Minolta A

#1 von Minolta2175 , 06.07.2020 09:54

Josef Scheibel schreibt im Buch "70 Jahre Minolta Kameratechnik" :
Eine neue Kleibilskamera mit Zentralverschluß und gekoppeltem Meßsucher, die Minolta 'A', ist das erste Modell einer langen Reihe ähnlicher Kameras.
Bei der Minolta 'A-2' sind die Striche im Buch noch, aber bei der Minolta A3 schon nicht mehr.
Aber auf der Kamera sind keine Striche sonder Punkte, es ist KEIN Ä da die Striche / Punkte neben dem A stehen.

Minolta Modell A.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

https://www.cameramanuals.org/minolta_pdf/minolta_a.pdf
Siehe auch:
http://cjs-classic-cameras.co.uk/minolta/minolta.html

Gruß Ewald


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RE: Minolta A

#2 von Peter-W , 06.07.2020 16:53

Du hast natürlich recht aber die(theoretischen) Verwechselungen kommen daher das Tastaturen das nicht hergeben und das Ä dem am nächsten kommt.


 
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RE: Minolta A

#3 von harubang , 12.07.2020 19:12

Scheibel schreibt nicht Ä, sondern auch 'A', also mit Apostroph, was nun aber völlig daneben ist!
Denn das Auslassungszeichen steht ja bekanntlich nur für den Ausfall eines Lautes oder einer Silbe.

Vermutlich hieß die Kamera schlicht Minolta A, die Striche bzw. Punkte halte ich für dekorative Elemente.
Ansonsten fällt mir nichts zum Thema ein, das ich eh für eine Marginalie halte!


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zuletzt bearbeitet 12.07.2020 | Top

RE: Minolta A

#4 von u. kulick , 16.07.2020 21:00

Zitat von harubang im Beitrag #3

Scheibel schreibt nicht Ä, sondern auch 'A'
Ansonsten fällt mir nichts zum Thema ein, das ich eh für eine Marginalie halte!


Wieso Marginalie? Bei alten Kameras werden mit der Zeit immer mehr Exemplare ohne Karton und ohne Bedienungsanleitung weiterverkauft. Was dann zur Bestimmung des Kameratyps noch zur Verfügung steht, das ist das aufgeklebte Typenschild oder die Gravierung bzw. der Aufdruck des Typnamens. Wenn man sie so leicht mit einem Ä verwechseln kann wie bei dieser Kamera, sollte im Kamerasammlerlateinwörterbuch eigentlich ab sofort die Kamera nur noch als Minolta Ä geführt werden!

Minolta ist das Kürzel für seine aus deutschen Worten formulierte Bedeutung. Wenn der Minolta-Chef damals so ein Faible für Deutsch hatte, war u.U. tatsächlich von ihm spaßeshalber ein deutscher Umlaut für die Kameratypbezeichnung gewählt worden, vielleicht als Abkürzung für "ähnlich" in Anspielung auf die naturgetreue Abbildungsqualität des Objektives! Ziemlich wahrscheinblich sogar, diese These. Die Schreiber der Bedienungsanleitung haben nicht gewusst, dass das ein Ä ist und haben es als A in Anführungszeichen mißverstanden. Und so steht es im Scheibel. Irren ist menschlich!


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