RE: unschärfe u. schatten in diascans

#1 von susan ( gelöscht ) , 04.09.2003 10:10

hallo,

ich bin hinsichtlich der schärfe und nicht durchgezeichneten schatten in diascans oft entäuscht. Mit aufhellen, kontrasterhöhung und unschärfe maskieren kann ich die ergbenisse nur recht marginal verbessern, da die dunklen bildbereiche recht schnell ausgrauen bzw. die lichter überzeichnet werden.
oft habe ich das gefühl, dass die durchlichteinheit des scanners einfach nur stärkeres licht produzieren müsste, um die durchzeichnung graviered zu verbessern.

manche motive scheinen mir daher zum scannen einfach nicht geeignet zu sein. ich benutze einen besseren flachbettscanner mit durchlichteinheit (epson 2400). spezielle diascanner scheinen mir nach intensiver webrecherche prinzipiell die gleichen probleme zu haben, im hochpreisigen segment vielleicht nicht so ausgeprägt. im unteren preissgment konnte ich auf vergleichsscans im web eigentlich keine qualitätsunterschiede ausmachen.

ich tendiere nach diesen erfahrungen eigentlich dazu, bei bestimmten motiven das scannen erst gar nicht mehr zu versuchen und auf die anschaffung eines fotodruckers zu verzichten, da meine lieblingsmotive doch eher in richtung low-key gehen. oder spielt mir mein bildschirm einfach nur einen streich und der drucker löst die scans viel besser auf?

habt Ihr ähnliche erfahrungen gemacht bzw. wie geht Ihr mit dem problem um. akzeptiert Ihr den notwendigen kompromiss, wie geht Ihr damit um: beschränkung auf das einscannen bestimmter/geeigneter motive? bringt Ihr qualitativ hochwertig ausdrucke mit Eurem equipment zustande, die Ihr Euch auch gerne guten gewissens an die wand hängt, ohne Euch an den technischen makeln zu stören und an die ja viel besseren dias zu denken?


bin nach den ersten wochen mit dem scanner und etwas entäuschung sehr gespannt auf Eure erfahrungen.

Lieber Gruss
Susan



susan

RE: unschärfe u. schatten in diascans

#2 von o.stumpf , 04.09.2003 10:59

Hallo Susan,
Ich habe mit Lowcost-Flachbett-Scannern bislang die gleichen Erfahrungen gemacht. Ich habe die Geräte nach kurzer Zeit wieder abgegeben, weil der Arbeitsaufwand zu hoch und die Ergebnisse trotz allen Bemühungen einfach unbraucgbar waren.

Bei jedem gescannnten Bild hagelte es die gleichen Kritiken: flau, unscharf, usw...

Bislang dachte ich, daß teurere Flachbett-Scanner (z.B. Epson 2400) sei das kein Thema mehr, aber dein Beitrag läßt auf etwas anderes schließen /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" /> . Von billigen Durchlichtscannern (Reflekta 1800) kann ich auch nur abraten, ein erster Test war niederschmetternd.
Bleiben also noch die mittelteueren Geräte (Minolta Scan Dual III), wobei sich das Fehlen der automatischen Kratzerkorrektur natürlich bemerkbar macht.

Bei einer Vorführung konnte ich mal die Ergebnisse eines Nikon-Scanners bewundern. Da lagen schon Welten dazwischen, allerdings auch beim Preis (~2000 EURO).

Oliver



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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#3 von steffens , 04.09.2003 11:32

Hi,

also ich hatte mal die Möglichkeit 3 Wochen lang den Nikon LS-40 (~ 750 EUR) zu testen. Fein ausgestattet mit ICE war das schon toll zu sehen wie Staub kein Thema mehr war und was der alles aus alten Dias rausgeholt hat! Das erkauft man sich leider mit langer Scanzeit und man muss die Dias einzeln einschieben. Sowas bringts nur, wenn man seine laufenden Dias digitalisieren will. Für das Archiv ist das Schwachsinn - es sei denn man hat nix besseres zu tun als vor dem Rechner zu sitzen und zu scannen /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" /> .

In der ct war mal ein Vergleichstest drin. Die hatten den Top-Flachbettscanner von Canon und Epson getestet, man hat schon einen deutlichen Schärfeunterschied zugunsten der richtigen Diascanner gesehen. Ist noch gar nicht so lange her übrigens (ct 12 / 2003).

Ich habe noch einen günstigen Flachbettscanner zur Verfügung mit dem ich meine SW Sachen scanne und der ist mal echt sch... Das ist der CanoScan N670U, so ein ganz flacher. Ich habe den Eindruck dort werden die Bilder leicht unscharf eingescannt, was sehr nervig ist (sieht so aus als ob da ein Gaussscher Weichzeichner drüber ist /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" /> ).

Einen Fotodrucker habe ich nie benutzt. Habe ich mir überlegt, aber ich finde es besser "richtige" Fotos zu haben. Aus dem Grund schicke ich meine Bilder übers Internet zum ausbelichten. Habe bis jetzt mehrmals die fotocommunity Prints gehabt (Das ist von Agfa) und die waren echt super.

Tja, es ist hier wohl wirklich so, wenn man gute Qualität haben will muss man auch entsprechend dafür zahlen. Wenn du nur ein paar Dias scannen willst (oder ein paar Hundert) lass sie doch scannen, zB bei Filmscanner.info.

Grüssle,
Steffen.



 
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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#4 von susan ( gelöscht ) , 04.09.2003 12:16

ich habe in der galerie gerade ein foto entdeckt, das hinsichtlich der schärfe in etwa den gleichen eindruck macht, den ich auch bei meinen scans bei diesem bild erwarten würde.
es ist das bild 'dialog im zwielicht' von Jan (Quinine).

das gelbe führerhaus des rechten krans hat ein flaue unschärfe, die auf dem dia sicher absolut scharf ist.
ich würde es wahrscheinlich auch vorziehen, das bild in einem bearbeitungsstatus, wie in der galerie gezeigt, im web zu präsentieren. die alternative wäre eine weitere ebv-bearbeitung, die sicher zu schärferen konturen, aber 'sprenklern' in den dunklen himmelsbereichen führen würde.

meinen persönlichen geschmack würde ich also wie folgt beschreiben: lieber die stimmung beibehalten und schärfemängel in kauf nehmen. aber: entspricht das auch dem, was der durchschnitliche web-galerie besucher sehen will oder wird ein solches bild automatisch schlechter bewertet, als es eigentlich ist.

(die formulierung mit 'schlechter bewertet' bezieht sich nicht mehr auf das bild von jan, das mir sehr gut gefällt!

Lg Susan



susan

RE: unschärfe u. schatten in diascans

#5 von fresch , 04.09.2003 19:16

Hallo Susan,

ich hatte mir vor einigen Monaten genau den gleichen Scanner gekauft um einige Dias aus analogen Zeiten einscannen zu können.
Eines der Bilder ist z. B. dieses hier.

Oder guckst du
hier!

Für meine Zwecke ist der Scanner ausreichend. Du mußt aber mit Sicherheit noch ein wenig experimentieren mit Unscharf maskieren, schon alleine wegen der Verkleinerung auf Galeriegröße. Und mit Kontrast und Sättigung und Helligkeit etc. muß man wohl auch ein wenig "spielen".

Es erfordert ein wenig Nachbearbeitung, wurde ja auch schon gesagt. Wer mehr möchte muß etwas tiefer in die Tasche greifen.



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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#6 von fresch , 05.09.2003 20:08

Hallo Susan,

vielleicht könntest du ja von ausgesuchten Dias in einem Labor eine Digitalisierung vornehmen lassen, dann hast du eine entsprechend hohe Auflösung und brauchst deine Bilder nicht mehr auf CD zu brennen.

Solltest du allerdings sehr viele Aufnahmen scannen wollen dann würde ich Dir empfehlen einen Diascanner anzuschaffen.



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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#7 von Gelöschtes Mitglied , 05.09.2003 22:03

Hallo Susan

Ich selber war am Anfang von meinem Dias-Scanner (Minolta DualScan II, altes Modell, ohne Kratz- und Stauberkennung) auch massiv enttäuscht. Flau und unscharf.
Flaue habe ich mit der Zeit rausgekriegt. Mit Hilfe der Tonwertkorrektur kann ich heute die dunkle Bilder im Griff. Mit der Schärfe habe ich erst etwa vor 3 Monaten entdeckt, dass der Autofokus des Scanner nicht in Ordnung ist. Seit dem fahre ich auf manueller Fokus. Siehe mein Muster im Fotocommunity

Flachbettscanner haben einen grossen Nachteil gegenüber der echten Diasscanner. Es ist eine Scheibe dazwischen und die Dias sind etwas von der Scheibe abgehoben, wenn man mit den Rähmchen scannt. Gerade heute habe ich den neueste Chip erhalten. Auch hier wird der Unterschied zwischen Dia- und Flachbett-Scanner aufgedeckt.

Ich glaube, da kommst du nicht um ein Diascanner, wenn du gute Qualität von Dia's auf Bildschirm oder auf Drucker bringen willst.

Gruss
Peter




RE: unschärfe u. schatten in diascans

#8 von ebarwick , 06.09.2003 09:32

Hi,

ein guter Scanner ist sicherlich wichtig, aber mindestens ebenso entscheidend ist der richtige Umgang mit der nachfolgenden Software! Ideal ist als Scansoftware SilverFast, die Unterschiede zwischen meiner Nikon-Scan Software und SilverFast sind erheblich und das Handling ist um Klassen besser.

Gibt es SilverFast nicht zum verwendeten Scanner, würde ich beim Scannen nur das notwendigste tun und die Bilder anschliessend in einem vernünftigen Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten.
Probier mal folgende Reihenfolge aus:
1. Tonwertkorrektur - manuell!
2. Gradation - mit Gradationskurve (Kontraste auf keinen Fall mit dem "Kontrast"- Regler einstellen)
3. Farben evtl. etwas anpassen
4. evtl. Bildgröße korrigieren
5. jetzt erst "unscharf maskieren" - mit dem Zoom das Bild etwas vergrößern und Wirkung betrachten!

Hast du damit erst mal einige Erfahrung, sehen die Scans garantiert viel professioneller aus.

Grüße
Erhard



 
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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#9 von susan ( gelöscht ) , 08.09.2003 08:35

hallo,

den tip mit der einzuhaltenden reihenfolge finde ich sehr interessant. das werde ich auf jeden fall versuchen, einzuhalten.

ich habe jetzt doch noch weitere infos auf einer anderen epson website gefunden. mein scanner (epson 2400) hat leider nur fixfocus. manueller focus oder autofocus gibt es dort scheinbar nur bei scannern im business bereich.
ich könnte doch jetzt versuchen, einen vorlagenhalter zu finden (oder zu basteln?), bei dem die negative einfach nur auf die glasauflage gepresst werden. kennt zufällig jemand ein solches teil und weiss, wo man es beziehen kann? bei epson scheint es das nicht zu geben.
meine dias lasse ich normalerweise beim entwickeln rahmen, so dass ich diese nicht direkt auf der glasoberfläche positionieren kann. hat jemand erfahrungen, wieviel aufwendiger und kostenintensiver das selbstrahmen ist?
eine dritte alternative wäre, beim entwickeln direkt eine cd-rom brennen zu lassen. kennt Ihr das angebot von Kodak? wie ist hier die qualität?

Lg Susan



susan

RE: unschärfe u. schatten in diascans

#10 von Mark , 08.09.2003 09:29

@Erhard

ich hätte im Gegensatz zu dir, den Beschnitt des Bildes als ersten Schritt durchgeführt. Die Zonwertkorrektur und die Gradiation werden auf den Gesamtfarbquerschnitt des Bildes durchgeführt. Das kann bei DIA-Scannern zu Fehlern führen (schwarzer/weißer Rand). Sonst ist meine Vorgehensweise ähnlich. Nur verwende ich zu unscharf maskieren (wenn überhaupt) Photoshop oder Mask Pro, das lässt sich dort sehr viel effizienter einstellen (und nutzen).
Überhaupt, wer hat, sollte für die angegebenen Schritte lieber Photoshop als SilverFast verwenden, zumindest bei Bildern von Platte. Im direkten Scan kann ich SilverFast oder VueScan nur empfehlen, sie holen aus den DIA's meist deutlich mehr heraus als die mitgelieferten Tools.

@susan

ich habe beides getestet (selbst Rahmen und Rahmen lassen). Der Aufwand ist für dich natürlich um 100% höher, da du dann die ganze Arbeit machst /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" /> . Aber Spaß bei Seite, ich Rahme nur noch Ausnahmefilme selbst, da mir der Aufwand zu groß und meine Zeit zu schade ist. Bis jetzt bin ich mit den maschinellen Ergebnissen ja auch eigentlich immer zufrieden gewesen.
Zu den Kosten, DIA rahmen ist wahrscheinlich die einzige Tätigkeit wo selber mahcen teurer ist als im Geschäft machen lassen. Rechne den Preis für das Rahmungsgerät (oder du machst es ganz zu Fuß das Schneidegerät und die Rahmen...

Mark



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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#11 von susan ( gelöscht ) , 08.09.2003 09:52

@noah
1. warum holt externe software aus dem scan mehr heraus als z.B. die mitgelieferte sw twain?
twain müsste doch perfekt auf den scannertyp abgestimmt sein?!

2. wenn ich in twain vor dem scanvorgang gradation und unscharf maskieren einstelle, ist es dann nicht so, dass der eigentliche scanvorgang optimiert und bildinformationen gezielt und optimiert gewonnen werden? bei ausschließlicher anschließender softwareverarbeitung muss ich doch in jedem fall mit den (reduzierten) informationen eines 'durchschnittscans' arbeiten.

Lg Susan



susan

RE: unschärfe u. schatten in diascans

#12 von Mark , 08.09.2003 10:39

Hallo Susan,

was du vermutest, geht in die verkehrte Richtung. TWAIN ist das Interface zu Rechner hin, nicht zum Scanner. Die Kontrolle des Scanners findet auf einer vom Hersteller frei definierten Schnittstelle statt (sonst gäbe es ja nicht so viele TWAIN-Treiber). Zu dem ist SilverFast, als eigenständige Software, nicht an TWAIN gebunden, wenn es speziell für diesen Scanner konzipiert ist (und das ist für viele Geräte so). TWAIN hat übrigens nichts mit der Bildqualität zu tun, sondern ist nur ein Interface das die Übertragung der Informationen (standardisiert) realisiert. Bildverarbeitung findet vorher und nachher statt...

Der Grund warum SilverFast oder VueScan "besser funktionieren" ist aber ein anderer. Minolta ist der Spezialist für die Scannerhardware, nicht so sehr für die Software. Daraus ergibt sich das Minolta einige Funktionalitäten etwas "unglücklich" gelöst hat (beim Dual Scan II oder III z.B. der Weißabgleich). Viele Funktionen sind im Minolta-Tool auch automatisiert, wo ich im VueScan manuelle Einstellungen vornehmen kann (was ich sehr begrüße).
Einige Funktionen reicht Minolta auch gar nicht weiter, die ich aber im VueScan nutzen kann und vor allem ich habe den Eindruck VueScan ist schneller beim Scan...

Hope that helps,
Mark



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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#13 von ebarwick , 08.09.2003 10:46

Hallo Mark,

du hast Recht und ich hab es vielleicht unklar ausgedrückt. Den eigentlichen Beschnitt mache ich noch beim Prescan in SilverFast, alle anderen Schritte nach dem Scan in Photoshop, das ja nach dem Scannen automatisch von SilverFast geöffnet wird.

Ansonsten wäre die Tonwertkorrektur ja evtl. falsch oder zumindest nicht korrekt, da sie dann auf Bereiche angewandt würde, die nachher gar nicht genutzt werden.

Viele Grüße
Erhard



 
ebarwick
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RE: unschärfe u. schatten in diascans

#14 von susan ( gelöscht ) , 08.09.2003 11:20

ja, da habe ich wieder was gelernt:-)
mich hatte irritiert, dass das scan-programm epson twain genannt wird. ich rufe es direkt aus photoshop elements 2.0 auf.
in epson twain kann ich einiges einstellen, das in pse nicht vorhanden ist, z.b. : gradations-kurve, gamma, farbprofile (srgb und viele andere). leider habe ich nur das vorschaufenster, das zur beurteilung der wirkung der einstellungen nicht so gut geeignet ist, wie es in photoshop möglich wäre.

mit einer einstellung der gradationskurve erhalte ich dennoch wie empfohlen bessere ergebnisse als mit der kontrastfunktion in pse.

leider ist mir die vollversion von photoshop zu teuer. gibt es eine bildverarbeitungssoftware, die preiswerter als ps ist und die genannten funktionen beinhaltet, die pse fehlen?

Lg Susan



susan

RE: unschärfe u. schatten in diascans

#15 von Mark , 08.09.2003 12:04

Ja genau darum geht es ja, PSE ruft über die (Windows) TWAIN Schnittstelle das Epson Scan-Programm auf und dieses kommuniziert da meist über ein Maschineninterface direkt mit dem Scanner...
Professionellere Geräte benutzen daher zur Umgehung der etwas schwierig hand zu habenden TWAIN-Schnittstelle lieber ISIS oder Papyros, die sind aber weit außerhalb der Amateurreichweite /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" /> .

PSE ist eigentlich nicht so wirklich der Hit, da die wirklich wichtigen Bildoptimierungstools nicht integriert sind (eigentlich weggelassen, sonst zahlt ja keiner für den "echten" Photoshop).
WICHTIG, alle Empfehlungen die ioch hier gebe sind wahrscheinlich sehr subjektiv, ich arbeite zwar sehr viel mit Bildverarbeitungsprogrammen aber gerade aus dieser Erfahrung heraus weiß ich das Verhältnis zu "seiner" Software bei jedem Bearbeiter verschieden und meist sehr innig ist /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />

1. Photoshop, der Klassenprimus

sicherlich die professionellste, aber auch die teuerste Software für die Bildbearbeitung. Aus der Entwicklungs- und Nutzungsgeschichte sind viele der Schnittstellenstandards (Plugins, Skripte, Aktionen, Brushes) von Photoshop (oder besser Adobe) geschaffen worden. Das Programm erfordert ein gewisse Einarbeitungszeit, aber wenn man es mal gebacken hat, ist es der beste Freund den man sich vorstellen kann. Ich persönlich habe mir die Investition abgerungen und das nicht bereut.
Empfehlung: ++

2. Paint Shop Pro, der Nachmacher

lange Zeit als Plagiat von Photoshop gehandelt. Mittlerweile stimmt dieses aber nicht mehr wirklich. Paint Shop Pro ist ein großartiges Bildbearbeitungstool, erfordert eine ähnliche Einarbeitung wie in Photoshop, ist dann ein ähnlich guter Freund. Mein Fall aber ist das Programm aber nicht. Ich persönlich empfinde vieles als nicht intuitiv gelöst und manches fehlt mir ganz einfach. Ich muss aber dazu sagen das ich PSP erst nach Paint Shop Pro kennengelernt habe, das hat mein Urteilsvermögen vielleicht getrübt...
Empfehlung: ++

3. Eclipse, der Supermann

Eclipse stammt eigentlich von den SUN Multiprozessorsystemen und wurde dann irgendwann mal auf die normale PC Architektur umgesetzt. Leider hat es sich nie richtig durchgesetzt, da die Bedienung sich doch teilweise erheblich von der herkömmlicher Programme unterscheidet. Ist aber gerade in der Verarbeitung sehr großer Dateien der Überhammer (400 bis 800MB Dateien sind da keine Hürde)...
Mein letzter Stand war das es mit Beschränkungen für die private Nutzung frei ist, das kann sich aber geändert haben...
Empfehlung: +

4. der Mainstream

ja es gibt sie alle noch Corel Paint (1 - 11) Micrografx Publisher (4 - 9) usw. An keines dieser Programme habe ich mich wirklich gewöhnen können, da sie ihre ehemalige Vorreiterstellung endgültig verspielt haben. Alle aktuellen Varianten nutzen die offenen Standards nicht (oder nur teilweise) sind gigantische Speicherfresser (RAM wie HD) und sehr Leistungsgierig...
Aber wer es mag, ich mag es nicht mehr. Ich habe mal mit Corel Photopaint angefangen (ich glaube es war 3) und habe die aktuelle 11er Version getestet (testen müssen) und habe das schnell wieder gelöscht..
Empfehlung: +/-

5. Gimp, der anders Macher

für diejenigen die LINUX lieben und kein Geld ausgeben wollen ist es die richtige Lösung. Ich mag zwar LINUX, aber Gimp ist für mich die Hölle. Die Handahabung ist mindestens "schwierig" in jeder Hinsicht. Dafür sind Stabilität und Absturzsicherheit wirklich das Maß der Dinge. Na ja, jedem Tierchen sein Pläsierchen
Empfehlung: -

Ich hoffe das hilft ein wenig (und regt zur Diskussion an).

Susan dir würde ich Paint Shop Pro oder den "großen" Photoshop empfehlen, schau dir aber auf jeden Fall beides in den zur Verfügung stehenden DEMOs an, nichts ist schlimmer als raus geschmissenes Geld.

Ach so, es gibt von SilverFast auch eine Variante die Bilder von der Platte liest und verarbeitet. Auch das üwrde ich in den Test mal mit einbeziehen. Wenn du Links oder mehr Infos breauchst, frag einfach, ich helfe so gut ich kann.

Mark



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