RE: Erweiterung Sony HVL-MT24AM für Ringblitz 1200AF

#31 von matthiaspaul , 09.11.2014 19:14

ZITAT(ddd @ 2014-11-04, 1:49) Egal, mit einigem Gefrickel habe ich den geklipsten (! 1200AF-Controller zerstörungsfrei öffnen können. Bilder und Anleitung (Gehäuse ist bau"gleich" zum 2800AF) folgen, insbesondere auch vom Anschlussterminal. [...]

Ich werde wohl dieses Anschlussterminal aus dem 1200AF-Controller heraussägen müssen [...]

Sollten die 350V ausgenutzt werden, wären das ca. 37.7 J (bei 60V Brennschluss) im Vergleich zu 2x21=42 J beim MFC1000/MT24-C. Das klingt schon recht plausibel. Wenn 330V genutzt werden, wären es 34.2 J und bei 300V (Petes Messwert) dann "nur" 28 J. Auch in diesem Fall würde ein 330V/400µF-Elko für den 4-Röhren-"Ring"blitz nicht reichen.[/quote]
In diesem Zusammenhang gibt es übrigens noch ein paar offene Fragen, die sich durch Begutachten der Schaltung der Minolta Control Unit 1200AF vielleicht klären lassen:

Wird die Control Unit 1200AF über ein externes Netzteil (AC-1000) versorgt, so wird sie sowohl mit 6V DC @ 50mA als auch mit 230V DC @ 10mA versorgt. Siehe:

http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=295456
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...ost&p=92818
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...ost&p=92824
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=298760

Das scheint ja weder im 4000AF noch im 1200AF der Ladeschlußspannung des Blitzkondensators zu entsprechen, die wir bei 330V vermuten (jedenfalls irgendwo zwischen 300V und 360V). Werden die Kondensatoren von den externen Netzteiladaptern nur zum Teil geladen (einfach über Entkopplungsdioden eingekoppelt?) und die Schlußphase wird vom internen Generator übernommen, oder wie wirken die beiden Hochspannungsgeneratoren zusammen? Die genaue Verschaltung wäre interessant zu kennen, auch für weitere Selbstbauprojekte.

Warum läßt sich das AC-1000 für den 4000AF und 1200AF verwenden, nicht aber für den 2800AF? Das wird ja mechanisch verhindert, aber es wird wohl elektrische Gründe dafür geben...

http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=188049
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...ost&p=92818
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=262557

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Erweiterung Sony HVL-MT24AM für Ringblitz 1200AF

#32 von ddd , 11.11.2014 11:44

moin,

Danke für Deine Schaltungsanalyse. Sie bestätigt meinen Eindruck.

Die Kickstufe (Erhöhung der Röhrenspannung beim Zünden) dürfte notwendig sein, damit beim Aktivieren aller vier Röhren die Zündung sicher erfolgt. Die Hochspannungsleitungen vom Zündtrafo zu den Röhren sind normalerweise so kurz wie möglich, oft wird der Zündtrafo direkt an der Röhre platziert. Im 4-Röhren-"Ring"blitzkopf dagegen sind diese Hochspannungsleitungen notwendigerweise ungewöhnlich lang und werden noch über das Schalterfeld geführt. Der Zündimpuls (typ. 4-6kV) muss möglichst "steil" sein, und dem sind solche Kabellängen samt der damit einhergehenden induktiven und kapazitiven Kopplung abträglich.

Jedenfalls wird die ganze Schaltung zunehmend verständlich. Da für eine Erweiterung des MT24-Controllers die fehlenden Teile einwandfrei identifiziert werden müssen und dies bei SMD-bauteilen nur gelingt, wenn man aus der Lsite der möglichen Bauteile mit der bekannten Beschriftung das "passende" auswählt, möchte ich vor "heiklen" Versuchen recht sicher sein

-thomas

ps: die Schaltung des AF1200-Controllers sehe ich mir noch an, dann klärt sich auch die Netzteileinspeisung.


wieder da ...


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RE: Erweiterung Sony HVL-MT24AM für Ringblitz 1200AF

#33 von matthiaspaul , 12.11.2014 12:08

ZITAT(ddd @ 2014-11-11, 11:44) Die Kickstufe (Erhöhung der Röhrenspannung beim Zünden) dürfte notwendig sein, damit beim Aktivieren aller vier Röhren die Zündung sicher erfolgt.[/quote]
Da wäre mal ein Vergleich mit der Schaltung eines "normalen" Blitzgerätes interessant.

In deutlich abgewandelter Form findet sich diese Kickstufe (paßt gut! auch in den Triggerschaltungen für die beiden Zwillingsblitze.

Die Triggerschaltungen für die Zwillingsblitze unterscheiden sich dahingehend von der für den Ringblitz, als daß es kein separates Triggersignal gibt - stattdessen wird der Triggerimpuls vom Durchschalten des IGBTs IT1 bzw. IT4 abgeleitet. Auch hier werden je zwei Kondensatoren C11/C101 bzw. C13/C14 etwa auf die Ladeschlußspannung der Blitzkondensatoren (330V) aufgeladen. Die Aufladung geschieht über R200 bzw. R201. Die jeweils gegenüberliegenden Seiten der Kondensatoren hängen indirekt in etwa auf GND-Potential. Schaltet nun der IGBT IT1 bzw. IT4 durch, wird die Kathode der Blitzröhre über die Dioden D10/D11 bzw. D16/D17 auf GND-Potential gezogen. Auch jeweils ein Pol der Kondensatoren wird über R108/D100 bzw. R109/D101 auf GND gezogen. C11 bzw. C13 werden dadurch schlagartig entladen, wobei die gespeicherte Energie die Primärseiten der Triggerspulen in den Zwillingsblitzköpfen antreibt und damit den Hochspannungsimpuls auf deren Sekundärseiten bewirkt. Die zwangsweise Potentialverschiebung gegen GND, die die "weicher aufgehängten" Kondensatoren C101 bzw. C14 erfahren, bewirkt hingegen, daß das Potential am Emitter von Q110 bzw. Q111 ins Negative gedrückt wird. Dabei sperrt die Diode D100 bzw. D102 und über den sich bildenden Spannungsteiler (mit GND an der High-Side! aus R300/R333 bzw. R301/R334 wird die Basis positiv gegenüber dem Emitter, der Transistor schaltet durch und zieht damit über R11 bzw. R31 die Kathode der Blitzröhre ins Negative, bis sich der Kondensator entladen hat. Das geschieht binnen weniger Millisekunden, reicht aber, um die effektiv zwischen Anode und Kathode der Blitzröhre liegende Spannung im Moment des Zündens nahezu zu verdoppeln und so das Zündverhalten zu verbessern.
Im direkten Vergleich mit der Triggerschaltung für den Ringblitz sieht man die Parallelen, es mutet aber zunächst seltsam an, warum die Schaltung für die Zwillingsblitze so viel aufwendiger realisiert ist. Ich vermute, daß das daran liegt, daß die Zwillingsblitze (zum Beispiel in Verbindung mit Modellicht, aber auch sonst - Stichwort: Linearblitz), sehr viele kleine Blitze in sehr kurzer Zeit (Sekundenbruchteile) abfeuern müssen, wohingegen der Ringblitz im gleichen Zeitraum immer nur einen Blitz abgeben muß, so daß hier - vom Moment des Triggerns selbst abgesehen - ein stationärer Ausgangszustand angenommen werden kann, wohingegen das dynamische Schaltverhalten der Zwillingsblitze den zusätzlichen Transistor Q110 bzw. Q111 notwendig macht, der den Kondensator immer nur an die Röhrenkathode "ankoppelt", wenn der IGBT schließt und der Kondensator geladen ist, und trennt, wenn der IGBT aufgeht (oder der Kondensator entladen ist). Um ein vielleicht anschaulicheres Beispiel aus der Mechanik zu bemühen, mich erinnert das ein bißchen an einen Sperrklinkenmechanismus.
ZITATJedenfalls wird die ganze Schaltung zunehmend verständlich. Da für eine Erweiterung des MT24-Controllers die fehlenden Teile einwandfrei identifiziert werden müssen und dies bei SMD-bauteilen nur gelingt, wenn man aus der Lsite der möglichen Bauteile mit der bekannten Beschriftung das "passende" auswählt, möchte ich vor "heiklen" Versuchen recht sicher sein [/quote]
Unbedingt! Ich bin ganz froh, daß die Schaltungsteile, die den Ringblitz betreffen, einfacher sind und praktisch keine Fragen (außer in der Dimensionierung der Dioden D3/D4/D5/D6 ("0F 20E 6" auf dem Hochspannungsboard, der Dioden D01 ("B" und D02 ("V6 ON" sowie des Kondensators C20 auf der CPU-Platine und des Kondensators C112 auf dem Power Board) mehr aufwerfen.

Ich bin gespannt darauf, inwieweit sich die Gate-Ansteuerschaltung für die IGBTs bzw. die Spannungsversorgung rund um Q150 im HVL-MT24AM von der im MFC-1000 unterscheidet, bin aber zuversichtlich, daß es uns vor keine ernsthaften Probleme stellen wird, solange Du für IT2 und IT3 die gleichen IGBT-Typen verwenden willst, wie für IT1 und IT4.

ZITAT(matthiaspaul @ 2014-11-02, 11:58) Damit wir ein bißchen Material für weitere Überlegungen haben, hänge ich mal den rekonstruierten und vermutlich noch fehlerbehafteten Schaltplan des Power Boards des MFC-1000 an:

[attachment=14570:MFC_1000..._diagram.pdf]
Wie man unschwer sieht, gibt es noch einige ungeklärte Bauteile. Insbesondere die Funktion von "DF RJ" (IC1/Q120) ist noch unklar (Spannungsregler? Reset-Controller? Spannungsmonitor? Temperaturfühler?), bei T1 sind die Orientierungen der Windungen noch unbekannt und bei "CE QL" (Q110 und Q111) steht die Polarität der Transistoren noch nicht über alle Zweifel hinaus fest. Das herauszufinden ist aber reiner Forscherehrgeiz, die für dieses Projekt relevanten Schaltungsteile sind bereits vollständig entschlüsselt.[/quote]
Ein bißchen schade ist, daß hier nicht mehr Leute einsteigen und - auch wenn sie weder den einen noch den anderen Blitz vorliegen haben - mithelfen, indem sie Bauteile zu identifizieren oder wenigstens unsere Ergebnisse zu verifizieren versuchen. Mir erscheinen die von uns dokumentierten Teile zwar sinnvoll und passend, aber es ist immer möglich, daß man etwas übersehen hat und es besser geeignete Teile gibt, die die Kriterien erfüllen. Hier sehen einfach mehr Augen mehr.

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Erweiterung Sony HVL-MT24AM für Ringblitz 1200AF

#34 von ddd , 03.12.2014 12:13

moin, ZITAT(ddd @ 2014-11-04, 1:49) Der Blitzelko des 1200AF hat jedenfalls 350V und 650µF:[/quote]
man sollte keine solchen Aussgaen machen, bevor man sich die Schaltung angesehen hat

Der größere schwarze Elko auf der Platine gehört zum "main capacitor" und steuert weitere 100µF @ 350V bei, d.h. der 1200AF wird mit 750µF bei (300-350)V betrieben.
In der Endstufe kommt ein Thyristor Mitsubishi CR3JM 81 im TO-220-Gehäuse (der graue) zum Einsatz, der mit 240A @ 400V bei Impulsbetrieb spezifiziert ist. Da die Kennlinie logarithmisch ist, geht der bei 6V Ansteuerung bis ca. 300A. Die IGBTs aktueller Blitzgeräte dagegen haben eine Sättigungskennlinie und liefern maximal den spezifizierten Strom.

Die restliche Schaltung zeigt Ähnlichkeiten, genaueres folgt.

[attachment=14764:1200AF_ACB.jpg][attachment=14765:1200AF_A...spiegelt.jpg]
[attachment=14766:1200AF_LCB.jpg][attachment=14767:1200AF_L...spiegelt.jpg]
[attachment=14768:1200AF_CNU.jpg]
[attachment=14769:1200AF_BCU.jpg][attachment=14770:1200AF_BCU_2.jpg]
[attachment=14772:1200AF_SFU.jpg][attachment=14771:1200AF_PCN.jpg]
edit: Bilder Blitzfuß und Netzteilanschluss ergänzt
Interessante Nebeninfo: Fuß"platine" und Platinensteckverbinder sehen Kontakt F4 vor (vmtl. Gleichteil mit dem 2800AF), aber der Kontakt selbst ist nicht bestückt.


-thomas

[attachment=14763:Mitsubishi_CR3JM.pdf]


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#35 von matthiaspaul , 04.12.2014 00:09

ZITAT(ddd @ 2014-11-04, 1:49) Ich werde wohl dieses Anschlussterminal aus dem 1200AF-Controller heraussägen müssen[/quote]
Das sieht ja auf Deinen Fotos vom Innenleben der Control Unit 1200 AF vielversprechend aus - bis auf die viel zu große Basisplatte für den Verriegelungsmechanismus. Aber die kann man mit etwas Glück bearbeiten - oder kommt zur Not auch ganz ohne aus. Einen integrierten Schaltkontakt bietet der Mechanismus des 1200 AF allerdings nicht, aber auch den kann man notfalls auf andere Weise realisieren.
ZITATIdeal wären Orginalteile vom MFC1000, wenn der zuliefernde Fertiger irgendwo noch ne Kiste rumliegen hat. Das wäre aber ein völlig irrsinniger Glücksfall.[/quote]
Das halte ich für praktisch ausgeschlossen. Ich hatte vor einigen Jahren das Glück, einige extrem seltene Minolta-Restteile direkt aus einem Konica Minolta-Warenlager in Japan aufkaufen zu können, darunter waren auch diverse Teile des Zwillingsblitzes, die ich mir für alle Fälle hingelegt habe. Aber Gehäuseschalen, Platinen oder Stecker waren schon damals nicht mehr zu bekommen, insofern kann ich leider nicht damit dienen. :-(

Viele Grüße,

Matthias


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#36 von matthiaspaul , 04.12.2014 00:20

ZITAT(ddd @ 2014-12-03, 12:13) Der größere schwarze Elko auf der Platine gehört zum "main capacitor" und steuert weitere 100µF @ 350V bei, d.h. der 1200AF wird mit 750µF bei (300-350)V betrieben.[/quote]
Das paßt doch zu den 800µF bei 330V im MFC-1000. Stellt sich nur die Frage, wie Pete auf 300V im 1200 AF kommt...

Interessant ist übrigens diese Angabe "WV" oder "wV" (statt des üblichen "V" auf den Blitzkondensatoren. Das steht für "working voltage", bedeutet also, daß es sich dabei auch tatsächlich um die erlaubte Arbeitsspannung handelt.
Normale Elektrolytkondensatoren betreibt man aufgrund von Derating praktisch nie bei ihrer Nennspannung, sondern - Daumenregel - eher bei der Hälfte, bei besonders hohen Anforderungen noch weniger. Das ist bei diesen speziell für diesen Zweck "gezüchteten" Blitzelkos anders.
ZITATIn der Endstufe kommt ein Thyristor Mitsubishi CR3JM 81 im TO-220-Gehäuse (der graue) zum Einsatz, der mit 240A @ 400V bei Impulsbetrieb spezifiziert ist. Da die Kennlinie logarithmisch ist, geht der bei 6V Ansteuerung bis ca. 300A. Die IGBTs aktueller Blitzgeräte dagegen haben eine Sättigungskennlinie und liefern maximal den spezifizierten Strom.[/quote]
Das erklärt auch, warum im MFC-1000 direkt zwei davon parallelgeschaltet sind (IT2 und IT3).
ZITATDie restliche Schaltung zeigt Ähnlichkeiten, genaueres folgt.[/quote]
Schön, daß auf den bedrahteten Teilen fast immer eine aussagekräftige Bauteilbezeichnung draufsteht. :-)

Viele Grüße,

Matthias


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#37 von ddd , 04.12.2014 11:51

moin, ZITAT(matthiaspaul @ 2014-12-04, 0:20) Schön, daß auf den bedrahteten Teilen fast immer eine aussagekräftige Bauteilbezeichnung draufsteht. :-)[/quote]
was aber bei der wüsten, eng gepackten Bestückung trotzdem mühsam ist. Ich habe aber von allen Teilen die Beschriftung und von vielen bereits die Datenblätter, dank Lupe und Makrofotos aus allen Richtungen (dabei ist der Zwillingsblitz echt klasse ). Liste samt Zuordnung folgt.

Irgendwie erinnert mich der Platinenaufbau an eigene Versuche aus den 1980er Jahren, die Filme habe ich mit Rubbelsymbolen und "Leiterbahnklebeband" erstellt und die Anordnung der Teile war willkürlich Richtung kleine Platinenfläche, kurze Leiterbahnführung und möglichst wenige Durchkontaktierungen (bei manueller Fertigung ohne Hülsen sind die aufwändig). Heutige Schaltungen sind teilweise kaum noch durchschaubar, da die Platine aktiver Teil des Designs ist, angefangen bei der Wärmeabfuhr über die Nutzung von Leiterbahnkapazitäten und -induktivitäten über den Leiterbahnwiderstand bis hin zur Laufzeitverzögerung von Signalen durch die Leiterbahnlänge. Glücklicherweise ist dies bei unserem aktuellen Bastelprojekt noch nicht so

-thomas


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