RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#106 von susannavoges , 17.11.2005 20:03

Krass, ich wunder mich die ganze Zeit, warum die anderen 3 Papierposten schon bei 25 Euro respektive 42 waren und "meins" erst bei 9,50, knapp über dem Startpreis. 13 sec. vor Ende denke ich noch, die Sache ist klar, ein echtes Schnäppchen, und da schnappt es mir doch in den letzten Sekunden einer vor der Nase weg. Offenbar ein geübter ebayer /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" />



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#107 von Mark , 17.11.2005 20:09

ZITATWar Schröder nicht der, den Ihr alle so heiß und innig liebt?[/quote]

Nicht nur war /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />, er ist allgemein beliebt. Zumindest aus meiner Position heraus, andere mögen da bessere Erfahrungen gemacht haben.

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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#108 von susannavoges , 17.11.2005 20:37

Dem Schröder habe ich gemailt.
Und hat es mit dem Kentmere geklappt?



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#109 von susannavoges , 23.11.2005 21:47

... Freud und Leid mit meiner Tageslichtdose. Heute konnte ich endlich einen Film entwickeln, nachdem der bestellte Filmpicker gekommen war...
Hat zunächst alles geklappt, das Einfädeln, an den Stopfen gedacht. Nur beim Einspulen bin ich irgendwann auf den vermeintlichen Filmendenwiderstand gestoßen und habe die Patrone rausgeholt, um dann festzustellen, dass der Film noch gar nicht komplett aufgespult war.
Sprich, ich habe den Filmrest noch mal extra entwickeln müssen. Mit dem gebrauchten Entwickler (Ilfosol 1:9, geht das damit?) und verlängerter Entwicklungszeit (pi mal Daumen) und ein paar Bildern Schwund. Mal sehen, was das geworden ist...

Mein Ilfosol wird Anfang Dezember 2 Monate alt, da kann ich den gemäß Ingo wohl wegkippen. Dabei wäre es noch genug für 2 Entwicklungen. Also nicht wieder kaufen.

Als nächstes hätte ich Rodinal oder Kodak D 76 da (die Familienpackung für 3,5 l).
Was sind eure Erfahungen bei der Haltbarkeit von Rodinal? Passt der auch gut zu den Ilford FP4+ und HP5+? Oder soll ich dann lieber den APX nehmen?



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#110 von Mark , 23.11.2005 22:35

ZITATUnd hat es mit dem Kentmere geklappt?[/quote]

Da habe ich mich zurück gehalten, im Laden bezahle ich weniger als bei der Auktion

ZITAT... Freud und Leid mit meiner Tageslichtdose. Heute konnte ich endlich einen Film entwickeln, nachdem der bestellte Filmpicker gekommen war...
Hat zunächst alles geklappt, das Einfädeln, an den Stopfen gedacht. Nur beim Einspulen bin ich irgendwann auf den vermeintlichen Filmendenwiderstand gestoßen und habe die Patrone rausgeholt, um dann festzustellen, dass der Film noch gar nicht komplett aufgespult war.[/quote]

Ich denke es hat schon seinen Grund warum die Tageslichtdosen nicht so der Renner sind bei Jobo /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />. Ich denke mit einer 1520 und einem Wechslesack bist du besser bedient.

ZITATSprich, ich habe den Filmrest noch mal extra entwickeln müssen. Mit dem gebrauchten Entwickler (Ilfosol 1:9, geht das damit?) und verlängerter Entwicklungszeit (pi mal Daumen) und ein paar Bildern Schwund. Mal sehen, was das geworden ist...[/quote]

Nichts reproduzierbares, das ist mal sicher. SOlche Experimente lohnen sich im allgemeinen nicht und so ein richtig guter Mehrfachentwickler ist Ilfosol eigentlich auch nicht (eigentlich gar keiner).

ZITATMein Ilfosol wird Anfang Dezember 2 Monate alt, da kann ich den gemäß Ingo wohl wegkippen.[/quote]

? Ich würde es nicht wegkippen, 2 Monate sind noch vertretbar, solange es sich um die geöffnete Flasche handelt, nicht um den Ansatz.

ZITATDabei wäre es noch genug für 2 Entwicklungen. Also nicht wieder kaufen.[/quote]

2 Entwicklungen machen und nicht wieder kaufen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />, wegschütten scheint mir übertrieben.

ZITATAls nächstes hätte ich Rodinal oder Kodak D 76 da (die Familienpackung für 3,5 l).[/quote]

Über die Familienpackung denke mal lieber gründlich nach. Pulverentwickler können nicht "schluckweise" angerührt werden, sie müssen auf einmal in den Ansatz. Der Grund ist simpel, es ist wichtig das die Chemikalien ind er Mischung gleichmässig verteilt sind, das lässt sich bei Teilansätzen kaum bewerkstelligen.

Die Familienpackung sind übrigens 3,6L, oder besser 1 Galone, das ist im Ansatz sehr wichtig. Du erhältst dann ~7.2L Entwicklerlösung, da ID11/D76 im Verhältnis 1:1 verwnadt wird (1 Teil Ansatz zu einem Teil Wasser). Ich schaffe 4 Filme mit 1L Entwicklungslösung, was bedeutet du hast Ansatz für 29 Filme und du hast dafür ~2-3 Monate Zeit, denn länger würde ich den Ansatz nicht rumstehen lassen.

Also wenn schon D76/ID11, dann lieber die 1L Pakete von Ilford /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />.

ZITATWas sind eure Erfahungen bei der Haltbarkeit von Rodinal?[/quote]

Hält für immer, die älteste Flasche die ich habe, ist abgefüllt worden da war ich noch inder Schule und das ist schon das eine oder andere Jahr her /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />. Zu erwähnen ist hier auch noch Calbe R09, das "Ur-Rodinal" von Agfa, funktioniert ähnlich und liefert ähnliche Ergebnisse, ist übrigens auch ähnlich haltbar.

ZITATPasst der auch gut zu den Ilford FP4+ und HP5+? Oder soll ich dann lieber den APX nehmen?[/quote]

Du solltest in jedem Fall lieber den APX nehmen /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />, aber Rodinal funktioniert mit jedem der Filme /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />. Falls es hilft, kann ich da auch mit Zeiten unterstützend wirken, da ich alle vier Filme mit Rodinal verwende.

Noch ein Wort zu Rodinal und den genannten Filmen. Rodinal liefert eine sehr hohe Kantenschärfe, erkauft durch eine markantere Körnung. Das kann gemindert werden durch eine hohe Verdünnung (Rodinal 1:50, R09 1:40). Damit ist das Korn für den FP4+ und APX100 kein Problem, beim HP5+ und APX400 kann man es entweder leiden oder nicht, ich mag es gerne und verwende die Kombination daher sehr gerne.
Egal wie, Rodinal nutzt die Empfindlichkeit des Filmes meist nicht richtig aus, heißt die Filme erreichen ihre Nennempfindlichkeit nicht, einzig der APX der direkt auf das Rodinal getrimmt ist, kommt auf die 100ASA. Den FP4+ würde ich max auf 100ASA belichten und HP5+ wie APX400 nur auf 320ASA.

Hope that helps,
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#111 von susannavoges , 23.11.2005 22:54

Vielen Dank für die Tipps. Ich meinte nur von Ingo gehört zu haben, dass der Ilfosol in der angebrochenen Flasche so schnell schlecht wird. Also schnell fotografieren und noch entwickeln.

Also ist der Rodinal als nächstes dran. Den APX100 gibt es im Kloppenburg um die Ecke für 3,50. Ist nicht schlecht, oder?

Mein Mehrfachentwickelversuch scheint nicht völlig in die Hose gegangen zu sein. Aber das wird sich beim Belichten zeigen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />

Ich dachte, der Ansatz ID11 oder D76 hält deutlich länger. Wenn man in kleinere Flaschen hoch abfüllt. Keine Ahnung, warum ich die große Packung genommen habe. Ich glaube, wo ich bestellt habe, hatten die nur die, und da ich den ID11 nicht bekommen konnte... Und ich dachte, es wären mehrere kleine Beutel in der Packung.



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#112 von Mark , 24.11.2005 13:09

ZITATVielen Dank für die Tipps. Ich meinte nur von Ingo gehört zu haben, dass der Ilfosol in der angebrochenen Flasche so schnell schlecht wird. Also schnell fotografieren und noch entwickeln.[/quote]

Ilfosol kippt sehr schnell, das kann ich bestätigen, aber eine neue Flasche, zwei Monate geöffnet würde ich nicht wegwerfen, zumindest basierend auf meinen Erfahrungen ist diese Zeit unkritisch.

ZITATAlso ist der Rodinal als nächstes dran. Den APX100 gibt es im Kloppenburg um die Ecke für 3,50. Ist nicht schlecht, oder?[/quote]

Keine Ahnung, ich bezahle für die 30m Rolle 28$ (+Tax), da komme ich weitaus günstiger bei weg. Aber so richtig eine Peilung habe ich bei deutschen Preisen nicht mehr. Zum Vergleich lohnt es sich aber mal bei Brenner oder Phototec zu schauen und die Preise zu vergleichen.

ZITATIch dachte, der Ansatz ID11 oder D76 hält deutlich länger. Wenn man in kleinere Flaschen hoch abfüllt.[/quote]

Dann schaffst du vielleicht 4 Monate, mit Glück etwas mehr. Aber darauf ankommen lassen würde ich es nicht. Grundsätzlich sagt man eigentlich das Ansatz älter als 4-5 Monate kaum verwendbar ist. Mit Erfahrungswerten etwas länger, aber auf keinen Fall länger als 6 Monate.

ZITATIch glaube, wo ich bestellt habe, hatten die nur die, und da ich den ID11 nicht bekommen konnte... Und ich dachte, es wären mehrere kleine Beutel in der Packung.[/quote]

Es sind genau zwei Beutel in der Packung, ein Kleiner, ein Großer. Beide werden während des Ansatzes nacheinander in Wasser aufgelöst. Vorsicht beim ansetzen, D76 enthält Hydrochinon, das man besser nicht einatmen sollte /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />.
Der Unterschied zwischen ID11 und D76 ist im groben das Ilford nach europäischen Packmassen arbeitet, es gibt Päkcchen für 1, 2.5 und 5 Liter. Kodak verpackt nach amerikanischem, nichtmetrischen Maßen. Half Gallon, Gallon und two and half Gallon, das ist für Mitteleuropäer im speziellen die außer dem metrischen System nichts anderes kenn etwas schwierig, da die Ansätze so natürlich nicht "glatt" sind.
Da das Rezept für D76 aber offen ist und in verschiedenen Newsgroups und Foren auch verbesserte Varianten existieren, mische ich es mittlerweile selbst, da kann ich so viel ansetzen wie ich brauche.

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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#113 von susannavoges , 26.11.2005 16:48

Endlich war es soweit, heute hatte ich die Einführung in die Dunkelkammer der Kulturwerkstatt, so dass ich nun vergrößern kann. EInen eigenen Schlüssel habe ich zwar nicht, aber ich durfte ihn erst mal für nächsten Samstag behalten.

Es gibt dort 3 Vergrößer, der zur Zeit am meisten benutzte ist einer mit Kolorkopf und Rodenstock-Optik. Ich habe mal ein paar Abzüge auf Multigrade 13x18 gemacht. PapiercHemie wird i.d.R. gegen einen Obulus gemeinsam genutzt (irgendsoein Tetenal Standard-Zeug. Variospeed oder so).

Dank der ersten Erfahrungen im VHS-Kurs letztes Jahr und dem größtenteils hier angelesenen Wissen konnte ich schon mal Sachen wie Nachbelichten und Splitgrade probieren. Das ist sicher alles noch optimierbar, aber schon so viel besser als die Sachen aus dem Großlabor. Bin ganz begeistert über die neuen Möglichkeiten!

So, nächsten Samstag werde ich dann mal ganz alleine ran und versuchen, nicht allzuviele Anfängerfehler zu begehen...



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#114 von susannavoges , 01.12.2005 09:50

Sagt mal, wie macht ihr das mit dem Scharfstellen beim Vergrößern? Es heißt ja immer, auf's Korn scharfstellen. Nur wenn ich mit einem Scharfsteller auf das Korn scharfstelle, dann ist beim "normalen" Betrachten das Schärfeoptimum noch nicht erreicht. Mir scheint, dass ist es ohne diese Korn-Methode schärfer hinbekomme. Kann das überhaupt sein? Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich zum Scharfstellen normales Licht verwendet habe und einfach ein Blatt gebrauchtes Fotopapier der richtigen Größe eingelegt habe (um die Papierdicke zu berücksichtigen).



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#115 von Mark , 01.12.2005 13:55

ZITATNur wenn ich mit einem Scharfsteller auf das Korn scharfstelle, dann ist beim "normalen" Betrachten das Schärfeoptimum noch nicht erreicht.[/quote]

Vielleicht ist der Moment gekommen, deinen Scharfsteller mit einem Stein zu beschweren und im nächstegelegenen See feierlich seezubestatten /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />. Ein schöne Tonne tuts da übrigens auch, ist auch umweltfreundlicher.

Wie man aus diesem leicht sarkastischen Kommentar sicher ablesen kann, funktioniert dein Scharfsteller nicht richtig. Wenn das Korn auf dem Film scharf ist, dann ist die Abbildung auf dem Papier scharf. Das setzt natürlich voraus das der Scharfsteller das Licht korrekt umlenkt und die Entfernung durch den Scharfsteller dieselbe bleibt wie auf den Projektionstisch. Das scheint bei dir offensichtlich nicht der Fall zu sein.

Ich stelle übrigens auch unter Weißlicht scharf. Das ist ziemlich wichtig, da der Brennpunkt roten Lichtes nicht dem Mischlichts entspricht. Ein Blatt Papier habe auch drin, je genauer desto besser.
Am Ende wird ja zwar noch auf f8 oder f11 abgeblendet, aber je besser vorbereitet, desto besser wird das Ergebnis.

@Susanna
Ich weiß nicht was du für einen Scharfsteller hast, aber es hört sich nach etwas "günstigem" an. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das sich alle Plastikteile mit der Zeit verstellen und die Entfernungen nicht mehr richtig stimmen. Ich habe mir nach der "Moersch Experience" einen etwas hochwertigeren zugelegt. Er hatte da ein schönes Modell mit sehr großem Spiegel. Ich habe eine Weile auf eBay gesucht und da was passendes gefunden. Also mindestens 50€ sollten schon in den Topf wandern, wenn es 100 werden, ist das sicher auch nicht verkehrt. Bei den "günstigeren" Modellen ist es klüger per Auge einzustellen und das Geld anderweitig zu investieren.

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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#116 von susannavoges , 01.12.2005 14:42

Keine Ahnung, was das für ein Scharfsteller war. Ist nicht meiner gewesen, sondern war in der Dunkelkammer vorhanden. Hat vielleicht irgendjemand mal dort "ausgesetzt". Ich habe dann per Auge bei Offenblende scharfgestellt und anschließend auf 8 abgeblendet von wegen Schärfentiefe und Objektivleistung. Und finde das Ergebnis (zumindest als Anfängerin) eigentlich ganz tadellos. Jedenfalls tausendmal schärfer als die ewig unscharfen Kloppenburg-SW-Abzüge (und ich dachte schon immer, ich kann nicht vernünftig fokussieren...). Da sieht man mal, was die Objektive so drauf haben.
In freudiger Erwartung auf meinen nächsten DuKa-Einsatz am Samstag /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#117 von Mark , 01.12.2005 14:55

ZITATUnd finde das Ergebnis (zumindest als Anfängerin) eigentlich ganz tadellos. Jedenfalls tausendmal schärfer als die ewig unscharfen Kloppenburg-SW-Abzüge (und ich dachte schon immer, ich kann nicht vernünftig fokussieren...). Da sieht man mal, was die Objektive so drauf haben.[/quote]

Schärfe ist ja nur ein kleiner Teil des Abzugs. Wie sieht es mit dem Rest aus? Wie steht es mit Dichte und Grauwertabsufung? Wo liegst du so mit der Gradation? Die Schärfe ist leicht zu erreichen, man muss "nur" richtig scharfstellen.
Der "Clue" liegt in den restlichen Punkten /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />.

ZITATIn freudiger Erwartung auf meinen nächsten DuKa-Einsatz am Samstag[/quote]

Heute ist mein erster freier Abend seit Monaten, ich habe schon Entwickler angesetzt und Negative sortiert. Ich denke ich werde nicht viel Schlafen Heute Nacht. Wird Zeit das ich mal wieder ins Dunkle komme...

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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#118 von susannavoges , 01.12.2005 16:03

Also ich war ja erst einmal da, war quasi die Einweisung. Also ich habe ein Baummotiv genommen. Etwas schön symmetrisches. Ich glaube, das war mit dem MD 2,8/28 und Orangefilter. Um die Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein, daher harte Kontraste und ein tiefer Schatten an einer Stelle. Das habe ich mit einer weicheren Gradation (sorry, habe vergessen welche) etwas abschwächen können. Dank des Orangefilters bei der Aufnahme hat der Himmel auch noch Zeichnung. Der tiefste Schatten hat so gerade noch eben Zeichnung (könnte etwas mehr sein). Dies ist bisher mein Favorit.
Dann habe ich noch eine Gegenlichtaufnahme abgezogen (warum auch mit was einfachem anfangen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />). Da habe ich den Schatten durch abwedeln abgeschwächt und außerdem das Splitgrade-Verfahren probiert. Tja und dann noch eine Nachtaufnahme, die ich mal von einem Brückenpfeiler aus gemacht hatte. Gar nicht so schlecht.
Künftig werde ich mir jedenfalls Buch führen über die Belichtungsdaten. Ist doch praktischer, wenn man ein Negativ einfach noch mal abziehen will.

Alles in allem ist die Dunkelkammerarbeit für mich ein echter Schritt nach vorne. Ich habe das Gefühl, jetzt endlich SW fotografieren zu können (ohne mit absolut enttäuschenden Ergebnissen leben zu müssen).



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#119 von susannavoges , 04.12.2005 00:43

War heute den ganzen Nachmittag in der Dunkelkammer. Da muss man ja aufpassen, dass man nicht noch Selbstgespräche anfängt /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" /> Habe ein bisschen mit Belichtung und Gradation experimentiert...
Wenn man dann ein bisschen sicherer wird, muss man direkt aufpassen, dass man nicht schlampt. Hab einmal vergessen, die Blende wieder auf 8 zu stellen, Probestreifen leider schwarz. Man muss schon konzentriert dabei sein...
Ein paar ganz nette Bilder dabei, und eins finde ich sogar richtig gut. Kann ich morgen ja mitbringen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Mir ist doch klargeworden, dass man nicht versuchen sollte, Massenproduktion zu betreiben (irgendwie passiert es mir schnell, dass ich alle brauchbar aussehenden Negative machen will), da leidet schon etwas die Qualität. Außerdem muss man mit dem Zeug auch noch irgendwo hin.



 
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RE: Schwarz-Weiss-Fotografie

#120 von susannavoges , 06.12.2005 22:44

Hallo Mädels,
Adox bringt demnächst einen neuen sehr niedrigempfindlichen u. hochauflösenden SW-Film raus. Für Landschaft etc. könnte das doch mal interessant sein. Vielleicht kann man ihn ja auch umkehren /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" /> i
Ja ja, nichts für mich blutige Anfängerin. Das überlasse ich euch mal.



 
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