RE: Sigma/Tamron 18-200mm: Wirklich so grauenvoll?

#16 von IEHH ( gelöscht ) , 07.03.2006 20:52

ZITATHast du das in Bezug auf den Vergleich Dynax 7D mit Sigma 18-200mm mit einer Lumix FZ20 gemeint oder eben auf den Vergleich zwischen einer Dynax mit 18-200mm Sigma mit einer Dynax 7D mit besseren Objektiv?[/quote]

Hallo Zeitlos,

...im wesentlichen bezogen auf bessere Objektive - aber das Leica Objektiv der FZ20 ist im Verhältnis zu seiner Leistungsbandbreite sehr gut. Ich bin auch davon überzeugt, daß Du die 7D Bilder alle besser beurteilen wirst, als die FZ20 Bilder. Ich konnte gerade Bilder von den Niagara Fällen und vom CN Tower in Toronto vergleichen: FZ5 vs. 10D mit Sigma 18-200 - die Canon Bilder sehen alle durchweg besser aus. Die Canon Bilder (obwohl nur 1MP mehr) scheinen fast alle besser durchgezeichnet zu sein und sind kontrastreicher.
Die Verzeichnungen konnte ich in Testberichten auf den entsprechenden Testbildern sehen. In der Praxis sind sie - zumindest bei Motiven wie den Niagarafällen - nicht sichtbar.

Viele Grüße
Ingo



IEHH

RE: Sigma/Tamron 18-200mm: Wirklich so grauenvoll?

#17 von zeitlos ( gelöscht ) , 07.03.2006 23:09

@alle.

Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten! Ich habe heute die 7D mit Sigma 18-200 Objektiv bekommen. Konnte aber noch nicht viel damit machen. Aber insgesamt ist das schon was anderes als eine FZ20 /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />

Ich hätte jetzt aber noch eine Frage. Ich hab ja 2 7Ds bekommen. Eine übernimmt nun mein Vater. Der will sich aber nicht mit der Bildqualität des Sigma zufrieden geben und sucht was besseres. Deshalb meine Frage:

Welche gäb's denn in diesem Brennweitenbereich noch für die 7D?
Darf auch teurer sein, d.h. auch das doppelte kosten, wenn die Bildqualität auch besser ist. Gibt's da etwas auf dem Markt?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen!

zeitlos



zeitlos

RE: Sigma/Tamron 18-200mm: Wirklich so grauenvoll?

#18 von zeitlos ( gelöscht ) , 07.03.2006 23:12

Hintergrund ist auch der, dass er gelesen hat, dass "G" Objektive (glaub, die waren's) wesentlich besser sein sollen. Ich kenne mich damit noch nicht aus, kann dazu nichts sagen, aber er sucht jetzt ein solchiges mit ähnliche Brennweitenbereich...

zeitlos



zeitlos

RE: Sigma/Tamron 18-200mm: Wirklich so grauenvoll?

#19 von japro , 07.03.2006 23:14

Ein Suppenzoom mit besserer Leistung gibts Imho kaum. Die Kombination 18-70 + Ofenrohr (70-210/4) ist sicher gut, wobei das 18-70 auch nicht gerader der Killer ist, aber eigentlich in Ordnung. Ansonsten wäre "unten rum" das 28-75/2.8 Tamron/Minolta sicher gut, kann ich aber nichts genaus zu sagen, da ich kein solches besitze.

G Objektive sind natürlich richtig toll... nur dafür zahlt man auch. Als Standardzoom gibts da nur das 28-70/2.8 G. c.a. 800€ (?)
"oben rum" gibts das 70-200/2.8 Apo G SSM (kaum zu bekommen Neupreis war bis vor kurzem um die 2000&euro oder den Vorgänger das 80-200/2.8 Apo (HS). HS in Klammern weil es eine schwarze Version gibt (älter, langsamer c.a. 700-800€ aktuell) ohne HS und die Weisse HS Version (schneller, 900-1000€ ?). Optisch sind beide 80-200 gleich. Etwas schwächer als das SSM aber trotzdem super.



 
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RE: Sigma/Tamron 18-200mm: Wirklich so grauenvoll?

#20 von Jazzi , 08.03.2006 09:40

ZITAt (zeitlos @ 7.03.2006 - 23:12) Hintergrund ist auch der, dass er gelesen hat, dass "G" Objektive (glaub, die waren's) wesentlich besser sein sollen. Ich kenne mich damit noch nicht aus, kann dazu nichts sagen, aber er sucht jetzt ein solchiges mit ähnliche Brennweitenbereich...

zeitlos[/quote]
Also "G" Objektiv und Superzoom schließt sich aus.. zumindest zur Zeit und ob sich das ändern wird wage ich zu bezweifeln. Soll heißen wenn er Wert auf höchste Qualität legt wird er ums Wechseln nicht herumkommen, aber dafür ist eine DSLR ja auch ausgelegt. Von den "G" Zooms gibt es zur Zeit folgende:

3.5/17-35 G
2.8/28-70 G
2.8/80-200 G
2.8/70-200 G SSM

(Gebraucht) Preise liegen so zwischen ca. 900-2000 Euro. Falls ihm das dann doch etwas zuviel ist oder er nicht auf den großen Zoom Bereich verzichten will, gibt es noch das Minolta 4-4.5/28-135.. allerdings nur noch gebraucht (ca. 130-200 Euro) welches optisch in einer Liga mit den "G" Objektiven spielt aber leider nicht so lichstark ist.



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RE: Sigma/Tamron 18-200mm: Wirklich so grauenvoll?

#21 von 01af , 08.03.2006 11:06

ZITAt ("zeitlos @ 7. 3. 2006 - 23.09 h) [Mein Vater] will sich aber nicht mit der Bildqualität des Sigma zufriedengeben und sucht was besseres. Deshalb meine Frage: Welche gäb's denn in diesem Brennweitenbereich noch für die 7D? Darf auch teurer sein, d. h. auch das doppelte kosten, wenn die Bildqualität auch besser ist. Gibt's da etwas auf dem Markt?[/quote]
Nein, gibt's nicht. Nicht mit dem Brennweitenbereich. Auch nicht für viel Geld.

Um den Brennweitenbereich von 18 mm bis 200 mm mit hoher bis höchster Abbildungsleistung abzudecken, sind mindestens drei Objektive erforderlich -- die in Summe mehr kosten werden als das doppelte des Sigma 18-200 ... eher das drei- bis vierfache. Ist eine mittelhohe Abbildungsleistung ausreichend (d. h. etwas besser als ein 18-200-Suppenhuhn, aber nicht alleroberste Klasse), dann geht's evtl. auch mit zwei Objektiven.

Aber jetzt wart's erst einmal ab und mach erst einmal ein paar Aufnahmen mit dem Sigma-Objektiv. Viele Leute überschätzen die Bedeutung des Unterschiedes zwischen "gut", "sehr gut" und "exzellent" -- da geht es eher um Feinheiten. In den meisten Fällen ist "gut" schon mehr als gut genug, und etwas besseres macht in der Praxis oftmals gar keinen Unterschied. Übrigens -- man darf die Leistung eines Objektives nicht in 100-%- oder gar 200-%-Ansicht am Bildschirm zu beurteilen versuchen. Das entspricht einer absurd starken Vergrößerung und führt unerfahrene Anwender unweigerlich in die Irre -- bei der Vergrößerung sieht jedes Objektiv alt aus. Beurteile die Bildschärfe in einer Anzeigegröße, die das ganze Bild zeigt, oder besser noch auf einem richtigen Abzug.

Eine mögliche Alternative für deinen Vater könnte evtl. das Sigma 18-125 mm DC sein. Das ist ein äußerst scharfes Objektiv mit einem immer noch recht großen Brennweitenbereich, das von seinen Anwendern (meistens) hochgelobt wird. Sein größter Mangel ist eine ziemlich starke kissenförmige Verzeichnung bei mittleren und langen Brennweiten -- ob man damit leben kann, hängt von den bevorzugten Motiven ab. Für Architektur ist es ganz schlecht, für Menschen, Natur, Landschaft u. dgl. ist es schnurzpiepegal. Immerhin ist die Verzeichnung am kurzen Ende außergewöhnlich gering.

Eins ist auf jeden Fall klar: wenn auf besonders hohe Abbildungsleistung Wert gelegt wird, dann muß man mindestens Abstriche beim Brennweitenbereich machen.

Noch ein Wort zum von anderer Seite empfohlenen Minolta AF 1:4-4,5/28-135 mm: das ist in der Tat exzellent -- aber leider mechanisch relativ empfindlich. Der Gebrauchtkauf ist also tendenziell riskant. Die volle Leistung wird man nur bekommen, wenn man ein Exemplar in gutem Zustand erwischt. Ein abgeschrubbtes, stark gebrauchtes, ausgeleiertes Exemplar hingegen kann miserable Leistung zeigen, wenn man Pech hat. Und mit 28 mm als kürzester Brennweite ist der Weitwinkelbereich an der Dynax 7D/5D praktisch nicht vorhanden, denn hier sind 28 mm praktisch Normalbrennweite.

-- Olaf



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