Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#1 von troy , 14.10.2017 07:12

Moin moin,

im Prinzip bin ich mit meiner Dynax 7D zufrieden. Was mich dazu bewegt über einen Neukauf nach zu denken sind folgende Punkte:
- 6MP nicht mehr zeitgemäß (?). Seit ich das neue 5k-Retina-Display habe sind 100%-Bilder kleiner als der Bildschirm und die Pixelnet-Software markiert mir bei einigen Anwendungen, dass die Bilder nur eingeschränkt geeignet seien.
- ab ISO >800 starkes Rauschen
- Keine AF-Microjustierung und kein Objektivausgleich von den DT-Objektiven
- was bringen mir tolle neue Objektive mit tollen Auflösungen, wenn mein Sensor nicht in der Lage ist die Auflösung auch abzubilden?
- das Gehäuse ist schon in die Jahre gekommen und ich möchte nicht bei einem Defekt auf einem Objektivpark sitzen ohne passendes Gehäuse

Was mit gefällt:
- das robuste Gehäuse
- mit VC-7D hat man auch was in der Hand (besonders wenn vorne etwas mehr Glas dran hängt)
- mit 2 Akkus im Handgriff Energie ohne Ende
- echte Spiegelreflex-Kamera
- alle wichtigen Einstellungen im Direktzugriff über Daumen/Zeigefinger

Was mir schon immer bei der D7D fehlte:
- Schnittbildindikator/Microprismenring
- ordentliche EXIF-Markierung über Bildlage (je nach Software wird die Hochformat erkannt oder auch nicht)

Was mir völlig egal ist:
- Videofunktion(en)

Nette Gimmicks, aber nicht primär kaufentscheidend:
- live view (nur weil ich nicht mehr so gut auf den Boden komme und so einfacher Aufnahmen im Bodennähe machen könnte)
- eingebauter Blitz und AF-Hilfslicht
- Minolta-Blitzschuh, damit ich nicht schon wieder einen neuen Blitz brauche
- Vertikalhandgriff verfügbar

Natürlich komme ich bei der Betrachtung aktueller Modelle recht schnell bei der ILCA-77M2 an. Hier steht der Preis aber in keiner Relation zur Nutzung. Die ILCA-68 bietet sich ja auch an, ist aber von den bereits angesprochenen Direktzugriffs-Einstellungen schlechter. Das Plastebajonett und der weniger bepixelte virtuelle Sucher machen auch nicht wirklich Lust auf mehr. Da ich allerdings kein Geld mit meinen Fotos verdiene und auch auf keine Pokale aus bin, sondern dieses Hobby als "Wettstreit mit dem Licht" sehe, ist die Frage, wieviel Moderne ich unbedingt benötige. Wenn ich zum Beispiel den Autofokus anschaue, so klingen paarn70 AF-Sensoren toll, aber bisher habe ich ausschließlich den mittigen Sensor benutzt. Preislich kämen mir (auch im Sinne des häuslichen Friedens) gebrauchte Modelle in sehr gutem Zustand entgegen. Deswegen habe ich mir auch die etwas älteren Modelle Alpha 700 mit APS-C und Alpha 900 mit KB Sensor angeschaut, sowie die SLT-77V. Die ILCA-77M2 wird auch gebraucht nicht zu einem Schnäppchen, aber beim Kit mit 16-50/2.8SSM kann man so 250 Euro sparen. Damit wäre das nur etwas für mich, falls das die unbedingte Empfehlung wäre, weil der Rest der genannten Modelle "Mist" wäre.

Zudem war ich immer der Gegner toller Bildbearbeitung und habe JPEG aufgenommen. Habe eigentlich nur Fotoverwaltung genutzt (WXP Adobe Elements, dann mit OSX erst iPhoto und jetzt Fotos). Jetzt habe ich aber doch Mal mitbekommen, was mit RAW machbar ist und habe mir das kostenlose LR für iOS runter geladen. Würde in Zukunft gerne doch in RAW fotografieren und mir LR 4 OSX kaufen.

Natürlich sollte ich auch noch sagen, was ich gerne fotografiere. Das ist nicht so festgelegt. Gerne renne ich rum und lasse mich inspirieren, ohne dass ich vorher ein bestimmtes Ziel verfolge. Wenn ich dann z.B. im Wald oder Garten ein Motiv sehe, entscheide ich ob ich das als Panorama oder Macro ablichte. Genauso mit alltäglichen Dingen. Früher habe ich auch gerne Motorradrennen fotografiert oder meine Frau hat mich beim Fahren fotografiert. Hauptziel ist derzeit eigentlich mein Hund, meine Frau und mein Motorrad. Wenn ich unterwegs bin, halte ich auch schon Mal gerne an einer Industriebrache. Für die täglichen Schnappschüsse benutze ich mein iPhone.

Vorhandene Objektive:
- Minolta 28/2.8
- Sigma EX DG 50/2.8 Macro
- Sigma Asph. 18-35/3.5-5.6
- Sigma EX DG 28-70/2.8 APO (derzeitige Standardlinse)
- Sigma Asph. 28-200/3.5-5.6 (Urlaubs-Reisezoom)
- Sigma 70-300/4.5-5.6 APO Macro Super
- Sigma EX 100-300/4 APO (defekter Zoom, arbeitet aber als 300er "Festbrennweite" noch hervorragend)

Geplante Objektive:
- Bereich ca. 16-50/2.8 oder 16-105 als neue Standardlinse/Reiselinse
- Tamron SP Di LD 70-200/2.8 USM
- ggf. irgendwas um Minolta 50/1.4, 50/1.7 oder Sony 85/2.8 SAM (plastic fantastic) --> Traum aber zu teuer 85/1.4 von Minolta oder Sigma
- ggf. Ersatz des Sigma EX 100-300/4 APO durch ein gebrauchtes Sigma EX DG 100-300/4 APO oder Tamrom SP Di LD 70-300/4-5.6 USM
- ggf. Extrem-WW um 10-20mm

Ich hoffe, ich habe meine Ansprüche/Erwartungen ausreichend geschildert und freue mich auf Eure Kommentare. Auch bezüglich eventuellem Blödsinn bei meinen Wunschobjektiven.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#2 von Minolta2175 , 14.10.2017 12:05

Zitat von troy im Beitrag #1
Was mir schon immer bei der D7D fehlte: - Schnittbildindikator/Microprismenring


Der Schnittbildentfernugsmesser ist bei der Dxnax7D und der A900 nachrüstbar.
Gruß Ewald


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#3 von Minoltist , 14.10.2017 19:21

Sehr interessant! Eine ähnliche Überlegung habe ich kürzlich auch angestellt. Der Gedanke war vorrangig: was, wenn die 7D die Segel streicht und ich mit der Reparatur scheitere?

Also ein 5K Retina-Display wäre, abgesehen von Abzügen in 2x1m, der einzige Grund, warum ich "mehr Pixel" benötigen würde. ;) Wenn Du Deine Bilder ausschließlich am Mac betrachtest - wäre es natürlich schön sie in nativer Auflösung anschauen zu können. Bringst Du sie aber zu Papier oder nutzt sie auf mobilen Geräten / für´s Netz denke ich, daß Du kein Auflösungsmonster brauchst. High Iso... klar: ist schon schön. Bei schlechtem Licht wird man mit A700 / A900 wesentlich mehr Freude haben als mit der 7D. Frage mich aber immer: nutze ich das auch? Nachtaufnahmen bzw. Langzeitbelichtungen mache ich mit Stativ von statischen Szenen. Da steht das Ding auf Iso 100. ;) Bei Konzertfotografie, würde ich sowas machen, wäre mir eine hohe ISO-Fähigkeit (rauschfrei /-arm) wichtig und kaufentscheident. Mache ich aber nicht. Also wäre das nett zu haben, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Andererseits hast Du da natürlich bereits schöne Objektive am Start - wäre schon schön, sie an einem KB Sensor nutzen zu können - die Frage ist halt, ob einem das der gewaltige Preissprung zur A900 wert ist. Ich kann da nur für mich sprechen: Für meine Fotos bzw. das bißchen, was ich digital mache, genügt mir ein APS-C Sensor, ich würde also, auch aus Kostengründen auf die A700 gehen (natürlich nur mit Griff ;) ) es sei denn, die A900 erleidet zeitnah nochmal einen Preisrutsch nach unten.

Letztenendes ist es natürlich eine Preisfrage. Wenn das Budget eine A900 hergibt - warum nicht? Ist zweifelsfrei die bessere Kamera.


Und: einen Schnittbildentfernungsmesser kann man nachrüsten, wie Ewald ja schon sagte.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#4 von troy , 14.10.2017 19:27

Zitat
Und: einen Schnittbildentfernungsmesser kann man nachrüsten, wie Ewald ja schon sagte.



Auch heute noch? Ich dachte der Minolta-Support wäre 2006 ausgelagert worden und 2008 endgültig eingestellt. Habt Ihr da eine neue Support-Adresse für mich?


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#5 von Minolta2175 , 14.10.2017 21:34

Das ist sogar eine 45 Grad Scheibe, es git auch als 180 Grad.
http://www.ebay.de/itm/271513092060?ssPa...984.m1436.l2649
Gruß Ewald


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#6 von Minoltist , 14.10.2017 21:53

Mit etwas Geschick geht das in Eigenregie. Man muß nur erstmal ein passendes Teil bekommrn. ;)
Für die A900 sollten Sony Vertragswerkstätten soetwas bewerkstelligen können.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#7 von u. kulick , 17.10.2017 10:38

Es gibt auch noch die Alpha 850. Die Bildqualität ist dieselbe wie bei der Alpha 900. Hab eben mal auf ebay geguckt: Beim billigsten Angebot war die Anzahl der Auslösungen angegeben, die billigsten angebotenen Alpha 900 hingegen haben teils zugegebene Mängel, oder sind teils aus dem Studio (also viel benutzt) und verschweigen allesamt die Anzahl der Auslösungen. Also beim Gebrauchtkauf auch auf solche Details achten lohnt wahrtscheinlich, egal welches Modell, es soll dir ja offensichtlich noch für längere Zeit Freude bereiten. Der beschriebene Marktzustand ist nur eine Momentaufnahme, in der die billigste A900 bei geringerem Preis nicht wirklich "günstiger" ist als die billigste A850.

Die Alpha 700 ist bildqualitätsmäßig hingegen wahrscheinlich als veraltet anzusehen, A850 und A900 können aber technisch gemessen ungefähr mit dem noch aktuellen Modell Alpha 6000 mithalten.

https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/...0___942_604_562


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#8 von xXxManuelxXx , 10.05.2018 20:13

Ich hatte einige Jahre mit der Dynax 7D zugebracht und es ist einfach eine tolle Kamera.
Dann hatte ich für 120€ eine a300 bekommen und muss sagen, dass da doch ein wahnsinniger Unterschied da ist, was Bildqualität angeht. Auch ist der Stromverbrauch deutlich niedriger. Wenn ich an einem Tag 3-5 Akkus bei der 7D durchjagte (auch mit nagelneuen Zellen), ist es bei der a300 noch einer oder 2 an Tagen wo ich richtig viele Bilder mache.
Alleine da hat sich einiges getan. Klar: Die tolle Bedienung mittels 2 Räder für Zeit und Blende vermisse ich sehr. Das ist echt ein Verlust muss ich sagen.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#9 von troy , 09.08.2018 12:49

Nach langem hin und her habe ich mich doch gegen eine Alpha 77 entschieden oder sagen wir so: ich hatte ein gutes Angebot und habe zu lange daran rumüberlegt, bis es weg war. Nachdem ich allerdings mittlerweile sowohl eine A700 als auch eine A900 besitze, ärgere ich mich richtig darüber. Aber der Reihe nach:

Ich wollte nicht so viel Geld ausgeben. Die A77 hatte schon >36.000 Auslösungen, aber Zubehör war gut. Jemand anderes verkaufte für fast den gleichen Preis seine Komplettausrüstung einer A700. Mit beiden telefoniert. Bei der A77 war halt kein Weitwinkel-Objektiv dabei. Ein Sigma 17-70 sollte 200 extra kosten. Irgendwann war die Kamera dann weg und ich kaufte die Komplettausrüstung, weil der Mensch am Telefon ganz vernünftig geklungen hatte, mir seinen Ausweis gemailt hatte (aber wollte kein PayPal). Ich hätte schon skeptisch werden müssen, als ich über seine eMailadresse seine Firma gesehen habe ... Consulting. Zwischenzeitlich dann noch weiter geschaut und schwupps eine A900 mit reichlich Zubehör für einen sehr guten Preis entdeckt. Mit dem guten Mann ausgiebig gemailt, ehemaliger Fotograf, Sohn betreibt jetzt das Geschäft und er reist. Die Kamera wäre nur im Privatgebrauch gewesen, nicht gewerblich. Tatsächlich hatte sie nur 15.500 Auslösungen. Dann kam endlich auch die A700-Ausrüstung an. Oh graus. Angeblich gekauft um Kinderbilder zu machen und kaum benutzt weil zu groß und unhandlich - alles top gepflegt und neuwertig, maximal 1.000 Fotos gemacht. Ja schöner Mist. Die angebliche Lederfototasche war ein billiger Kunstledermist, der sich schon halb auflöst und wo ich mich frage, wie er die Kamera da rein bekommen hat. War eh nicht mein Ding. OVP war nicht angeboten, war auch nicht vorhanden. Stattdessen Kamera mit Objektiv und nach vorne gerichteter Geli in einem kleinen Kartöngchen mit Flo-Pak. Am Objektiv lösen sich die Gummiringe ab, an der Kamera das Griffgummi. Insgesamt macht es einen stark gebrauchten Eindruck, oder einfach mit umgegangen wie rotz. Software fehlte genauso wie Objektivrück-, Bodydeckel und Blitzschuhabdeckung. Das hochgelobte Sony Objektiv (okay, ich hätte vorher breiter recherchieren können) stellte sich als Vollplastik-Kitscherbe SAL18200 DT heraus. Der Metz-Blitz kam auch lieblos lose reingeworfen daher und kann noch nicht Mal ADI-Messung. Leider kann man bei der A700 ja die Auslösungen nicht auslesen. Dafür steht die Dateinummer bei 2914, was ja durchaus vertretbar wäre. Allerdings schätze ich, dass der Zähler mindestens 1x (oder öfter) nach 9999 zurück gesprungen ist.

Fazit (für mich):
- Der Kauf der A700 mit Zubehör war Crap.
- Die A900 war das beste was mir passieren konnte.
- Ich Arschgeige hätte bei der A77 zuschlagen sollen.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#10 von troy , 15.06.2019 07:41

Eigentlich hatte sich die A700 als praktisch erwiesen. Sie war relativ klein und leicht und auch nicht so wertvoll, so dass ich sie recht sorglos überall mit hin nahm. Die Motivprogramme waren für Schnappschüsse auch nicht schlecht. Damit kommt auch meine Frau prima zurecht. Leider fotografiert sie selbst nicht so viel. Als ich jedoch die Gelegenheit zum Verkauf hatte, tat ich dies auch.

Irgendwann gab es bei Amazon eine Aktion, wo die ILCA-77M2 für unter 800 Euro angeboten wurde. Da habe ich dann zugeschlagen. Es gefällt mir nicht alles, aber in vielen Dingen ist sie einfach klasse. Die aus meiner Sicht beiden größten Mankos sind das Einfrieren des Suchers nach der Aufnahme und wenn ich nach der ersten Aufnahme(serie) die manuellen Einstellungen verändern will, dann blättert die Kamera durch die Wiedergabefunktion statt Blende und Belichtungszeit.

Für den nächsten Punkt gibt es vielleicht einen Trick. Nämlich finde ich es recht kompliziert das Fokusverhalten zu verändern. Auf der einen Seite möchte ich gerne bewegte Motive aufnehmen (z.B. meine Hunde) und benötige dafür den Verfolgungs-AF. Wenn ich jetzt ein anderes Motiv aufnehmen möchte (z.B. eine Blume) zappelt der AF durch alle AF-Felder, weil er an einer anderen Stelle einen besseren Kontrast findet. Auf die Schnelle kann man den AF nur auf dem mittleren AF-Feld fixieren. Vielleicht kann einer von Euch ja einen Hinweis geben, wie ich das schnell umstellen kann ohne mich erst durch die Menüs zu arbeiten.

Ansonsten bin ich mit der Alpha 77II sehr zufrieden. Sie arbeitet gut mit dem Minolta 24-105/3.5-4.5 zusammen. Trotzdem habe ich mir zum Wandern und Motorradfahren nach langem Überlegen noch ein Sigma 18-250/3.5-6.3 HSM Macro gekauft. Ja, es ist ein Suppenhuhn und ich bin mir gewisser Einschränkungen auch bewusst. Aber ich finde, es arbeitet besser als sein Ruf und ist auch erheblich besser als mein altes Sigma 28-300/3.5-5.6 Hyperzoom Macro. Lediglich bei Endbrennweite und großer Entfernung wird die Abbildungsleistung unbrauchbar. Nicht nur schlecht, sondern wirklich unbrauchbar. Da ich das weiß, kann ich das durch entsprechende Einstellung vermeiden und gut damit leben. Die sonstigen Vorteile überwiegen für mich. Natürlich kann es kein 3x so schweres und teures EX-Glas mit durchgehend 2.8 ersetzen, geschweige denn eine 1.4er Festbrennweite. Muss es aber auch nicht.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#11 von u. kulick , 16.06.2019 07:43

Fokuspunkt bei a7 II, macht man das nicht gewöhnlich mit dem "Joystick"? Allerdings scheint bei der a77 Ii eine vielkritisierte Sparversion davon installiert zu sein - mit viel Feingefühl müsste man damit aber auch arbeiten können.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#12 von troy , 16.06.2019 09:41

Das AF-Feld wählt man auch bei der a77 II mit dem Joystick. Meiner Meinung nach klappt das genauso gut wie bei der a900. Was ich meine ist das Verhalten des AF. Um besser Tiere fotografieren zu können, habe ich den Verfolgungs-AF eingeschaltet. Wenn ich jetzt eine andere Szene am Wegesrand sehe, kann ich zwar das AF-Startfeld per Joystick markieren, aber der AF sucht dann trotzdem nach den bestem Kontrast, weil er dort das bewegte Ziel vermutet. Mit einem Druck auf den Joystick kann ich für diese eine Aufnahme auf das mittlere AF-Feld blockieren, aber nur auf das mittlere. Hier hätte ich gerne eine Möglichkeit schnell zwischen Verfolgungs-AF und statischem AF umzuschalten, ohne mich durchs Menü wühlen zu müssen.


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#13 von hlenz , 16.06.2019 12:20

Es gibt doch vorne den Umschalter zw. CAS (und MF), macht der nicht was du dir wünschst?


Gruß

Harald


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RE: Beratung neues Gebrauchtgehäuse

#14 von troy , 27.07.2019 09:48

Hallo Harald,

entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Habe es ausprobiert und natürlich funktioniert das mit dem vorderen Einsteller. Manchmal liegt die Lösung so nah vor der Nase, dass man sie selbst nicht sieht. Danke für den echt hilfreichen Hinweis in die richtige Richtung.

Dafür ist mir aufgefallen, dass der Daumenschalter für AF/MF auf der Rückseite nicht bei allen Objektiven funzt. Aber das ist ja kein wirkliches Problem.

Heute werde ich Mal auf den Harley Days Dresden auf Motivsuche gehen und dabei auf Zooms verzichten. Mal sehen wie das wird, mit dem Sony 50/1.4 an der a77II und dem guten alten Minolta RS 20/2.8 an der a900. Die a900 ist für mich nach wie vor etwas besonderes.


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