RE: Entwicklung besser in den Labors des Filmherst.?

#1 von Xian ( gelöscht ) , 19.11.2003 10:40

Hallo!

Irgendwie habe ich noch nicht meinen Lieblingsfilm gefunden, bzw. nutze im Moment gerne den Fuju Superia 200. Allerdings habe ich in anderen Artikeln im Internet gelesen, dass es sehr viel auf das Entwicklungslabor ankommt, sprich, dass ein Fuji Film auch in einem Fuji Labor auf Fuji Papier entwickelt wird. Ist das wirklich so, denn bei Saturn in Münster wo ich meine Filme oft abgebe haben die nur Kodak und Agfa Entwicklungen? Würde die Qualität meiner Bilder durch ein Fuju Labor noch steigen? Außerdem mache ich gerne die "Billig-Entwicklung". Da kostet mit der Stadtwerke-Karte die Filmentwicklung nichts und ein 10x15 Bild auf Kodak Papier 4,5 Cent. Anschließend suche ich mir die guten Bilder raus und lasse sie noch einmal auf 13x18 mit teurem Papier entwickeln. Kann es sein, dass diese Billigentwicklung des Negativs auch die Qualität mindert, weil z.B. die Entwicklerflüssigkeit zu oft bzw. lange genutzt wird?


Danke,
Christian



Xian

RE: Entwicklung besser in den Labors des Filmherst.?

#2 von Frank H. , 19.11.2003 11:08

Mahlzeit...,

auf ganz allgemeine Fragen, werde ich mal ganz allgemein versuchen zu antworten:

ZITATIrgendwie habe ich noch nicht meinen Lieblingsfilm gefunden, bzw. nutze im Moment gerne den Fuju Superia 200. Allerdings habe ich in anderen Artikeln im Internet gelesen, dass es sehr viel auf das Entwicklungslabor ankommt, sprich, dass ein Fuji Film auch in einem Fuji Labor auf Fuji Papier entwickelt wird.[/quote]

Es gibt Aussagen, das z. B. die DIA-Film-Entwicklung bei Fuji in Willich besser war oder ist.
Wobei ich meine Diafilme grundsätzlich nur im Fachlabor entwickeln lasse..., aber das ist ein anderes Thema und hatten wir hier auch schon.
Bei Negativfilm würde ich mir da so ziemlich gar keine Gedanken machen, dazu später mehr.

ZITATIst das wirklich so, denn bei Saturn in Münster wo ich meine Filme oft abgebe haben die nur Kodak und Agfa Entwicklungen? Würde die Qualität meiner Bilder durch ein Fuju Labor noch steigen?[/quote]

Nein!
Die Art des Papieres hat auf die Qualität der Vergrößerung in diesem Falle höchstens ein marginale Wirkung.
Entscheidender ist der gesamte Prozeß, in erster Linie der des Scannes, der "automatischen" Beurteilung und Korrektur durch das System und daraus resultierend das Printergegnis.
Merke: Im Extremfall steckt einer "vorne" den Film rein und holt "hinten" die Prints raus. Der Rest ist 08/15-Maschinenarbeit mit allen Stärken und Schwächen.

ZITATAußerdem mache ich gerne die "Billig-Entwicklung". Da kostet mit der Stadtwerke-Karte die Filmentwicklung nichts und ein 10x15 Bild auf Kodak Papier 4,5 Cent. Anschließend suche ich mir die guten Bilder raus und lasse sie noch einmal auf 13x18 mit teurem Papier entwickeln.[/quote]

Da fängt vielleicht Dein Problem an?
Also die "Billig-Entwicklung" ist prinzipiel akzeptabel.
Für die Vergrößerungen hinterher würde ich mich nicht an ein Großlabor wenden wollen, sondern würde ein Mini-Lab in der Nähe aussuchen - mit Kontakt zum Bedienerpersonal. Wünsche und Vorstellungen durchsprechen und die Ergebnisse entgegennehmen. Ist gar nicht "teuer". 20x30 kostet bei mir im Ort 1,49 € und ich wohne nun wirklich in der "Pampa".
Die wirklich allerbeste Qualitätslösung erhältst Du grundsätzlich:
- mit der eigenen Dunkelkammer
- mit einem eigenen Filmscanner (LS-40 oder Elite aufwärts) und der Nachbearbeitung und print über Labor.

ZITATKann es sein, dass diese Billigentwicklung des Negativs auch die Qualität mindert, weil z.B. die Entwicklerflüssigkeit zu oft bzw. lange genutzt wird?[/quote]

Ich bin nun wirklich kein Freund von Großlaboren..., aber ich würde diese Aussage - schon oft gelesen - ins der Reich der "Urban-Legends" ansiedeln.

Gruß Frank



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Frank H.
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RE: Entwicklung besser in den Labors des Filmherst.?

#3 von udo , 19.11.2003 11:26

Hallo,
ich sehe das so, man sollte nicht jedem "Billig" Angebot hinterlaufen. Zum guten Schluß bezahlt man immer drauf, wenn es auch "nur" der Ärger ist.
Ich fotografiere seit Jahren mit den Filmen des gelben Riesen aus Stuttgart, habe mein festes Fotogeschäft vor Ort, immer den gleichen Ansprechpartner und bin damit zufrieden. Das heißt nicht, das es auch mal Probleme gibt. Doch man sollte einfach nicht zu bange sein, den Auftrag zu reklamieren. Das machen aus meiner Erfahrung viel zu wenige und davon provitieren die Labors. Billig oder Sonderangebot heißt ja nicht gleich schlechte Qualität!?

Also Christian, ich kann Dir nur empfehlen, bleibe der Filmmarke die Dir zusagt. Den da gibt es auch sehr viele supjektive Meinungen (Markenfans). Bilde Dir Deine eigene Meinung zu Deinen Bildern und wenn die Abzüge nichts geworden sind, reklamieren. Wichtig ist auch, das der hinter der Theke vom Fach ist, nur so sprecht ihr auch in einer Sprache. Beim Diafilm geht das hinterher nicht mehr /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" />, so lasse ich nur in ganz wenigen Ausnahmen gleich rahmen.

Gruß Udo



 
udo
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