RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#1 von Schwupp , 05.02.2009 01:55

Hallo.

Ich frage mich, ob es nur mit AGFA SCALA möglich ist, Schwarz/Weiss DIAs zu machen. Gibt/gab es noch andere Filme?

Ich habe mich ein wenig hier durchgelesen:

Schwarz Weiss Entwicklung in einer Hand

Ersatz für APX 25

Gigabit - an die optischen Grenzen (PDF)

Ich habe gehört, das es auch einen Negativfilm auf klaren Träger gibt. Diesen könnte man irgendwie umwandeln. Hat das jemand von Euch schon mal gemacht? Mir geht es in erster Linie darum, hochauflösende Bilder zu machen und als DIA projizieren zu können. Auch stelle ich mir schon die Frage, ob ich das überhaupt mit meiner XD-7 schaffe oder ob ich doch die SRT 101 benutzen soll (Spiegelschlag.... wackel wackel).

Ich glaube ich bin hier im tiefsten Unterforum gelandet und ich weiß gar nicht ob ich hier so richtig bin. Mich würde nämlich durchaus auch die Diskussion interessieren, wo z.B. bei den Minoltaobjektiven die Auflösungsgrenze liegt. Die negativ Filme sollen ja bis 800 Linien/mm machen. Mit was für einem Objektiv wird das gefilmt?

Auch interessiere ich mich für große, mindestens DIN A4 Abzüge von negativ Filmen. Aber das hochauflösende Negativ zum Labor zu bringen (CEWE ) bringt ja wohl nichts. Aber auch in der Selbstentwicklung gibt es doch auch Probleme, denn das Projektionsobjektiv zur Belichtung muß doch auch extrem gut sein - oder?

Ich habe im Alter von 10 Jahren meine ersten Negative selbst entwickelt und auch Papierfotos davon hergestellt. Gut - ich weiß jetzt nicht mehr die genauen Abläufe aber vom Gefühl her was das damals Klasse. Die Negative und Fotos (5) habe ich noch. Irgendwie ist mir erst jetzt klar geworden, das es damals etwas ganz besonderes war - mit dem Entwickeln von Filmen. Das fand damals in einer Ferienfreizeit statt.

Vorerst werde ich mir mal den AGFA SCALA gebraucht besorgen. Neu gibt es die glaube ich gar nicht mehr. Wo, außer bei dem Studio 13, könnte man so einen Scala noch entwickeln lassen? Ich habe irgendwo etwas von Foto Gregor gelesen. Nr. 13 finde ich von den Preisen einfach nicht so toll.

Normale DIAs lasse ich bei Fuji in Gera entwickeln. Kostet 2 Euro plus 70cent Porto. Ich bin davon schwer begeistert. Habe aber bisher auch nur Velvia 50 und Provia 400 hingeschickt. Mit S/W haben die wohl nichts am Hut.

Vielleicht habt Ihr ja Lust etwas zu dem einen oder anderen zu schreiben.


Grüße,
Oliver


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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#2 von anna_log , 05.02.2009 10:36

schau mal hier. Ist zwar ein älterer Beitrag, aber wer weiss

http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=15070

Außerdem

http://www.steffensiebert.de/photo/xp2.html

Ich selbst habe allerdings nur den Scala im Kasten. Der ist OK, solange er nicht in einen Scanner kommt. Ist halt ein reiner Projektionsfilm.


Gruß
Matthias

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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#3 von Schwupp , 05.02.2009 11:06

Tag Matthias.

Die beiden links sind wirklich interessant, zumal da viele Querverweise drin sind.

Kannst Du mir vielleicht kurz aufschreiben, warum der Scala nicht so gut Scanbar ist? Ich kann mir da das Problem nicht vorstellen. Außer, das es wohl kaum einen Scanner gibt, der die hohe Auflösung einscannen kann. Oder meinst Du Probleme mit dem Kontrast?

Oliver


Edit: Bei ca. 50 Linien/mm geht das natürlich. Hatte noch den APX 25 im Kopf.
Edit: Unter dem Begriff "Agfa Scala" tauchen in diversen Suchmaschinen ausreichend Antworten zu Labors auf, die den Film für weit unter 10 Euro entwickeln. Werde mir da mal einen rauspicken.


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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#4 von anna_log , 05.02.2009 11:44

ZITAT(Schwupp @ 2009-02-05, 11:06) Tag Matthias.

Die beiden links sind wirklich interessant, zumal da viele Querverweise drin sind.

Kannst Du mir vielleicht kurz aufschreiben, warum der Scala nicht so gut Scanbar ist? Ich kann mir da das Problem nicht vorstellen. Außer, das es wohl kaum einen Scanner gibt, der die hohe Auflösung einscannen kann. Oder meinst Du Probleme mit dem Kontrast?

Oliver


Edit: Bei ca. 50 Linien/mm geht das natürlich. Hatte noch den APX 25 im Kopf.
Edit: Unter dem Begriff "Agfa Scala" tauchen in diversen Suchmaschinen ausreichend Antworten zu Labors auf, die den Film für weit unter 10 Euro entwickeln. Werde mir da mal einen rauspicken.[/quote]

Hallo Oliver

Frage mich nicht nach Linien pro mm oder andere technische Größen. Darüber mache ich mir ber der Bildentstehung und -Betrachtung keine Gedanken. Der Scan des Scalas ist vom Kontrast her ein Problem, er kommt ziemlich flau rüber. Da bedarf es im PS schon ein bisschen Wissen über die Ebenentechnik, wenn das Bild dem Dia annähernd gleich ausgedruckt werden soll. Es ist machbar, aber mit Aufwand verbunden. Das gilt für die 136er Filme ebenso wie wie mit den 120er.

Achso: Ich schicke die Filme i.d.R. zu 13 nach Stuttgart, aber wenn es eine Alternative gibt, werde ich die mal ausprobieren. Lass es mich wissen. Die letzte Entwicklung konnte mich nicht so überzeugen und bei dem Preis könnten die Filmstreifen in einer abheftbaren Negativ-Hülle zurückkommen anstelle der Billig-Lösung.
Wie ist die Adresse von Fuji in Gera?


Gruß
Matthias

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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#5 von Schwupp , 05.02.2009 13:20

Ja OK. Damit kann ich was anfangen. Bildgestaltung mache ich natürlich hauptsächlich auch und die Auflösung für ne Lupe oder das dahinlaufen zur Leinwand ist zu 99% nicht erforderlich. Das Motiv ansich ist meist entscheidend.

Was mich speziell an der Schwarz Weiss Fotografie interessiert ist zur Zeit aber auch die hohe Auflösung, die möglich ist. Und diese ist nur mit der analogen Technologie möglich. Ich möchte einfach dieses Jahr in meiner Stadt Dinge im Detail festhalten, die sonst aus zeitlicher Sicht verloren sind. Da wären demnächst erst mal einige Aufnahmen die ich von der Stadt vom stätischen Fernmeldeturm machen kann, dann der Einsatz neuer Glocken in eine Kirche usw. Ich bin mir noch nicht im klaren, ob ich das als Negativ oder als Positiv fotografieren soll. Rein vom Gefühl und nachdem was ich gelesen habe wäre es doch das Negativ. Ein Dia scheint zwar nicht problematisch aber ich glaube das Negativ gibt einfach mehr Bildinformationen her.

Ich lese zur Zeit recht viel auf vielen Seiten. Von Umkehrentwicklung nach Wehner, über "irgendwelche" Veröffentlichungen von wahnsinns Auflösungen mit teils nicht auf dem Markt existierenden Filmen, usw.

Konkret: Ich bin in einer Stadt wo selbst eine so bekannte Firma wie Foto Köster alle Filme nach CEWE schickt. Frage ich dort nach nem Velvia oder Provia, dann höre ich nur: "Hawn we nich". Selbst das scheitert schon und ich schicke die Filme selbst schon nach Fuji. Ich frage mich echt wie das erst mit Schwarzweiss werden soll. Geschweige denn, mit meinem gerade existierenden Interessengebiet, der hohen S/W Auflösung.

Der "Markt" ist echt merkwürdig. Für 600 Euro bekomme ich ne Kamera, die aus Plastik ist und auf die man nur ein Jahr Garantie gibt. Nach diesem Jahr wird die Beweispflicht bei einem Schaden umgekehrt. Sechshundert Euro.... ich kenne Leute, die kaufen sich dafür nen Auto was 4 Jahre fährt. Digi-Plastik und CEWE.... Booooh. OK - ich gebe zu, ich habe mich da gerade reingesteigert aber das ist doch Wahnsinn.

Na - ich freue mich zumindest, das ich für mich ein qualitativen Weg gefunden habe um Kameras und Bilder auf hohem Niveau zu halten. Ist nur mühselig, Dinge in Erfahrung zu bringen die teils von Wehner, teils von Gigabit aus meinem Empfinden heraus zwar angeschnitten aber nicht sofort ersichtlich sind. Da steht etwas von einem PAN 100, den man in Berlin beziehen könnte aber weder habe ich ne Info wie die technischen Daten des Films sind noch wie die Preise sind. Da muß ich dann erst weiter suchen.

Ich bin der festen Meinung, nachdem ich dieses und jenes über neue Entwicklungen im Bereich neuer Filmemulsionen (oder dem Kauf ganzer AGFA Rollen) gelesen habe, das bestimmte Spezialgebiet in der S/W Anwendung auf Mut und einen gehörigen Idealismus beruhen. Ich kann da nur den Hut vor ziehen. Aber inzwischen wollen einige wenige Firmen damit ja auch Geld verdienen bzw. den Anwender damit bedienen. Ich vermisse bei solchen Firmen allerdings wirklich irgendwelche Hinweise, wie man solche Auflösungen überhaupt erreichen soll. Mit nem Soligor wirds ja wohl nix. Sicher - das ist nicht deren Aufgabe. Deswegen schreibe ich ja als Anwender ja auch im Forum.

Im Mittelformat habe ich mich überhaupt noch nicht bewegt. Vielleicht wäre das eine Alternative zu 36KB. Muß ich mich erst durchwuseln.

Na - ich hoffe ihr verzeiht meinen hohen Puls. Ich kann ja auch nicht erwarten das ich innerhalb weniger Zeit die Zusammenhänge gerade in diesem Gebiet verstehe. Eine große Rolle spielen ja die Gesetze des Marktes und einiges wird dann zum Spezialgebiet. Aber ich bleibe einfach mal dran, weil mich das interessiert. Spezialgebiete sind immer auch ein Lernprozess und ich lerne gerne....

Zuletzt natürlich eine Ahnung von mir geschrieben: Solch ein Thema ist mit Sicherheit irgendwo, irgendwann schon gelaufen und für den einen oder anderen ist das Thema ganz schlüssig. Von daher kann ich verstehen, wenn er das Thema schon kennt.

Grüße,
Oliver

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Hallo Anna .. äh log (Matthias, genau. Wieviele gibts eigentlich hier ... grins).

Die Vorgehensweise bei Fuji Gera wie folgt:

Bestellung mit Angabe einer Einzugsermächtigung oder Verrechnungsscheck schicken an:
Eurocolor Gera
Postfach 1312
07503 Gera

Preise pro Stück:
1-9 Entwicklungbeutel: 2,00 Euro plus MWSt!
ab 10 Entwicklungsbeutel: 1,75 Euro plus MWSt
ab 25 Entwicklungsbeutel: 1,55 Euro plus MWSt

Die Beutel werden dann ohne weitere Versandkosten zugesandt.

Ich habe 4 Velvia und 2 Provia mit sechs Entwicklungsbeutel als Einschreiben hingeschickt. Nach 6 Tagen kam alles wunderbar zurück. Als 6er Streifen geschnitten. Bei den Provia (400) hatte ich auf den Entwicklungsbeutel vermerkt:
Astronomieaufnahmen - bitte NICHT schneiden. Die kamen dann als 1,5 meter Rolle gut geschützt in einem extra Behälter ebenso zurück. Ohne Aufpreis. Sonderentwicklung + 1 Blende gesteigert kostet einen Entwicklungsbeutel extra. (Beilegen).

Keine Kratzer, Super Entwicklung. Es waren vor 3 Wochen meine ersten Diafilme nach 10 Jahren. Ich bin immer noch am Schwärmen... was aber wohl auch an dem Disney-Velvia 50 liegt. So tolle Farben habe ich noch nie gesehen. (Session mit zig Winterbildern, Raureif an den Bäumen, Schnee in der Gegend und stahlblauer Himmel.)

Grüße,
Oliver


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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#6 von anna_log , 05.02.2009 13:57

ZITAT(Schwupp @ 2009-02-05, 13:20) [...]
Ich bin mir noch nicht im klaren, ob ich das als Negativ oder als Positiv fotografieren soll. Rein vom Gefühl und nachdem was ich gelesen habe wäre es doch das Negativ. Ein Dia scheint zwar nicht problematisch aber ich glaube das Negativ gibt einfach mehr Bildinformationen her.
[...][/quote]

Das ist ein Frage des Motivkontrastes. Je höher der ist, umso eher würde ich zum Negativ-Film greifen. Den neuen Kodak T-Max 100 kann ich da nur wärmstens empfehlen. Ausserdem läßt er sich wunderbar scannen.

Danke für die Adresse.

Matthias


Gruß
Matthias

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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#7 von Koenich , 05.02.2009 14:45

Hi,

wer SW Dias braucht und auf excellente Qualität wert legt, sollte hier mal schauen:

schwarzweissdia.de

Ich habe Projektionen gesehen!

LG
Martin


"Die Wahrheit ist nie rein und klar - und selten simpel"
Oscar Wilde


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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#8 von Amula , 09.04.2009 21:06

ZITAT(Schwupp @ 2009-02-05, 1:55) Ich frage mich, ob es nur mit AGFA SCALA möglich ist, Schwarz/Weiss DIAs zu machen. Gibt/gab es noch andere Filme?

Grüße,
Oliver[/quote]
Kuckuck, mein erster Beitrag in diesem Forum, hoffe, er ist von Nutzen: Da ist noch der Fomapan R 100, ein echter Umkehrfilm mit Mischemulsion. Das R steht für Réversible oder Reversal. Wie der Filmname mitteilt, ein panchromatisch sensibilisiertes Material, Belichtungsindex ISO 100. Fabriziert wird er von Foma Bohemia in Hradec Králové (Königgrätz) in Tschechien.

Fomapan R ist erhältlich in den Formaten 35 mm (164 Fuß = 50 m), 135, 16 mm, Doppel-8 und DS-8. Er hat relativ viel Silber in verhältnismäßig dicker Schicht, das positive Bild deckt genügend für Kontraste bis sechs Blenden an der Bildwand. In Prag am Jungmannplatz kann man in den Foma-Fabrikladen marschieren und ihn sich kaufen.



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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#9 von Schwupp , 09.04.2009 22:27

Hallo Amula.

Das ist ja Nett das Du hier antwortest. Und dann gleich noch als ersten Eintrag. Willkommen erstmal im hübschesten aller Foren. (Staub )

Ich habe inzwischen einige Scala entwickeln lassen. Es ist wirklich bombastisch, Motive als DIA in S/W zu schauen. Ich werde mich nach dem Film den Du genannt hast mal genauer schlau machen. Ich denke da wird man vielleicht noch einiges finden im Internet.

Danke für den netten Tip. Der kommt mir sehr gelegen, da ich die digitale Fotografie aufgegeben habe und nun analog fotografiere. Ich werde mal beizeiten hier berichten, wenn ich etwas anderes als Scala hier gerahmt habe.

Grüße,
Oliver


PS: Wer hat Lust auf ne Busreise nach Prag


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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#10 von Mark , 10.04.2009 11:39

ZITAT(Schwupp @ 2009-02-05, 2:55) Hallo.

Ich frage mich, ob es nur mit AGFA SCALA möglich ist, Schwarz/Weiss DIAs zu machen. Gibt/gab es noch andere Filme?[/quote]

ZITAT(anna_log @ 2009-02-05, 14:57) Das ist ein Frage des Motivkontrastes. Je höher der ist, umso eher würde ich zum Negativ-Film greifen. Den neuen Kodak T-Max 100 kann ich da nur wärmstens empfehlen. Ausserdem läßt er sich wunderbar scannen.[/quote]

Da hast du deinen "anderen" Film. Grundsätzlich ist die einzige echte Voraussetzung, um aus S/W Negativfilmen Dias zu machen, ein klarer Träger. Was beim Fomapan 100R auch der wesentliche Unterschied ist zum normalen Fomapan 100. Beide kann man übrigens über Fotoimpex beziehen, nicht jeder kommt regelmässig nach Prag.
Der Haken bei diesen Filmen ist, das sie isch kaum im Fachlabor verarbeiten lassen, das funktioniert nur mit dem Scala.

Das Problem hierbei ist, das anders als Farbfilmen (egal ob positiv oder negativ), die S/W Verarbeitung nicht standardisiert ist. Es gibt keine exakten Anweisungen wie für den E6 oder C41 Prozess. Agfa war der einzige Hersteller der einen Film mit exaktem Waschzettel entwickelt hat, den Scala.

Alle anderen Filme die zu Dias "umgedreht" werden, sind handelsübliche Negativfilme mit klarem Träger. Es gab einmal mehrere Positiv Kits, zum Beispiel für den TMax oder eben auch für den Fomapan 100R. Ich denke den gibt es auch immer noch.
Meine Filme der Wahl sind der TMax100 und TMax400 (obwohl sich der 400 nur für Mittelformat eignet, als KB wird der im Dia doch recht körnig) so wie APX25 und APX100. Den APX25 haben wir hier im Forum mal gruppiert gekauft, da der normalerweise keinen klaren Träger hat. Vom APX100 habe ich ungefähr 70 bis 100 Filme aus einer Charge die einen klaren Träger haben. Das hat sich da immer mal geändert, also immer einen zur Probe als Negativ enwickeln, dann sieht man ob er geeignet ist.
Nach den Sack voll TMax den ich habe, hat einen klaren Träger und liefert exzellente Ergebnisse.

An Chemie verwende ich für die Agfas ein "eigenes" >>Rezept, das auf dem ehemaligen ORWO Rezept basiert. Einige Chemiklaien musste ich "Substituieren" da sie entweder nicht mehr erhältlich sind oder gesundheitlich bedenklich sind. Die TMaxe baden bei mir im Kodak Kit. Da habe ich mal 5 Großlabor Sätze ergattern können. Die werden wohl für mich für immer reichen .

Leider ist S/W Dia noch eine erheblich kleinere Nische als die S/W Fotografie ohnehin schon geworden ist. Wenn du also etwas anderes als den Scala entwickeln willst, wirst du selbst die schürze umbinden müssen .

Mark

PS.: Aus dem efke IR820c lassen sich übrigens auch sehr gute Dias machen. Da der Film sehr feinkörnig ist wirkt der Effekt hier besoners in jedem Diavortrag…


Der Optimist ist meist genauso im Irrtum wie der Pessimist, aber er ist glücklicher dabei.

Kurt Neff

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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#11 von harubang , 10.04.2009 17:30

Hallo Schwupp,

finde ich toll, dass Du Dich auch für SW Dia erwämt hast!
Um Dir allzuviel Sucherei zu ersparen:

http://www.schwarzweiss-magazin.de/swmag_frame_forum.htm

Benutz doch da mal die Suchfunktion - dort ist alles, aber auch wirklich alles! irgendwann schon mal erschöpfend abgehandelt worden!

Viel Spaß und Erfolg noch!
Gruß
Rolf


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RE: Welche S/W-Diafilme gibt es?

#12 von Amula , 13.04.2009 18:49

Sollte nicht vergessen gehen: Dias kann man auch im Negativ-Positiv-Verfahren herstellen, indem man von seinen Aufnahmen Kontaktabzüge auf Kinepositivmaterial macht. Das gibt es als Hundertfüßler (gut 30 Meter) beim Rohfilmhändler oder direkt von Filmotec, Wolfen, Eastman-Kodak, Stuttgart bzw. Renens bzw. Wien oder bei Filmlaboren.

Vorteile: Das Positiv kann leiden im Projektor, man ersetzt es bei Bedarf. Positivfilm kann man relativ einfach färben. Man kann zum Beispiel Text ins Bild bringen, was mit einem zusätzlichen Maskenfilm geschieht.



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