RE: Digitale Plakate

#1 von Astronuss ( gelöscht ) , 22.12.2005 11:53

Jetzt, nach dem man eine DSLR besitzt, möchte ich auch meine schönsten Bilder auch in Plakatgröße aufhängen. Hier kommen nun die Fragen. Vielleicht kann jemand behilflich sein?

Bei den ersten Versuchen habe ich die Bilder meiner kompakten 4MP digi mit Photo Shop auf 40x53,3cm bei 320 dpi bikubisch hoch interpoliert. Dieser Vorgang vergrößert zwar nicht die Auflösung, aber das Bild sollte danach nicht mehr so sehr pixelig sein. Hier wurde mir das Photo Shop empfohlen, da es in den meiseten Fällen besser interpolieren soll als das Labor. Die Ergebnise waren auch recht ordentlich.

Meine Frage:
- Wie sind eure Erfahrungen und Empfehlungen? Wie geht ihr da vor?
- Ich hatte von früher noch 300dpi als Ausgabeauflösung in Erinnerung. Sind es nun 320dpi?
- Welche Bildgrößen habt ihr schon belichten oder plotten lassen? Sind euch Beispiele von 50x75 und größer bekannt?

Danke, Astronuss



Astronuss

RE: Digitale Plakate

#2 von Gelöschtes Mitglied , 22.12.2005 12:23

Ich würde an den Bilder nichts hochrechnen lassen. Ich überlasse es dem Labor, weil die Laboranten mehr Erfahrungen mit den Grossvergrösserungen haben.

Also das Datei in der Originalgrösse dem Labor schicken und denen die gewünschten Endgrösse angeben.

Gruss
Peter




RE: Digitale Plakate

#3 von -bel- ( gelöscht ) , 22.12.2005 13:25

Hallo Astronuss,

ich habe schon diverse meiner Bilder auf die Größe von 30x45 und auch von 50x75 ausbelichten lassen;

die Frage bei solchen Sachen ist eigentlich immer, wofür und mit welchen Ansprüchen benötige ich das fertige Plakat;
die meisten meiner Sachen sind für Werbeaktionen oder als Fotos in verschiedenen Geschäften, eines meiner Bilder wurde letzten sogar in cirka 2x2 Metern Größe auf eine Supermarktescheibe gepflatsch;
Wenn du - so wie ich - die Sachen mehr als Gebrauchsfotos /-Grafiken haben willst, dann ist die Auflösung und das Ergebnis eigentlich sehr akzeptabel; denn die meisten der Betrachter gucken sich das Bild aus entsprechender Entfernung und meist auch nicht mit besonderem Fotverständnis bzw. mit besonderem "Artefakteninteresse" an;

Wenn du allerdings damit eine ausdrückliche Fotoaustellung bestücken oder "hochwertiges" Publikum überzeugen willst, würde ich nicht viel größer als 30x45 eher 20x30 gehen, denn diese Leute schauen sich dann ja die Bilder schon intensiver, auch mal von Nahem und mit hörem Sachverständnis an;

Ich weiß nicht, ob es soviel bringt, die Bilder am heimischen Computer hochzurechnen, ich würde sagen, es ist besser, dass den Profis im Labor zu überlassen.

Ein Punkt in diesm Bereich ist natürlich noch, dass 50x75 in einer Ausstellung verhältnismäßig groß ist, schließlich kommt ja noch ein Rahmen mit Passepartout dazu, das ist dann schon sehr mächtig.

Grüße

Bernd



-bel-

RE: Digitale Plakate

#4 von AlexDragon ( Gast ) , 22.12.2005 13:45

Also meine "lieblings Gr." ist 40x60 cm und ich habe schon einige Bilder in dem Format und die sind ALLE sehr gut und ich sehe da also keine Probleme!

LG

Alex /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />



AlexDragon

RE: Digitale Plakate

#5 von Astronuss ( gelöscht ) , 22.12.2005 13:57

Danke, für die Antworten.

Hier noch Hintergrundinformationen, warum ich die Plakate benutze:

Bei den Fotos handelt es sich meistens um Industrieanlagen, an deren Entwicklung ich beteiligt war. Da mir die Anlagen nach mehreren monaten Entwicklungszeit sehr nahe liegen, mache ich immer Erinnerungsfotos, bevor sie um die Welt verschifft werden. Diese Fotos hängen dann in unserem Büro im Format 40x60.

Nun hätte die Geschäftsleitung ein paar der Bilder im Konferezraum in noch größerem Format. Also nicht für ein streng bewertendes Publikum.

Nach dem ich von der 2x2meter Werbefläche gehört habe, und die 40x60 Resultate sehr gut gelungen waren, mache ich mir nun weniger Gedanken. Die Bilder werden in der Regel dann nicht aus aller nächster Nähe betrachtet.

Beim nächsten Plakat mitte Januar werde ich es ohne hochrechnen versuchen. Mal sehen, wie es Vergleich wird?

Gruß, Astronuss



Astronuss

RE: Digitale Plakate

#6 von 01af , 22.12.2005 13:58

Zitat von "Astronuss"
Bei den ersten Versuchen habe ich die Bilder meiner kompakten 4-MP-Digi mit Photoshop auf 40 x 53,3 cm bei 320 dpi bikubisch hochinterpoliert. Dieser Vorgang vergrößert zwar nicht die Auflösung, aber das Bild sollte danach nicht mehr so sehr pixelig sein.


So ist es. Ein interpoliertes Bild ist zwar nicht so gut wie eins, das gleich mit höherer Auslösung aufgenommen wurde, aber immer noch besser, als wenn man einfach durch Reduktion der Ausgabeauflösung (also der Punkte pro Zoll) vergrößern würde. Doch mindestens ebenso wichtig wie eine ausreichend große Pixelzahl sind gute Objektivleistung und saubere Aufnahmetechnik. Ein blitzscharfe Drei-Megapixel-Aufnahme läßt sich weit stärker vergrößern als eine leicht verschwiemelte (falsch fokussierte und/oder verwackelte) Acht-Megapixel-Aufnahme.

Am besten wird das Interpolationsergebnis, wenn man nicht in einem einzigen Schritt auf die gewünschte Größe geht, sondern in mehreren kleineren Schritten. Man vergrößert die Länge der Formatkanten (in Pixel, Zentimeter oder Zoll) um jeweils ungefähr 10 % und wiederholt diesen Vorgang so oft, bis man die gewünschte Größe erreicht hat. Auf diese Weise macht es zwar mehr Arbeit ... aber dafür kann man sich ja eine Aktion anlegen oder, noch besser, ein Script schreiben.

Übrigens, was Photoshop-Scripting angeht -- wer Photoshop CS2 installiert hat und sich dafür interessiert, der werfe einmal einen Blick in C:\Program Files\Adobe\Photoshop CS2\Scripting Guide (oder wie immer das in der deutschsprachigen Installation heißt). Dort finden sich Handbücher zum Thema Scripting im PDF-Format sowie einige Beispiel-Scripts. Das ist ein wirklich mächtiges Werkzeug, mit dem man nach einer gewissen Einarbeitung unglaublich viel anstellen kann ... das geht weit über die Möglichkeiten von Aktionen und Stapelverarbeitung hinaus.

Wer's nicht installiert hat und sich trotzdem schlaumachen will, der schaue hier.


Zitat von "Astronuss"
Ich hatte von früher noch 300 dpi als Ausgabeauflösung in Erinnerung. Sind es nun 320 dpi?


Es sind so viele, wie es nun einmal sind. Wenn du beim Labor ein Bild mit z. B. 4860 × 3240 Pixel ablieferst und sagst, du hättest davon gern einen Abzug der Größe 40 × 60 cm ... na, dann kannst du dir die Zahl der Pixel pro Zoll doch wohl hoffentlich selber ausrechnen, oder?


Zitat von "Astronuss"
Sind euch Beispiele von 50 x 75 cm und größer bekannt?


In dieser Größe wird mit sechs Megapixeln die Luft dünn (mit acht übrigens auch). Ob das Ergebnis gut aussieht, hängt in diesem Bereich nicht zuletzt vom Bildinhalt ab, und auch vom Verwendungszweck. Ein Bild mit großflächigen, graphischen Elementen kann selbst in dieser Größe noch perfekt aussehen, eins mit hunderttausend feinsten Details hingegen dürfte nicht mehr soo gut kommen -- trotzdem für die meisten Zwecke noch gut genug. In jedem Falle sollte man sich mit einer sauberen Interpolation in mehreren Schritten (siehe oben) bei diesen Größen recht viel Mühe geben. Ob die Labors derartige Interpolationen mit der angemessenen Sorgfalt durchführen, würde ich so pauschal nicht unterstellen ... lieber erstmal ausprobieren. Manche mögen es vielleicht sehr gut machen mit Aufwand und Sachverstand, und andere machen's irgendwie husch-husch ... oder gar nicht.

Bei statischen Motiven hilft es, das Bild mit mehreren Aufnahmen abzudecken und hinterher zusammenzumontieren, so wie ein Panorama. Wer sagt, ein Panorama müsse immer lang und schmal sein? Bei bewegten Motiven hilft diese Technik natürlich nicht weiter. In jedem Falle neigen frischgebackene Digitalfotografen in der Regel dazu, die Vergrößerungsfähigkeit von Digitalbildern zu unterschätzen, weil sie diese alberne und praxisferne "300-dpi-Regel" nicht aus ihren Köpfen bekommen können /dry.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="dry.gif" />

-- Olaf



01af  
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RE: Digitale Plakate

#7 von Astronuss ( gelöscht ) , 22.12.2005 14:23

ZITATBei statischen Motiven hilft es, das Bild mit mehreren Aufnahmen abzudecken und hinterher zusammenzumontieren, so wie ein Panorama. Wer sagt, ein Panorama müsse immer lang und schmal sein?[/quote]

Klasse, Idee 01af /good.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="good.gif" />
Bis jetzt hatte ich bei den Aufnahmen noch nie an Plakate gedacht. Das wird sich in Zukunft ändern.

ZITATEs sind so viele, wie es nun einmal sind. Wenn du beim Labor ein Bild mit z. B. 4860 × 3240 Pixel ablieferst und sagst, du hättest davon gern einen Abzug der Größe 40 × 60 cm ... na, dann kannst du dir die Zahl der Pixel pro Zoll doch wohl hoffentlich selber ausrechnen, oder?[/quote]

Da liegt denke ich ein Missverständnis vor. Die Ausgabegeräte haben auch eine Rasterung bei der Ausgabe. Dies wird in der Regel für z.B. Laserdrucker bei 600dpi angegeben. Ich versuche nun mein Bild so abzugeben, so dass exakt diese Rasterung erreicht wird. Erhoffe mir dadurch einen Qualitätsvorteil, da das Bild nicht noch in das Ausgaberaster des Plotter interpoliert werden muss.

Gruss, Astronuss



Astronuss

RE: Digitale Plakate

#8 von Viktor ( gelöscht ) , 22.12.2005 15:08

Ich hab's leider nur noch diffus im Kopf... zum Suchen bin ich jetzt aber zu faul.

Normalen Betrachtungsabstand für die jeweilige Ausgabegröße vorausgesetzt, reichen im Prinzip ca. 3-5 Megapixel (ergibt sich aus dem Auflösungsvermögen des Auges). Denn bei 40x60cm oder 2x2m klebt man nicht mit der Nasenspitze am Bild.
Detailreiche Motive vertragen natürlich gerne mehr...

Gegen Betrachter, die mit einer Lupe anrücken, ist eh kein Kraut gewachsen, egal welches Ausgabeformat man beabsichtigt.

Schau' mal das Programm Qimage an, daß hat bessere Interpolationsalgorithmen als PS.


Tschüß, Viktor



Viktor

RE: Digitale Plakate

#9 von ManuP , 22.12.2005 15:14

Hi!

Ich komme gerade vom DM Drogeriemarkt mit Plakatausdrucken (Weihnachtsgeschnke, also nichts verraten Pssst /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" /> ).
Darunter auch DIN A1, also 50x75. Ich habe das Bild nicht am Heim PC Hochskalieren lassen, sondern meine aufgebesserte 6 MPixel Datei abgegeben. Bei einem Bild bin ich fast enttäuscht, leicht verschwommen, nicht mehr scharf.
Ein anderes auf DIN A1 (mit weniger Details) ist besser. Das hat aber auch schon 01af gesagt hat.

DIN A2 ist schon besser, aber erst ab DIN A3 perfekt.

Werde aber bei Gelegenheit das mit dem Hochskalieren noch austetsten.

lg ManuP



 
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RE: Digitale Plakate

#10 von blafin ( gelöscht ) , 27.12.2005 10:18

Habe für meine beiden letzten Ausstellungen Plots in den Grössen 50x70 cm in einer "Druckerei um die Ecke" anfertigen lassen. Man arbeitet dort mit Epson-Druckern für Formate bis A1 und war sogar gerne bereit, nach meiner Auswahl
aus einer Mustermappe, eine Papierrolle zu bestellen und meine Konzertfotos
auf das Papier zu printen, welches ich für das Richtige halte - Superservice oder?
Abgeliefert habe ich Tiff-Dateien in Originalgrösse mit einer Auflösung von 300 dpi (Photpshop) und die Ergebnisse haben alle Besucher einstimmig überzeugt! Wer oft mit "Foto-Kollegen" umgeht, weiß um deren Kritikbereitschaft!
Die Photos in der Grösse von 50x70cm habe ich dann in der Ausstellung im Rahmen formatfüllend, d. h. OHNE Passepartouts präsentiert.

Viele Grüsse - Bernd



blafin

RE: Digitale Plakate

#11 von ChrisF1977 ( gelöscht ) , 13.01.2006 15:25

Zitat von blafin
Habe für meine beiden letzten Ausstellungen Plots in den Grössen 50x70 cm in einer "Druckerei um die Ecke" anfertigen lassen. Man arbeitet dort mit Epson-Druckern für Formate bis A1 und war sogar gerne bereit, nach meiner Auswahl
aus einer Mustermappe, eine Papierrolle zu bestellen und meine Konzertfotos
auf das Papier zu printen, welches ich für das Richtige halte - Superservice oder?
Abgeliefert habe ich Tiff-Dateien in Originalgrösse mit einer Auflösung von 300 dpi (Photpshop) und die Ergebnisse haben alle Besucher einstimmig überzeugt! Wer oft mit "Foto-Kollegen" umgeht, weiß um deren Kritikbereitschaft!
Die Photos in der Grösse von 50x70cm habe ich dann in der Ausstellung im Rahmen formatfüllend, d. h. OHNE Passepartouts präsentiert.

Viele Grüsse - Bernd


Hallo,

das verstehe ich nicht ganz. Wenn Du die Original 6MP, also 3008x200 Pixel, Auflösung in PS nicht hochinterpolierst auf 300dpi einstellst, kommst Du niemal auf 50x75 Ausgabegröße bei 300dpi. Du müsstest hier schon das Bild bzw. die Pixel hochinterpolieren, oder hast Du das gemacht?

Grüße
Christian



ChrisF1977

RE: Digitale Plakate

#12 von Zirkon , 13.01.2006 15:50

Zitat von 01af
Bei statischen Motiven hilft es, das Bild mit mehreren Aufnahmen abzudecken und hinterher zusammenzumontieren, so wie ein Panorama.


Gibts eine Software, die das vernünftig und sauber auch mit 16 bit Farbtiefe pro Kanal und nicht nur 8 kann?



Zirkon  
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RE: Digitale Plakate

#13 von Dennis , 13.01.2006 17:11

Zitat von Zirkon

Zitat von 01af
Bei statischen Motiven hilft es, das Bild mit mehreren Aufnahmen abzudecken und hinterher zusammenzumontieren, so wie ein Panorama.


Gibts eine Software, die das vernünftig und sauber auch mit 16 bit Farbtiefe pro Kanal und nicht nur 8 kann?



Realviz



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RE: Digitale Plakate

#14 von Astronuss ( gelöscht ) , 18.01.2006 12:54

Hier noch eine Rückmeldung!

Die ersten Plakate sind nun angekommen. Dieses mal waren es 2 Bilder mit 4MP und ein Bild mit 5MP. Die Bilder habe ich in Größen 30x45, 40x60 und 50x75 bestellt. Leider waren noch keine Dynax 5D Bilder mit dabei.

Die Bilder wurden vorher vom mir mit PS auf 320dpi hochinterpoliert.

Bei einem Betrachtungsabstand von ca. einer Armlänge kann ich die Bilder im Format 30x45 absolut nicht beanstanden. Auch die Bilder in Größe 40x60 sind noch gut. Erst bei der Größe 50x75 leidet mein subjektiver Eindruck. Werden die Bilder in der Größe jedoch von ca. 2 Armlängen Abstand berachtet, ist der Eindruck wieder recht gut. OK, wer so einen Bild aus aller nächster Nähe betrachtet, ist selber schuld /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />

Im nächsten Experiment werde ich mir den Tip mit der schrittweisen Hochinterpolation vornehmen. Dann sind auch die ersten Dynax 5D Bilder mitdabei.

Danke, an alle für die umfangreichen Vorschläge. Melde mich wieder, wenn es neues zu berichten gibt.

Gruß, Astronuss



Astronuss

RE: Digitale Plakate

#15 von Oscar ( gelöscht ) , 18.01.2006 15:30

Dpi (Dots per Inch)
?Bei Druckern wird die Zahl der Druckpunkte in dpi angegeben. Ein Thermodrucker mit 300 dpi setzt 300 Farbpunkte auf eine Strecke von 1 Inch (2,54 cm). Dabei kann der Thermodrucker die Farbmenge steuern und so unterschiedliche Farbdichten erzeugen. In der Regel gehören vier Druckpunkte für Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb zu einem Bildpunkt ( CMYK). Dagegen können nur wenige Tintenstrahldrucker die Tintenröpfchengröße variieren. Hier bestimmt die Zahl der nebeneinanderliegenden Tropfen die Farbdichte. Tintenstrahldrucker brauchen also wesentlich mehr Farbpunkte (dpi) als ein Thermoprinter für die gleiche Detailauflösung.


Alte Regel, die besagt: der normale Betrachtungsabstand zu einem Bild entspricht der Diagonale des Bildes.

Dies ist besonders interessant bei z.B. Plaktatwänden, sog. 18/1, bei denen sich das Motiv aus 18 DIN A 1 Teilen zusammensetzt.
Aus Kostengründen wird aus einem bestehenden Datenbestand mit 300 DPI z.B. DIN A 3 eine Filmausbelichtung (seit geraumer Zeit allerdings eine Laserblichtung direkt auf Offsetplatte (Computer to Plate) auf DIN A 1 erstellt und gedruckt. Der durch die Hochrechnung dann große Bildpunkt löst sich dann durch den großen Betrachtungsabstand, ca. 4 - 5 Meter dann wiede auf.

Für eine detailgetreue Wiedergabe im Druck oder Farbprüfverfahren (Proof) - digitale Plakate - ist eine Auflösung von 300 dpi gerechnet auf das Endformat allerdings zwingend.

Gruß Oscar



Oscar

   

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