RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#1 von roseblood11 , 23.09.2013 12:39

Hallo,

ich hab mir bei Geizhals mal einen PC für EBV zusammengeklickt. Könnt Ihr mir mal bitte sagen, was Ihr von der Zusammenstellung haltet bzw. was man sinnvoller lösen könnte? Der Rechner soll vorwiegend für Lightroom und PSE verwendet werden, bei eher kleiner Anzahl von Bildern, allerdings häufiger auch Batch-Verarbeitung von Raw-Bildern. Z.Zt. bloß die 16MP meiner Nex-5n, zukünftig aber auch 36MP, wenn es entsprechende FF-Modelle gibt. Die Kiste soll halt möglichst auf lange Nutzungsdauer hin optimiert sein, ich will nicht in drei Jahren was neues kaufen. Neben EBV wird der Rechner für Internet, Office und einfachere DTP-Aufgaben gebraucht, Audio-Aufnahmen im kleineren Rahmen könnten dazu kommen, aber dafür ist er auf jeden Fall gut gerüstet. Als Monitor kommt vermutlich der neue Dell U2413 dazu, und da der mein Budget ziemlich belastet, habe ich versucht, den Rechner eher günstig zu halten.

PC-Teileliste bei Geizhals

a) Ich habe erstmal keinen CPU-Lüfter eingeplant, ich möchte testen, ob der boxed Lüfter ausreichend ist. Macht das Sinn?

b) Das Netzteil könnte etwas kleiner sein, weiß ich, aber da möchte ich etwas Luft nach oben haben und vor allem Kabelmanagement - und der Aufpreis zum Pure Power 430 ist gering

c) Beim Arbeitsspeicher möchte ich gerne ein Kit mit 2*8 GB verwenden, um später ggf. leicht auf insgesamt 32 GB aufrüsten zu können - und da ist die Auswahl der kompatiblen Module für dieses Mainboard leider beschränkt. DDR3-1600 wäre sicher völlig ausreichend, aber nicht billiger.

d) Unter den diversen i5 scheint mir der 4670 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben, oder? Würde ein i7 (4770) einen spürbaren Leistunszuwachs bringen, wenn hauptsächlich Lightroom verwendet wird?

e) Hab als SSD erstmal eine 840 EVO (250GB) gewählt, obwohl oft die PRO empfohlen wird, vor allem wegen des Preises. Da bin ich aber unsicher - was auffällt ist, dass die meisten Empfehlungen für die PRO aus einer Zeit stammen, als die EVO noch gar nicht auf dem Markt war.

f) Kennt jemand das Gehäuse (Sharkoon MS140)? In den Bewertungen kommt es recht gut weg, ich finde aber keinen richtigen Test.
Vorstellung Sharkoon MS140/MS120

g) Statt dem eingebauten Lüfter (der angeblich laut ist, außerdem sehen die blauen LED's übel aus...) möchte ich zwei Lüfter von Enermax verwenden und zwecks variabler Steuerung ans Mainboard anschließen. Bloß hat der eine einen 3-Pin-Anschluss und der andere einen 4-Pin-PWM. Kann ich die beide parallel verwenden und wird die Drehzahl dann bei beiden sinnvoll gesteuert?

h) Die Festplatte habe ich gewählt, weil sie für Nonstop-Betrieb zertifiziert ist, außerdem hat sie 3 Jahre Garantie (sonst oft nur 2) und ist etwas schneller als Seagate Barracuda und Konsorten. Kennt jemand gleichwertige Konkurrenten?

mfg, Immo

PS: Ich habe die Frage ganz ähnlich auch im DSLR-Forum stehen, wäre aber sehr an Meinungen von der Minolta-Heimatfront interessiert ;-)
PPS: Evtl könnte eine grundsätzlichere Diskusion draus werden, wieviel PC für wieviel Geld so als notwendig angesehen wird?


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#2 von Alison , 23.09.2013 13:54

Hallo,

ich kann dir zwar nicht deine einzelnen Fragen beantworten aber ein paar Erfahrungen beisteuern. Die Lüfter des Gehäuses auszutauschen halte ich für sehr sinnvoll. Ich habe auch zwei Leise im Gehäuse (vorne rein, hinten raus) die über das BIOS auf konstanter Drehzahl laufen. Das finde ich angenehmer als geregelte, die zu schnell schwanken - und die gesagt, gute, große Lüfter die mit Gummiverbindern aufgehängt sind, sind wirklich leise. Der Vorteil ist dass der Prozessorlüfter in Verbindung mit einem der üblichen Kühltürme dann auch bei längerer Vollleistung kaum mal hochdrehen muss.

Was dem Prozessor angeht, musst du mal einen Blick auf die aktuellen Benchmarks werfen. LR lastet vier Kerne gut zu 100% aus und man merkt die Rechenleistung bei der Arbeit sofort – also nicht nur bei der Ausgabe. Da LR immer noch eine GPU-Berechnungen unterstützt, sollte sich ein schneller Prozessor lohnen.

Ich habe die Samsung 840 Pro, aber als ich sie gekauft habe gab es nur Pro oder Basic. So eine SSD ist sehr sinnvoll und das sage ich aus eigener Erfahrung, obwohl meine "dank" veralteten Controller auf dem Mainboard nur mit angezogener Handbremse läuft. 256 GByte sind eine sinnvolle aber auch die minimale Größe, würde ich sagen. Immerhin willst du Betriebssystem, Anwendungen , Katalog und Camera Raw Cache darauf haben. Ich würde das Gehäuse so wählen, dass du Platz für eine zweite SSD hast, denn falls die mal billiger werden, würde ich das machen. Da die Dinger wie auch Festplatten ausfallen - hast du entsprechendes Backupvolumen mitgeplant?

Viele Grüße,
Alison

p.s. Kabelmanagement hätte ich auch gern, da hab ich damals am falschen Ende gespart



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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#3 von Reisefoto , 23.09.2013 18:13

Ich habe mir selbst im Juli einen neuen Rechner "gebaut". Daher kann ich dir ein paar Tipps geben, bzw. Gründe nennen, warum ich mich wofür entschieden habe.

1. Netzteil: Ich verwende mein altes Enermax weiter. Bei Netzteilen verwende ich nur noch Enermax. Der Rest (egal ob BeQuiet, Coba oder sonstwas) hat sich bei mir nicht bewährt. BeQuiet habe ich nach 3 Defekten aufgegeben. Enermax Netzteile habe ich störungsfrei seit 10 Jahren im Einsatz. die aktuellen Modelle sind leise und eben haltbar, auch wenn der Rechner tagelang durchgehend unter Vollast läuft.

2. SSD: Ich habe eine Samsung 840pro 128GB im Einsatz. Die Pro hat angeblich länger haltbare Chips. Außerdem habe ich Overprovisioning aktivert, das sich ebenfalls positiv auf die lebensauer auswirkt, aber ca. 10GB Speicher kostet. Effektiv bleiben dann 107GB. Davon sind jetzt noch 40GB frei. Installiert sind Office 2013, Libre Office, Photoshop CS6, PSE11, Premiere Elements11, TV-Karte, Sony Imaging Suite, Capture One 6, diverse Video und Audio Programme und was man sonst noch so braucht. Platz ist also ausreichend, wenn man kein Spieler ist. Ich habe übrigens noch eine Samsung 120GB 840 nicht pro abzugeben, die ich von ca. Februar bis Juni benutzt habe.

3. Mainboard: In der Performance nehmen sich alle nicht viel, daher kommt es mir hier auf Haltbarkeit. Stabilität und Zuverlässigkeit an. Overclocking spielt für mich keine Rolle, ich möchte maximale Zuverlässigkeit. Das soll das Board zu einem noch erträglichen Preis bieten. Asus hat in dem Bereich leider seinen Ruf eingebüßt und auch andere Hersteller haben im Bereich Stromversorgung eher dünne Bretter gebohrt. Nun wurde es bei mir ein Gigabyte Z87X-UD3H aus der Ultra Durable Serie. Bisher läuft es hervorragend. Soundmäßig soll es auch ziemlich gut sein, dazu kann ich aber nichts ernsthaftes sagen. Tests des Boards:
http://www.tomshardware.com/reviews/z87-ex...ew,3582-11.html
http://www.hartware.de/review_1645.html

4. Kühlung: I.d.R. sind die boxed Lüfter ganz ordentlich. Mir sind sie aber trotzdem zu laut, mein Rechner hat Wasserkühlung. Es gibt gibt zwei Gehäuselüfter, die ich mit herabgesetzter Spannung betreibe.

5. Prozessor: Ich habe den i7 4770. Der ist etwas teuer, aber ich wollte Leistung für ACR haben. Da ich nicht overclocke, ist es die Version ohne K. Der Unterschied zum i5 ist nicht gigantisch, aber schon vorhanden.

6. Wie Du habe ich keine Grafikkarte mehr, sondern nehme die aktuelle Grafik von Intel auf dem Prozessor (HD4600). Sie läuft tadellos mit allen meinen Programmen. Einige Funktionen von Photoshop können den Chip von geeigneten Grafikkarten nutzen und dadurch einen Leistungszuwachs erzielen. ACR, also der Adobe RAW-Konverter in PSE, PS und LR tut das jedoch nicht und daher kann ich gut auf eine externe Grafikkarte verzichten, die HD4600 ist schnell genug und bei 16GB RAM ist auch die Speichernutzung kein Problem.

7. RAM: Kingston KHX1600 10D 2x8GB DDR3-1600 PC3-12800U. Riegel mit besserem Timing hätten kaum einen Performancegewinn gebracht, daher habe ich diese relativ günsten genommen. Laufen bisher problemlos. 2x 8GB haben 103 Euro gekostet.

8. Festplatte: Seagate 2TB mit nur 5900 RPM, daher leise und weniger Wärme. Vor den Festplatten habe ich an der Gerätefront einen langsm drehenden Lüfter, der einen permanenten, fühlbaren Luftstrom erzeut und diese kühl hält.

Den ganzen Kram habe ich bei hardwareversand.de gekauft.


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#4 von Phillip , 23.09.2013 20:11

ZITAT(roseblood11 @ 2013-09-23, 11:39) Hallo,

ich hab mir bei Geizhals mal einen PC für EBV zusammengeklickt. Könnt Ihr mir mal bitte sagen, was Ihr von der Zusammenstellung haltet bzw. was man sinnvoller lösen könnte? Der Rechner soll vorwiegend für Lightroom und PSE verwendet werden, bei eher kleiner Anzahl von Bildern, allerdings häufiger auch Batch-Verarbeitung von Raw-Bildern. Z.Zt. bloß die 16MP meiner Nex-5n, zukünftig aber auch 36MP, wenn es entsprechende FF-Modelle gibt. Die Kiste soll halt möglichst auf lange Nutzungsdauer hin optimiert sein, ich will nicht in drei Jahren was neues kaufen. Neben EBV wird der Rechner für Internet, Office und einfachere DTP-Aufgaben gebraucht, Audio-Aufnahmen im kleineren Rahmen könnten dazu kommen, aber dafür ist er auf jeden Fall gut gerüstet. Als Monitor kommt vermutlich der neue Dell U2413 dazu, und da der mein Budget ziemlich belastet, habe ich versucht, den Rechner eher günstig zu halten.

PC-Teileliste bei Geizhals

a) Ich habe erstmal keinen CPU-Lüfter eingeplant, ich möchte testen, ob der boxed Lüfter ausreichend ist. Macht das Sinn?

b) Das Netzteil könnte etwas kleiner sein, weiß ich, aber da möchte ich etwas Luft nach oben haben und vor allem Kabelmanagement - und der Aufpreis zum Pure Power 430 ist gering

c) Beim Arbeitsspeicher möchte ich gerne ein Kit mit 2*8 GB verwenden, um später ggf. leicht auf insgesamt 32 GB aufrüsten zu können - und da ist die Auswahl der kompatiblen Module für dieses Mainboard leider beschränkt. DDR3-1600 wäre sicher völlig ausreichend, aber nicht billiger.

d) Unter den diversen i5 scheint mir der 4670 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben, oder? Würde ein i7 (4770) einen spürbaren Leistunszuwachs bringen, wenn hauptsächlich Lightroom verwendet wird?

e) Hab als SSD erstmal eine 840 EVO (250GB) gewählt, obwohl oft die PRO empfohlen wird, vor allem wegen des Preises. Da bin ich aber unsicher - was auffällt ist, dass die meisten Empfehlungen für die PRO aus einer Zeit stammen, als die EVO noch gar nicht auf dem Markt war.

f) Kennt jemand das Gehäuse (Sharkoon MS140)? In den Bewertungen kommt es recht gut weg, ich finde aber keinen richtigen Test.
Vorstellung Sharkoon MS140/MS120

g) Statt dem eingebauten Lüfter (der angeblich laut ist, außerdem sehen die blauen LED's übel aus...) möchte ich zwei Lüfter von Enermax verwenden und zwecks variabler Steuerung ans Mainboard anschließen. Bloß hat der eine einen 3-Pin-Anschluss und der andere einen 4-Pin-PWM. Kann ich die beide parallel verwenden und wird die Drehzahl dann bei beiden sinnvoll gesteuert?

h) Die Festplatte habe ich gewählt, weil sie für Nonstop-Betrieb zertifiziert ist, außerdem hat sie 3 Jahre Garantie (sonst oft nur 2) und ist etwas schneller als Seagate Barracuda und Konsorten. Kennt jemand gleichwertige Konkurrenten?

mfg, Immo

PS: Ich habe die Frage ganz ähnlich auch im DSLR-Forum stehen, wäre aber sehr an Meinungen von der Minolta-Heimatfront interessiert ;-)
PPS: Evtl könnte eine grundsätzlichere Diskusion draus werden, wieviel PC für wieviel Geld so als notwendig angesehen wird?[/quote]
Mein Vorgehen wenn ich oder meine Verwandschft/Freundeskreis einen neuen Rechner braucht ist meist c-konfigurationen-fuer-intel-amd.html" target="_blank">hier hin zu gehen, zu gucken welches Budget vorhanden ist und endsprechend den Rechner zusammen zu stellen. Da hat jemand Ahnung von der Sache und ich muss mich nicht Groß einlesen, mit den Basics bin ich nach 5-6 Rechnern inzwischen vertraut.

Meine Anmerkungen wären noch die folgenden:
Ich würde über eine zweite Festplatte nachdenken um diese dann im RAid-1 laufen zu lassen - nichts ist ärgerlicher als durch einen Festplattencrash Fotos zu verlieren (ist mir in kleinerem Umfang schon passiert :-()Wichtig ist nachher die LR-Bibliothek auf der SSD laufen zu lassen. Nach einem Urlaub kopiere ich meine Bilder auch zuerst auf die SSD, so geht das sortieren eine Ecke flotter, danach werden sie dann auf die normaler HDD geschoben.Mein Boxed Kühler wurde mit der Zeit deutlich lauter, habe ihn vor kurzem dann gegen einen Neuen ausgetauscht was sehr schnell geht.

Ansonsten werkelt bei mir eine 3 Jahre Alte AMD-Mittelklasse CPU mit 4GB Ram und das Tempo ist voll okay, für 36MP wärs wohl etwas knapp bemessen.
Monitortechnisch steht bei mir auch ehr Unterklasse: ein Syncmaster 2333t der mich damals 133¤ gekostet hat aber zumindest kein TN Panel hat und der günstige Eizo meiner Freundin sieht auch nicht besser aus, ist nur besser verarbeitet.

Ich stand mal kurz davor Monitortechnisch aufzurüsten (auf den von dir gewähöten Dell), aber solange ich keine kommerziellen Arbeiten mache und wenig drucke (Fotobücher, die ich recht viel mache passten farbtechnisch bisher gut) sehe ich für mich keinen Grund aufzurüsten.

Grüße,
Phillip


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#5 von Reisefoto , 26.09.2013 19:21

ZITAT(Phillip @ 2013-09-23, 19:11) Mein Vorgehen wenn ich oder meine Verwandschft/Freundeskreis einen neuen Rechner braucht ist meist c-konfigurationen-fuer-intel-amd.html" target="_blank">hier hin zu gehen, zu gucken welches Budget vorhanden ist und endsprechend den Rechner zusammen zu stellen.[/quote]
Das ist vielleicht besser, als irgendwo irgendeinen Komplett-PC zu kaufen, aber wie bei der Kamera kommt es auch beim PC darauf an, was man damit machen will. Für mich wären die dortigen Zusammenstellungen nicht passend gewesen. Ich spiele nicht mit dem PC, brauche also keine leistungsfähige Grafikkarte und habe an die Zuverlässigleit eines PCs andere (wesentlich höhere) Anforderungen als ein Gamer. Zur dort bevorzugten Netzteilmarke habe ich ja schon etwas geschrieben. Als Mainboard schägt er Boards von AS Rock vor. Das waren mal die absoluten Billigboards, aber ich hatte schon vor vielen Jahren einen Rechner mit AS-Rock Board und der hat bestens funktioniert. Zudem hat AS-Rock wohl deutlich in der Qualität aufgeholt und ich hatte sogar eine Board von denen für meine neuen Rechner in Betracht gezogen. Letztendlich erschienen mir die Ultra Durable Boards von Gigabyte aber solider.

ZITAT(Phillip @ 2013-09-23, 19:11) Ich würde über eine zweite Festplatte nachdenken um diese dann im RAid-1 laufen zu lassen - nichts ist ärgerlicher als durch einen Festplattencrash Fotos zu verlieren (ist mir in kleinerem Umfang schon passiert :-()[/quote]
Sich auf den Raidverbund zu verlassen, ist trügerisch. Sogar der Ausfall nur einer Platte kann durchaus auch zum Datenverlust im Gesamtsystem führen (ein Fotofreund hatte den Spaß vor einer Weile). Zudem gibt es Situationen wie z.B. Spannungsspitzen, die auch schnell mal beide Platten killen können. Weitere Infos dazu und auch zu Rettungsmöglichkeiten gibt es z.B. in den folgenden Artikeln:
http://www.security-insider.de/themenberei...430/index2.html
http://www.pro-datenrettung.net/datenverlust-raid-systeme/

Ich halte es für besser und auch noch stromsparender, regelmäßig ein Backup auf eine externe Festplatte zu machen. Das sollte unbedingt eine USB 3 Platte sein, denn damit geht das Kopieren wesentlich schneller als mit USB 2. USB 3 lohnt sich übrigens auch bei USB Sticks. Ich habe mir vor einer Weile einen Sandisk 64GB USB 3 Stick gekauft und das war eine meiner besten Anschaffungen!


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#6 von Phillip , 26.09.2013 20:47

ZITAT(Reisefoto @ 2013-09-26, 19:21) ZITAT(Phillip @ 2013-09-23, 19:11) Mein Vorgehen wenn ich oder meine Verwandschft/Freundeskreis einen neuen Rechner braucht ist meist c-konfigurationen-fuer-intel-amd.html" target="_blank">hier hin zu gehen, zu gucken welches Budget vorhanden ist und endsprechend den Rechner zusammen zu stellen.[/quote]
Das ist vielleicht besser, als irgendwo irgendeinen Komplett-PC zu kaufen, aber wie bei der Kamera kommt es auch beim PC darauf an, was man damit machen will. Für mich wären die dortigen Zusammenstellungen nicht passend gewesen. Ich spiele nicht mit dem PC, brauche also keine leistungsfähige Grafikkarte und habe an die Zuverlässigleit eines PCs andere (wesentlich höhere) Anforderungen als ein Gamer. Zur dort bevorzugten Netzteilmarke habe ich ja schon etwas geschrieben. Als Mainboard schägt er Boards von AS Rock vor. Das waren mal die absoluten Billigboards, aber ich hatte schon vor vielen Jahren einen Rechner mit AS-Rock Board und der hat bestens funktioniert. Zudem hat AS-Rock wohl deutlich in der Qualität aufgeholt und ich hatte sogar eine Board von denen für meine neuen Rechner in Betracht gezogen. Letztendlich erschienen mir die Ultra Durable Boards von Gigabyte aber solider.

ZITAT(Phillip @ 2013-09-23, 19:11) Ich würde über eine zweite Festplatte nachdenken um diese dann im RAid-1 laufen zu lassen - nichts ist ärgerlicher als durch einen Festplattencrash Fotos zu verlieren (ist mir in kleinerem Umfang schon passiert :-()[/quote]
Sich auf den Raidverbund zu verlassen, ist trügerisch. Sogar der Ausfall nur einer Platte kann durchaus auch zum Datenverlust im Gesamtsystem führen (ein Fotofreund hatte den Spaß vor einer Weile). Zudem gibt es Situationen wie z.B. Spannungsspitzen, die auch schnell mal beide Platten killen können. Weitere Infos dazu und auch zu Rettungsmöglichkeiten gibt es z.B. in den folgenden Artikeln:
http://www.security-insider.de/themenberei...430/index2.html
http://www.pro-datenrettung.net/datenverlust-raid-systeme/

Ich halte es für besser und auch noch stromsparender, regelmäßig ein Backup auf eine externe Festplatte zu machen. Das sollte unbedingt eine USB 3 Platte sein, denn damit geht das Kopieren wesentlich schneller als mit USB 2. USB 3 lohnt sich übrigens auch bei USB Sticks. Ich habe mir vor einer Weile einen Sandisk 64GB USB 3 Stick gekauft und das war eine meiner besten Anschaffungen!
[/quote]
berechtigte Einwände, welche Software nutzt du für Backups?

Weißt du eine bessere Anlaufstelle die photographenzentrierter ist?
Als ich das letzte Mal rumgelesen habe habe ich keine wirklich guten Quellen gefunden. Das Ergebnis war aber, dass gerade LR von besserer Hardware nur begrenzt pofitiert, klar die Exporte gehen schneller aber die Flüssigkeit hängt vorallem an der SSD und ausreichend Ram nicht so sehr an der CPU.

Grüße,
Phillip


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#7 von H. Kohm ( gelöscht ) , 26.09.2013 21:10

ZITAT(Phillip @ 2013-09-26, 19:47) berechtigte Einwände, welche Software nutzt du für Backups?

Weißt du eine bessere Anlaufstelle die photographenzentrierter ist?
Als ich das letzte Mal rumgelesen habe habe ich keine wirklich guten Quellen gefunden. Das Ergebnis war aber, dass gerade LR von besserer Hardware nur begrenzt pofitiert, klar die Exporte gehen schneller aber die Flüssigkeit hängt vorallem an der SSD und ausreichend Ram nicht so sehr an der CPU.

Grüße,
Phillip[/quote]

Software: AllwaySync. Sehr gut konfigurierbar, läuft automatisch im Hintergrund und man braucht sich um nichts mehr kümmern.

LR und Leistung. Dem möchte ich teilweise widersprechen. Beobachte mal was dein CPU so macht wenn du an den Reglern drehst. Mein i5 geht dabei mit allen Kernen auf vollausschlag.


H. Kohm

RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#8 von Phillip , 26.09.2013 21:23

ZITAT(H. Kohm @ 2013-09-26, 21:10) ZITAT(Phillip @ 2013-09-26, 19:47) berechtigte Einwände, welche Software nutzt du für Backups?

Weißt du eine bessere Anlaufstelle die photographenzentrierter ist?
Als ich das letzte Mal rumgelesen habe habe ich keine wirklich guten Quellen gefunden. Das Ergebnis war aber, dass gerade LR von besserer Hardware nur begrenzt pofitiert, klar die Exporte gehen schneller aber die Flüssigkeit hängt vorallem an der SSD und ausreichend Ram nicht so sehr an der CPU.

Grüße,
Phillip[/quote]

Software: AllwaySync. Sehr gut konfigurierbar, läuft automatisch im Hintergrund und man braucht sich um nichts mehr kümmern.

LR und Leistung. Dem möchte ich teilweise widersprechen. Beobachte mal was dein CPU so macht wenn du an den Reglern drehst. Mein i5 geht dabei mit allen Kernen auf vollausschlag.
[/quote]
Mit meinem AMD X4 955 der mich vor 2.5 Jahren mal 88¤ gekostet hat geht da auch alles in Sekundenbruchteilen, selbst meine komplexesten Presets. Der einzige Punkt, wo mich die Flüssigkeit stört ist wenn ich die 100% Lupe benutze, da braucht er um 2 Sekunden bis das Bild scharf ist und wenn ich viele Bilder sichten muss ist mir das springen von Einem zum Anderen nicht immer schnell genug, dem ist aber Abhilfe zu schaffen in dem ich die Bilder erst auf die SSD lege.
Was mit einer schnelleren CPU sicherlich auch flotter seien wird ist der Export, aber ob ich auf meine 400 Bilder jetzt 3 oder 10 Min warte, das ist mir keine 500¤ wert.

Benchmarks mit LR wären aber auf jeden Fall sehr interessant.

Grüße,
Phillip


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#9 von Reisefoto , 26.09.2013 22:09

ZITAT(Phillip @ 2013-09-26, 19:47) welche Software nutzt du für Backups?[/quote]
Für Systembackups des reinen Systemlaufwerks nehme ich Norton Ghost (früher Drive Image). Die Datensicherung nehme ich noch steinzeitlich als Filecopy vor, was eben leider eine Komplettkopie erfordert. Ggf. aktualisiere ich gelegentlich aber auch nur einige Ordner der Sicherung. Daran will ich aber schon lange etwas ändern, bin aber noch nicht dazu gekommen. Mir schwebt eine Software vor, die auch als Filecopy arbeitet, also ohne spezielle Software benutzbare Kopien der Laufwerke erzeugt, in denen dann nur die seit der letzten Sicherung veränderten Datien überschrieben werden. Zu diesem Zweck hatte ich mir schon mal das Programm FreeFileSync heruntergeladen, aber es bisher noch nicht ausprobiert.

ZITAT(Phillip @ 2013-09-26, 19:47) Weißt du eine bessere Anlaufstelle die photographenzentrierter ist?[/quote]
Die Computerecke im DSLR-Forum ist zumindest fotozentrierter. Für mich war sie sehr hilfreich.

ZITAT(Phillip @ 2013-09-26, 19:47) Das Ergebnis war aber, dass gerade LR von besserer Hardware nur begrenzt pofitiert, klar die Exporte gehen schneller aber die Flüssigkeit hängt vorallem an der SSD und ausreichend Ram nicht so sehr an der CPU.[/quote]
Das finde ich zu pauschal. Eine SSD ist auch aus meiner Sicht ein Muss, aber die SSD beschleunigt vor allem das Laden der Programme und Zugriffe auf den Lightroom Katalog. Natürlich ist auch der Zugriff auf die Auslagerungsdatei entsprechend schneller, aber bei aktuellen Rechnern mit 64Bit Betriebssystem und 16GB Ram wird nicht mehr so viel ausgelagert. Bei der Hardwareleistung muss strikt zwischen Grafikkarte und CPU unterscheiden. In LR und PSE bringt eine teure Grafikarte keinen Leistungsgewinn. Anders sieht es in PS ab CS4 aus, das in einigen Funktionen gezielt den Grafikprozessor nutzt. Benutzt man diese bestimmten Funktionen (dazu gibt es eine Auflistung) häufig, dann lohnt sich eine passende, von der Software unterstütze Grafikkarte (Liste auf der Webseite von Adobe).

Das CPU-Leistung etwas bringt, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich bin vom 3 GHz Intel Dual 2 Core E8400 auf den Intel i7 4770 gewechslt und der Leistungszuwachs war erheblich. Allerdings habe ich gleichzeitig beim Betriebssystem von 32 auf 64 Bit gewechselt und nun natürlich auch viel mehr RAM. Mit dem alten System war für meinen Geschmack die Bearbeitung von 24MP Dateien in CS 6 nicht mehr flüssig genug (in CS 5 ging es besser). Ich erwarte, dass sich das Bildergebnis in Echtzeit verändert, wenn ich in der Bildbearbeitung einen Regler verstelle. Das klappte mit dem alten Prozessor vorher nicht mehr richtig.


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#10 von Alison , 27.09.2013 09:22

Auch von mir noch ein paar Gedanken. Ich würde den Speicherbedarf nicht unterschätzen. Durch die doppelte Buchführung von Lightroom sollten sowohl der Kataog mit den Previewbildern als auch der CameraRaw Cache auf der SSD liegen. Das sind bei mir 40 und 20 GByte - was man natürlich auch kleiner wählen kann.

Eine Graphikkarte kann übrigens auch für nicht-Spieler sinnvoll sein, das hängt aber von der Software ab. Capture One nutzt Open GL und exportiert Bilder bei mir mit einer 2 Jahre alten Mittelklassegraphikkarte ca. 3 mal schneller als ohne Graphikunterstützung. LR nutzt das allerdings (noch) nicht, so dass man die Karte irgendwann nachrüsten kann, wenn es sich dann lohnen sollte. Aber vielleicht wäre es gut im Netzteil ein bisschen Luft dafür einzuplanen. (Edit: Hatte übersehen das Reisefoto schon was ähnliches geschreiben hatte )



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#11 von Alison , 27.09.2013 09:29

QUOTE (Reisefoto @ 2013-09-26, 22:09) QUOTE (Phillip @ 2013-09-26, 19:47) welche Software nutzt du für Backups?[/quote]
... Die Datensicherung nehme ich noch steinzeitlich als Filecopy vor, was eben leider eine Komplettkopie erfordert. Ggf. aktualisiere ich gelegentlich aber auch nur einige Ordner der Sicherung. Daran will ich aber schon lange etwas ändern, bin aber noch nicht dazu gekommen. Mir schwebt eine Software vor, die auch als Filecopy arbeitet, also ohne spezielle Software benutzbare Kopien der Laufwerke erzeugt, in denen dann nur die seit der letzten Sicherung veränderten Datien überschrieben werden. ... [/quote]

Danach habe ich auch lange gesucht und es vor kurzem dank eines Artikels in der c't gefunden.
http://www.lupinho.net/hardlinkbackup/
Die Software legt bei jedem Lauf ein Verzeichnis mit dem aktuellen Datum an unter dem sich alle in die Sicherung eingebundenen Ordner befinden und ohne Zusatzsoftware auslesen lassen. Dennoch wird jede Datei dank Hardlinks physikalisch nur ein Mal kopiert. Hardlinks sind eine Funktion des NTFS Filesystems.



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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#12 von roseblood11 , 27.09.2013 10:16

Nur ganz kurz, weil in Eile:

Erstmal danke für die Tipps!

- Wenn man es weiter "zu Fuß" machen will, reicht für inkrementielle Backups auch eine Explorer-Alternative wie FreeCommander.
- Ich werde auf jeden Fall Backups auf einer externen Platte machen. Platz für eine zweite interne Platte ist eingeplant, aber die kommt ggf später
-> Kann jemand dazu ein passendes externes Gehäuse empfehlen? Ich würde gerne eine 3.5" Desktop-Platte in ein Gehäuse mit USB3-Anschluss einbauen, genauer gesagt noch eine Seagate SV-35, die auch in den Rechner rein soll.
- ich frage mich auch, wieviel Leistung die CPU wirklich haben muss - es geht ja bei mir nicht um große Mengen. Deswegen erstmal i5 statt i7, denn wieviel der i7 bei LR wirklich bringt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen
- beim Netzteil bin ich unsicher, denn es gibt auch sehr gute Erfahrungen mit be quiet!. Und die Bilder selbst vom Innenleben der billigen Serie sehen recht ordentlich aus, sauber aufgebaut und gute Komponenten (das ist eh das einzige Teil, wo ich das gut einschätzen und Defekte ggf selbst beheben kann)
- Was soll denn qualitativ nicht so gut sein an Mainboards von Asus? Das ausgewählte hätte den Vorteil, dass es explizit für C2-Stepping ausgewiesen ist, außerdem hat es einen Display-Port Anschluss. Und 94€ finde ich in Anbetracht der Ausstattung auch völlig ok. AsRock ist übrigens eine Tochterfirma von Asus, die Billigmarke sozusagen.

mfg, Immo


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#13 von Reisefoto , 27.09.2013 15:21

ZITAT(Alison @ 2013-09-27, 9:22) Durch die doppelte Buchführung von Lightroom sollten sowohl der Kataog mit den Previewbildern als auch der CameraRaw Cache auf der SSD liegen. Das sind bei mir 40 und 20 GByte - was man natürlich auch kleiner wählen kann.[/quote]
Ich benutze LR nicht, daher komme ich mit der 128GB SSD aus. Wer allerdings LR benutzt und sinnvollerweise den Katalog auf die SSD legt, sollte unbedingt eine SSD mit mehr als 128GB verwenden. Wo genau stellt man denn die Lage des Caches von ACR ein? Ist er nicht default auf dem Systemlaufwerk?

ZITAT(Alison @ 2013-09-27, 9:29) Danach habe ich auch lange gesucht und es vor kurzem dank eines Artikels in der c't gefunden.
http://www.lupinho.net/hardlinkbackup/[/quote]
Danke für den Tipp, das werde ich mir ansehen. Wie ist der Umgang mit gelöschten Dateien? Das Ausmisten von Bildern, insbesondere nach einer Reise, ist arbeitsaufwendig. Daher wäre es mir wichtig, dass gegenüber der Vorversion gelöschte Dateien auch im Backup gelöscht werden.

Für Interessenten kommt hier noch der Link zum Programm FreeFileSync, das sich mir ausgeguckt hatte:
http://www.chip.de/downloads/FreeFileSync_38472922.html

ZITAT(roseblood11 @ 2013-09-27, 10:16) -> Kann jemand dazu ein passendes externes Gehäuse empfehlen? Ich würde gerne eine 3.5" Desktop-Platte in ein Gehäuse mit USB3-Anschluss einbauen, genauer gesagt noch eine Seagate SV-35, die auch in den Rechner rein soll.[/quote]
Bei uns sind in exteren Gehäusen in den letzten Jahren mehrere Platten verreckt. Ob das an den Gehäusen, den Festplatten selbst, den zugehörigen Netzteilen oder möglicherweise den unsanften Umgang irgendeines Familienmitglieds lag, kann nicht nicht sagen. In meinen Rechnern hatte ich noch nie einen Festplattenfehler. Ich habe nun auf fertige externe Platten umgestellt, was preislich auch keinen Nachteil hat. Ich habe an meinem Rechner zwei Seagate GoFlex Desk 3TB Platten als Backuplaufwerke. Das Gehäuse ist eher ein billiges Plastikteil, aber funktionell gab es bisher kein Problem. Im Wohnzimmer nehme wir nun Trekstor DataStation maxi light 3.0 2TB Laufwerke. Die wurden in einem Test im Internet (ich glaube Computer Blöd) als besonders robust bewertet und hatten sich dort insbesondere im Falltest bewährt. Diese Platten wirken auch mechanisch solider (Gehäuse, Kabelausführung).

ZITAT(roseblood11 @ 2013-09-27, 10:16) - ich frage mich auch, wieviel Leistung die CPU wirklich haben muss - es geht ja bei mir nicht um große Mengen. Deswegen erstmal i5 statt i7, denn wieviel der i7 bei LR wirklich bringt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen[/quote]
Gigantisch wird der Unterschied sicherlich nicht sein. Es gibt auch photoshopbezognene Prozessorbenchmarks im Internet, meist als teil einer ganzen Benchmarksammlung. Danach musst Du suchen Ich hatte einen tolle Seite gefunden, auf der ich z.B. auch meine alten E8400 mit den aktuellen Prozessoren vergleichen konnte, aber leider finde ich den Link nicht mehr. Mit einem i5 wirst du sicher das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Für mich ist Zeit aber Geld und daher war mir der i7 4770 den Aufpreis wert.

ZITAT(roseblood11 @ 2013-09-27, 10:16) - beim Netzteil bin ich unsicher, denn es gibt auch sehr gute Erfahrungen mit be quiet!. Und die Bilder selbst vom Innenleben der billigen Serie sehen recht ordentlich aus, sauber aufgebaut und gute Komponenten (das ist eh das einzige Teil, wo ich das gut einschätzen und Defekte ggf selbst beheben kann)[/quote]
Die BeQuiet Netzteile sehen außerordentlich hochwertig aus. Bei meinem BeQueit fing aber nach einer Weile ein Lüfter an zu rattern. Ich bekam ein neues Netzteil zugeschickt und dann wurde das alte Netzteil abgeholt. Der Service ist vorbildlich. Dann gab es innerhalb der Garantiezeit eine weiteren Fehler, bei dem das Netzteil wieder ausgetauscht wurde (ich glaube, es war ein Elektronikausfall, also der Ausfall von Spannungen). Dann kam der dritte Ausfall innerhalb der Garantiezeit (eine Spannung war ausgefallen). Da hatte ich keinen Bock mehr und habe mir ein Enermax gekauft, das bis heute bestens seinen Dienst tut und erfreulicherwiese auch zum Haswell Board kompatibel ist. BeQuiet war schon damals eine der edlen Marken bei Computernetzteilen, aber ich hatte kein Glück damit. Ich habe zwei Rechner mit Enermax Netzteilen, das ältere davon ist ca. 10 Jahre alt und funktioniert bis heute bestens.

ZITAT(roseblood11 @ 2013-09-27, 10:16) - Was soll denn qualitativ nicht so gut sein an Mainboards von Asus?[/quote]
Ich habe etliche Rechner mit Asus Boards besessen, auch meine letzte Grafikkarte war von Asus. Asus war daher auch die erste Marke, auf die ich beim neuen Board geschaut habe. Als ich eine Weile im Internet recherchiert hatte, kristallisierte es sich heraus, dass es aber scheinbar besseres gibt. Ich las von Problemen bei der Stomversorgung und ich glaube auch mit Kondensatoren (wo bei die vermutlich inzwischen auch bei Asus alle all solid sind). Ich kann nicht mehr sagen, was im Detail die ausschlaggebenden Punkte waren, aber nach dem Lesen diverser Tests und sonstiger Quellen im Internet bin ich dann bei dem Ultra Durable Board von Gigabyte gelandet. Ich muss dazu sagen, dass ich den Rechner überwiegend beruflich benutze Zeitverlust durch Ausfall oder irgendwelche andere Probleme für mich schnell teuer werden kann. Obwohl die Zeiten gerade nicht so rosig sind, war es mir daher ziemlich egal, dass das Board eben etwas teurer war. Bei einem Hobbyrechner hätte ich mich vielleicht anders entschieden.


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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#14 von Alison , 27.09.2013 16:24

QUOTE (Reisefoto @ 2013-09-27, 14:21) QUOTE (Alison @ 2013-09-27, 9:29) Danach habe ich auch lange gesucht und es vor kurzem dank eines Artikels in der c't gefunden.
http://www.lupinho.net/hardlinkbackup/[/quote]
Danke für den Tipp, das werde ich mir ansehen. Wie ist der Umgang mit gelöschten Dateien? Das Ausmisten von Bildern, insbesondere nach einer Reise, ist arbeitsaufwendig. Daher wäre es mir wichtig, dass gegenüber der Vorversion gelöschte Dateien auch im Backup gelöscht werden. [/quote]

Im Gegensatz zu Pogrammen wie FreeFileSync (das ich vorher benutzt habe) oder auch SyncToy wird nicht nur ein Backupsatz angelegt, der dann bei jedem Backupvorgang aktualisiert wird, sondern es wird jedesmal ein neuer Satz angelegt. Die Idee ist,dassman dann auch zu den älteren Sätzen gehen kann, falls man z.B. mal etwas versehentlich gelöscht und schon das Bakup gemacht hat. Natürlich verbrauchen diese alten Sätze Platz und man muss sie wenn es eng wird löschen. Das kann man manuell über das Betriebssystem machen, die Software anweisen oder Regeln anlegen, für letzteres muss mal allerdings eine kostenpflichtige Variante des Programms nutzen. Wenn man nur einen einzigen Bakupsatz haben will, kann man sämtliche alten sofort löschen



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RE: PC für EBV, was haltet Ihr davon?

#15 von Reisefoto , 27.09.2013 19:22

ZITAT(Alison @ 2013-09-27, 15:24) Im Gegensatz zu Pogrammen wie FreeFileSync ...[/quote]
Hervorragend, Du kennst beide Programme aus eigener Erfahrung! Das spricht dann ja enorm für Hardlinkbackup!


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