RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#31 von arxus ( gelöscht ) , 10.01.2005 19:46

Hi Fans,
(Fortsetzung...)
für alle die nicht zum Lötkolben greifen wollen, gibt es eine Alternative zu den 1,35 Volt Batterien des Typs PX625 bzw PX 13.
Es ist die Zink-Luft Batterie MRB625.
Diese ist mit einer Lasche luftdicht verschlossen. Sie muss 24 Stunden vor Gebrauch entfernt werden, damit die Batterie aktiviert wird. Der Preis ist zwar etwas heftig, aber an hohe Batteriepreise haben wir uns ja bei den modernen Kameras schon gewöhnen "dürfen".
Auf keinen Fall den Typ PX625A einsetzen. Der Kamera passiert zwar nichts aber die Belichtungsmessung zeigt etwa zwei Blenden zu hell an. Je nach Kamera oder Belichtungsmesser.
Beim Kauf einer SRT 101 unbedingt auf intakte Dichtungen der Rückwand und des Schaumstoffstreifens am Spiegelabfangsteg achten. Oft kleben an der unteren Kante des Spiegels Reste des Streifens vom Abfangsteg.
Gut Licht: Arxus



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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#32 von ingobohn , 10.01.2005 19:56

Zitat von rsorgner
... wenn der Seilzug ausgehängt ist, bleibt der Blendenmitnehmer ... egal wohin Du ihn drehst, stehen. Wenn er zurückfedert, kann das Seil also weder gerissen, noch ausgehängt sein.


Hm, dann kann's das also auch nicht sein, denn der Blendenmitnehmer federte wieder in Ausgangsposition zurück. Aber ich hatte den Eindruck, dass der Händler sich recht gut mit den Dingern auskennt und weiss, was repariert werden muss. Er ist auch seit Jahrzehnten "Minoltaner". /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" />
Sobald das Ding repariert ist, will er sich wieder melden.

Wäre nicht schlecht, wenn ich hier über den Laden eine Minolta-Quelle aufgetan hätte. Vor allem, weil er selber ewig schon mit Minolta fotet, kennt er sich mit dem Kram beim Ankauf auch gut aus.



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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#33 von ingobohn , 10.01.2005 19:59

Zitat von arxus
Hi Fans,
(Fortsetzung...)
für alle die nicht zum Lötkolben greifen wollen, gibt es eine Alternative zu den 1,35 Volt Batterien des Typs PX625 bzw PX 13.
Es ist die Zink-Luft Batterie MRB625.
Diese ist mit einer Lasche luftdicht verschlossen. Sie muss 24 Stunden vor Gebrauch entfernt werden, damit die Batterie aktiviert wird. Der Preis ist zwar etwas heftig, aber an hohe Batteriepreise haben wir uns ja bei den modernen Kameras schon gewöhnen "dürfen".


Die Zn-Luft-Batterien setze ich bei meinem Gossen Beli ein, sind sehr teuer und liefern leider nicht allzu konstanten Strom. /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" />

ZITATBeim Kauf einer SRT 101 unbedingt auf intakte Dichtungen der Rückwand und des Schaumstoffstreifens am Spiegelabfangsteg achten. Oft kleben an der unteren Kante des Spiegels Reste des Streifens vom Abfangsteg.
Gut Licht: Arxus[/quote]
Da habe ich darauf geachtet. Die untere Spiegelkante war frei von (klebrigen) Anschlagsdichtungsresten. Und die Rückwand sah - soweit ich das beurteilen konnte - auch gut aus. Wobei selbst ein Wechsel der Rückwanddichtungen nicht allzu schwer sein sollte.



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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#34 von fwiesenberg , 10.01.2005 20:00

ZITATHm, dann kann's das also auch nicht sein, denn der Blendenmitnehmer federte wieder in Ausgangsposition zurück. Aber ich hatte den Eindruck, dass der Händler sich recht gut mit den Dingern auskennt und weiss, was repariert werden muss.[/quote]

...es wäre nicht die erste SRT, die sich nach einer FACHMÄNNISCHEN REPARATUR mit verkehrt aufgezogenen Fäden wiederfindet... /ninja.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="ninja.gif" /> So etwas hatte ich schon zweimal! /angry.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="angry.gif" />




PS: Beide Patienten haben den Eingriff überlebt und funktionieren inzwischen wieder normal. Allerdings hasse ich so Fuddelskram!



 
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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#35 von rsorgner , 10.01.2005 20:00

@arxus

... für alle, die's gern kompliziert haben, gibt's die Geschichte mit der Schottky-Diode

... für diejenigen, die gerne was teures haben wollen, die Zink-Luft Batterie MRB625

... für die, die mit dem Schraubenzieher 10min werken wollen und einen Zeiger deckend über eine Kanste stellen können, die Methode welche im Link oben steht ... und die ich empfehle!

... und als vierte Lösung, für die, welche sich nicht viel anhusten ... nimmt man eine normale LR44, akzeptiert, daß die Anzeigen etwas daneben ist ... und los geht's



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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#36 von ingobohn , 10.01.2005 20:09

Zitat von rsorgner
... und als vierte Lösung, für die, welche sich nicht viel anhusten ... nimmt man eine normale LR44, akzeptiert, daß die Anzeigen etwas daneben ist ... und los geht's


DIE Variante hatte ich mir schon überlegt! Ist die Zeigerabweichung im Sucher linear? Dann wär's eigentlich kein Problem, wenn man in etwa weiss, wieviel drüber oder drunter man den Fänger setzen muss. (Wenn die Abweichung nicht-linear wäre, wäre es schon schwieriger.)
Übrigens: eine LR44 hat eine höhere Spannung, zeigt also höhere EV's im Sucher an oder niedrigere? /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />

Die Methode ist - da ich eh SW fote und nur seltenst Dias - für das SW-Material genau genug. Wenn ich nicht gerade einen zickigen Film, wo's auf jedes richtig gemessene Photon /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" /> ankommt, drin habe.



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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#37 von ingobohn , 10.01.2005 20:11

Zitat von fwiesenberg
...es wäre nicht die erste SRT, die sich nach einer FACHMÄNNISCHEN REPARATUR mit verkehrt aufgezogenen Fäden wiederfinden... /ninja.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="ninja.gif" /> So etwas hatte ich schon zweimal! /angry.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="angry.gif" />


/wub.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wub.gif" /> Öhem - wie muss ich mir "verkehrt herum montierte Fäden" vorstellen? /unsure.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="unsure.gif" /> Was kann man bei einem Faden gross falsch machen?



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#38 von tschicken , 10.01.2005 20:15

Die Dinger werden um eine Spule unterhalb der Rückspulkurbel gezwirbelt und dabei n' paar mal umgelenkt und laufen auch über verschieden Dicke Teilspulen, kann man also wirklich was falsch machen, vor allem weil einem diese blöde Wickelei den letzten Nerv rauben kann...

Aber nochmal zu dem defekt: wenn das Ding falsch aufgewickelt wäre, würde es doch auch den Blendenmitnehmer nicht richtig zurückstellen, oder? Und der Zeiger müsste isch trotzdem bewegen, einfach falsch rum... seltsam /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />



 
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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#39 von ingobohn , 10.01.2005 20:19

...ja, irgendwie dubios.../blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" /> Und ich hatte einen recht guten Eindruck vom Händler. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die SR-T 101 angekauft hat mit dem Defekt. Was kann beim "Rumstehen" im Regal mit dem Blendenmitnehmer und dem Rest passieren?



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#40 von fwiesenberg , 10.01.2005 20:21

ZITATWas kann beim "Rumstehen" im Regal mit dem Blendenmitnehmer und dem Rest passieren?[/quote]

nix!



 
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#41 von rsorgner , 10.01.2005 20:22

@Ingo ZITATDIE Variante hatte ich mir schon überlegt! Ist die Zeigerabweichung im Sucher linear? Dann wär's eigentlich kein Problem, wenn man in etwa weiss, wieviel drüber oder drunter man den Fänger setzen muss. (Wenn die Abweichung nicht-linear wäre, wäre es schon schwieriger.)
Übrigens: eine LR44 hat eine höhere Spannung, zeigt also höhere EV's im Sucher an oder niedrigere?[/quote]
- mit dem Batterietester ... ca 1mm oberhalb der Kante - m.M. fast vernachlässigbar!

ZITATDie Methode ist - da ich eh SW fote und nur seltenst Dias - für das SW-Material genau genug. Wenn ich nicht gerade einen zickigen Film, wo's auf jedes richtig gemessene Photon  ankommt, drin habe[/quote]
- genau! Probier's aus ... Testfilm ist unterwegs /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />



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RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#42 von toomuchpix ( gelöscht ) , 10.01.2005 20:23

ZITATeine LR44 hat eine höhere Spannung, zeigt also höhere EV's im Sucher an oder niedrigere?[/quote]
Es werden etwa 10% höhere LV angezeigt. Bei Sonne stellt man also 4-5DIN (LV~13-16) weniger ein, bei bewölktem Wetter etwa 3DIN (LV~10)und bei Sauwetter kommt man mit 1-2 DIN (LV~5) aus.

Wichtig: LV, nicht EV, die Filmempfindlichkeit geht nicht in den elektrischen Meßkreis ein.

Aber ich werd meine beim nächsten Batteriewechsel alle trotzdem umstellen.



toomuchpix

RE: Quecksilberbatterien bei der Minolta SR-T 101

#43 von rsorgner , 10.01.2005 20:28

@Wilfried

- hab' mal angefangen damit ... und jetzt weiß ich nicht mehr, welche war schon dran ... und welche nicht.

Bei 18 (achtzehn) SR-T's ist das nicht mehr so leicht, um nicht den Überblick zu verlieren

/laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" /> /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" /> /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" /> /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" /> /laugh.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="laugh.gif" />



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#44 von toomuchpix ( gelöscht ) , 10.01.2005 20:28

ZITATkann man also wirklich was falsch machen, vor allem weil einem diese blöde Wickelei den letzten Nerv rauben kann...[/quote]

Vor allem wenn ein Faden abfällt sind die anderen auch ohne Spannung und man fängt von vorn an ... /ninja.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="ninja.gif" />



toomuchpix

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#45 von ingobohn , 10.01.2005 20:35

Zitat von toomuchpix
Wichtig: LV, nicht EV, die Filmempfindlichkeit geht nicht in den elektrischen Meßkreis ein.


LV? Was'n'das? /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />



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