RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#1 von matthiaspaul , 03.02.2009 16:27

Hallo, liebe Mitglieder.

Ich möchte hier verschiedene Punkte bezüglich Kameraakkus und Ladegeräten für das Sony Alpha DSLR-System beleuchten, zu denen es immer wieder Fragen gibt - Sony macht es z.T. auch nicht gerade leicht, den Überblick zu behalten...

Zunächst einmal müssen wir bei den bisherigen DSLRs zwei verschiedene Akkutypen unterscheiden:
Sony NP-FM55HSony NP-FM500H
Der Sony Alpha DSLR-A100 liegt ein Sony NP-FM55H bei, bei den späteren Gehäusen DSLR-A200, DSLR-A300, DSLR-A350, DSLR-A450, DSLR-A500, DSLR-A550, DSLR-A560, DSLR-A580, DSLR-A700, DSLR-A850 und DSLR-A900 ist es ein Sony NP-FM500H. Der NP-FM55H ist auch Teil des Zubehörsets ACC-AMFM10, der NP-FM500H Teil des Sets ACC-AMFM11.

Beides sind Lithium-Ionen-Akkumulatoren aus Sonys Stamina-Modellpalette. Von der Gehäuseform her gehören sie beide zur Sony-Baureihe "M" (daher auch das "M" in der Bezeichnung "FM", wobei sich das vermutlich in erster Linie auf die Spannung und die Form der Fassung bezieht, denn es gibt - für Camcorder - auch High-Energy-Akkus der M-Serie, die zwar grundsätzlich den gleichen Anschluß verwenden, aber vier statt zwei Zellen enthalten und doppelt so dick sind, und die demnach keinesfalls in Alpha-DSLR-Gehäuse passen würden.

NP-FM500H und NP-FM55H sind beides Hochkapazitätsakkus (daher vermutlich die Endung "H" mit einer Nominalspannung von 7,2V (Maximalspannung 8,4V), d.h. es handelt sich dabei um zwei in Serie geschaltete Zellen mit einer Spannung von jeweils 3,6V in einem Gehäuse mit den Abmessungen 38,2mm x 20,5mm x 55,6mm und einem Gewicht von etwa 78 Gramm. Der NP-FM500H weist eine Kapazität von etwa 1650mAh auf (entsprechend 11,8Wh), der NP-FM55H kommt auf 1600mAh (entsprechend 11,5Wh). Der NP-FM500H darf bei einer Maximalspannung von 8,4V mit maximal 2,0A geladen werden. (Der entsprechende Maximalladestrom für den NP-FM55H ist mir nicht bekannt.)

Der neuere Typ NP-FM500H verfügt darüberhinaus auch noch über Sonys proprietäre InfoLithium-Technologie, d.h. der Akku enthält einen kleinen Mikrokontroller und kann sich über eine bidirektionelle Datenleitung im Rahmen eines nicht offengelegten Protokolls mit dem Prozessor in der Kamera oder dem Ladegerät "unterhalten". Darüber authentifiziert sich der Akku bei der Kamera und kann der Kamera sehr genaue Informationen über seinen Ladezustand geben. Vermutlich ist der Akku "selbstlernend", d.h. durch genaue Überwachung seines Eigenzustands und unter Zuhilfenahme von Lastinformationen, die ihm die Kamera übermittelt, lernt der Akku im Laufe seines Lebens, seinen eigenen Ladezustand optimal zu beurteilen und paßt sich dabei auch adaptiv seiner eigenen fortlaufenden Alterung an.

Die Sony Alpha DSLR-A200, DSLR-A300, DSLR-A350, DSLR-A450, DSLR-A500, DSLR-A550, DSLR-A560, DSLR-A580, DSLR-A700, DSLR-A850 und DSLR-A900 Gehäuse erwarten alle einen Akku mit der oben erwähnten InfoLithium-Technologie, deshalb kann der NP-FM55H leider nicht in diesen Kameras verwendet werden, obwohl er von der Spannung und Kapazität her sonst damit kompatibel wäre - ärgerlich, daß Sony hier keinen "Notbetriebsmodus" implementiert hat, bei dem einfach die Anzeige des Ladezustands abgeschaltet wird (das wäre trivial zu realisieren gewesen). (Anmerkung: Auf der Sony-Webseite wird der NP-FM55H fälschlicherweise als InfoLithium-Akku ausgewiesen, das ist aber meines Wissens nicht der Fall.) Vermutlich paßt der NP-FM55H durch eine entsprechende Codierung im Gehäuse schon rein mechanisch nicht in die oben genannten Gehäuse oder Portraitgriffe, ich habe das allerdings nicht selbst ausprobiert. (Weiß das jemand aus eigener Anschauung?)

Da die Sony Alpha DSLR-A100 die InfoLithium-Technologie noch nicht nutzt, ist diese Kamera mit beiden Akkutypen kompatibel. Besitzt man also neben der DSLR-A100 auch noch andere Gehäuse, sollte man bei Neuanschaffungen nur den neueren NP-FM500H in Betracht ziehen (was in der Anleitung der Kamera natürlich noch nicht erwähnt wird, da es den NP-FM500H zum Zeitpunkt des Erscheinens noch nicht gab). Lediglich, wenn sichergestellt ist, daß man während der nächsten zwei bis vier Jahre keine andere DSLR anschaffen wird, könnte sich der leichte Preisvorteil des NP-FM55H gegenüber dem NP-FM500H lohnen, solange der NP-FM55H überhaupt noch verfügbar ist (Auslaufmodell).

Der Sony NP-FM500H paßt übrigens auch in eine Vielzahl (älterer) Sony Handycam-Camcorder und Cyber-shot-Digitalkameras, deren in der Bedienungsanleitung ausgewiesene InfoLithium-Akkus vom Typ Sony NP-FM30 oder Sony NP-FM50 noch eine niedrigere Kapazität aufwiesen (NP-FM30: nominell 7,2V / ca. 700 mAh / ca. 5 Wh; NP-FM50: nominell 7,2V / maximal 8,4V / 1180 mAh / 8,5 Wh) und z.T. auch schon lange nicht mehr erhältlich sind.

Der Sony NP-FM55H paßt rein mechanisch ebenfalls in viele ältere Sony Handycam-Camcorder und Cyber-shot-Digitalkameras wie die DSC-R1, bei denen der NP-FM50 paßt. Diese Geräte zeigen laut Sony jedoch mit dem NP-FM55H falsche Restkapazitäten / Laufzeiten an, so daß dieser Einsatz nicht empfohlen wird.

Wenn ich mich recht entsinne, passen die alten Akkus NP-FM30 und NP-FM50 schon rein mechanisch nicht in Sony Alpha DSLRs - dies wird über eine mechanische Kodierung verhindert. In jedem Fall deklariert Sony sie als nicht kompatibel, obwohl sie die gleiche Nominalspannung von 7,2V aufweisen und ebenfalls über InfoLithium-Technologie verfügen. Sony begründet das damit, daß es sich bei diesen Akkus nicht um Hochkapazitätstypen handelt - möglicherweise liefern sie einfach nicht die notwendigen hohen Impulsströme.

Es bleibt zu hoffen, daß ggfs. später erscheinende Akkutypen der M-Baureihe noch höherer Kapazität dann auch in die Sony Alpha-DSLRs passen werden. Hinweise dazu sind natürlich hochwillkommen.

Generell ist bei Lithium-Ionen-Akkus eine Akkulebensdauer von derzeit zwei bis vier Jahren ab Herstellungsdatum zu erwarten - und zwar nahezu unabhängig davon, ob der Akku oft benutzt wurde oder nur im Schrank lag. Das ist kein Manko der Sony-Akkus, sondern leider generell eine der negativen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Akkus. Deshalb lohnt es sich keinesfalls, solche Akkus auf Vorrat zu kaufen. (Bei NiCd und NiMH war das noch anders, insbesondere NiCd-Akkus funktionierten auch noch nach Jahrzehnten der Lagerung, sind aber inzwischen aufgrund ihres Cadmiumgehalts vom Markt verschwunden.) Für ein möglichst langes Akkuleben empfiehlt es sich, Lithium-Ionen-Akkus vollgeladen bei relativ niedrigen Temperaturen zu lagern, z.B. im Kühlschrank, und sie mindestens einmal pro Halbjahr zu entladen und wieder neu aufzuladen.

Sony bietet verschiedene Ladegeräte für das Alpha-System an. Um diese nutzen zu können, müssen die Akkus jedoch bisher leider in jedem Fall aus der Kamera bzw. dem Griff entfernt werden.

Die beiden Ladegeräte, die Sony selbst empfiehlt, sind das Sony BC-VM10, das beim Kauf einer Kamera direkt mitgeliefert wird und bei einer Ladespannung von bis zu 8,4V mit maximal 750mA lädt, und das sehr teure Doppelschnelladegerät Sony AC-VQ900AM.

Das Sony BC-VM10 ist netzseitig mit einer Eurobuchse ausgestattet, so daß jedes normale Euronetzkabel angeschlossen werden und das Gerät damit durch Tausch des Kabels an alle Steckdosentypen angepaßt werden kann. Die folgenden Netzkabel stehen für das BC-VM10 zur Verfügung:Sony Power Cord (AUS) (1-555-074-71, 1-555-074-91, 1-827-945-61)Sony Power Cord (CH) (1-782-476-41, 1-832-121-31)Sony Power Cord (HK) (1-783-374-22)Sony Power Cord (US, CND) (1-790-107-51, 1-790-107-61, 1-823-945-41)Sony Power Cord (JE, J) (1-792-549-31, 1-792-549-41)Sony Power Cord (KR) (1-823-947-51, 1-833-892-21, 1-823-947-71)Sony Power Cord (AEP, E) (1-824-910-31, 1-824-910-71)Sony Power Cord (UK) (1-827-269-22)Sony Power Cord (TW) (1-830-518-31, 1-830-518-41, 1-834-852-11)Sony Power Cord (J) (1-792-549-41, 1-828-050-31)Sony Power Cord (UK, HK) (1-827-269-12, 1-832-169-31)Sony Power Cord (TH) (1-835-434-11)Sony Conversion 2P Adapter (JE) (1-569-007-12)Sony Conversion 2P Adapter (E) (1-569-008-12)
Das Gerät paßt sich automatisch zwischen 100 - 240V und 50 - 60Hz den jeweilgen Verhältnissen an, kann also ohne Umschaltung rund um den Globus verwendet werden. Über das BC-VM10 können auch andere Akkus der M-Baureihe geladen werden, jedoch ist kein beschleunigtes Laden möglich. Das Ladegerät besitzt lediglich eine orangefarbene LED, die leuchtet, solange das Gerät einen Akku lädt. Hat der Akku etwa 75% seine Kapazität erreicht, erlischt die Leuchtdiode, der Akku kann nun sofort verwendet werden. Möchte man den Akku jedoch auf 100% volladen, muß man ihn noch etwa eine Stunde länger im Gerät belassen, das Gerät geht dabei auf eine langsamere Ladung über, was leider nicht signalisiert wird. Eine starke Überladung findet also nicht statt, allerdings rät Sony explizit dazu, den Akku nicht länger als nötig im Ladegerät zu belassen, um den Akku zu schonen - in meinen Augen führt dies das Potential der InfoLithium-Technologie, die gerade eine punktgenaue Volladung ohne Risiko zur Überladung bietet, komplett ad absurdum.

Das Sony AC-VQ900AM ist etwas besser ausgestattet, verfügt ebenfalls über ein austauschbares Netzkabel und eine automatische Spannungsanpassung zwischen 100 - 240V / 50 - 60Hz. In diesem Gerät können gleichzeitig zwei Akkus eingelegt werden, die jedoch leider nicht wirklich gleichzeitig geladen werden können, sondern automatisch nacheinander geladen werden. Das ist bei einem Gerät dieser Preisklasse schon ein ziemliches Manko. Für jeden eingesetzten Akku stehen auf dem LC-Display drei Anzeigewerte zur Verfügung, der aktuelle Ladezustand und die voraussichtliche Zeitdauer bis zum Erreichen der Volladung bei Normal- und bei Schnelladung. Als weitere Besonderheit verfügt das AC-VQ900AM über ein fest installiertes Kabel, über das eine Sony Alpha DSLR-A100, DSLR-A200, DSLR-A230, DSLR-A290, DSLR-A300, DSLR-A330, DSLR-A350, DSLR-A380, DSLR-A390, DSLR-A450, DSLR-A500, DSLR-A550, DSLR-A560, DSLR-A580, DSLR-A700, DSLR-A850 oder DSLR-A900 (sowie verschiedene Sony-Videokameras) stationär betrieben werden können. Dieses Kabel besitzt einen Stecker, der in die proprietäre dreipolige DC-IN-Buchse der oben genannten Kameras paßt und diese mit 7,6V / 3A versorgen kann. (Zu den Besonderheiten, die beim Anschluß anderer Geräte an diese Buchse unbedingt zu beachten sind, um Beschädigungen zu vermeiden, werde ich in einem späteren Artikel noch etwas ausführen.) Leider zeigt sich hier ein weiteres Manko des Gerätes; das AC-VQ900AM kann nämlich nur entweder Akkus laden oder ein Gerät mit Spannung versorgen, nicht beides gleichzeitig, obwohl doch gerade dies wichtig wäre, wenn man mit der Kamera weiterarbeiten will, während die erschöpften Akkus gerade geladen werden.

Weiterhin können die beiden Akkus NP-FM500H und NP-FM55H auch noch mit den folgenden Sony-Ladegeräten geladen werden:
Sony Battery Charger for M-Series BC-VM10 (1-479-742-21 (US, CND), 1-479-742-31 (alle anderen Länder)) (siehe oben)Sony Battery Charger for M-Series BC-VM50Sony Travel Charger for M-Series BC-TRMSony AC Adaptor / Charger AC-SQ950Sony AC Adaptor / Charger AC-SQ800ASony AC Adaptor / Charger AC-VQ50Sony AC Adaptor / Charger AC-VQ800Sony AC Adaptor / Charger AC-VQ850Sony AC Adaptor / Charger AC-VQ900AM (1-479-824-11, 1-479-824-21, 1-479-824-31 je nach Landesvariante) (siehe oben)
Außer dem AC-VQ900AM verfügen zwar auch die anderen aufgeführten AC-Adapter der AC-SQ- und AC-VQ-Baureihen über Kabel zur Versorgung diverser Sony-Geräte, allerdings passen diese leider nicht an den Anschluß der Sony Alpha DSLRs, so daß diese Geräte lediglich in ihrer Funktion als Akkulader benutzt werden können. Die Ladegeräte der AC-SQ- und AC-VQ-Baureihen ermöglichen neben der Normalladung und einer Schnelladung ("Quick Charge" auch eine Superschnelladung geeigneter Akkus, die mit "SQ" (für "Super Quick" gekennzeichnet sind. Die NP-FM55H und NP-FM500H Akkus gehören aber beide nicht zu dieser Gruppe.

Beim BC-TRM handelt es sich um einen besonders kompakten, nicht schnelladefähigen Akkulader, der ohne Kabel auskommt und direkt in die Wandsteckdose gesteckt wird. Ob dieses Gerät allerdings auch in einer Ausführung für die in Deutschland üblichen Steckdosen existiert, kann ich im Moment nicht sagen.

Keines der von Sony speziell für Alpha-Equipment angebotenen Ladegeräte erlaubt den direkten Anschluß an 12V-, 24V- oder 48V-Gleichspannungsbordnetze, wie sie in Autos, Booten oder Campingwagen vorkommen, so daß man, will man seine Akkus auch unterwegs laden, auf einen Inverter angewiesen ist, der zunächst einmal eine passende Netzspannung wie 230V / 50Hz AC erzeugt. Da Sony in der Anleitung der Ladegeräte explizit vom Einsatz solcher Inverter abrät, muß man davon ausgehen, daß in den Ladegeräten Schaltregler zum Einsatz kommen, die einen solchen Inverter stark kapazitiv belasten würden oder durch die unsaubere Wellenform in ihrem eigenen Regelverhalten gestört würden. Auf keinen Fall sollte man also Inverter verwenden, deren Wechselspannung nur Dreiecks- oder Trapezform ("semi sine wave inverter" o.ä.) hat. Lediglich reine Sinuswandler ("true sine wave inverter" kommen dafür also in Frage. Das ist insbesondere dann zu beachten, wenn man über das Ladegerät auch die Kamera versorgen will. Solche Geräte bekommt man jedoch nur sehr selten im Baumarkt, Campingbedarf oder bei den einschlägigen Elektronikversendern. Auch kosten solche Geräte direkt das drei- bis fünffache von einfachen Invertern, die für rein ohmsche Lasten völlig ausreichen würden.
Zumindest der Sony AC Adaptor / Charger AC-SQ950 (als AC-SQ950D im Bundle mit dem Autoadapterkabel DCC-VQ1 oder als AC-SQ950B mit separat zu beziehendem DCC-VQ1) kann in seiner Funktion als Ladegerät an 12V- und 24V-Bordnetzen betrieben werden, verfügt aber nicht über das Kabel zur direkten Versorgung der Kamera. Siehe auch: http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=248014

Weiterhin bleibt noch anzumerken, daß keiner der genannten AC-Adapter (auch nicht der AC-VQ900AM) über die Möglichkeit verfügt, Akkus auch zu laden, während sich diese in der Kamera oder im Portraitgriff befinden. Bei der Sony Alpha DSLR-A100 ist diese Möglichkeit prinzipiell technisch nicht vorgesehen, aber zumindest bei der DSLR-A700 (und vermutlich auch bei der DSLR-A850 und DSLR-A900) bestünde schaltungstechnisch die Möglichkeit dazu - sie wird aber derzeit von Sony noch nicht genutzt. (Auch das werde ich in einem späteren Artikel noch etwas weiter vertiefen.)

Wie man sieht, muß Sony hier noch einige Lücken schließen, um wirklich alle Anforderungen an ein rundum vernünftiges Energiemanagement zu erfüllen:
Versorgung über 100 - 250V / 50 - 60Hz AC mit benutzerwechselbarem Kabel und vollkommen inverterfestem EingangVersorgung über 9 - 50V DC mit benutzerwechselbarem Kabel und mit automotive-festem Eingang (d.h. Betrieb auch parallel zu Lichtmaschine und Anlasser in einem Fahrzeug)Gleichzeitiges (SQ-)Laden zweier Akkupacks (statt nur sequentielles Laden)Saubere Umschaltung auf Erhaltungsladung bei Erreichen der 100% Ladung, statt Überladung, wenn der Akku länger im Ladegerät verbleibt. Wozu schließlich gibt es InfoLithium?Gleichzeitiger Betrieb als externer Lader und als Spannungsversorgung für eine angeschlossene Kamera (statt nur wahlweise eine der beiden Funktionen)Möglichkeit, im Rahmen der Netzteilfunktion die Kamera auch über die im Ladegerät eingelegten externen Akkus zu speisen.Vorkehrung des Gerätes, bei Ausfall der Netzspannung (oder Erreichen der Entladeendspannung der eingelegten Akkus in der im vorherigen Punkt angesprochenden Speisung aus externen Akkus) automatisch auf den ggfs. in der Kamera eingelegten Akku umzuschalten.Möglichkeit, Akkus auch in der Kamera oder im Portraitgriff zu laden, sofern die Kamera dafür vorbereitet ist (wenn auch nicht per Schnelladung)
Dieser Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Ihr weitere Sony-Akkutypen kennt, die in die Sony Alpha DSLRs passen, dann wäre es schön, wenn Ihr Eure Erfahrungen damit mitteilt. Ebenso wäre es sicherlich interessant zu erfahren, ob es noch weitere Ladegeräte gibt, die verwendet werden können und in welche anderen Geräte die verschiedenen Sony-Akkus jeweils noch passen.

Viele Grüße,

Matthias

PS. Der (Konica) Minolta NP-400 Akkupack, der in der Minolta Dimage A1, der Konica Minolta Dimage A2 sowie in der Konica Minolta Dynax 5D / Maxxum 5D / Alpha-5 Digital / Alpha Sweet Digital und Konica Minolta Dynax 7D / Maxxum 7D / Alpha-7 Digital verwendet wird, ist weder mechanisch noch elektrisch kompatibel mit den obigen Sony-Akkus oder Ladegeräten. Auch die Spannungsversorgungsbuchse dieser Kameras ist mechanisch und elektrisch völlig anders gestaltet, als bei Sony. Die Konica Minolta Dimage A200 nutzt stattdessen den NP-800.


"All the important human advances that we know of since historical times began
have been due to individuals of whom the majority faced virulent public opposition."
--Bertrand Russell

http://www.mi-fo.de/forum/viewtopic.php?t=13448 (Minolta Forum Thread Index)

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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#2 von ingobohn , 03.02.2009 17:32

ZITAT(matthiaspaul @ 2009-02-03, 16:27) PS. Der (Konica) Minolta NP-400 Akkupack, der in der Minolta Dimage A1, der Konica Minolta Dimage A2 und A200 sowie in der Konica Minolta Dynax 5D / Maxxum 5D / Alpha-5 Digital / Alpha Sweet Digital und Konica Minolta Dynax 7D / Maxxum 7D / Alpha-7 Digital verwendet wird, ist weder mechanisch noch elektrisch kompatibel mit den obigen Sony-Akkus oder Ladegeräten. Auch die Spannungsversorgungsbuchse dieser Kameras ist mechanisch und elektrisch völlig anders gestaltet, als bei Sony.[/quote]
Dafür ist dieser Akku wiederum baugleich zu dem Akku der Pentax K10D und K20D. Man kann sowohl den KoMi-Akku in der Pentax als auch umgekehrt betreiben. Ebenso gilt dies für die Ladegeräte. Insofern ist das "plötzliche" Sterben dieser Akkus nach 2-4 Jahren kein Problem, da man problemlos als Dynax 5D oder Dynax 7D Besitzer den Pentaxakku (oder baugleiche Akkus von Drittherstellern) momentan immer noch als Neuware nachkaufen kann.


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#3 von Michi , 03.02.2009 18:15

QUOTE (ingobohn @ 2009-02-03, 17:32) QUOTE (matthiaspaul @ 2009-02-03, 16:27) PS. Der (Konica) Minolta NP-400 Akkupack, der in der Minolta Dimage A1, der Konica Minolta Dimage A2 und A200 sowie in der Konica Minolta Dynax 5D / Maxxum 5D / Alpha-5 Digital / Alpha Sweet Digital und Konica Minolta Dynax 7D / Maxxum 7D / Alpha-7 Digital verwendet wird, ist weder mechanisch noch elektrisch kompatibel mit den obigen Sony-Akkus oder Ladegeräten. Auch die Spannungsversorgungsbuchse dieser Kameras ist mechanisch und elektrisch völlig anders gestaltet, als bei Sony.[/quote]
Dafür ist dieser Akku wiederum baugleich zu dem Akku der Pentax K10D und K20D. Man kann sowohl den KoMi-Akku in der Pentax als auch umgekehrt betreiben. Ebenso gilt dies für die Ladegeräte. Insofern ist das "plötzliche" Sterben dieser Akkus nach 2-4 Jahren kein Problem, da man problemlos als Dynax 5D oder Dynax 7D Besitzer den Pentaxakku (oder baugleiche Akkus von Drittherstellern) momentan immer noch als Neuware nachkaufen kann.
[/quote]

Der Akku der Sigma SD14/15 ist auch baugleich zum Minolta NP-400. Aber auch die zu den Pentax Gehäusen baugleichen Samsung- DSLRs dürften den gleichen Akku nutzen.

Die Minolta Dimage A200 nutzt keinen NP-400, sondern den NP-800 und dieser ist wiederum baugleich zu einem Nikon-Akku.

Übrigens funktionieren meine 4 Stück NP-400, die alle mind. 4 Jahre alt sind, noch wie am ersten Tag. Selbst mit meinen 6 Nachbauten läßt sich noch nach 4 Jahren gut arbeiten.

Gruß
Michi



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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#4 von matthiaspaul , 03.02.2009 18:46

ZITAT(Michi @ 2009-02-03, 18:15) Die Minolta Dimage A200 nutzt keinen NP-400, sondern den NP-800 und dieser ist wiederum baugleich zu einem Nikon-Akku.[/quote]
Auch wenn es hier in erster Linie um die Sony-Akkus ging, danke Euch für die Ergänzungen und Korrekturen, die ich oben bereits eingearbeitet habe. (So rächt es sich, wenn man zu schnell schlußfolgert; die Konica Minolta Dimage A200 stand bis kurz vor den Druck auf den Abschicken-Knopf nicht in der Liste, aber da ich keine anderen Infos zu dieser Kamera fand, nahm ich schließlich an, daß auch sie wohl den NP-400 benutzen würde. Falsch gedacht. ;-)

Vielleicht können wir die gegebene Kompatibilität des (Konica) Minolta NP-400 und Konica Minolta NP-800 Akkupacks mit den jeweiligen Originalakkus anderer Hersteller von Fotoapparaten ja in einem anderen Artikel ähnlich ausführlich beleuchten? Da wären natürlich auch die zugehörigen Ladegeräte der anderen Hersteller interessant.

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#5 von matthiaspaul , 08.02.2009 12:22

Hallo zusammen,

wie ich weiter oben schon schrieb, bietet Sony bisher leider nicht die Möglichkeit an, die Kameraakkus NP-FM500H und NP-FM55H mit einem externen Netzteil/Ladegerät direkt in der Kamera zu laden.

Leider ist auch die bisherige zweipolige Niederspannungsversorgungsbuchse (Plus innen, Minus außen) ab der DSLR-A100 einer komplett proprietären dreipoligen Buchse gewichen. Das einzige mir bisher bekannte Gerät, das den dafür notwendigen Stecker mitbringt, ist der oben schon erwähnte Sony AC Adaptor/Charger AC-VQ900AM. Darüber kann die DSLR zwar versorgt werden, aber die Akkus kann man damit immer noch nicht in der Kamera laden und auch sonst ist das Gerät meiner Meinung nach noch nicht der Weisheit letzter Schluß, da es weder möglich ist, zwei Akkus gleichzeitig zu laden, die Akkulade- und Kameranetzteilfunktion gleichzeitig zu nutzen, die Kamera mit der Spannung der externen Akkus zu speisen, noch, das Gerät auch mit Niederspannung (12V - 48V DC) zu betreiben.

Solange Sony selbst keine Lösungen dafür anbietet, bleibt den Betroffenen nur, eigene Konstruktionen an die dreipolige Sony-Buchse anzuschließen. Damit dabei kein Schaden entsteht (der Anschluß ist nicht ganz so trivial wie bei der zweipoligen Rundbuchse der Konica Minolta-DSLRs), möchte ich hier eine Art Spezifikation dieses Anschlusses ausbreiten:

ALLE ANGABEN ERFOLGEN NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN, ICH ÜBERNEHME JEDOCH KEINERLEI VERANTWORTUNG FÜR DIE RICHTIGKEIT UND/ODER TAUGLICHKEIT FÜR BELIEBIGE ZWECKE. ALLE VERSUCHE UND BASTELEIEN ERFOLGEN AUF EUER EIGENES RISIKO! EWAIGE SCHADENERSATZFORDERUNGEN BEI PROBLEMEN SCHLIESSE ICH KATEGORISCH AUS!

Zunächst mal die Belegung:

Pin 1: DCPOWER+
Pin 2: SENSE/CONTROL
Pin 3: GND

Die Buchse in der Kamera hat (bei der DSLR-A700) die Ersatzteilnummer (1-821-194-11), leider konnte ich bisher keine Quelle für den Stecker oder gar ein fertig konfektioniertes dreipoliges Kabel finden. Speziell für den Service bietet Sony ein fertig konfektioniertes Kabel "DSLR CABLE W-CONNECTOR" (evtl. J6082638A oder doch: J6082624A?) an, das identisch ist mit dem Kabel, das beim AC-VQ900AM verwendet wird, jedoch stattdessen in zwei (4mm?) Bananensteckern endet. Leider sind bei diesem Kabel die Pins 2 und 3 direkt im Stecker fest gebrückt, so daß es zwar zur Versorgung der Kamera dienen kann, aber nicht als Ladekabel (dazu weiter unten mehr). Davon abgesehen kostet dieses Kabel wenig attraktive 82,- USD. Wer also die Ersatzteilnummer des AC-VQ900AM-Kabels ohne Bananenstecker kennt oder noch besser, eine andere Quelle für diese speziellen Stecker, immer hier damit...

Angenommen, man würde den dreipoligen Stecker irgendwo auftreiben können, so ist dabei folgendes unbedingt zu beachten:

Um die Kamera mit Energie zu versorgen, kann man zwischen Pins 1 und 3 eine stabilisierte positive Spannung von 7,6V anlegen. Das Netzteil sollte etwa 3A liefern können und einen niedrigen Innenwiderstand aufweisen. Die Verwendung von nicht stabilisierten Geräten kann einen Schaden verursachen. Das Kabel selbst sollte eine Schmelzsicherung enthalten, die bei etwa 3A mittelträge auslöst. Ganz wichtig: Damit die Kamera oder eventuell in der Kamera oder im Portraitgriff eingelegte Akkupacks dabei keinen Schaden nehmen, ist es zwingend erforderlich, daß der Pin 2 vorher dauerhaft gegen GND gezogen wird, also mit Pin 3 verbunden wird, wie das in dem oben angesprochenen Kabel für das AC-VQ900AM auch geschieht. Der Akku wird dabei elektronisch von der restlichen Kameraelektronik getrennt (je nach Kameramodell auf unterschiedliche Art und Weise), so daß er keinen Schaden nehmen, aber eben auch nicht geladen werden kann. Würde man Pin 2 einfach unbeschaltet lassen, würde - je nach Kameramodell - der Akku nicht abgetrennt werden, so daß das Netzgerät praktisch direkt an die spannungsführenden Pins des Akkupacks gelegt würde, was je nach Ladezustand des Akkus hohe Ausgleichsströme zur Folge hätte. Im Endeffekt könnten dabei eine Power-MOSFET-Bank in der Kamera Schaden nehmen oder der Akkupack mit zu hohem Strom geladen bzw. überladen werden, was unbedingt zu vermeiden ist, da der Lithium-Ionen-Akku sich dabei überhitzen und im Extremfall explodieren kann, was natürlich auch schwere mechanische Schäden an der Kamera verursachen würde.

Mit dem gleichen Kabel (Pin 2 und Pin 3 gebrückt) kann man übrigens auch die interne Akkuspannung in der Kamera (typischerweise etwa 7,2V, Bereich etwa 6,1V - 8,4V) nach außen führen und damit externe Verbraucher speisen (zumindest bei der DSLR-A700, nicht bei der DSLR-A100). Sicherheitshalber sollte man dabei nur relativ geringe Ströme ziehen. Die Schaltung in der Kamera ist zwar für mindestens 3A ausgelegt, aber wenn die Kamera gleichzeitig auch noch aktiv ist, die ja selbst auch bis zu 3A ziehen kann, so fließt ja u.U. ein deutlich höherer Strom. Ich denke, mit 500mA kann man den Ausgang durchaus zusätzlich belasten und sollte ihn auch dementsprechend mit einer Schmelzsicherung schon im Kabel absichern. Wichtig zu beachten ist dabei, daß man in der Schaltung einen Tiefentladeschutz vorsieht, der die Verbindung trennt, sofern die Akkuspannung unter einen Grenzwert fällt. Lithium-Ionen-Akkus sollte man nicht unter 2,9V - 3,0V pro Zelle entladen. Da es sich bei den Sony-Akkupacks um Doppelzellen handelt, käme man auf etwa 6,0V (besser etwas mehr), bei denen das externe Gerät sich spätestens ausschalten muß, damit nicht die permanente Sicherheitsabschaltung im Akkupack auslöst. Die Sony Alpha DSLR-A700 besitzt zwar auch selbst noch einen Tiefentladeschutz, aber da nicht sichergestellt ist, daß alle (auch zukünftige) Sony Alpha DSLRs darüber verfügen, muß man unbedingt auch einen externen Schutz vorsehen.

Damit scheinen die Möglichkeiten dieser Buchse schon erschöpft zu sein, wenn man Pin 2 sowieso mit Pin 3 brücken muß. Warum existiert dieser Pin dann überhaupt? Nun, Sony bietet zwar derzeit keine Ladegeräte an, mit denen Akkus in der Kamera oder im Portraitgriff geladen werden könnten (mit dem AC-VG900AM geht das, wie gesagt, nicht), aber je nach Kameramodell besteht schaltungstechnisch zumindest die Möglichkeit, genau dies zu tun. Definitiv weiß ich das von der DSLR-A700, und auch, daß es bei der DSLR-A100 definitiv nicht möglich ist.

Bei der DSLR-A100 ist der Pin 2 komplett unbeschaltet, die Kamera detektiert aber eine anliegende Spannung an Pin 1 (gegen Pin 3) und trennt bei Anliegen einer Spannung an diesem Pin sofort den internen Akku von der Schaltung, so daß diese von extern zugeführte Spannung nur die restliche Kameraelektronik speist, nicht aber den Akku. Bei der DSLR-A100 würde deshalb auch ein Kabel funktionieren, bei dem Pin 2 nicht mit dem Pin 3 gebrückt ist - ein solches Kabel könnte aber, versehentlich in Verbindung mit den anderen DSLRs eingesetzt, schweren Schaden verursachen, deshalb sollte man Pin 2 in jedem Fall trotzdem mit Pin 3 verbinden. Die automatische Erkennung einer Eingangsspannung hat allerdings den Vorteil, daß die DSLR-A100 in dem Moment, wo man die externe Versorgung ausschalten würde (z.B. durch Ziehen des Netzsteckers des AC-VQ900AM), sofort auf den internen Akku umschalten würde - der Benutzer würde von diesem Ausfall der externen Versorgung gar nichts mitbekommen.

Bei der DSLR-A700 sieht das anders aus: Sie verfügt über keine derartige automatische Spannungserkennung, dafür besitzt aber Pin 2 tatsächlich eine SENSE/CONTROL-Funktion. Ist Pin 2 mit Pin 3 verbunden (wie im Kabel des AC-VQ900AM), dann trennt die Kamera den Akku von der restlichen Schaltung ab, ansonsten bleibt er parallel zu der Spannung zwischen Pin 1 und 3 geschaltet. Das bedeutet zunächst einmal, daß bei einer DSLR-A700, die über das AC-VQ900AM extern versorgt wird, auch die Kamera in dem Moment stromlos wird, wo die Netzversorgung des AC-VQ900AM ausfällt. Die Kamera würde dabei nicht (wie bei der DSLR-A100) auf einen in der Kamera eingelegten Akku umschalten. Eine solche Funktion wäre jedoch einfach durch eine externe Beschaltung im Netzgerät realisierbar, indem das Netzteil selbst über eine solche Spannungserkennung verfügen würde, die Pin 2 nur dann auf Pin 3 zieht, wenn das Netzgerät auch eine Spannung anlegt (wobei diese Spannung über eine Schottky-Diode in Durchflußrichtung vom Pin 1 des Steckers entkoppelt werden muß, damit die Schaltung bei offenem Pin 2 nicht "versehentlich" die Spannung des Akkus in der Kamera detektiert, die in diesem Moment ja an Pin 1 der Buchse anliegen würde). Mit dem AC-VQ900AM ist eine solche automatische Umschaltung, wie gesagt, nicht möglich (auch nicht nachträglich umbaubar), da die Brückung zwischen Pin 2 und Pin 3 bereits hart im Stecker vorgenommen wird, nicht erst auf der Platine des Gerätes.

Bleibt Pin 2 offen, so liegt an Pin 1 die Akkuspannung des internen Akkus an, und ein externes Ladegerät könnte diesen internen Akku nun laden. Tatsächlich liegen in diesem Betriebszustand zwischen dem Akku und Pin 1 vier Power-MOSFETs, die zwecks Erzielung eines möglichst niedrigen Spannungsabfalls paarweise parallelgeschaltet sind und neben der Schaltfunktion wohl auch die Funktion des Tiefentladeschutzes und möglicherweise eine Art "Soft-Start"-Funktion realisieren, um die Kontakte des Akkupacks zu schonen. Ein geringer Spannungsabfall ist vorhanden, der aber vermutlich vernachlässigt werden kann. Ist Pin 2 offen und ein Akku in der Kamera eingelegt, so liegt an Pin 2 eine Spannung zwischen 3 und 7V an, die allerdings nicht direkt mit der Akkuspannung korrespondiert, wohl aber zur Ermittlung der tatsächlichen Akkuspannung herangezogen werden könnte, wenn man berücksichtigt, daß die Spannung über einen sehr hochohmigen Spannungsteiler (mehrere 100K) vom Akku etwa im Verhältnis 1,47x geteilt wird und dann eine Schottkydiode vom Typ RB520S-30TE61 (bei der DSLR-A700) durchläuft.

Ein universelles "intelligentes" Lade- und Netzgerät müßte also zunächst einmal hochohmig die Spannung an Pin 2 (gegen Pin 3) messen, wobei Pin 2 dabei leicht belastet werden muß (z.B. mit 100K), da der Pin bei der DSLR-A100 ja komplett in der Luft hängt und dieser Zustand zuverlässig als "0V" erkannt werden muß, damit nicht versehentlich in den falschen Modus geschaltet wird. Liegt dort eine Spannung an, darf das Gerät entweder als externes Ladegerät für den Akku arbeiten (Pin 2 bleibt dabei offen, kann aber entsprechend der obigen "Formel" als Feedbackleitung benutzt werden - die fast tatsächliche Akkuspannung liegt dabei an Pin 1 an) oder in einen Netzteilmodus zur Versorgung der Kamera umschalten, muß dann aber unbedingt vorher Pin 2 auf GND ziehen. In der Betriebsart als Ladegerät müssen natürlich alle Parameter zur ordnungsgemäßen Ladung eines Lithium-Ionen-Akkus (Strom- und Spannungsregelung) eingehalten werden, wobei die Akkus in der Kamera keinesfalls schnellgeladen werden dürfen und die Spannung auch kurzfristig nicht 7,6V überschreiten darf, auch nicht, wenn jemand den Akkupack aus der Kamera nimmt und damit plötzlich die Last wegfällt. Eine Ladeendabschaltung und ggfs. ein Tiefentladeschutz müssen ebenfalls implementiert werden.
Liegt hingegen (leicht belastet mit z.B. 100K) keine Spannung an Pin 2 an, so kann das externe Gerät nur als Netzteil arbeiten, indem es Pin 2 auf GND zieht und die Spannung an Pin 1 anlegt.

Problematisch an einer solchen externen Ladung könnte sein, daß sich der InfoLithium-Akku zwar mit der Kamera "unterhalten" kann, diese jedoch von der Schaltung her keinen Einfluß auf den externen Ladevorgang nehmen könnte. Ein externes Ladegerät könnte sich also nur auf dem Umweg über den Kameracomputer mit dem Akku "unterhalten", wobei die Leitung an Pin 2 hierfür gleichzeitig als "Datenleitung" vom Ladegerät zum Kameracomputer dienen könnte. Über diese Leitung wäre - theoretisch - lediglich ein einfacher Code aus Pulsen gegen GND übertragbar - diese Überlegung bleibt aber rein theoretisch, denn natürlich müßte die Kamerafirmware auch damit umzugehen wissen. Sofern InfoLithium-Akkus während ihres Ladevorgangs nur Informationen abgeben (zur Anzeige des Ladezustands), ergibt sich aus dieser Beschränkung kein Problem, sollte jedoch während des Ladevorgangs auch das Ladegerät dem InfoLithium-Akku Informationen übermitteln (dazu liegen mir keine Informationen vor), gäbe es hier später Probleme dergestalt, daß der Akku zwar vollgeladen ist, davon aber nichts "weiß" und der der Kamera dementsprechend auch nur einen niedrigen Akkustand übermittelt, als tatsächlich vorhanden.

Wie auch immer, solange keine Quelle für diese proprietären dreipoligen Stecker bekannt ist, bleiben diese Überlegungen sowieso reine Theorie...

Siehe auch:
http://www.dyxum.com/dforum/forum_posts.as...D=448783#448783 ff.
http://www.dyxum.com/dforum/forum_posts.asp?TID=44898
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=265952
http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showto...st&p=291835

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#6 von Nils , 08.02.2009 16:15

Hi Matthias,

wo hast Du denn all die Infos her? Wenn ich mich recht entsinne besitzt Du gar keine Alpha, oder zwischenzeitlich doch?
War bestimmt eine Menge Arbeit das alles zusammen zu tragen, oder?

Gruß
Nils



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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#7 von matthiaspaul , 08.02.2009 18:26

ZITAT(Nils @ 2009-02-08, 16:15) wo hast Du denn all die Infos her?[/quote]
"Meine" Spezifikation des Stromversorgungsanschlusses bei den Sony Alpha DSLRs basiert auf einer Detailanalyse der Eingangsschaltungen der DSLR-A100 und DSLR-A700, verschiedenen zusätzlichen Informationen, die ich im Rahmen der Diskussion bei Dyxum gewinnen konnte (siehe Link), und mehr oder weniger scharfen Schlußfolgerungen darüber, was geht, was nicht geht, was gehen könnte, was man besser nicht probieren sollte und was Sony sich überhaupt bei der ganzen Sache gedacht haben kann... Manche Dinge sind vielleicht etwas komplizierter skizziert, als Sony es realisieren könnte (indem sie einige noch nicht definierte Fälle einfach ausschließen können), aber ich bin bewußt auf Nummer Sicher gegangen, um Sony maximale Freiheit in der weiteren Ausgestaltung des Anschlusses zu lassen und möglichst sicher zu verhindern, daß es bei irgendeiner anderen oder zukünftigen Kamera mal qualmen könnte, wenn man ein auf der Basis obiger Spezifikation konstruiertes Selbstbaugerät dort einsteckt - davon unabhängig kann es nie schaden, das vorher nochmal genau zu untersuchen.

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#8 von klaga , 08.02.2009 18:26

ZITAT(matthiaspaul @ 2009-02-08, 12:22) Hallo zusammen,

wie ich weiter oben schon schrieb, bietet Sony bisher leider nicht die Möglichkeit an, die Kameraakkus NP-FM500H und NP-FM55H mit einem externen Netzteil/Ladegerät direkt in der Kamera zu laden, wie es bei der Konica Minolta Dynax 7D und 5D möglich war (wenn es auch bei der 5D nicht immer zuverlässig funktionierte und u.U. vorher erst ein kleiner Eingriff durch den Service notwendig war).[/quote]

Stimmt das wirklich?
Mir wäre das Neu,dass man die Akkus in der Dynax 7d aufladen kann.


Viele Grüße Klaus

knipst Du noch? oder fotografierst Du schon?

ich mache beides

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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#9 von matthiaspaul , 08.02.2009 18:46

ZITAT(klaga @ 2009-02-08, 18:26) Stimmt das wirklich?
Mir wäre das Neu,dass man die Akkus in der Dynax 7d aufladen kann.[/quote]
Um ehrlich zu sein, ich weiß das nicht genau - bisher habe ich das immer so verstanden, daß das ginge, aber sicherheitshalber habe ich die Passage oben mal gestrichen, bis das eindeutig geklärt ist. Danke für den Hinweis!

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#10 von Nils , 08.02.2009 19:58

QUOTE (matthiaspaul @ 2009-02-08, 19:26) QUOTE (Nils @ 2009-02-08, 16:15) wo hast Du denn all die Infos her?[/quote]
Meine "Spezifikation" des Stromversorgungsanschlusses bei den Sony Alpha DSLRs basiert auf einer Detailanalyse der Eingangsschaltungen der DSLR-A100 und DSLR-A700, verschiedenen zusätzlichen Informationen, die ich im Rahmen der Diskussion bei Dyxum gewinnen konnte (siehe Link), und mehr oder weniger scharfen Schlußfolgerungen darüber, was geht, was nicht geht, was gehen könnte, was man besser nicht probieren sollte und was Sony sich überhaupt bei der ganzen Sache gedacht haben kann... Manche Dinge sind vielleicht etwas komplizierter skizziert, als Sony es realisieren könnte (indem sie einige noch nicht definierte Fälle einfach ausschließen können), aber ich bin bewußt auf Nummer Sicher gegangen, um Sony maximale Freiheit in der weiteren Ausgestaltung des Anschlusses zu lassen und möglichst sicher zu verhindern, daß es bei irgendeiner anderen oder zukünftigen Kamera mal qualmen könnte.
[/quote]

...demnach bist Du also ein Elektrotechniker, ITler oder was ähnliches?

Gruß Nils



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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#11 von neuartig , 09.02.2009 14:17

ZITAT(klaga @ 2009-02-08, 18:26) ZITAT(matthiaspaul @ 2009-02-08, 12:22) Hallo zusammen,

wie ich weiter oben schon schrieb, bietet Sony bisher leider nicht die Möglichkeit an, die Kameraakkus NP-FM500H und NP-FM55H mit einem externen Netzteil/Ladegerät direkt in der Kamera zu laden, wie es bei der Konica Minolta Dynax 7D und 5D möglich war (wenn es auch bei der 5D nicht immer zuverlässig funktionierte und u.U. vorher erst ein kleiner Eingriff durch den Service notwendig war).[/quote]

Stimmt das wirklich?
Mir wäre das Neu,dass man die Akkus in der Dynax 7d aufladen kann.
[/quote]

Nein den Akku kann man in meiner 7 D keineswegs aufladen.

Gruß


Viele Grüße

Neuartig


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#12 von matthiaspaul , 09.02.2009 16:00

ZITAT(neuartig @ 2009-02-09, 14:17) Nein den Akku kann man in meiner 7 D keineswegs aufladen.[/quote]
Danke für die Rückmeldung. Dann habe ich einen etwas kryptischen Hinweis im Service Manual der Dynax 5D falsch interpretiert: Dort wurde nämlich eine kleine Modifikation der Schaltung beschrieben, die nachträglich auch bei der Dynax 5D das Verhalten der Dynax 7D erzwingen würde. Als Sympthome wurde beschrieben, daß bei Einstecken einer externen Versorgung der interne Akku je nach Ladezustand entweder geladen oder entladen werden könne. Ich interpretierte das so, daß die vermeidtliche Ladeelektronik in der Kamera offenbar nicht sicher den Zustand des Akkus erkennen würde, in Wahrheit ging es aber gerade darum, daß der Akku bei frühen Exemplaren der Dynax 5D eben nicht (oder nicht zuverlässig) abgetrennt wird, wenn man eine externe Versorgung einsteckt und es gerade dadurch zu Überladungen oder Ausgleichsströmen zwischen dem Netzgerät und dem Akku kommen kann. Mit anderen Worten: Bei der Dynax 5D sollte man vorsichtig sein, das externe Netzgerät AC-11 einzustecken, während sich noch ein Akku in der Kamera befindet. Den Akku sollte man vorher aus der Kamera entfernen - oder den entsprechendne Fix vom Service durchführen lassen.

Ich habe den entsprechenden Satz oben jetzt ganz entfernt, damit er keine Verwirrung stiftet.

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#13 von Tom2 , 05.05.2009 21:24

ZITAT(matthiaspaul @ 2009-02-08, 13:22) Zunächst mal die Belegung:

Pin 1: DCPOWER+
Pin 2: SENSE/CONTROL
Pin 3: GND[/quote]
Hallo Matthias,

Hast Du auch eine Zuordnung zu den Pins in der Buchse (Anschlußbild)?

http://www.sonyuserforum.de/galerie/data/t.../a700_dc-in.jpg


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#14 von matthiaspaul , 06.05.2009 01:01

ZITAT(Tom2 @ 2009-05-05, 21:24) ZITAT(matthiaspaul @ 2009-02-08, 13:22) Zunächst mal die Belegung:

Pin 1: DCPOWER+
Pin 2: SENSE/CONTROL
Pin 3: GND[/quote]
Hast Du auch eine Zuordnung zu den Pins in der Buchse (Anschlußbild)?
[/quote]
Leider nur unvollständig (die Zuordnung von Pin 1 ist klar, die von Pin 2 und 3 aber noch nicht):

Rot markiert sind die drei Kontakte in der Buchse.

Grün markiert sind die beiden Kontakte des Steckers am AC-VQ900AM. Der eine Kontakt kontaktiert mit Pin 1 (Plus), der andere Kontakt (Masse) besteht aus einer Metallkrampe, die U-förmig um den halben Stecker geht und damit die beiden anderen Kontakte in der Buchse verbindet. Welcher davon was ist, kann ich im Moment noch nicht sagen, aber man müßte es durch Messungen in die unbeschaltete Buchse herausbekommen können.

Viele Grüße,

Matthias


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RE: Übersicht Akkus & Ladegeräte für Sony Alpha DSLRs

#15 von Tom2 , 07.05.2009 11:01

ZITAT(matthiaspaul @ 2009-05-06, 0:01) ZITAT(Tom2 @ 2009-05-05, 21:24) ZITAT(matthiaspaul @ 2009-02-08, 13:22) Zunächst mal die Belegung:

Pin 1: DCPOWER+
Pin 2: SENSE/CONTROL
Pin 3: GND[/quote]
Hast Du auch eine Zuordnung zu den Pins in der Buchse (Anschlußbild)?
[/quote]
Leider nur unvollständig (die Zuordnung von Pin 1 ist klar, die von Pin 2 und 3 aber noch nicht):

Rot markiert sind die drei Kontakte in der Buchse.

Grün markiert sind die beiden Kontakte des Steckers am AC-VQ900AM. Der eine Kontakt kontaktiert mit Pin 1 (Plus), der andere Kontakt (Masse) besteht aus einer Metallkrampe, die U-förmig um den halben Stecker geht und damit die beiden anderen Kontakte in der Buchse verbindet. Welcher davon was ist, kann ich im Moment noch nicht sagen, aber man müßte es durch Messungen in die unbeschaltete Buchse herausbekommen können.

Viele Grüße,

Matthias
[/quote]

Den Masseanschluß Pin3 habe ich ausgemessen, er ist niederohmig zum Minuskontakt des Akkus.
In der Buchse lieg er "diagonal" gegenüber dem von Dir gekennzeichneten Plus-Kontakt (beides sind doppelt ausgeführte Kontaktfedern).
Die einzelne Kontaktfeder kann dann nur noch der Control-Pin sein.

Ich bin mir zu 95% sicher, daß das so stimmt, ich würde Dich aber trotzdem bitten, die restlichen 5% Unsicherheit durch Nachmessen auszuräumen.

Tom



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