RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#1 von markusf ( gelöscht ) , 24.03.2004 18:50

Hallo,

nachdem ich schon lange eine gute SRT 303 gesucht habe, war ich endlich erfolgreich. (mit einer solchen hab ich fotografieren gelernt)
Sie steht nun seit ein paar Tagen vor mir. Perfekter, neuer Zustand. Ich glaub sie hat noch nie einen Film gesehen.

Nachdem die Batterieen nur schlecht zu bekommen sind, hab ich ne Frage.
Kann man den Beli so umbauen oder justieren, dass er mit ner aktuellen Batterie läuft?

Falls ja, gibt's jemand im Großraum München, der so was macht?

Danke für Antworten

Markus

P.S.
Da ich hier neu bin möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich bin 37 Jahre und wohne in Augsburg. Zwei meiner Hobbies sind fotografieren und das Sammeln von Fotos.
Aktiv verwende ich meine X300 und X700 (Brennweiten 19 - 200 mm), eine Minolta F100 und eine Leica Minilux Zoom.
Dieses Forum habe ich heute durch Zufall bei der Suche nach einer Umbaumöglichkeit entdeckt und mich gleich angemeldet.



markusf

RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#2 von ORo , 05.03.2009 23:14

ZITAT(markusf @ 2004-03-24, 18:50) Hallo,

nachdem ich schon lange eine gute SRT 303 gesucht habe, war ich endlich erfolgreich. (mit einer solchen hab ich fotografieren gelernt)
Sie steht nun seit ein paar Tagen vor mir. Perfekter, neuer Zustand. Ich glaub sie hat noch nie einen Film gesehen.

Nachdem die Batterieen nur schlecht zu bekommen sind, hab ich ne Frage.
Kann man den Beli so umbauen oder justieren, dass er mit ner aktuellen Batterie läuft?[/quote]

Hallo Markus,
Deine Frage ist zwar schon lange her, aber da ich als Neuling hier mal dies und das lese, bin ich auf sie gestoßen.
Ist schon seltsam, dass hier keine Antworten geschrieben stehen. Da kenne ich andere Foren, bei denen auf eine Frage sofort hilfreiche Antworten folgen.
Nachdem ich einige meiner SLRs auf 1,5V umbauen lies - zuletzt eine SRT 303, kann ich Dir die Antwort geben: Jeder kompetenter Foto-Mechaniker kann dies bewerkstelligen. Da ich nicht weiß, wer es im Münchener Raum machen kann, kann ich Dir nur Foto Museler in Bochum (siehe Reparaturwerkstätten-Thread) empfehlen.


Grüße aus dem Ruhrpott


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#3 von fwiesenberg , 06.03.2009 08:47

ZITAT(ORo @ 2009-03-05, 23:14) Ist schon seltsam, dass hier keine Antworten geschrieben stehen. Da kenne ich andere Foren, bei denen auf eine Frage sofort hilfreiche Antworten folgen.[/quote]
Das liegt wohl daran, daß gleich lautende Fragen in der Zwischenzeit schon längst beantwortet wurden. Mir fehlt leider die Zeit, "in den Archiven" zu kramen und ältere Threads noch passend zu beantworten.

ZITATNachdem ich einige meiner SLRs auf 1,5V umbauen lies - zuletzt eine SRT 303, kann ich Dir die Antwort geben: Jeder kompetenter Foto-Mechaniker kann dies bewerkstelligen.[/quote]
Einspruch! Bis dato gibt es keine 1,5V Batterie, die eine den 1,36V Quecksilberzellen entsprechende quasi konstante Entlade-Kennlinie hat! Für eine mnit vergleichsweise geringem Aufwand zu realisierende stabilisierende Schaltung ist die Spannungsdifferenz bzw. die Spannung zu gering. Folge ist eine sich durch die über den Lebenszeitraum der Batterie sinkende Batteriespannung verändernde Belichtung des Filmmaterials.

Für Verwendung mit Netgativfilmmaterial mag noch die mechanische Adaption von 1,5V Silberoxid-Knopfzellen samt der Justage des Belichtungsmessers auf die höhere Grundspannung ausreichen. Damit ist tatsächlich kaum ein Fotomechaniker überfordert.

Aber dies ist nur 'ne Krücke und für Diafilmmaterial beispielsweise keinesfalls ausreichend! Deswegen gibt es bis dato noch keine zufriedenstellende Alternative zu den Queckis!



PS: Das Thema hatten wir in den letzten Jahren schon öfter ausführlich durchdiskutiert.


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#4 von matthiaspaul , 06.03.2009 10:10

ZITAT(fwiesenberg @ 2009-03-06, 8:47) Für eine mnit vergleichsweise geringem Aufwand zu realisierende stabilisierende Schaltung ist die Spannungsdifferenz bzw. die Spannung zu gering.
[...]
Aber dies ist nur 'ne Krücke und für Diafilmmaterial beispielsweise keinesfalls ausreichend! Deswegen gibt es bis dato noch keine zufriedenstellende Alternative zu den Queckis![/quote]
Ein paar konkrete, sehr einfache Lösungsvorschläge gibt es hier:

http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=11119

Da wäre einmal der Linear Technology LT3020 zu nennen oder aber eine Bandgap-Referenzspannungsquelle wie der LM285 (LM185/LM385) von National Semiconductor.

Viele Grüße,

Matthias


"All the important human advances that we know of since historical times began
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http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=13448 (Minolta Forum Thread Index)


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#5 von fwiesenberg , 06.03.2009 12:17

ZITAT(matthiaspaul @ 2009-03-06, 10:10) ZITAT(fwiesenberg @ 2009-03-06, 8:47) Für eine mnit vergleichsweise geringem Aufwand zu realisierende stabilisierende Schaltung ist die Spannungsdifferenz bzw. die Spannung zu gering.
[...]
Aber dies ist nur 'ne Krücke und für Diafilmmaterial beispielsweise keinesfalls ausreichend! Deswegen gibt es bis dato noch keine zufriedenstellende Alternative zu den Queckis![/quote]
Ein paar konkrete, sehr einfache Lösungsvorschläge gibt es hier:

http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=11119

Da wäre einmal der Linear Technology LT3020 zu nennen oder aber eine Bandgap-Referenzspannungsquelle wie der LM285 (LM185/LM385) von National Semiconductor.
[/quote]

Das sind aber bis dato noch Theorien, oder hat es schon mal jemand ausprobiert?


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#6 von matthiaspaul , 06.03.2009 22:40

ZITAT(fwiesenberg @ 2009-03-06, 12:17) Das sind aber bis dato noch Theorien, oder hat es schon mal jemand ausprobiert?[/quote]
Bisher gab es dazu meines Wissens leider noch keine Rückmeldungen.

Die Schaltungen funktionieren grundsätzlich, aber da ich keine Kamera besitze, die Quecksilberbatterien benötigen würde, habe ich die Schaltungen natürlich noch nicht selbst in einer Kamera ausprobiert. Um die beiden Widerstände optimal dimensionieren zu können, müßte man sich das Ganze mal mit einer Kamera anschauen, oder es einfach mal auf gut Glück ausprobieren - so weit daneben werden die angegebenen Werte schon nicht liegen, es kann halt nur sein, daß die Schaltung dann etwas mehr verbraucht, als unbedingt nötig. Mit einem erlaubten Temperaturbereich von -55 bis +125°C wäre der LM185 sogar was für Lex' vorgeglühte Kamera... ;-)

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#7 von ORo , 07.03.2009 20:36

Hallo Frank,
die fehlende Antwort auf die anfangs gestellte Frage sollte keineswegs ein Vorwurf an die Verantwortlichen hier sein.
Mich hat nur gewundert, dass kein Mitglied damals auf diese Frage reagiert hat.
Ich werde bei Gelegenheit den "Fachmann meines Vertrauens" (Herrn Museler) über die technischen Hintergründe (Vor- bzw. Nachteile) seiner 1,5V-Modifikation befragen und hier berichten.


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#8 von fwiesenberg , 07.03.2009 20:50

ZITAT(ORo @ 2009-03-07, 20:36) Hallo Frank,
die fehlende Antwort auf die anfangs gestellte Frage sollte keineswegs ein Vorwurf an die Verantwortlichen hier sein.
Mich hat nur gewundert, dass kein Mitglied damals auf diese Frage reagiert hat.[/quote]
Wie angedeutet: Es kann vorkommen, daß eine Anfrage unbeantwortet bleibt, wenn parallel etwas Themengleiches diskutiert wurde oder sich gerade Niemand im Forum rumtreibt, der sich damit auskennt (soll ja auch mal vorkommen... ). Ein böser Wille ist's kaum.

ZITATIch werde bei Gelegenheit den "Fachmann meines Vertrauens" (Herrn Museler) über die technischen Hintergründe (Vor- bzw. Nachteile) seiner 1,5V-Modifikation befragen und hier berichten.[/quote]
Das wäre nett. Vielleicht hat er ja das Ei des Kolumbus gefunden.


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Frank.


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#9 von str808 ( gelöscht ) , 08.03.2009 18:50

Das Ei des Kolumbus habe ich noch nicht gefunden, aber eine Idee:
Das Problem mit Doppelschichtkondensator / GoldCap lösen.
Ich habe die Idee in einem anderen Forum mal vorgestellt. Leider hat sich bis jetzt noch niemand gemeldet, der mit sowas Erfahrung hat.
Ich bin aber immer noch dran, da ich das Problem auch habe.
Vieleicht hat einer von Euch auch schon mal an eine solche Lösung gedacht?


str808

RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#10 von Peanuts , 08.03.2009 19:16

QUOTE (str808 @ 2009-03-08, 18:50) Das Ei des Kolumbus habe ich noch nicht gefunden, aber eine Idee:
Das Problem mit Doppelschichtkondensator / GoldCap lösen.
Ich habe die Idee in einem anderen Forum mal vorgestellt. Leider hat sich bis jetzt noch niemand gemeldet, der mit sowas Erfahrung hat.
Ich bin aber immer noch dran, da ich das Problem auch habe.
Vieleicht hat einer von Euch auch schon mal an eine solche Lösung gedacht?[/quote]
Dir ist aber schon bewusst, dass sich die Spannung an einem Kondensator bei Entladung kontinuierlich verringert?


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#11 von matthiaspaul , 08.03.2009 19:59

ZITAT(str808 @ 2009-03-08, 18:50) Das Ei des Kolumbus habe ich noch nicht gefunden, aber eine Idee:
Das Problem mit Doppelschichtkondensator / GoldCap lösen.
Ich habe die Idee in einem anderen Forum mal vorgestellt. Leider hat sich bis jetzt noch niemand gemeldet, der mit sowas Erfahrung hat.[/quote]
Du darfst ruhig verraten, daß es sich um diesen Thread handelt:

http://www.vfdkv-forum.de/viewtopic.php?t=3547

Wir sind anderen Foren gegenüber aufgeschlossen. ;-)

Aber zum Problem: Wie hast Du Dir das denn vorgestellt? Welchen Vorteil hat ein Goldcap denn Deiner Meinung nach gegenüber einer Stabilisierungsschaltung? Es gilt ja bekanntlich:

U = Q / C also: Spannung [V] = Ladung [C] / Kapazität [F]

Im vereinfachten Modell ist die Kapazität eines Kondensators konstant, demnach sinkt die Spannung mit der fallenden Ladung. Wie willst Du damit eine Eingangsspannung von etwa 1,4V bis 1,7V (vielleicht reicht auch schon 1,45V bis 1,60V) auf konstant 1,35V stabilisieren?

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#12 von str808 ( gelöscht ) , 08.03.2009 20:32

Ich hatte angedacht, einen Doppelschichtkondensator fest in die Kamera einzubauen. Mit einer kleinen Buchse könnte man ihn dann z.B vor dem Urlaub aufladen. Der eigentliche Vorteil der dieser Zellen liegt eigentlich bei der extrem hohen Kapazität: mehrere Farad!!! und der Möglichkeit hohe Ströme zu generieren, was bei der angedachten Anwendung nicht zum tragen kommt. Die Nennspannung dieser Kondensatoren liegt bei ca. 2.3V. So bleiben also noch ein knappes Volt zum Stabilisieren, was mehr als genug ist. Geht die Spannung zur Neige, kann man völlig problemlos nachladen. Deshalb sollte man auch mit einer Betriebsdauer von ca. 6 Wochen pro Ladevorgang arbeiten können.


str808

RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#13 von str808 ( gelöscht ) , 11.03.2009 18:12

UPDATE:

Um das Quecksilberproblem endlich zu lösen, habe ich mich heute mal in unsere Hochschulbibliothek umgesehen, ob es Standardschaltungen gibt oder ähnlich Probleme dort beschrieben sind.
Dabei bin ich auf eine erstaunliche Lösung gestossen!
Ich habe eine Schaltung gefunden, die Z-Dioden durch einen Transistor ersetzt. Hintergrund dabei ist, dass es für kleine Spannungen keine geeigneten Z-Dioden gibt. In der einfachsten Form genügen dabei ein Transistor und zwei Widerstände.
Noch besser: Ein Z-Dioden-Ersatz für 1,30V mit Temperaturkompensation ist dort genau beschrieben. Er besteht aus zwei Transistoren, zwei Dioden und fünf Widerständen.
Diese Schaltung werde ich umgehend nachbauen und genau untersuchen. Dann werde ich sie auf 1.35V adaptieren.
Wenn alles gut geht müsste die Schaltung dann nur noch auf SMD-Technik umgesetzt werden.

Merke: Google ersetzt keine gute Bibliothek

Ich halte euch auf dem laufenden.


str808

RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#14 von Peanuts , 11.03.2009 20:11

QUOTE (str808 @ 2009-03-11, 18:12) Diese Schaltung werde ich umgehend nachbauen und genau untersuchen. Dann werde ich sie auf 1.35V adaptieren.
Wenn alles gut geht müsste die Schaltung dann nur noch auf SMD-Technik umgesetzt werden.[/quote]
Wahrscheinlich wird die Sache an einem relativ hohen Ruhestrom scheitern. Es gibt gute Low-Power-Spannungsregler für schmales Geld...


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RE: Minolta SR-T 303 Umbau des Belichtungsmessers?

#15 von derrektor , 12.03.2009 17:58

ZITAT(matthiaspaul @ 2009-03-06, 22:40) ZITAT(fwiesenberg @ 2009-03-06, 12:17) Das sind aber bis dato noch Theorien, oder hat es schon mal jemand ausprobiert?[/quote]
Bisher gab es dazu meines Wissens leider noch keine Rückmeldungen.

Die Schaltungen funktionieren grundsätzlich, aber da ich keine Kamera besitze, die Quecksilberbatterien benötigen würde, habe ich die Schaltungen natürlich noch nicht selbst in einer Kamera ausprobiert. Um die beiden Widerstände optimal dimensionieren zu können, müßte man sich das Ganze mal mit einer Kamera anschauen, oder es einfach mal auf gut Glück ausprobieren - so weit daneben werden die angegebenen Werte schon nicht liegen, es kann halt nur sein, daß die Schaltung dann etwas mehr verbraucht, als unbedingt nötig. Mit einem erlaubten Temperaturbereich von -55 bis +125°C wäre der LM185 sogar was für Lex' vorgeglühte Kamera... ;-)

Viele Grüße,

Matthias
[/quote]

Hallo,

als einer, der überwiegend mit Hg-Batterie-abhängigen Kameras fotografiert, habe ich nicht die geringsten Einwände gegen den Versuch, sich von Hg-Batterien unabhängig zu machen; aber die zu unternehmenden Anstrengungen bzgl. der diversen Modifikationen stehen meines Erachtens in einem Mißverhältnis zum Nutzen.

Ich habe nicht im Detail verfolgt, was da alles passim erörtert worden ist (zudem haben auch meine Physikkenntnisse schon ziemlich abgebaut) -- aber aus meiner Sicht ist der Einsatz von leicht zu beschaffenden Hörgerätebatterien -- bei unserem Interspar gibt es das Stück zu etwa EUR 1 -- immer noch DIE eleganteste Lösung des Dilemmas.

LG Lex


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Baujahresbestimmung einer Minolta SR-T 303?
Helft doch einmal, ist das was?

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