RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#1 von Revox ( gelöscht ) , 13.08.2005 01:19

Hallo, ich bin seit etwa 1 Woche "stolzer" besitzer einer A1. Ich habe sie im Fotoladen neu für 380€ erstanden. Bisher habe ich mit meiner XD 7 "richtig" fotografiert und mit der Kodak DX 3900 geknipst.
Da ich allerdings als "Anfänger" wirklich viel herumprobiere und eigendlich in die Fotografie durch die digitale Kamera auf das Thema gekommen bin, war ich von dem "Probierfotografieren" mit der "Sofortentwicklung" zu sehr verwöhnt. Daher habe ich mir die A1 angeschafft.
Mit der Kodak und auch mit der XD 7 haben mich nachtaufnahmen immer sehr fasziniert. Ich war mir zwar bewusst, dass die A1 nicht der beste Partner für diese Art von Fotografie ist, doch war ich schon recht enttäuscht als sie selbst gegen die Kodak verlohr:
Bei der Kodak zählte ich bei 16sec Belichtungszeit einen Hot Pixel, bei der Minolta komme ich auf bestimmt 20
-> Liegt das an den CCDs oder an der Bearbeitung der Camera? Die Kodak zeigt einige Sekunden nach dem Verschluss "Calibrating" an.
Nun habe ich allerdings noch eine weitere Frage:
Wenn ich an die Jpg's stark herannzoome erkenne ich an Kontrastreichen stellen meist eine Reihe roter, bzw. grüner Pixel. Diesen Effekt kenne ich von der Analogen Fotografie eigendlich nicht.
-> liegt das daran, dass das objektiv der A1 meinen XD 7 Objektiven unterlegen sind, oder liegt dies wiederrum am CCD und der anordnung der RGB "rezeptoren".

Schon mal vielen Dank im Vorraus.


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RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#2 von Revox ( gelöscht ) , 13.08.2005 01:21

Hier noch das Bild der DX 3900


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Revox

RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#3 von Revox ( gelöscht ) , 13.08.2005 01:29

Hier der 2te "Effekt"


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RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#4 von korfri ( gelöscht ) , 13.08.2005 01:55

Hi Revox,

Du bist jetzt über ein Problem estolpert, daß uns bei Erscheinen der A1 auch den Appetit auf Nachtaufnahmen verdorben hat. Bei uns läuft es unter den Stichworten "Smarties" und "Fosi-Bug".

Was tun?

1. Die Smarties in Kauf nehmen, und bei Nachtaufnahmen möglichst kurze Belichtungszeiten verwenden (nur 4-8 Sek). Außerdem solltest Du wissen, daß die Smarties von Minute zu Minute zunehmen, da der Chip im Normalbetrieb immer aktiv ist, und sich immer mehr erwärmt. Ich würde daher die Kamera ausschalten (oder im Standby lassen), so erstmal auf bauen und ungefähr einrichten, und dann nach dem Einschalten zügig die Aufnahmen machen. Danach möglichst wieder Ausschalten bis zum nächsten Einsatz. Ich hatte jedenfalls ein paar Nachtaufnahmen gemacht, bei welchen kaum Smarties waren, und jedenfalls nicht störten ...

Ein weiterer Tip (auch für das 2. Problem evtl.) wäre, den Antishake nur während der Aufnahme zu betreiben. Man dann das im Setup einstellen. Der Antishake kann nämlich leicht zum Überhitzen des Chips führen, wenn er während vieler Fokussierungsübungen schon arbeitet. Also besser nur bei der Aufnahme ...

Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, würde ich zunächst mal den Händler wegen Umtausch ansprechen, oder (wenn das nicht hilft), mit dem Minolta-Service über etwaige Nachbesserungsmöglichkeiten im Rahmen der Garantie reden. Also

2. Notfalls die Kamera tauschen gegen eine neuere A2 oder ältere D7Hi. Besonders die D7Hi kannte dieses Problem nicht, und hatte eine effektivere Rauschunterdrückung. Bei der neueren A2 oder A200 treten Smarties viel weniger auf, so daß man sie leichter akzeptieren kann. Ich hatte gelesen daß dies auch bei der jüngsten A1-Serie besser sein soll. Ich habe das aber nicht geprüft.

3. Oder gar: A1 zurückgeben und eine dSLR kaufen. Durch den größeren Chip (pro Pixel) haben sie weniger Rauschen.



korfri

RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#5 von Revox ( gelöscht ) , 13.08.2005 11:02

mit dem Programm Hot Pix bekomme ich die meisten "Smarties" weg. Allerdings ist es schade, dass diese Bildbearbeitung nicht automatisch integriert ist.
Kann der Chip wirklich "überhitzen" sodass er schaden nimmt, oder schaltet sich die Kamera dann ab?.
Das Testbild wurde direkt nach dem Anschalten gemacht.
Würdet ihr behaupten, dass diese Kamera ein Montagsmodell ist?

Sonst bin ich sehr zufrieden, da die Kamera eine sehr gute Anfassqualität hat, und das ist mir wirklich wichtig, daher gefallen mir die teureren Einstiegs Spiegelreflexmodelle und die a 200 nicht so sehr. (auch im Hifi bereich gehe ich stark nach der Anfassqualität, daher sind die meisten Geräte älter als 10 Jahre, und aus dem Selben Grund habe ich mit der 404Si meines Vaters fast noch kein Bild gemacht). Besitzt die A2 ein geringeres Rauschverhalten als die A1, immerhin ist sie standardmäßig noch lichtunempfindlicher.
Ich denke für Nachtaufnahmen werde ich weiterhin die Kodak oder die XD 7 benutzen.

Lohnt sich das Aufspielen einer neueren Firmware?

Andere alternative:
Mit der Materialschlacht aufhören, und aufs Fotografieren konzentrieren, außerdem sind die Analogen auch nicht Perfekt ;-) Und soo schlecht sind die normalen bilder nicht. demnächst werde ich die die Kamera mal mit kleineren 5MP Kameras meiner freunde vergleichen (allerdings die anderen auf ISO 50).


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Revox

RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#6 von korfri ( gelöscht ) , 13.08.2005 12:26

Zitat von Revox
Kann der Chip wirklich "überhitzen" sodass er schaden nimmt, oder schaltet sich die Kamera dann ab?.


Ja, der Chip wird von piezoelektrischen Kräften bewegt, d.h. die Motoren sind Quarze. Sie erhitzen sich bei der Arbeit, und ich denke, diese Hitze nahe am CCD-Chip könnte wirklich stören. Bevor sie dauerhaft schadet, geht die Dimage aber auf Not-Aus (jedenfalls ist diese Möglichkeit vorgesehen und dokumentiert). Also: Stören wirds bestimmt, schaden wirds nicht unbedingt.

PS: Anfangs habe ich den AF aus sorge immer nur in der Einstellung "bei Aufnahme" betrieben. Später habe ich allerdings immer öfter die Einstellung "bei Aufnahme und Anzeige" benutzt, nachdem ich mir angewöhnt hatte, nicht so viel sinnlos zu fokussieren.

Zitat von Revox
Das Testbild wurde direkt nach dem Anschalten gemacht.
Würdet ihr behaupten, dass diese Kamera ein Montagsmodell ist?


Das ist auch nach Ansicht des kleinen Ausschnittes schwer zu sagen. Ich würde mal 3 normale Aufnahmen in gutem Licht und mit gutem Kontrast machen, mit bei Grundeinstellung und z.B. 100, 200 und 400 ISO (800 ist eh kaum brauchbar), und sie bei crop 1 prüfen (1 Aufnahmepixel = 1 Pixel auf dem Bildschirm). Die 100-ISO-Aufnahme sollte dabei akzeptabel erscheinen, und die 200-er und 400 deutlich abfallen. Wenn die 200-er oder 400-er z.B. Streifen zeigt, würde ich mir Sorgen machen, sonst aber nicht. Am Besten machst Du mal Testaufnahmen mit dem Siemensstern-Testfoto, und schaust Dir an, wie weit die Auflösung bei crop 1 geht, und ob das Foto gleichmäßig scharf ist.

Zitat von Revox
Sonst bin ich sehr zufrieden, da die Kamera eine sehr gute Anfassqualität hat, und das ist mir wirklich wichtig, daher gefallen mir die teureren Einstiegs Spiegelreflexmodelle und die a 200 nicht so sehr. 


Klar, die A1 und A2 haben ihre Qualitäten. Gute DSLRs gibt es inzwischen aber auch schon für 650-750 €, und mit Objektiv dann ca. 100 € mehr. Trotz der A2-Vorteile bin ich inzwischen auf eine Pentax *istDs umgestiegen, und die macht schönere Bilder (bei crop 1 betrachtet). Auch die Canon 350D wird viel gelobt. Und dann die neuen Nikons und Minoltas (Dynax 5D) ... Auch die Olympus B-300 ist nicht schlecht, ...

Zitat von Revox
Besitzt die A2 ein geringeres Rauschverhalten als die A1, immerhin ist sie standardmäßig noch lichtunempfindlicher.


Ja, die A2 braucht mehr Licht. Der A2-Sucher ist um Klassen besser, da sieht man fast keine Pixel mehr, d.h. daß mich die groben Pixel im Sucher einer A1 echt stören würden. Bei der A2 kann man mit dem EVF scharfstellen /good.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="good.gif" />

Probleme der A2 sind: 1. ein schlechtetes Kontrastverhalten (der Himmel wird leicht zu weiß, kein zartes Blau mehr) 2. komische rosa Streifen im EVF bei offener Blende und hohem Kontrast und 3. 8MP-Fotos, die selten die maximale Auflösung erreichen; d.h. daß die 5 MP-Fotos einer A1 meistens genauso gut sind, und die 8MP-Fotos der A2 meistens nur größer sind, aber nur selten mehr bieten. /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />

Zitat von Revox
Lohnt sich das Aufspielen einer neueren Firmware?


Hm, wenn es Updates gibt, würde ich sie immer einspielen.

PS: Guck auch mal in unser A1UserForum rein



korfri

RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#7 von IEHH ( gelöscht ) , 13.08.2005 12:58

Revox,

Deine A1 ist doch super, meine (eine der ertsne) hat viel mehr Smarties.

Tipp: Wenn Du Dir nächstes Mal eine Kamera kaufen möchtest, kaufe kein brandneues Modell und schau vorher in ein entsprechendes Forum. Foren findest Du für fast jedes gehobene Modell. Dort stehen immer auch die bekannten Mängel.

Grüße
Ingo



IEHH

RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#8 von oskar , 13.08.2005 19:54

Zitat von IEHH
Tipp: Wenn Du Dir nächstes Mal eine Kamera kaufen möchtest, kaufe kein brandneues Modell und schau vorher in ein entsprechendes Forum. Foren findest Du für fast jedes gehobene Modell. Dort stehen immer auch die bekannten Mängel.

Grüße
Ingo


Na ja, da trifft doch eher das Gegenteil zu. Er hat sie doch erst eine Woche. Besserer Tipp wäre, das nächste Mal keinen Ladenhüter zu kaufen.



oskar  
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RE: Nachtfotografie Rückschritt Minolta Dimage A1

#9 von IEHH ( gelöscht ) , 13.08.2005 22:45

sorry das war in der Tat missverständlich formuliert - "brandneu" war nicht auf A1 bezogen, sondern zur Komplettierung des Tipps dazugenommen worden. Ohne diesen Zusatz taugt der Tipp nämlich *nur* für alte Zossen.

Naja, Ladenhüter stimmt zwar - aber die Minolta Bridges sind ja alle ziemlich schlecht in der Qualität und nur gut in der Bedienung. Die A2 und A200 sind trotz der 8MP auch nur marginal besser. Olympus spielt da z.B. in einer anderen Liga.

Wenn Qualität wichtig ist und Bedienung egal, würde ich statt "Kein Ladenhüter" eher sagen "Keine Minolta Bridge".

Grüße
Ingo



IEHH

   


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