RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#31 von MFG , 30.05.2005 18:21

@Kwashiorkor
Ich denke so einfach ist es nicht.
Minolta hat ein unbeschädigtes Paket bekommen, es ausgepackt und innen drin war ein defektes Objektiv. UPS ist auf jedem Fall aus dem Schneider raus. Minolta hat schon einmal die Abnahme verweigert. Ist das Objektiv nicht damals beschädigt worden? Jetzt musst Du es glaubhaft machen, dass das Objektiv auch in Ordnung war.



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#32 von matthiaspaul , 31.05.2005 00:42

Wenn Sie hier auf Links zu eBay klicken und einen Kauf tätigen, kann dies dazu führen, dass diese Website eine Provision erhält.

Zitat von Kwashiorkor
Der Zeitwert sind bestimmt weit mehr als 80 Euro, in der Bucht zum Beispiel läuft grad eins (allerdings für Canon), das bei 6 Tagen Restlaufzeit schon bei über 200 Euro ist. Noch mal zur Verdeutlichung, es ist das 2.8/70-210, also die sehr lichtstarke Variante.


Erstmal mein Bedauern zum Verlust Deines Objektivs. Ich habe das Teil selbst
auch und es ist wirklich ein schönes Stück.

Vor kurzem ist ein solches Objektiv, allerdings in erstklassigem Grundzustand
und mit Chip-Upgrade für die Dynax 7 bei eBay durchgelaufen und hat dem
Verkäufer knapp über EUR 400,- eingespielt:

Werbung: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...item=7513189601

Das hat mich ziemlich erstaunt, da ich den Marktwerkt für dieses Objektiv
eigentlich eher auf etwa 250,- bis 300,- Euro (je nach Zustand) einschätze.
ZITATentweder ihr verpackt eure Sachen todsicher, lagert sie mit Gummi, Schaumstoff und Styropor ein[/quote]
Was die Verpackung angeht, als ich meine Objektive letztes Jahr wegen Chip-
Upgrade zu Sigma geschickt habe, habe ich sie doppelt in große und dicke
Postkartons eingepackt, jeweils noch eingewickelt in Folie gegen Staub und eine
Plastiktüte mit Knüllpapier. Sowohl der innere als auch der äußere Karton waren
von allen Seiten reichlich mit Styroporkügelchen ausgefüllt, das innere Paket
sozusagen schwimmend im äußeren. Extra-Versicherung 2500,- Euro.
Ist alles gut gelaufen.
Ich denke, beim Versand von Objektiven oder Kameras sollte man mit
Verpackungsmaterial nicht geizen und lieber zu aufwendig verpacken als
zu nachlässig.
ZITAToder ihr lasst einfach die Finger von sowas wie UPS. Die haben mich schon sehr schwer enttäuscht. Ein Paket von mir werden sie auf jeden Fall nie wieder sehen, denn bei der Post ist bis jetzt noch nix kaputt gegangen, bei UPS gleich beim zweiten Mal. Keine gute Quote.[/quote]
UPS ist auch nicht schlechter als DHL. Ich habe zum Beispiel erst /einmal/
schlechte Erfahrungen mit UPS gemacht: Da war eine Sendung nach einem
vergeblichen Zustellversuch für mehrere Tage trotz Trackingnummer nicht
mehr auffindbar, da der Zusteller angeblich nicht erreichbar war - offenbar
hatte der die Sachen zuhause eingelagert statt sie über Nacht wieder im
Depot abzuliefern...).
Und GLS nimmt's (hier) offenbar nicht so genau mit der Auslieferung an den
eigentlichen Empfänger, gibt Pakete auch schon mal ohne Unterschrift oder
Benachrichtigung ein paar Häuser weiter ab, was in einer Großstadt zu
"interessanten Effekten" führen kann, wenn man seine "Nachbarn" nicht
alle kennt. Bisher ist mir allerdings auf diesem Wege noch nichts verloren
gegangen.
So richtig schlechte Erfahrungen habe ich eigentlich nur mit DHL gemacht,
etliche Male schon sind von mir versandte Pakete ins osteuropäische Ausland
mit unwiederbringlichen persönlichen Werten auf dem Postwege abhanden
gekommen (okay, da ist dann möglicherweise nicht die deutsche Post selbst
dran schuld, aber deren Partnerunternehmen). Und in den zum Glück nur
wenigen Fällen, in den ich bislang als Empfänger mit Transportschäden zu tun
hatte (allesamt DHL), ist die Sache bisher noch jedesmal ohne /irgendeine/
Reaktion der Post im Sande verlaufen. Selbst nach mehrmaligem Nachhaken.

http://www.mi-fo.de/forum/index.ph...t=0&#entry85422

Keine Probleme hatte ich bisher nur mit Hermes und FedEx, aber über die
habe ich auch noch nicht allzuviele Sachen abgewickelt, insofern will auch
das nichts heißen...

Viele Grüße,

Matthias


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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#33 von fwiesenberg , 31.05.2005 00:49

@Matthias

Ich kann Dir gerne mal meine "Versandstatistik" zukommen lassen - da schneidet GLS am schlechtesten ab, dicht gefolgt von DPD, Hermes und UPS (in genau der Reihenfolge). Mit der Deutschen Post/DHL hatte ich wider Erwarteb in deutlich weniger als 1% der Fälle Probleme!

Die drei Transportschäden gab es übrigens bei UPS (2x) und GLS.
Bei GLS ist zudem eine Sendung verschwunden und eine Sendung wurde geöffnet und zT. entwendet...



 
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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#34 von matthiaspaul , 31.05.2005 00:52

Zitat von fwiesenberg
@Matthias

Ich kann Dir gerne mal meine "Versandstatistik" zukommen lassen - da schneidet GLS am schlechtesten ab,


Mit anderen Worten: Am zuverlässigsten ist die Postkutsche oder persönliche Übergabe... ;-)

Viele Grüße,

Matthias



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#35 von fwiesenberg , 31.05.2005 01:22

ZITATMit anderen Worten: Am zuverlässigsten ist die Postkutsche oder persönliche Übergabe... ;-)[/quote]

Bei der persönlichen Übergabe habe ich zumindest keine Probleme, den Schuldigen bei defekter Ware auszumachen... /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" /> /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" />

Und brauche zudem keinem teuren Service-Center-Callcentren nachzutelefonieren oder (wie gerade heute 3 Stunden lang) zu versuchen, DPD zwecks neuem Liefertermin telefonisch zu erreichen... /angry.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="angry.gif" />

Grüße von Aachen nach Aachen!



 
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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#36 von rsorgner , 31.05.2005 01:29

... offensichtlich hab' ich als Sonntagskind da ein besonderes Glück, denn egal von welchem Punkt dieser Erde und egal ob Post oder Paketdienst, ich hatte bei ca. 600 Deals noch nie Probleme ... egal ob Verlust oder Bruch /good.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="good.gif" />



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#37 von matthiaspaul , 31.05.2005 01:38

Zitat von fwiesenberg
ZITATMit anderen Worten: Am zuverlässigsten ist die Postkutsche oder persönliche Übergabe... ;-)



Bei der persönlichen Übergabe habe ich zumindest keine Probleme, den Schuldigen bei defekter Ware auszumachen... /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" /> /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" /> [/quote]
Du meinst den mit dem blauen Auge? ;-)

Viele Grüße,

Matthias



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#38 von Kwashiorkor ( gelöscht ) , 31.05.2005 12:02

@MFG: Wie ich schon geschrieben habe, war alles komplett in Ordnung, als ich das Paket nach der Verweigerung der Annahme erhalten habe. Kein Kratzer, alles top. Habe auch eine Zeugin. Ich weiß auch nicht, was der Grund für die Verweigerung war.

Habe gestern noch ein paar e-mails an Minolta geschickt und sie auch gefragt, wie man jetzt UPS beweisen soll, daß sie schuld sind. Aber darauf haben sie mir nicht wirklich antworten können sondern nur gesagt, daß die Verpackung auch nur in dem Fall aufgehoben wird, wenn was nicht in Ordnung ist.

@Eugene: Ich bin mir sicher, daß ich an der Kamera auch nach der Reparatur irgendwas finden werde, um meine Entscheidung, sie wieder zum Händler zurückzugeben, plausibel zu machen. Da ist ja auf jeden Fall Gewährleistung drauf. Dann teile ich ihm auch noch mit, daß die Kamera schon zweimal bei Minolta in Reparatur war und ich denke nicht, daß es dann Schwierigkeiten geben würde.

@fwiesenberg: wie war das mit der Abwicklung des Schadensersatzes bei den Transportschäden bei UPS? Hast Du das Geld bekommen?



Kwashiorkor

RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#39 von fwiesenberg , 31.05.2005 12:47

ZITAT@fwiesenberg: wie war das mit der Abwicklung des Schadensersatzes bei den Transportschäden bei UPS? Hast Du das Geld bekommen?[/quote]

Natürlich nicht... /ninja.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="ninja.gif" /> /ninja.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="ninja.gif" /> /ninja.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="ninja.gif" />
Die Kulanz von UPS ging gegen Null - die Arroganz der Sachbearbeiterin leider gegen Unendlich! /shok.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="shok.gif" />



 
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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#40 von 01af , 31.05.2005 14:45

Zitat von "enigma"
... ich glaub, dass Zeitungspapier generell nicht als geeignetes Verpackungsmateial gilt, egal, wie viel davon drin ist [...], so dass ich immer auf der Suche nach den Styropor-Verpackungschips bin ...


Tatsächlich ist Zeitungspapier, mittelfest zusammengeknüllt, das allerbeste Polstermaterial. Diese Styropor-Chips hingegen taugen nichts. Und zwar deshalb, weil sie zu klein sind. Auf die Dauer verhalten sie sich wie eine zähe Flüssigkeit. Schwere Objekte wie z. B. Kameragehäuse oder Objektive sinken darin bei steter Schüttelei auf dem Transport allmählich nach unten, bis am Ende die schweren Teile ungepolstert am Paketboden liegen und die Chips alle oben drüberschwimmen.

Luftpolsterfolie ist auch nicht so toll, weil teuer und unzuverlässig. Ein oder zwei Luftkammern platzen eigentlich fast immer ... natürlich stets die für den Polstereffekt wichtigsten (= am stärksten belasteten).

Und was Kwashiorkors Mißgeschick angeht -- mir hat der obligatorische Kuraufenthalt meiner Dynax 7D mitsamt ihrem Hofstaat (d. i. alle AF-Objektive) in Bremen vor einem Monat auch eine schlaflose Nacht beschert. Zwar lag mein Fall nicht so übel wie seiner ... aber immerhin. Denn als das Paket bei Minolta eintraf, erhielt ich eine E-Mail, in der behauptet wurde, eines der in der Packliste aufgeführten Objektive fehle. /shok.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="shok.gif" />

Doch einen Tag später hörte sich das dann schon ganz anders an: alle aufgeführten Objektive seien vom Wareneingang ausgepackt worden, und das fehlende sei dann offensichtlich im Hause auf dem Wege zum Techniker verlorengegangen. Sollte es sich nicht wieder einfinden, so werde ich es natürlich ersetzt bekommen. Puh -- kein Transportschaden, wie in Kwashiorkors Fall, sondern ein hausinternes, äh, "Problem". Somit sollte es wohl keinen allzu großen Ärger geben ...

Und so kam es dann auch. Das fragliche Objektiv (ein AF 1:2,8/20 mm, neuere Ausführung mit Circular-Blende, guter Zustand, erst einige Wochen zuvor bei eBay ersteigert) blieb verschwunden, und Minolta sandte mir einige Tage später ein brandneues Exemplar zu. Vermutlich ist mein Objektiv fälschlich irgend einem anderen Kunden zugeordnet worden. Ich wüßte zu gern, ob es nun irgendwo jemanden gibt, der ein Objektiv mehr von Minolta zurückerhielt als er hingesandt hatte ... ich hab hier noch die Sonnenblende dazu ... /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" />

Schade eigentlich -- hätten die nicht mein uraltes 100er Makro verbummeln können? B)

-- Olaf



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#41 von anna_log , 31.05.2005 15:29

Zitat von Kwashiorkor
@ Dat Ei: Es tut mir ja leid, daß ich von der ganzen Sache total genervt bin. Ich werde mich ganz bestimmt bessern...

Ein Anwalt wird wohl erstmal keine Option sein, da ich keine Rechtsschutzversicherung habe. Leisten kann ich ihn mir als Student einfach so auch nicht. Aber der Tenor liegt hier ja eindeutig bei Minolta als Schuldigem, wenn sie die Verpackung entsorgt haben. Das heißt, sie müssen jetzt UPS beweisen, daß das Objektiv nicht bei ihnen zerstört wurde? Nun, dann bin ich wirklich mal gespannt, wie die Sache ausgeht und ob ich noch irgendwie was zurückkriege.


Hast Du als Student ohne Einkommen nicht ein Anrecht auf eine Beartung beim Rechtsanwalt für einen Festpreis? Ende der 80er, da war ich auch noch Student (lang ists her) musste ich für einen Anwaltsbesuch 20 Mark berappen.

Gruss
Matthias



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#42 von optical , 31.05.2005 15:42

Zitat von anna_log
Ein Anwalt wird wohl erstmal keine Option sein, da ich keine Rechtsschutzversicherung habe.


@Kwashiorkor

Vielleicht gibts von Deinem Studentenwerk beauftragte Anwälte, die kostenlos Rechtsberatung geben; so ists hier in Berlin (einmal die Woche für 2h - mit entsprechender Schlange).

gruß,
--marc



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#43 von jotagamma , 31.05.2005 15:51

Zitat von anna_log

Zitat von Kwashiorkor
@ Dat Ei: Es tut mir ja leid, daß ich von der ganzen Sache total genervt bin. Ich werde mich ganz bestimmt bessern...

Ein Anwalt wird wohl erstmal keine Option sein, da ich keine Rechtsschutzversicherung habe. Leisten kann ich ihn mir als Student einfach so auch nicht. Aber der Tenor liegt hier ja eindeutig bei Minolta als Schuldigem, wenn sie die Verpackung entsorgt haben. Das heißt, sie müssen jetzt UPS beweisen, daß das Objektiv nicht bei ihnen zerstört wurde? Nun, dann bin ich wirklich mal gespannt, wie die Sache ausgeht und ob ich noch irgendwie was zurückkriege.


Hast Du als Student ohne Einkommen nicht ein Anrecht auf eine Beartung beim Rechtsanwalt für einen Festpreis? Ende der 80er, da war ich auch noch Student (lang ists her) musste ich für einen Anwaltsbesuch 20 Mark berappen.

Gruss
Matthias



"you got what you paid for", das gilt nicht nur für Objektive und Bodies sondern auch für Leistungen von Handwerkern und Freiberuflern, resp. RAs. Wenn man nur Staub aufwirbeln will, dann ist ein billiger Winkeladvokat, der sonst nichts zu tun hat, der richtige. Will man aber etwas erreichen, braucht es schon eine gewisse Qualität. Wie ich schon schrieb lohnt sich das nicht für den Streitwert und auch wenn das hart klingt: es sind Peanuts. Es sei denn man ist begeisterter Prozesshansel und möchte preiswert einige Erfahrungen im Zivilrecht machen. Dann ist es natürlich allemal jeden Euro wert.

Gruß
Joachim



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#44 von christoph.ruest , 31.05.2005 16:06

Zitat von jotagamma
"you got what you paid for", das gilt nicht nur für Objektive und Bodies sondern auch für Leistungen von Handwerkern und Freiberuflern, resp. RAs. Wenn man nur Staub aufwirbeln will, dann ist ein billiger Winkeladvokat, der sonst nichts zu tun hat, der richtige. Will man aber etwas erreichen, braucht es schon eine gewisse Qualität. Wie ich schon schrieb lohnt sich das nicht für den Streitwert und auch wenn das hart klingt: es sind Peanuts. Es sei denn man ist begeisterter Prozesshansel und möchte preiswert einige Erfahrungen im Zivilrecht machen. Dann ist es natürlich allemal jeden Euro wert.


Nicht unbedingt...

Auf jeden Fall sieht man hier wieder einmal, wie wichtig und nützlich eine Rechtsschutzversicherung sein kann.

Wir bezahlen z.B. ca. 200 Fr. für die ganze Familie (alle Personen, die im gleichen Haushalt leben) und das für ein ganzes Jahr!

Wie ich schon erwähnt habe: da schreibst du denen einen kurzen Brief oder rufst an und schon übernehmen sie die Sache für dich.
Und wenn der Streitwert so gering ist, dass sich ein Gang zum Richter nicht lohnt und die Gegenpartei nicht einlenkt, übernehmen sie den Schaden (ohne Selbstbehalt).



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RE: UPS und wie sie mein Objektiv zerstörten

#45 von jotagamma , 31.05.2005 16:23

Zitat von christoph.ruest

Zitat von jotagamma
"you got what you paid for", das gilt nicht nur für Objektive und Bodies sondern auch für Leistungen von Handwerkern und Freiberuflern, resp. RAs. Wenn man nur Staub aufwirbeln will, dann ist ein billiger Winkeladvokat, der sonst nichts zu tun hat, der richtige. Will man aber etwas erreichen, braucht es schon eine gewisse Qualität. Wie ich schon schrieb lohnt sich das nicht für den Streitwert und auch wenn das hart klingt: es sind Peanuts. Es sei denn man ist begeisterter Prozesshansel und möchte preiswert einige Erfahrungen im Zivilrecht machen. Dann ist es natürlich allemal jeden Euro wert.


Nicht unbedingt...

Auf jeden Fall sieht man hier wieder einmal, wie wichtig und nützlich eine Rechtsschutzversicherung sein kann.

Wir bezahlen z.B. ca. 200 Fr. für die ganze Familie (alle Personen, die im gleichen Haushalt leben) und das für ein ganzes Jahr!

Wie ich schon erwähnt habe: da schreibst du denen einen kurzen Brief oder rufst an und schon übernehmen sie die Sache für dich.
Und wenn der Streitwert so gering ist, dass sich ein Gang zum Richter nicht lohnt und die Gegenpartei nicht einlenkt, übernehmen sie den Schaden (ohne Selbstbehalt).



Nun, man kann immer mal Glück haben, aber Hand auf's Herz: Wie wahrscheinlich ist es denn? Daher mein Hinweis auf Oddset: Setze ich 200 Euro auf Fußballwetten ein, ist die Wahrscheinlichkeit höher, ein Objektiv zu gewinnen, als über einen Zivilprozeß. Und bequemer ist es allemal.

Zum Thema Rechtsschutzversicherung: Viele Prozeßhansel wundern sich, wenn die Versicherung ihnen den Vertrag beim zweiten verlorenen Prozeß kündigt! Das ist in Deutschland jedenfalls gängige Praxis. Und wie schon gesagt: zum Staub aufwirbeln reicht das, für mehr ist es fraglich.

Schlußendlich sollte man bedenken, daß auch UPS und Minolta ihre Rechtsabteilungen haben, für die derartige Fälle Routine sind. Da solche Fälle für jede Organisation lästig und aufwendig sind, wird sich zähes Verhandeln eher auszahlen als die juristische Brechstange.

Gruß
Joachim



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