RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#1 von Mark , 22.11.2005 18:32

Hallo alle miteinander,

na ja nachdem wir lange geplant haben und uns damit deutlich verplant haben, versuchen wir es mit improvisieren . Die Kamera ist unterwegs.

Wozu dieser Thread, er soll begleitend zum Projekt dienen. Die Stimme hat derjenige in dessen Besitz die Kamera ist. Sinnvolles und auch weniger sinnvolles kann dann hier plaziert werden. Halt die Gedanken zum Projekt und dem Bild das dann dazu gehören wird.

des weiteren werde ich hier eine Liste führen, die den Weg der Kamera darstellen wird. Rot für diejenigen die die Kamera hatten und erfolgreich weiter gegeben haben, Blau für diejenigen die als nächste potentielle Empfänger geplant sind.

Die Regeln:

1.Thema

Das Thema wie gehabt, "Heimat"

2.Was wird passieren

Jedes teilnehmende Mitglied erhält ein Bild auf einem s/w Film zur freien Verfügung. Alles was zum Thema passt, kann darauf fixiert werden. Also volle Konzentration, es gibt nur einen Versuch .
Über etwaige Ausnahmen können wir disktutieren, aber es sollten Ausnahmen bleiben.
Jedes sechsunddreißigste Mitglisd, spult den Film zurück und setzt sich mit mir oder einem Vertreter in Verbindung. Der Film kommt dann zu mir, ich entwickle ihn und die Bilder kommen hier in eine Galerie.
Wenn die Liste immer noch so lang ist wie sie ursprünglich war, sollten wir mindestens zwei Filme schaffen.

Weitere Details ergänze ich dann immer hier, das wird sich ergeben denke ich. Der Film in der Kamera für die ersten 36 Mitglieder ist ein Agfa APX100.

Liste:

21.11.2005 Dimage-Kalle, Kamera verschickt, das Warten hat ein Ende
24.11.2005 Mark, Kamera ist an Bord
04.12.2005 Mark, Bild ist im Kasten, die Kamera bei Jan
04.12.2005 Jan (Quinine), Kamera ist an Bord

[EDIT: Hinweis des Moderators: Beitrag ist inhaltlich veraltet.]

nächste potentielle Kandidaten (in Reihenfolge):

Susannavoges
AxelF
homerjs_77

Das Treffen war ein guter Zeitpunkt die nächsten Empfänger vorzusehen. Ich hoffe das die namentlich bekannten vor Jahresende ihre Bilder in die Kiste bekommen.

Noch ein wichtiger Kommentar am Schluß:

Hier ist nur Platz für denjenigen der die Kamera im Moment hat und die Organisatoren/Moderatoren. JEDE ANDERE ART VON KOMMENTAR WIRD KOMMENTARLOS GELÖSCHT

Für eine rege Diskussion um das Thema, bitte hier im Diskussionsthread diskutieren.

[EDIT: Hier lang für den aktuellen Teil des Diskussions-Threads: http://www.mi-fo.de/forum/index.ph...st&p=167575]

Na denn los!

Mark



 
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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#2 von Mark , 05.12.2005 22:44

Station: 1
Name: Mark Lüthke
Nickname: Mark
Region: Norddeutschland/Mecklenburg

Moin,

sie ist da. Das Päckchen ist wohlbehalten bei mir angekommen. SO werde ich dann die Kamera mit einem Film befüllen und dem Gesamtpaket noch einen zweiten Film beilegen. Abweichend zur Ankündigung wird es aber ein Agfa APX100 sein. Ich hatte die Wahl, da fiel mir die Entscheidung leicht. Das Motiv kommt die Woche in den Kasten und nächsten Sonntag bekommt der nächste sie in die Hand. Weitere News folgen.

Edit, 05.12.2005
Also wie oben schon geschrieben, mein Bild ist im Kasten und die Kamera ist gut verpackt an Jan weitergegangen.

Mark






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#3 von susannavoges , 10.01.2006 23:06

Ok Kalle... Die Kamera ist seit letztem Donnerstag bei mir in Hamburg-Harburg und wartet auf Abholung. Bild ist im Kasten. Weiter geht es am Donnerstag mit AxelF. Nicht dass ich überhaupt nicht über mögliche Motive nachgedacht hätte, aber das schönste habe ich dann doch quasi vor der Haustür gefunden... Das Wetter war nicht super, aber ich hatte nur den Sonntag zur Auswahl. Sonst hätte ich noch Harburg fotografieren müssen, und das geht ja gar nicht
Ich bitte untertänigst um Nachsicht, ich habe ein 2. Bild verbraucht, weil ich im ersten Anlauf mal wieder zu dusselig war, auf "A" zu stellen (auf meine Kamera mache ich mir irgendwann noch mal einen dicken Warn-Aufkleber...). Ich könnte zu meiner Verteidigung noch sowas wie "Frauen und Technik" sagen (gell Mark).

Also für die (künftige?) Excel-Liste:

Zeit: Sonntag, 8. Januar
Ort: Tiste (bei Sittensen, zwischen HH und HB)
Motiv: Blick von meinem Fenster aus auf leicht verschneite Wiese samt Oste und einiger Teiche.






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#4 von AxelF , 22.01.2006 14:47

Station: 4
Name: Axel Faden
Nickname: AxelF
Region: Norddeutschland/Schleswig-Holstein/Quickborn

Moin Moin,

Donnerstag, 12. Januar 2005, Abends
Übernahme der Kamera von Susanna (Siehe Bild)

http://www.mi-fo.de/forum/4homepages/data/...mit-Susanna.jpg

Getroffen haben wir uns in einer Eisdiele in Hamburg-Harburg. Beim Auspacken der Kamera stellte ich überrascht fest, dass der HG-1 montiert ist, denn das hatte ich schon irgendwie wieder verdrängt. Ist ein wirklich schickes Teil und meine Hand konnte sich gleich damit anfreunden. Susanna hat mir noch kurz die Funktionsweise der Kamera erläutert, weil ich mit total Analog sonst noch nie etwas am Hut hatte. Ist aber nicht so schwer, wie ich ursprünglich befürchtet hatte und die Pizzatasche, die wir derweil in der Eisdieleverzehrten, war auch ganz lecker.

Sonntag, 22. Januar 2006, 12:15 Uhr
Foto von meinem Sohn vor einem Teil der Quickborner Innenstadt.
Eigentlich wollte ich dieses Foto schon ein Wochenende früher machen, wurde aber aus zeitlichen Gründen daran gehindert. Und da ich unter der Woche erst zu Hause bin, wenn es bereits dunkel ist hat es leider eine Woche länger gedauert als gedacht.

Zur Motivfindung.
Tja, hier wird es nun philosophisch – ich habe erste einmal überlegen müssen, was mir Heimat überhaupt bedeutet und was ich genau fotografieren soll oder möchte und versuche meine Gedanken mit den folgenden Zeilen zu erläutern.

"Heimat" ist etwas, worüber ich bisher eigentlich noch nie in dieser Form nachgedacht habe, von dem mein Bauch mir aber sagte, dass ich es habe. Ist "Heimat" nun das Haus in dem ich groß geworden bin oder sind es die Straßen, in denen ich früher immer gespielt habe. Sind es die Menschen, die mich in meinem Leben begleitet haben und die mir nahe stehen. Ich denke, auf eine einzige Sache kann man die Antwort nicht reduzieren. Heimat ist für mich eher ein Gesamtbegriff aus all diesen Dingen.

Fest stand für mich lediglich, dass es der Ort Quickborn und seine Umgebung ist. Klar geworden ist es mir auch dadurch, dass ich im Moment auf Suche nach einem neuen Zuhause für meine Frau, meinen Sohn und mich bin und ich gemerkt habe, dass ich eigentlich nicht von hier, also aus meinem gewohnten und mir ans Herz gewachsenen Umfeld weg möchte. Das muss also meine "Heimat" sein, denn hier ist mir alles Vertraut, hier kenne ich alles und hier kennen mich viele.

Und das mich hier viele kennen stellt für mich den anderen Aspekt des Begriffs "Heimat" dar. Es sind auch die Menschen, die für mich den Begriff "Heimat" ausmachen. Was nützt mir ein Haus, eine Strasse, ein Ort, wenn er mir fremd geworden ist, wenn ich keinen Kontakt mehr zu den Menschen habe. Damit geht mir der Rückhalt an diesem Ort verloren und es gibt kein Gefühl von Geborgenheit mehr. Heimat ist für mich immer auch dort, wo meine Familie, meine Freunde und meine Bekannten sind.

Mein Sohn Jakob steht stellvertretend für all diese Menschen, die mir nahe stehen: Meine Familie und meine Freunde. Die Ladenzeile in Quickborn, die den Hintergrund bildet, ist ein für mich ein markanter Punkt im Stadtbild von Quickborn, an dem ich wie früher in meiner Kindheit und Jugend, so auch heute einen Teil meiner "Freizeit" verbringe und der für mich darüber hinaus zum Begriff der Lebensqualität gehört, da ich hier alles, was fürs tägliche Leben wichtig, bekomme.

Donnerstag, 26. Januar 2005, Abends
Übergabe der Kamera an Martin (homerjs_77)

Axel

PS: Am liebsten hätte ich meine Familie und alle Freunde vor einer Panoramaübersicht von Quickborn fotografiert. Das wäre allerdings mit der 50'er Brennweite und nur einem Bild zu kompliziert geworden






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#5 von homerjs_77 , 27.01.2006 10:31

Station: 5
Name: Martin Sowa
Nickname: homerjs_77
Region: Niedersachsen, Braunschweig

Moin Kollegen.


Donnerstag, 26.01.2006, 19:00 Uhr
So, die Kamera ist an Bord.
Planmäßig haben Axel und ich gestern abend die feierliche Übergabe gemacht. Dazu haben wir uns in Elmshorn beim "Großen Gelben M" getroffen um das Ganze gleich mit einer Nahrungsaufnahme zu kombinieren . Genau das Richtige nach einem Arbeitstag.

http://www.mi-fo.de/forum/4homepages/data/...-und-Axel_2.jpg

Da ich seit Weihnachten auch zur MF-Fraktion gehöre (hab mich noch nicht offiziell geoutet), stellt die Bedienung kein Problem mehr da, wie anfangs befürchtet.
Der Griff ist die wahre Pracht. Saubere Arbeit Ingo . Fässt sich echt toll an.
Nun muss ich nochmal schauen, wie ich das Thema für mich interpretiere...
Ich denke mal, daß ich mich nächstes Wochenende (4./5. Feb.) auf den Weg nach Braunschweig machen werde um ein Foto in meiner wahren Heimat zu machen. Sonst würde ich mich nur selber belügen, wenn ich hier eines machen würde wo ich im Moment wohne. Hoffen wir nur, daß das Wetter mitspielt
D.h., ich werde die Kamera dann an diesem besagten Wochenende in Braunschweig übergeben wollen. Entweder am Samstag gegen Abend oder am Sonntag vor meiner Abreise. Alternativ könnte ich mich auch mit jemandem entlang meiner Rückreiseroute treffen. Diese führt mich von Braunschweig über die A2 --> bei Hannover auf die A7 --> hinter Hamburg auf die A23 --> Itzehoe West ab. Wenn sich also jemand findet, bitte hier im Diskussionsthread melden.
Beschreibung zum Bild folgt natürlich, sobald es im Kasten ist.
Ich freue mich schon auf die Motivsuche.

Sonntag, 05.02.2006, 12:00 Uhr
Mein Bild ist im Kasten.
Ich habe dafür mich entschieden, das Wahrzeichen meiner Heimatstadt zu fotografieren. Den Braunschweiger Löwen, wie er hoch oben auf seinem Steinsockel tront und über den Domplatz wacht.
Ich hatte Glück mit dem Wetter, denn an dem Sonntag vormittag war der einzige Zeitpunkt, an dem es nicht geregnet oder geschneit hat und der Himmel klar war.
Ich habe eine halbe Stunde lang davor gekniet und "gezielt", weil ich absolut sicher gehen wollte, daß auch wirklich alles passt. Schließlich hab ich ja nur dieses eine Bild.
Hoffentlich passt das mit der Belichtung auch, sonst muss Mark beim Entwickeln vielleicht noch ne Blende kompensieren .
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Am Nachmittag habe ich mich dann mit Christian (Goodspeed) getroffen, und ihm die Kamera übergeben. Wir saßen im Café Zeit und haben ein bißchen über dies und jenes geschnackt. Ein Foto wurde natürlich auch gemacht. Ich hoffe, daß Christian es in seinem Thread noch veröffentlicht.

Ein wirklich tolles Projekt!

Mit einem freundlichem Gruß
Martin

Edits vorbehalten

EDIT: Hm..., wo ist denn das Übergabebild hin? Und Axels ist auch wech, hab ich gesehen!






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#6 von Quinine , 31.01.2006 09:12

Station: 2
Name: Jan Kriesten
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Region: Hamburg - Wellingsbüttel

Die Aufnahme ist entstanden am 4.1.06 gegen 12 Uhr Mittag - High Noon am Torhaus in Wellingsbüttel. In diesem netten alten Gebäude haben meine Frau und ich geheiratet, insofern habe ich eine besondere Beziehung dazu. :-)

Viele Grüße, --- Jan.






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#7 von kjebo02 , 08.02.2006 21:07

Station: 6
Name: Detlev Bobbe
Nickname: kjebo02
Region: Braunschweig


Mittwoch, 08.02.2006, 19:30 Uhr

Hallo,

sorry, dass ich hier so einiges durcheinander wirbele, und mich einfach so dazwischenschiebe. Aber die Zeit muss ja genutzt werden. B)

Habe also vor einigen Stunden die Kamera von Christian vorübergehend übernommen, und werde auch ein Foto machen, bevor ich Sie nächste Woche

an Christian zurückgebe. Natürlich haben wir auch das obligatorische Übernahmefoto gemacht und hatten mächtig Spaß dabei.

http://static.flickr.com/44/133413837_52eefcb7c7.jpg

Sonntag, 12.02.2006, 11:30 Uhr

So, Foto im Kasten.

Krankheitsbedingt (nur 'ne kleine Grippe) konnte ich meine ursprünglichen Pläne, ein Motiv in meinen Lieblingslandschaften direkt vor der Haustür zu fotografieren (Harz, Elm), nicht umsetzen. Da ich mir aber vorgenommen hatte, das Thema mittels Landschaft umzusetzen, musste ich mir 'was anderes einfallen lassen. Da kam mir meine Baum-Macke wieder in den Sinn. Vertraute Bäume faszinieren mich immer wieder durch ihr andersartiges Aussehen im Wechsel von Licht, Wetter, Jahreszeit und eigener Standort. Und das ist auch Heimat! Also auf zu einen meiner "Freunde"!

Das die Aufgabenstellung so außerordentlich spannend ist, wurde mir erst bei der Umsetzung klar. E i n Bild, und das muss sitzen. Genau das brachte dann aber auch jede Menge Spass!
Natürlich habe ich auch ein bisschen gemogelt. Hatte meine Dynax 7D dabei, und machte den einen oder anderen Vorabschuss. Um so größer war dann die Überraschung, als ich die XG ans Auge nahm! Diese unglaubliche Sucherhelligkeit und Suchervergrößerung, gleich im direkten Vergleich zur DSLR! Trotz jahrelangem SLR-Einsatz hat mich das echt geschockt (im positiven Sinn). Gibt es da deutliche Unterschiede zwischen XG und z. B. analoger Dynax 7? Sollte ich nicht doch wieder wechseln? Back to the roots? Jetzt stelle ich schon wieder Fragen hier! Also bitte antwortet im parallelen Diskussionsthread! Bin echt gespannt auf das Endergebnis.

Heute (16.Feb) werde ich die Kamera voraussichtlich an Christian Goodspeed weitergeben. [übergeben am 21. Feb.]






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#8 von Goodspeed , 29.03.2006 23:42

Station: 7
Name: Christian Willems
Nickname: Goodspeed
Region: Nordrhein-Westfalen/Rheinland/Wuppertal


Moin Moin,


Dienstag, 5. Februar 2006, Nachmittags

Übernahme der Kamera von Martin (homerjs_77), siehe Bild:

http://home.arcor.de/chr.willems/pictures/...s_Goodspeed.jpg

Die Übergabe erfolgte im Café Zeit in Braunschweig. Danach ging die Kamera dann zunächst noch in Detlevs (kjebo02) Hände und kam dann am 21. Febraur zu mir zurück.


Sonntag, 26. Februar 2006, 17:10 Uhr

Aufnahme eines Teils der Kalkwerke Oetelshofen am Rand von Wuppertal (zwischen Dornap und Schöller).


Zur Motivfindung:

Warum Wuppertal? Und warum diese Ecke? Okay, ich bin zwar in Köln geboren und wohne seit inzwischen fünfeinhalb Jahren in Niedersachsen, aber die prägendsten Jahre meines noch jungen Lebens habe ich im Bergischen Land verbracht. Nun hätte es mit Sicherheit typischere und in gewisser Weise spektakulärere Fotomotive gegeben, als gerade diesen recht kleinen Betrieb. Und natürlich wollte ich zunächst auch die Schwebebahn auf dem Bild haben oder die Müngstener Brücke fotografieren oder die Straßen in der Nordstadt oder...

Aber es ging ja um "Heimat", also habe ich nach Motiven in der näheren Umgebung unseres damaligen Hauses gesucht. Da, wo ich mit meinen Brüdern und Nachbarkindern ganze Nachmittag im "Quellengrund" verbracht habe. Die Gegend, die ich später in stundenlangen Touren mit dem Fahrrad lieben lernte. Das Gesicht der Landschaft dort im Nordwesten Wuppertals an der Grenze zum Kreis Mettmann ist geprägt vom Kalkabbau. Zahlreiche tiefe Löcher, aktive und stillgelegte Steinbrüche zeugen davon. Die großen Brennöfen der ehemaligen Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke (RWK) in Dornap, die mich immer so beeindruckt haben, sind inzwischen zum größten Teil abgerissen und so habe ich mich entschieden, den deutlich kleineren Betrieb der Kalkwerke Oetelshofen auf Film festzuhalten. Außerdem muss ich immer, wenn ich dort vorbei komme, an meinen dortigen dreieinhalbstündigen Feuerwehreinsatz am 24. Dezember 1999 denken.

Auch wenn dieses Bild vielleicht jetzt nicht so ganz die fotografische Offenbarung war - das Projekt der reisenden Kamera hat bei mir jedenfalls Lust gemacht, meine "alte" und meine "neue" Heimat mal bewusst auf Zelluloid oder CCD festhalten.


Sonntag, 5. März 2006, Nachmittags

Übergabe der Kamera an meinen Bruder Sebastian (E.T.) in Solingen, siehe Bild:

http://home.arcor.de/chr.willems/pictures/...oodspeed_ET.jpg

Von hier aus soll die Kamera den Weg in Richtung Aachen antreten.


Christian






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#9 von E.T. ( gelöscht ) , 29.05.2006 20:44

Station: 8
Name: Sebastian Willems
Nickname: E.T.
Region: Nordrhein-Westfalen/Rheinland/Wuppertal

Hallo zusammen,

Sonntag, 19. März 2006, 16:34 Uhr

Aufnahme der Wuppertaler Schwebebahn von der Station Vohwinkel aus.

Zur Motivfindung:

Tja, im Gegensatz zu meinem großen Bruder kann ich behaupten, dass die Schwebebahn für mich direkt etwas mit Heimat zu tun hat. Nicht weil sie einfach das Symbol der Stadt ist, in der ich lange Zeit gewohnt habe, sondern da ich jedes Wochenende nach der Zugfahrt von Aachen nach Wuppertal unter ihr hindurch zur Bushaltestelle gehe um weiter in Richtung Solingen zu meinem Elternhaus zu fahren und sie so auch auf der Rückfahrt unterqueren muss. Somit zeigt sie mir, wenn ich wieder zu Hause bin, und wenn ich es wieder zum studieren verlassen muss.

Montag, 22. Mai 2006, 22:01 Uhr

Übergabe der Kamera an Matthias (matthiaspaul).

Nach längerer (Zwangs-) Pause ist die Kamera nun endlich wieder auf Reisen. In meinem Studentenzimmer fand die kurze Übergabe statt.

Tja, ich bedaure die lange Pause der Kamera bei mir.
Sebastian






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#10 von matthiaspaul , 11.06.2006 19:37

Station: 9
Name: Matthias Paul
Handle: matthiaspaul
Region: NRW, Aachen/Köln/Bonn

Montag, 2006-06-05, vormittags

Das Bild wurde in Brühl (Rheinland) aufgenommen und zeigt zwei der vier wasserspeienden Bronzeskulpturen des Max Ernst Brunnens vor dem ehemaligen Franziskanerkloster (heute das Rathaus), Nähe Markt, und liegt nur knappe 50 Meter von Max Ernsts Geburtshaus und dem Schloß Augustusburg entfernt. Der Brunnen besteht aus einem quaderförmigen Steinbecken mit eingearbeitetem runden Wasserbassin, in dem zwei ebenfalls wasserspeiende Schildkröten auf je einem kurzen Säulchen sitzen. Dem gegenüber thront auf einer mannshohen Steinsäule das abgebildete Froschpärchen, das stark an die moai-Statuen auf den Osterinseln erinnert. Der Brunnen wurde 1971 nach Vorlagen des Dadaisten und Surrealisten Max Ernst erbaut und vom Künstler höchstselbst noch im hohen Alter eingeweiht, nachdem er sich in den Jahren zuvor mit seiner Heimatstadt ausgesöhnt hatte.

http://www.bruehl.de/stadt_bruehl/kultur/m...st_bruehler.htm
http://www.maxernstmuseum.de/

Um mit dem zur Verfügung stehende Objektiv unter dem gewünschten Bildwinkel nah genug an das Objekt heranzukommen und den unschönen Hintergrund möglichst weit auszublenden, blieb mir nicht anderes übrig, als zur Verwunderung und Belustigung der Passanten Schuhe und Strümpfe auszuziehen und in den Brunnen zu steigen. Mal sehen, ob's sich gelohnt hat...

Zur Motivfindung:

Nach einigen Jahren in den Niederlanden und England lebe ich nun schon wieder so lange in Aachen, daß ich diese Kulturstadt und ihre wunderschöne abwechslungsreiche Umgebung als meine Heimat ansehe und dementsprechend eigentlich auch vorhatte, im Rahmen unseres Forumsprojektes ein Aachener Motiv abzulichten. Dafür hatte ich, wie ich in einem anderen Posting schon mal andeutete, ziemlich bald eine ganz konkrete Idee für ein experimentelles Foto des Aachener Theaters. Leider hat sich jetzt herausgestellt, daß das, was mir vorschwebte, mit der Kamera (keine Langzeitbelichtungen länger 1s außer BULB) und dem beiliegenden Objektiv (50mm) kaum realisierbar gewesen wäre - jedenfalls nicht in überzeugender Qualität. Zwar habe ich das dafür notwendige Objektiv (ein Minolta MD 2,8/24 VFC), aber da ja im Vorfeld des Projekts gegen eine freie Objektivwahl entschieden wurde, konnte ich diese Linse der Fairness halber leider nicht verwenden. Um die Reise der Kamera auf der Suche nach einem anderen Motiv (bei passendem Wetter) nicht länger aufzuhalten, habe ich nun die Gelegenheit eines Aufenthalts in meiner alten Heimat Brühl für das Projektfoto genutzt.

Ich muß dazusagen, daß ich ein ambivalentes Verhältnis zu der Stadt hatte (und habe), in der ich aufgewachsen bin. Damals™ bot Brühl wenig bis keine Attraktivitäten für Jugendliche und junge Erwachsene, so daß wir uns schnell in Richtung Köln (meiner Geburtsstadt) oder Bonn orientierten. Damals fühlte ich mich mehr als Kölner (oder - etwas schräg - gar als Berliner, der Heimat meines Vaters vor der Flucht), denn als Brühler. Ganz subjektiv habe ich Brühl als eine graue Kleinstadt mit "hochgeklappten Bürgersteigen" in Erinnerung, in der oft Spießertum und Kleinbürgerlichkeit regierten. Auf der Habenseite die Großstadtnähe und der nach dem Braunkohleabbau rekultivierte Naturpark Kottenforst Ville mit einer größeren Zahl Badeseen und gut ausgebautem Wegenetz für Spaziergänge und Radtouren. Außerdem Eifel und Siebengebirge in Ausflugsreichweite. Inzwischen hat sich auch allerhand geändert, das Zentrum hat - zumindest tagsüber - deutlich dazugewonnen und lädt, wenn auch nicht zum Kaufen, so doch wenigstens schon mal zum Bummeln ein. Auch gibt es inzwischen wieder allerhand hübsche renovierte Winkel, ein Kulturprogramm, ein paar Sehenswürdigkeiten. Bekannt dürfte insbesondere das zu Zeiten der Bonner Republik noch regelmäßig für Staatsempfänge genutzte, vom Kurfürsten Clemens August erbaute Schloß Augustusburg mit dem berühmten Treppenhaus des Architekten Balthasar Neumann sowie das Jagdschlößchen Falkenlust sein. Auch die Giesler Brauerei dürfte zumindest in der Kölner Region für ihr nicht ganz nachwirkungsfreies Giesler Kölsch bekannt gewesen sein, wurde aber vor einigen Jahren geschlossen und ist inzwischen leider bis auf den Turm abgerissen. Das Brühler Eisenwerk und die Zuckerfabrik hatten zu meiner Brühler Zeit noch einen sehr guten Ruf weit über die Region hinaus - die Zuckerfabrik, in die die Bauern der Region ihre Rüben brachten, existiert inzwischen auch nicht mehr. Zu den positiven Erinnerungen an Brühl gehört für mich auch die Auseinandersetzung mit dem Künstler Max Ernst, Erfinder der Frottage- und Grattage-Technik, dem Brühl nach einer schwierigen Zeit nun schon über mehrere Jahrzehnte hinweg einen festen Ehrenplatz in seiner Mitte einräumt und sein Andenken pflegt, was man wirklich lobend anerkennen muß. Gerade erst vor wenigen Monaten wurde das neue Max Ernst Museum eröffnet, in dem im Moment noch eine vom Kurzfilmproduzenten Peter Schamoni organisierte Wechselausstellung besichtigt werden kann - unbedingt einen Besuch wert, wenn man mit Surrealismus und Dadaismus etwas "anfangen" kann. Als jemand, der früher selbst - rein aus Hobby - allerhand gemalt und gezeichnet hat (was in den letzten Jahren aus Mangel an Muße leider ziemlich eingeschlafen ist), war es für mich naheliegend, mit dem Heimatfoto auch gleich eine Verbindung zu Max Ernst herzustellen.

Montag, 2006-06-05, nachmittags

Übergabe der Kamera an meinen Bruder Christian ("Paulchen":

Viele Grüße,

Matthias






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#11 von paulchen , 02.07.2006 23:09

Station: 10
Name: Christian Paul
Handle: paulchen
Region: NRW, Köln/Bonn

Hi Zusammen,
durch den Besuch meines Bruders bin ich recht kurzfristig in das Projekt eingestiegen.
Anbei stelle ich mal ein Bild von der Übergabe ein, bis mein Bruder seines eingescannt hat.

http://www.paulchens-welt.de/PICT4301i.jpg

Aufgrund diverser privater Projekte (Hochzeitsvorbereitungen ) und einer kurzfristigen Geschäftsreise habe ich es bisher noch nicht geschafft ein - oder besser - das Bild zu machen.

Aber heute konnte endlich einen Moment Ruhe finden. Schließlich habe ich endlich ein Bild realisiert. Ich hoffe die Automatik der Kamera taugt etwas .

Das Bild:
Kennt Ihr das auch?
Wenn Ihr von einer langen Reise in Richtung Heimat fahrt, dann gibt es eigentlich aus jeder Himmelsrichtung einen Ort (und es ist aus jeder Richtung jeweils immer der gleiche Ort), da steht neben der Autobahn auf einem blauen Schild die Heimatstadt mit einer bestimmten Entfernungsangabe so um die 130km.
Nur bei diesem einem Schild stellt sich dann das Gefühl ein, daß man es endlich geschafft hat und schon fast zuhause ist. Bei mir sind das dann immer die Schilder mit "Köln"- obwohl ich selbst nicht in Köln wohne.
Die Region kommt mir vertrauter vor.
Ich finde meine Radiosender wieder.
Ich bin im SEKTOR.
Noch erhabener ist dann schließlich das Schild, wenn man von der Autobahn abfährt.
Es ist geschafft - Heimat.

Christian







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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#12 von klaga , 08.07.2006 21:31

Station: 11
Name: Klaus Gasper
Nickname: klaga
Region: NRW, Köln/Bonn

Montag, 03.Juli 2006 nachmittags

[attachment=2103:attachment]
Am 3.Juli wurde mir die Kamera von Christian (Paulchen) übergeben.
zur Motivfindung hatte ich mir schon länger Gedanken gemacht.
Ich wollte nicht irgend etwas in meiner Heimat fotografieren. Kirchen und Burgen gibt es hier ja zur genüge.
Da ich zur Zeit an einem Projekt über die römische Wasserleitung arbeite,kam ich auf die Idee, das originale Teilstück vor unserem Rathaus zu fotografieren. Die Wasserleitung durchquerte Bornheim auf ihrem Weg aus der Eifel nach Köln auf dem Villerücken.Sie hat die Römer in Köln mit frischem Quellwasser versorgt.
Nach Ansicht der Römer,war dat Wasser von Kölle net jood.im gegensatz zu einem Song der kölner Mundartgruppe Bläck Föss.

Hier gibt es noch weitere Infos

Die Kamera habe ich am 08.Juli 2006 an Thomas (das Auge) in den Duisburger Häfen auf unserem Usertreff übergeben






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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#13 von BerndFranzen , 21.07.2006 09:23

Station: 15
Name: Bernd Franzen
Nickname: berndfranzen
Region: Köln

Donnerstag, 20.Juli 2006 nachmittags
Ich habe die Kamera von Nine übernommen. Wir trafen uns mitten in Köln und wegen des drohenden Niederschlags fiel unser Treffen auch ziemlich kurz aus.
Auf dem Heimweg konnte ich dann auch dierekt das von mir geplante Bild zum Them "Heimat" aufnehmen.

Für läßt sich Heimat nicht mit irgendwelchen Gebäuden oder Stadtansichten darstellen, Heimat ist ein sehr abstraktes Thema. Deshalb lag es für mich nahe, auch die Darstellung mit einem abstrakten Motiv zu wählen.
Und was gibt es abstrakteres als Zahlen? Obwohl sie nur aus einer Anordnung von einzelnen Symbolen (Ziffern) bestehen, läßt sich mit ihnen sehr viel darstellen, dazu muß man noch nicht einmal die Zahlenmystik heranziehen.
Für mein Motiv habe ich die Tafel am Rheinufer mit der Kilometerangabe "689" gewählt. Sie steht ungefähr an der Stelle, wo der Rhein die Innenstadt von Köln verläßt.
Damit verbindet sie für mich zwei Angaben zur Heimat; zum einen die Position von Köln am Fluß und damit in Europa und zum anderen ein Teil der Landschaft zu sein, die vom Flußlauf bestimmt wird.






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BerndFranzen
Beiträge: 1.177
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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#14 von fwiesenberg , 23.07.2006 18:08

Station: 16 (Bildnr. 17)
Name: Frank Wiesenberg
Nickname: fwiesenberg
Region: Rheinland

Samstag, 22.Juli 2006 mittags

Die Kamera hat ihren Weg von Bernd zu mir gefunden:
BEWEISFOTO IN DER GALERIE

Mehr dazu später, wenn ich etws mehr Zeit habe...




EDIT: Jetzt habe ich Zeit.

Als echter kölsche Jung mußte ich natürlich dafür sorgen, daß mein "Heimat-Foto" in Köln gemacht wird.
Da ich ungeplanterweise mal wieder ein Wochenende in Köln war, habe ich mir also spontan die Kamera "gekrallt" bzw. bei Bernd abgeholt.

Mit dem Motiv hatte ich so meine Sorgen: Weder Haus noch Garten, mit denen ich wirklich viel verbinde, eignen sich mE so richtig gut -- und auch den Kölner Dom wollte ich eigentlich nicht wieder als zentrales Motiv strapazieren, da ich eher praktizierender Nicht-Katholik bin.
Aber das schöne an Köln und seinen Dom ist ja, daß egal aus welcher Ecke man nach Köln reinkommt, den Dom sieht man immer! Und das hoffentlich noch lange - und nicht von weiteren Hochhausbauten überwuchert...

Kurzum, es sollte ja nicht der Dom werden. Also die Überlegung nach Alternativen.
Und da bin ich recht schnell auf die Mülheimer Brücke gekommen.
Mit der verbinde ich recht viele Erinnerungen:
- Bundesgartenschau (Tivoli-Gelände ... kennt ja heute keiner mehr )
- die ersten Fahrrad-Ausflüge
- Klassenfeiern auf den Rheinwiesen
- weitere Fahrrad-Ausflüge
- Spaziergänge
- gemütliche "Sit-Ins" am Lagerfeuer
- und eben der Rhein selbst mit dem früher kilometerweit hörbaren Dieseltuckern der Kähne

Zudem ist die Mülheimer Brücke ein recht gutes Symbol für Köln:
- eine wichtige Verkehrsader für Auto, Straßenbahn, Fahrrad und Fußgänger
- allerdings auch ein Nadelöhr (von denen Köln ja so einige hat ... Verkehrsinfarkt läßt grüßen...)
- im Krieg zerstört und fast im alten Stil wiederaufgebaut

Mein Bild habe ich vom rechtsrheinischen Stadtteil Mülheim gemacht, so daß neben der Mülheimer Brücke und den linksrheinischen Rheinwiesen der Rhein selbst mit Lastschiff und doch im Hintergrund der Dom zu sehen ist (sein müßte...).

Nachdem ich nun das Motiv gefunden und die "richtige" Stellung bezogen hatte, mußte ich nur noch eine geschlagene Dreiviertelstunde warten, bis sich endlich mal wieder ein Lastkahn auf dem Rhein gezeigt hat. Früher war da mehr Verkehr! Und dann war die/der Dortsman auch noch so fix flußabwärts...

Ob das was wird ... warten wir's ab. Jetzt ist's eh zu spät!






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fwiesenberg
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RE: Projekt "Die reisende Kamera": Dokumentation

#15 von Seppel , 24.07.2006 00:21

Station: 13
Name: Sebastian Weitzel
Nickname: Seppel
Region: Rheinland

10.07.06

Die Kamera wurde mir am 8.7. Von Thomas (das Auge) übergeben.
Fotografiert habe ich abends in Bonn kurz vor Sonnenuntergang das Bonner Rheinufer und Kennedybrücke.
In Bonn gibt es am Rhein sogenannte Kribben, die weit in den Rhein hineinragen und auf denen es sich im Sommer toll grillen oder einfach nur sitzen lässt. Von dort ist das Foto entstanden, da dies einfach ein schöner Ort ist und ich direkt am Rhein wohne.

Sorry für die Verzögerung des Beitrags, ich hatte eigentlich noch gehofft, dass der Thomas seinen noch postet bevor die anderen kommen, daher die Unordnung. Die Nine ist die Woche im Urlaub ihr Beitrag wird folgen.

Sebastian

http://home.arcor.de/sackjeseesch/trash.jpg






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