin dann beiderseits des Mondes...
Wer auf absehbare Zeit keine Diashows (und eine Diashow kann auch nur für sich selber Spaß machen! machen möchte, ist zur Zeit wahrscheinlich eher mit einer Digicam besser beraten (Vorausgesetzt man verfügt über die notwendigen PC-Kenntnisse und Lust sich vor den PC zu setzen [wenn man beruflich schon den ganzen Tag vor dem PC verbringt, sucht man vielleicht privat mal nach etwas Ausgleich!?]- und wer die nicht besitzt, oder besitzen will ist deshalb noch lange nicht hinter dem Mond).

Es muss jeder selber abwägen, welches der Verfahren (und seine jeweiligen Vor- und Nachteile) für ihn wieviel seines Geldes wert ist. Nur wer die Vorteile des jeweils anderen Verfahrens ignoriert statt sie gegeneinander abzuwägen, ist IMHO auf einer Seite des Mondes.

Und wer anderen vorschreiben möchte, was für sie gut oder schlecht ist, gehört auf den Mond geschossen. /clapping.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="clapping.gif" />
(Wer's bemerkt hat: Da ich mit dieser Aussage quasi vorschreibe, dass man nichts vorschreiben soll, gehöre ich selber auf den Mond geschossen! /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" /> )



 
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RE: Minolta DSLR

#55 von Stefan68 , 17.01.2004 12:41

Zitat von ingobohn
... Ich arbeite in der IT-Branche und sitze eh den ganzen Tag vor dem Rechner (vom einfachen Blade Server bis hin zu grossen Unix Kisten wie dem HP Superdome). Da will ich mich nicht auch noch nach Feierabend oder am Wochenende die Kiste setzen und mich im virtuellen Bildraum bewegen. Ich möchte ganz bewusst als Hobby dann eher etwas "Handgreifliches" tun. ...


Hallo Ingo, deswegen schreibst Du ja auch so viele Beiträge in diesem Forum /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Übrigens 100%-Zustimmung zu Deiner Einstellung. /drinks.gif" style="vertical-align:middle" emoid="rinks:" border="0" alt="drinks.gif" />



 
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RE: Minolta DSLR

#56 von ingobohn , 17.01.2004 15:43

Zitat von Stefan68

Zitat von ingobohn
... Ich arbeite in der IT-Branche und sitze eh den ganzen Tag vor dem Rechner (vom einfachen Blade Server bis hin zu grossen Unix Kisten wie dem HP Superdome). Da will ich mich nicht auch noch nach Feierabend oder am Wochenende die Kiste setzen und mich im virtuellen Bildraum bewegen. Ich möchte ganz bewusst als Hobby dann eher etwas "Handgreifliches" tun. ...


Hallo Ingo, deswegen schreibst Du ja auch so viele Beiträge in diesem Forum /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Übrigens 100%-Zustimmung zu Deiner Einstellung. /drinks.gif" style="vertical-align:middle" emoid="rinks:" border="0" alt="drinks.gif" />



Stimmt. Bin zwangsläufig aus beruflichen Gründen eigentlich unter der Woche immer online. Und ab und an auch wochenends - wie man an diesem Posting sieht. /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />

EDIT: ich hoffe aber doch, dass bei all der Quantität meiner Postings auch etwas Qualität dabei ist... /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />



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RE: Minolta DSLR

#57 von ebarwick , 17.01.2004 19:14

@ Ingo und Wilfried

ich erinnere mich noch an die ersten zwei Jahre Klavierunterricht - üben, üben, üben und das nur Stücke, die mir ohnehin nicht gefielen. Spass hat's erst gemacht, als die Gelegenheit kam, vor Publikum zu spielen. Komme ich heute in ein Hotel, in dem ein Klavier steht, bin ich für was anderes kaum noch zu gebrauchen...
Ist es mit unseren Bildern anders, nein, sicher nicht.
Damit das Interesse und die Begeisterung fürs Hobby nicht erlahmt, ist es meiner Meinung nach auch wichtig, nach "außen" zu gehen. Wenn man die Gelegenheit dazu nicht hat, dann muss man sich eben eine schaffen. In einen Fotoclub eintreten, wo man sich mit anderen austauschen kann, wo Bilder besprochen werden und wo nicht die Technik das allein geltende Thema ist. Fotos bei der Presse anbieten, der örtlichen VHS einen Fotokurs oder auch mal eine Ausstellung zu einem bestimmten Thema anbieten, etc. Dass nicht gleich das erste Gespräch zum Erfolg führen wird ist klar, aber ich zum Beispiel habe dadurch sowohl einige Titelbilder an zwei Fachzeitschriften verkauft wie auch in diesem Jahr eine VHS-Ausstellung bekommen.
Wenn man mit seinen Bildern Erfolg hat - und sei es "nur" im Bekanntenkreis - motiviert das ja enorm. Und auch die Technik, wie auch der (kreative) Prozess des Fotografierens profitiert davon. Ich fotografiere nun schon seit meinem 18. Lebensjahr - da konnte ich mir meine erste Minolta-Spiegelreflex leisten - aber erst seit ich mit meinen Bildern auch nach "außen" gegangen bin, hat das Hobby den nötigen Drive erfahren...
Den "Schlagobers" würde ja die eigene Dunkelkammer machen, aber da ich sozusagen ein Anti-Chemiker bin oder dazu einfach nur zwei linke Hände habe, beschränke ich mich hierbei auf Photoshop und Co. (mit betonung auf "beschränke"...)

Grüße
Erhard


P. S.
@picturetaker: Ich empfehle dir mal Schwarzweiss zu fotografieren, da gibt es z. B. nicht nur Schwarz und Weiss, sondern auch viele Graustufen dazwischen...



 
ebarwick
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RE: Minolta DSLR

#58 von *mb* , 17.01.2004 19:59

Zitat von Stefan68
Und wer anderen vorschreiben möchte, was für sie gut oder schlecht ist, gehört auf den Mond geschossen. /clapping.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="clapping.gif" />


Dass dauert aber laut einem gewissen Herrn George W. Bush noch ein paar Jährchen! - Bitte noch ein wenig Geduld!



*mb*  
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RE: Minolta DSLR

#59 von ingobohn , 17.01.2004 22:24

@ ebarwick

Eine Bekannte und ich überlegen gerade, eine Photogruppe in Mannheim zu gründen. Eventuell mit Internetpräsenz. Genau aus den o.g. Gründen. /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />



ingobohn  
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RE: Minolta DSLR

#60 von anna_log , 18.01.2004 21:59

Zitat von Stefan68
Und wer anderen vorschreiben möchte, was für sie gut oder schlecht ist, gehört auf den Mond geschossen. /clapping.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="clapping.gif" />
(Wer's bemerkt hat: Da ich mit dieser Aussage quasi vorschreibe, dass man nichts vorschreiben soll, gehöre ich selber auf den Mond geschossen! /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" /> )


Hi

Da stimme ich zu. Ich denke aber, dass drastische Formulierungen den (hoffentlich ungewollten) Eindruck entstehen lassen, etwas vorzuschreiben. Bin halt ein meist positiv denkender Mensch. /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" />
Wer sich allerdings von solchen Meinungsäusserungen beeinflussen lässt, gehört gleich mit zum Mond geschossen.

Jedem das seine und nun wieder raus aus den Gräben!

Matthias



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