RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#1 von sirana ( gelöscht ) , 28.06.2008 21:09

Guten Abend,


ich habe mir letztena ausversehen bei ebay ein "falsches" Objektiv ersteigert, Soligor 75-300mm ... nunja hatte zwar das Bild gesehen und dachte das wäre Nikon Bajonet und als es ankam passte es nicht, es steht unten im rand vom Objektiv M/MD wodurch ich rausgefunden habe das das ein Minolta Objektiv ist, und nun suche ich bei Ebay und co. nach einer günstigen 2. Kamara wo dieses Objektiv drauf passt, nur habe ich von Minolta absolut keine ahnung und irgendwie verwirren mich die ganzen bezeichnungen bei Minolta. Habe auch 2, 3 schöne eben bei Ebay gefunden (20 euro + versand nur fürn Body) nur stand da A-Bajonet und nun weiß ich nicht ob dies passt.

Meine Kamara braucht weder Autofokus (hats objektiv eh nicht) noch Motor oder sonstigen solchen schnickschnack, ich will einfach nur mit meinem "geilen" 300mm Objektiv Bilder machen.

Hat hier wer irgendwelche Ideen zu Kamaras wo dieses Objektiv draufpasst?


sirana

RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#2 von matthiaspaul , 28.06.2008 21:28

Willkommen im Forum!
ZITAt (sirana @ 2008-06-28, 21:09) Hat hier wer irgendwelche Ideen zu Kamaras wo dieses Objektiv draufpasst?[/quote]
Das Objektiv paßt auf alle Kameras, die über ein Minolta SR-Bajonett verfügen, d.h. alle SLR-Kameras des alten Minolta Kleinbild-Spiegelreflexsystems mit manueller Fokussierung. Alle Gehäuse dieses Systems findest Du in diesem Forum (nebst Unterforen) (wohin ich den Thread auch gleich verschiebe):

http://www.mi-fo.de/forum/viewforum.php?f=94

Das M steht für Minolta, das MD für die letzte funktionale Ausprägung des SR-Bajonetts (von der es allerdings noch mehrere Untervarianten gibt). Die verschiedenen Varianten des SR-Bajonetts (SR, MC, MD) sind aber (bis auf ganz wenige Einschränkungen) auf- und abwärtskompatibel - damit gehört das SR-Bajonett, das bereits 1958 eingeführt wurde und (wenn ich mich recht entsinne) erst ca. 2003 mit der Fusion zu Konica Minolta endgültig auslief (wenn es auch nach 1985 mit der Einführung des neuen A-Bajonetts für AF-SLRs stark an Bedeutung verlor), mit zu den ältesten und langlebigsten Spiegelreflexbajonetten überhaupt. Autofokus-Spiegelreflexkameras mit A-Bajonett oder V-Bajonett sind - anders als bei Nikon - also nicht damit kompatibel. Minolta hat damals, als sie die Autofokuswelle mit der Minolta 7000 AF ins Rollen brachten, ein komplett neues Bajonett mit vielen neuen Eigenschaften eingeführt, Canon später ebenso, nur Nikon und Pentax haben deren jeweilige alten Bajonette beibehalten und in Richtung Autofokus weiterentwickelt (was Vor- und Nachteile hat).

Die Frage ist allerdings, ob es sich für ein Soligor-Objektiv eher bescheidener Qualität lohnt, extra ein zusätzliches Gehäuse zu kaufen. Allerdings, es gibt sehr schöne klassische Minolta-Gehäuse und vielleicht kommst Du später über diese Gehäuse auf den Geschmack und begibst Dich auf die Suche nach anderen besseren Objektiven mit SR-Bajonett? ;-) Es gibt eine ganze Reihe echter Perlen im SR-System, für deren Abbildungseigenschaften und technische Konstruktionen Minolta bis heute "berühmt" ist und die heute für vergleichsweise wenig Geld zu bekommen sind. Allerdings solltest Du dann besser auf Original-Minolta-Objektive achten, weniger auf damit kompatible Objektive von Fremdherstellern. Minolta hatte damals neben Nikon und Pentax eines der umfangreichsten Spiegelreflexsysteme überhaupt, deutlich umfangreicher als das spätere Autofokus-System mit A-Bajonett (das heute Sony gehört).

Geht es Dir darum, möglichst nichts ausgeben zu müssen, oder darf es ruhig auch eines der besseren Gehäuse (sprich: ehemalige Mittelklassemodelle) sein? Die kursieren nämlich in gutem Erhaltungszustand schon noch etwas über den zitierten 20 Euro, wenn sie auch immer noch sehr erschwinglich sind. Das große Feld der guten Kameras dieses Systems liegt so bei 50 - 80 Euro, für ausnehmend schöne Exemplare oder Sondermodelle muß mal allerdings auch noch mehr bezahlen.

Welche Nikon-Kamera hast Du? Soll die Minolta damit vergleichbar sein, brauchst Du bestimmte Funktionen?

Viele Grüße,

Matthias


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--Bertrand Russell

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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#3 von sirana ( gelöscht ) , 28.06.2008 22:11

Hi Matthias,

Nunja hab ne Nikton F60, die Minolta sollte nur Bilder machen von mir aus gerne alles Manuell an der Kamara... meine F60 steht eh immer auf Manuell...


Bei der Minolta kann von mir aus alles Manuell sein, auch kein Motor etc. die einzige sache die sein muss ist das sie anständige Bilder macht (vergleichbar halt mit der F60... wobei ich mir denke bei Analogen SLRs gibts da keine große unterschiede...)


sirana

RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#4 von matthiaspaul , 28.06.2008 23:19

ZITAt (sirana @ 2008-06-28, 22:11) Bei der Minolta kann von mir aus alles Manuell sein, auch kein Motor etc. die einzige sache die sein muss ist das sie anständige Bilder macht (vergleichbar halt mit der F60... wobei ich mir denke bei Analogen SLRs gibts da keine große unterschiede...)[/quote]
Eigentlich gar keine, da Objektiv und Film das Ergebnis bestimmen. Beim Gehäuse geht es nur um "Möglichkeiten" und Komfort, von Toleranzen in der Belichtungsmessung oder Ansteuerung von Verschluß und Blende vielleicht mal abgesehen.

Brauchst Du TTL-Blitz? Dann kommen im SR-System nämlich nur die Minolta X-700 und X-500 in Frage, wobei die X-700 die einzige Kamera im System ist, die auch über eine echte Programmautomatik verfügt. Dafür sind aber die Sucheranzeigen im M-Modus gewöhnungsbedürftig, deshalb gilt unter Kennern allgemeinhin die kleinere X-500 als die bessere Kamera zum Fotografieren. Eine X-500 bekommt man gebraucht für 30 - 60 Euro, die X-700 liegt durchschnittlich etwa 20 Euro darüber (warum auch immer). Gleichzeitig wären das technisch die modernsten Kameras im SR-System, es gab zwar noch allerhand Modelle und Modellvarianten danach, aber das waren allesamt kleinere Modelle. Beide, die X-700 und X-500 verfügen über sehr helle Mattscheiben mit guter Suchervergrößerung. Das Gehäuse der Kameras der X- und XG-Serien ist allerdings aus Kunststoff.

Ansonsten: Einer der Klassiker schlechthin ist die etwas ältere Minolta XD-7 mit einem genialen Bedienkonzept und sehr guten Sucheranzeigen. Sie verfügt über einen manuellen Modus, Zeitautomatik und Blendenautomatik. Über TTL-Blitz verfügt sie noch nicht, aber ansonsten kann man mit diesem Gehäuse nichts falsch machen. Ein richtig durchdachtes Werkzeug zum Fotografieren, noch richtig stabil gebaut mit Metallgehäuse und mit mechanischer Notzeit. Zum Vergleich: Die Leica R4 kann man als weiterentwickelte Variante der Minolta XD-7 ansehen, allerdings mit Leica R-Bajonett (Minolta und Leica hatten damals über längere Zeit hinweg einen intensiven Technologieaustausch). Das Schöne: Eine XD-7 gibt es ebenfalls schon für 40 - 70 Euro gebraucht. Die kleinere Schwester der XD-7 ist die XD-5, vielleicht auch einen Tip wert, allerdings wurden hier schon allerhand schöne Details wegoptimiert, so daß sich heute die Frage stellt, ob es sich bei diesen Preisen noch lohnt, für 10 - 20 Euro Abschlag Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Die Modelle der XG-Serie gibt es zwar schon günstiger (ab ca. 10 Euro), aber die mir bekannten Modelle dieser Serie verfügen nur über einen sehr kruden M-Modus. Du kannst zwar Zeit und Blende beliebig einstellen, aber die Sucheranzeigen sind im M-Modus praktisch nicht existent, so daß die Bedienung nur in Zeitautomatik Spaß macht. Ob das für alle Modelle der XG-Serie gilt oder nur für einige, können Dir andere Forenmitglieder sicherlich besser schreiben, da ich mich da mit den Unterschieden im Detail nicht so gut auskenne.

Die Gehäuse der XD- und X-Baureihen sind explizit für SR-Objektive in MD-Variante gedacht (das "D" in "MD" kommt vom "D" in "XD", aber, wie oben geschrieben, sie kommen auch mit anderen Objektiven klar. Umgekehrt kannst Du Dein SR/MD-Objektiv auch an Kameras der XG-Serie und an älteren Gehäusen der XE-, XM-, SR-T- und SR-Baureihen verwenden, es sieht aber vermutlich etwas "seltsam" aus.

Die SR-T- und SR-Baureihen funktionieren auch noch komplett ohne Batterien, dann natürlich ohne Belichtungsmesser. Der Belichtungsmesser benötigt Batterien, die heute verboten und deshalb nur noch sehr schwer zu bekommen sind. Es ist zwar möglich, auch andere Batterien einzusetzen, diese führen aber zu mehr oder weniger großen Abweichungen bei der Messung. Man kann solche Gehäuse auch auf moderne Batterien "umrüsten", aber all das ist eher was für eingefleischte Minolta-Fans und Sammler, nicht unbedingt für jemand, der gerade in das System einsteigt, es sei denn, ein vollkommen mechanisch gesteuerter Verschlußablauf wäre eine Funktion, die interessant für Dich ist, etwa weil Du in entlegenen Gegenden der Welt fotografieren und nicht auf Batteriestrom angewiesen sein willst. ;-)

Zeitlich dazwischen liegt die professionelle XM-Serie, die aber preislich außerhalb jedes vernünftigen Rahmens bei Deiner Zielsetzung liegt. In der XE-Serie kannst Du aber schon solide klassische Kameratechnik für wenig Geld finden (die nicht ohne Zufall sehr große Ähnlichkeiten mit der in großen Teilen baugleichen Leica R3 aufweist).

Soweit ein kurzer grober (und etwas verzerrender) Überblick zur Einordnung. Wenn Du Deine Auswahl damit schon mal etwas eingrenzen kannst, können wir Dir sicherlich noch Tips im Detail geben, zu Modellvarianten und bestimmten Dingen, auf die man beim Gebrauchtkauf achten sollte. Wir haben auch einige Experten hier im Forum, die Dir jede Frage zum SR-System in allen Details beantworten können.

Links zu tabellarische Übersichten über die verschiedenen Modelle findest Du auch in der Hinweisbox über dieser Rubrik bzw. hier (teilweise hießen die Gehäuse in den USA aber etwas anders als in Europa, die XD-7 hieß z.B. XD-11 in den USA, die X-500 lief unter dem Namen X-570):

http://www.subclub.org/minman/slrtable.php (detailliert bei Joe McGloin)
http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=6406 (allerdings nur sehr sehr grob)

Um mal richtig auf den Geschmack zu kommen, ist sicherlich Antony Hands Seite einen Besuch wert:

http://www.rokkorfiles.com/ (die Preisangaben dort sind allerdings veraltet, die Gehäuse sind inzwischen noch viel günstiger zu bekommen)

Viele Grüße,

Matthias


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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#5 von 01af , 28.06.2008 23:33

"sirana" ... nicht, daß ich dir den Einstieg ins Minolta-SR-System madig machen will ... aber nur wegen eines einzigen, versehentlich ersteigerten Objektives lohnt es sich kaum, eigens eine Kamera zu erwerben. Sinnvoller wäre es in deinem Falle, das Objektiv wieder zu verticken und ein entsprechendes mit Nikon-F-Bajonett zu ersteigern. Dann paßt es zu deinen anderen Objektiven, und du mußt nicht ständig nur wegen eines Objektives ein zusätzliches Gehäuse mitschleppen.

Und wenn du gern ohnehin in das Minolta-SR-System einsteigen willst, dann solltest du es richtig machen und dich nicht mit einem mittelprächtigen Soligor-Objektiv zufriedengeben. Minolta-SR-Objektive (also Auto Rokkor, MC Rokkor und MD Rokkor) sind heutzutage spottbillig und sehr gut.

-- Olaf


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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#6 von derrektor , 28.06.2008 23:36

ZITAt (matthiaspaul @ 2008-06-28, 23:19) ZITAt (sirana @ 2008-06-28, 22:11) Bei der Minolta kann von mir aus alles Manuell sein, auch kein Motor etc. die einzige sache die sein muss ist das sie anständige Bilder macht (vergleichbar halt mit der F60... wobei ich mir denke bei Analogen SLRs gibts da keine große unterschiede...)[/quote]
Die SR-T- und SR-Baureihen funktionieren auch noch komplett ohne Batterien, dann natürlich ohne Belichtungsmesser. Der Belichtungsmesser benötigt Batterien, die heute verboten und deshalb nur noch sehr schwer zu bekommen sind. Es ist zwar möglich, auch andere Batterien einzusetzen, diese führen aber zu mehr oder weniger großen Abweichungen bei der Messung. Man kann solche Gehäuse auch auf moderne Batterien "umrüsten", aber all das ist eher was für eingefleischte Minolta-Fans und Sammler, nicht unbedingt für jemand, der gerade in das System einsteigt, es sei denn, ein vollkommen mechanisch gesteuerter Verschlußablauf wäre eine Funktion, die interessant für Dich ist, etwa weil Du in entlegenen Gegenden der Welt fotografieren und nicht auf Batteriestrom angewiesen sein willst. ;-)
[/quote]


Hallo, erst mal guten Tag!

Matthias könnte ja glatt ein Pressesprecher sein;-))

Zu den SR- und SR-T-Modellen: Ich benutze mit großer Freude mehrere dieser wunderbaren massiven Geräte aus den Sechzigern und gehöre demnach NICHT zu den "Fundamental-Gegnern aus Batteriegründen".

Zusätzlich zu den (bzw. anstelle der) von Matthias genannten Methoden, die Quecksilberbatterie zu substituieren, gibt es noch die schlichte kostengünstige Hörgerätebatterie. Man muß sie zwar öfter austauschen, aber ihre Meßergebnisse sind (im Vergleich zumal) durchaus präzise, und da die Hörbehinderten eine starke Lobby haben, ist davon auszugehen, daß es diese Batterien noch etliche Jahrzehnte zu einem kleinen Preis geben wird!

LG Lex


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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#7 von sirana ( gelöscht ) , 29.06.2008 10:39

Nunja, für mich geht es erstmal drum so günstig wie möglich das 300mm Objektiv zum laufen zu bekommen, und solang die Bilder spitze sind ist das ja auch egal ob plastik oder metall... und da ich nen Rucksack für meine Ausüstung habe ist nen 2er Body ja kein Problem, also werd jetzt ma bei ebay nach den ganzen Kamaras gucken und euch dann berichten welche ich genommen habe!


Vielen dank für die viele und schnelle Hilfe...


sirana

RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#8 von matthiaspaul , 29.06.2008 11:13

ZITAt (sirana @ 2008-06-29, 10:39) Nunja, für mich geht es erstmal drum so günstig wie möglich das 300mm Objektiv zum laufen zu bekommen[/quote]
So günstig wie möglich wirst Du vermutlich mit einer der vielen X-300 Varianten (bzw. X-370 Varianten in den USA) oder einer Kamera der XG-Serie liegen, die wird es schon für 10 - 30 Euro geben. Allerdings sind diese Gehäuse in erster Linie für Zeitautomatik ausgelegt, die Sucheranzeigen im M-Modus nicht (oder kaum) zu gebrauchen - so genau kenne ich diese Modelle aber im Einzelnen nicht, deshalb wäre diesbezüglich mal das Wissen der MF-Experten wichtig, um hier eindeutige Aussagen zu treffen. ;-)

EDIT: In der XG-Serie ist die XG-M bzw. X-70 offenbar das einzige Modell, bei dem der Belichtungsmesser und die Sucheranzeigen auch im M-Modus aktiviert bleiben. In der X-300 Familie scheinen alle Varianten darüber zu verfügen. Damit wäre also ein sehr günstiger Einstieg in das System möglich. Die Frage ist nur, ob sich das lohnt, wenn man für wenig mehr schon richtig gute Gehäuse wie die X-500 oder die XD-7 bekommt.

Viele Grüße,

Matthias


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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#9 von sirana ( gelöscht ) , 29.06.2008 22:56

Auch wenn mir mehr oder weniger davon abgeraten worden ist, ich hab mir nu nr SR-T 101 gegönnt, mit nem 200mm objektiv (ma sehn was das taugt) für 24 euro ... bin mal gespannt wenn die kamara da is ...


sirana

RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#10 von derrektor , 30.06.2008 00:38

ZITAt (sirana @ 2008-06-29, 22:56) Auch wenn mir mehr oder weniger davon abgeraten worden ist, ich hab mir nu nr SR-T 101 gegönnt, mit nem 200mm objektiv (ma sehn was das taugt) für 24 euro ... bin mal gespannt wenn die kamara da is ...[/quote]

Ich finde, du hast Dich richtig entschieden! Vor allem, wenn Du ein Exemplar mit Spiegelarretierung bekommst, ist die SR-T101 optimal.

Mit dem 1:3,3/200mm wirst Du jedenfalls einen (für die damaligen Möglichkeiten) wirklich hellen Sucher haben (mit Deinem Soligor-Zoom wahrscheinlich nicht so ganz;-)

LG Lex


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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#11 von sirana ( gelöscht ) , 30.06.2008 06:53

nunja werd das 200mm objektiv auch ausgiebig testen denn in meinem fotorucksacj is genug platz einzige was mir sorgen macht ist die sache mit der batterie für den belichtungsmesser weils ja dir quecksilber nich mehr gibt aber werd hier mal weiter lesen,elektrotechnusch is das eigentlich kein problem für mich als informationselektroniker


sirana

RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#12 von sirana ( gelöscht ) , 30.06.2008 07:44

was ich noch fragen wollte ist, was für zubehör gibt es für die srt101?


sirana

RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#13 von Giovanni , 30.06.2008 11:21

QUOTE (sirana @ 2008-06-30, 6:44) was ich noch fragen wollte ist, was für zubehör gibt es für die srt101?[/quote]
Die SR-T 101 ist sicher eine schöne Konstruktion. Aber ich würde von ihr die Finger lassen, weil sie für Quecksilber-Batterien vorgesehen ist und es somit Probleme mit der Stromversorgung gibt.

Wenn du eine ähnlich stabile Kamera suchst, wäre eine der XE-Serie eine gute Alternative, beispielsweise die XE-5.

Meine persönliche manuelle Lieblings-Minolta ist die XD-7.

Da alle diese Kameras nun ein gewisses Alter erreicht haben, muss man wie auch bei anderen Fabrikaten allerdings damit rechnen, dass die Lichtdichtungen aus Schaumstoff, die die Rückwand abdichten und auch der Spiegeldämpfer meist zerfallen sind (zu einer schmierigen Masse). Diese müssen ausgetauscht werden. Es wäre also sinnvoll, entweder eine Kamera zu kaufen, bei der das bereits gemacht wurde, oder sich darauf einzustellen, diesen Austausch selbst vorzunehmen.

Inwiefern die X-500 und X-700 davon auch betroffen sind, weiß ich nicht; ggf. sind diese trotz Kunststoffgehäuse eine gute Alternative.

Ciao

Johannes



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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#14 von Giovanni , 30.06.2008 11:28

QUOTE (01af @ 2008-06-28, 22:33) "sirana" ... nicht, daß ich dir den Einstieg ins Minolta-SR-System madig machen will ... aber nur wegen eines einzigen, versehentlich ersteigerten Objektives lohnt es sich kaum, eigens eine Kamera zu erwerben. Sinnvoller wäre es in deinem Falle, das Objektiv wieder zu verticken und ein entsprechendes mit Nikon-F-Bajonett zu ersteigern. Dann paßt es zu deinen anderen Objektiven, und du mußt nicht ständig nur wegen eines Objektives ein zusätzliches Gehäuse mitschleppen.[/quote]
Nicht, dass ich dir deine Nikon madig machen will, Sirana, und Olafs Rat in allen Ehren. Aber mit einer manuellen Minolta Kamera wirst du im manuellen Betrieb bedeutend mehr Spaß haben als mit der Nikon F60 (ich habe selbst eine F60 und habe erst gestern mit ihr fotografiert, wenn auch nur, um den darin enthaltenen Film endlich mal voll zu bekommen). Die F60 hat allerdings den Vorteil, dass sie für eine vollautomatische "Plastik-Kamera" recht stabil gebaut ist. Ihr Gehäuse ist viel stabiler als das meiner Nikon F-801s, die als semiprofessionelle Kamera galt.

Natürlich gibt es auch von Nikon schöne manuelle Kameras wie z.B. die FE-2. Weil diese teilweise mit den heutigen Nikon-Objektiven kompatibel sind, werden sie aber zu drastisch höheren Preisen gehandelt als die Minoltas. Zum Preis einer gut erhaltenen FE-2 bekommst du ein komplettes manuelles Minolta-System einschließlich mehrerer exzellenter Minolta Originalobjektive.



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RE: M/MD-Objektiv, aber keine passende Kamera...

#15 von Giovanni , 30.06.2008 11:39

QUOTE (matthiaspaul @ 2008-06-28, 22:19) Das Gehäuse der Kameras der X- und XG-Serien ist allerdings aus Kunststoff.[/quote]
Hallo Matthias,

das gilt für die spätere Version 2 der XG-1 und für die XG-M. Die Gehäuse der ursprünglichen XG-1, XG-2 und XG-9 sind aus Metall.

Schöne Grüße

Johannes



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