RE: Linux-OT

#1 von SvenS ( gelöscht ) , 19.03.2004 02:45

nun dann, fangen wir an.

da wieder keiner weiss was er schreiben soll, schreiben wir einfach mal die hardware der kiste auf:

ich fang an:

mein debian (testing) läuft auf einem Celeron mit 466Mhz und 128 Mb ram auf einer 2,5Gb HDD.
Als Desktop benutze ich zur zeit KDE, da ich an ein paar superkaramba themes bastle, ansonsten icewm, xfce4 oder fluxbox - wie die laune grad ist.
Browser ist natürlich mozilla firefox 0.8.
Neben diverser anderer software läuft haptsächlich für mich noch ein apache mit php und mysql drauf.
der rechner läuft eigendlich immer und die hardware ist am limit gehalten, weil die kiste momentan nur 24 watt zieht.

emails lese ich online oder ich hole sie von meiner windows kiste ab.
windows 98 auf einem AMD duron mit 1300 Mhz, 512MB ram und 20GB HDD.
die win kiste hab ich immernoch, weil ich mich nicht komplett auf linux umgewöhnen kann und ich unter linux kein java/flash haben möchte.

zwischen beiden rechnern habe ich ein 20eur-billig kvm switch.

ahso.. und win98 kann sehr wohl mehr als 64 mb ram addressieren, denn 64 mb ram is hardwarevorrausetzung - manche glauben sogar das win98 bis 700nochwas mb adressieren kann (win98SE), hatte dazu mal vor 2 wochen eine interessante seite gehabt.

so.. nu die anderen /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />



SvenS

RE: Linux-OT

#2 von tvnie ( gelöscht ) , 19.03.2004 08:01

Hallo,

was spricht gegen Java oder Flash auf einem Linux-Rechner? Für Flash-Animationen reicht ein kleines Plug-In. Und Java kann man immer brauchen. Ich habe zu Hause keine Win-Kiste mehr, weil ich mich nicht von Microsoft gängeln lassen will und weil Software für Winzigweich zu teuer ist. Und wenn man nicht irgendwelche exotische Software benutzen muss, ist ein Linux-Rechner die beste Alternative.

Ach so, mein Rechner: SuSE Linux 9.0 auf 1,5 GHz AMD mit 512 MB RAM, 80 GB HDD.



tvnie

RE: Linux-OT

#3 von Juergen.M ( gelöscht ) , 19.03.2004 08:36

Hi,

ZITATahso.. und win98 kann sehr wohl mehr als 64 mb ram addressieren, denn 64 mb ram is hardwarevorrausetzung - manche glauben sogar das win98 bis 700nochwas mb adressieren kann (win98SE), hatte dazu mal vor 2 wochen eine interessante seite gehabt[/quote]

Wie folgt kann man Windows 98 adressieren:

Für Win98
Der Befehl lautet "MaxFileCache=32786" und wird nicht unter "[386Enh]" sondern unter "[vcache]" in die System.ini geschrieben. Die folgende Tabelle zeigt die passenden Zahlen, welche Sie zu ihrem Arbeitsspeicher eintragen.

Arbeitsspeicher
MaxFileCache
16 Megabyte 2048
24 Megabyte 3072
32 Megabyte 4096
64 Megabyte 8192
96 Megabyte 12288
128 Megabyte 16384
192 Megabyte 24576
256 Megabyte 32768
384 Megabyte 49152

Na denn frohes Schaffen ...

BTW: Wer hat denn noch so ne alte Kiste?

Jürgen



Juergen.M

RE: Linux-OT

#4 von SvenS ( gelöscht ) , 19.03.2004 10:36

danke /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />

aber was heist hier alte kiste?
neben vielen anderen kisten die ich habe (p75,p166,p200,p2-266,k6-380...),
das älteste was ich habe ein 386er mit 40Mhz und 16MB ram, da läuft ab und zu mal slackware mit thttpd drauf, is ganz lustig /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />

was gegen flash: flash und AS zusammen kommen mit nicht auf den rechner.
was gegen java: auch java scripte und applets können sehr unsicher sein.

ok, suse macht es gleich mit, ich müsste es auch extra installieren, dazu hab ich auch keine lust :/



SvenS

RE: Linux-OT

#5 von Gelöschtes Mitglied , 19.03.2004 11:02

Zitat von SvenS
was gegen java: auch java scripte und applets können sehr unsicher sein.


Hallo!

Da vermischt du was! Java und JavaScript sind zwei komplett verschiedene Sachen.

Java selber ist sehr sicher, den dieser läuft im Sandkastenprinzip. Es kann keine Daten auf deinem lokalen Maschine speichern oder laden, kann auch keine Programme auf deiner Maschine ausführen. Vorteil des Java ist, er kann auf verschiedene Maschinen und OS ausgeführt werden.
Der Java - Code kannst du nicht lesen, weil dieser compiliert ist und als binären Format besteht.

Hingegen JavaScript kann solche gefährliche Sachen ausführen. Dieser Script wird von vielen Browser interpretiert.
Der JavaScript - Code kann man mit einem Editor lesen.

Gruss
Peter

PS: Ein einfaches Batch-File kann mehr Schaden anrichten!




RE: Linux-OT

#6 von SvenS ( gelöscht ) , 19.03.2004 11:47

tjaja... linux ist unsicher wenn man nicht alles dauernd updatet und fixt /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" />

aber wie mein vater damals schon zu mir sagte:

der sicherste rechner ist der rechner ohne netzwerk/internet-kabel.
diesen satz in allen ehren.



erzählt mal bisschen mehr, wenn wir schonmal ein OT-linux thema haben.
ich mein.. ihr werdet doch nicht linux installiert haben nur um es beim booten und runterfahren zuzusehen oder? (es gibt wirklich so leute...)

ich finde zum beispiel den konqui richtig gut gelungen.
steck ich meine digicam dran, schau in dmesg wo sie hin is (meistens /dev/sda1),
mach dann ein mount -t vfat /dev/sda1 /home/sven/digicam

und ruf den ordner mit dem konqui auf, finde ich die voransicht der bilder total klasse, die würd ich unter windows nicht haben (mein win98 macht das nicht).



SvenS

RE: Linux-OT

#7 von Xian ( gelöscht ) , 19.03.2004 12:40

Zitat von SvenS
tjaja... linux ist unsicher wenn man nicht alles dauernd updatet und fixt /sad.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="sad.gif" />


Das will ich nicht so stehen lassen. Bei Linux gibt es grundsätzlich schnellere Reaktionen und durch das permanente sequentielle Erscheinen von Patches für Linux kann schnell der Eindruck erweckt werden, dass man permanent fixen muss (Apple macht es mit seine MacOS X ähnlich). Microsoft gibt oftmals erst nach Monaten ein Fix für ein Securitybugs raus, dabei werden oft mehrer Probleme gleichzeitig beseitigt. Deswegen behaupte ich immer noch, das Linux sicherer ist.
Linux setzte ich privat im Moment überhaupt nicht ein. Das hat zwei Gründe. Zum einen fehlt mir immer noch ein ordentlicher Treiber für meine Centrino WLan-Karte mit Web-Verschlüsselung und der Intel Grafikchip 855 wird nicht mit 1400x1050 unterstützt. Unter Virtual PC läuft mir alles nicht schnell genug. Aber grundsätzlich arbeite ich mit Linux lieber. So laufen alle unter meiner Regie betriebenen Server mit Linux (bis aus eine ganz spezielle Ausnahme). Überhaupt setzen wir in kritischen Bereich bei uns im Institut eher Linux oder Solaris ein, die sind besonders bei Mehrprozessorsystem besser skalierbar.

Sonst habe ich mich von Microsoft bis aufs Betriebssystem Visio und MS Project (kennt jemand Alternativen?) gelöst. Als Officepaket nutze ich StarOffice 7 und als Browser Mozilla Firefox und als E-Mail Client Mozilla Thunderbird. Auch vermeide ich es mit Visual Basic zu programmieren. Java ist mir lieber, das ist wenigstens strukturiert.

Für alle, die sich mal einen zukünftigen Linux bzw. Unix-Desktop anschauen möchten, empfehle ich diese Links:
Looking Glas
Looking Glas 1

Gruß,
Christian



Xian

RE: Linux-OT

#8 von Bernd , 19.03.2004 13:16

ZITATich finde zum beispiel den konqui richtig gut gelungen.
steck ich meine digicam dran, schau in dmesg wo sie hin is (meistens /dev/sda1),
mach dann ein mount -t vfat /dev/sda1 /home/sven/digicam

und ruf den ordner mit dem konqui auf, finde ich die voransicht der bilder total klasse, die würd ich unter windows nicht haben (mein win98 macht das nicht).[/quote]

Dieses Beispiel bestärkt mich in meiner Meinung:
Linux ist ein OS für Fans, aber nicht für die Masse.

Gleiches Szenario unter Windows (XP)
Ich hänge die Digicam per USB an den Rechner.
Sie wird automatisch als Wechseldatenträger erkannt und nahtlos ins System eingebunden.
Ohne mein Zutun öffnet sich der Kamera- und Scannerassistent und fragt nach, wo er die Bilder hinkopieren soll. Man kann einen übergeordneten Namen vergeben, an diesen hängt er eine fortlaufende Nummer.
Hat er seine Arbeit beendet, öffnet sich automatisch ein Explorerfenster und zeigt mir die Bilder in Miniaturansicht.
Ich möchte eines der Bilder bearbeiten? Ein Doppelklick auf die Miniaturansicht öffnet meine bevorzugte Bildverarbeitung zusammen mit dem betreffenden Bild...

Und dies ist nur eines von vielen Beispielen.

Ich will gar nicht bestreiten, dass Linux ein gutes OS ist, aber die vielen Lobeshymnen darauf kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" />



 
Bernd
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RE: Linux-OT

#9 von andbaum , 19.03.2004 13:24

Zitat von Knofie
Dieses Beispiel bestärkt mich in meiner Meinung:
Linux ist ein OS für Fans, aber nicht für die Masse.


ich bin der selben meinung. hab auch linux und windows im einsatz.
linux ist super für serverlösungen. im desktopbereich ist mir alles zu umständlich.
vom massenmarkt ganz zu schweigen. an der installation von windows ist nun ja wirklich nix kompliziertes dran. aber ich kenne genug leute, die das nicht zusammenbringen würden. unmöglich, so jemanden für linux zu begeistern...

Zitat von Knofie
Ich will gar nicht bestreiten, dass Linux ein gutes OS ist, aber die vielen Lobeshymnen darauf kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. 


genau! /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" /> /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" />



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RE: Linux-OT

#10 von manfredm , 19.03.2004 13:34

ZITATaber was heist hier alte kiste[/quote]
Mein Rechner:
PowerMac 7200/90, Mac OS 8.5, Baujahr 1995:
90Mhz (45MHz Board)
120MB RAM (Original war 8MB)
Grafikkarte mit 4MB vRAM (ursprünglich 1MB)
500MB Festplatte

das gute Stück tut noch alles, was es soll, nur eine DSLR kaufe ich mir dazu nicht mehr.
Manfred



 
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RE: Linux-OT

#11 von Xian ( gelöscht ) , 19.03.2004 13:38

Zitat von Knofie
Ich hänge die Digicam per USB an den Rechner.
Sie wird automatisch als Wechseldatenträger erkannt und nahtlos ins System eingebunden.
Ohne mein Zutun öffnet sich der Kamera- und Scannerassistent und fragt nach, wo er die Bilder hinkopieren soll.


Das geht bei Linux aber auch.

Obwohl ich ein Verfechter von Linux und Alternativen bin, würde ich aber auch nie z.B. meinem Vater vorschlagen, er solle mit Linux anstatt Windows 2000 arbeiten. Allerdings denke ich, dass in 2 bis 3 Jahren Linux eine wirkliche Alternative für jeden User auf dem Desktop sein wird.

Christian



Xian

RE: Linux-OT

#12 von IlLvgH , 19.03.2004 13:47

Ist Euch langweilig? /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />

/wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />



 
IlLvgH
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Registriert am: 14.01.2004


RE: Linux-OT

#13 von acoustic_soma , 19.03.2004 14:08

Ich habe überhaupt keine Ahnung von Linux, deswegen auch eine vielleicht blöde Frage: Gibt es für Linux auch professionelle EBV wie Photoshop oder Quark Xpress?

Gruss Alex



 
acoustic_soma
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RE: Linux-OT

#14 von Mark , 19.03.2004 14:18

Hallo,

ich verwende wie schon angesprochen, einen 2x 3,0GHz PIV mit 2GB RAM, einer Matrox G450 Dual Head. Darauf läuft bei mir ein Gentoo 1.4 mit Gnome 2.4 und allem möglichen an spezieller Software ide ich zum arbeiten und für meine persönlichen Interessen verwende. Einige getroffenen Aussagen möchte ich nicht so im Raum stehen lassen die ich hier so gelesen habe...

ZITATDieses Beispiel bestärkt mich in meiner Meinung:
Linux ist ein OS für Fans, aber nicht für die Masse.

Gleiches Szenario unter Windows (XP)
Ich hänge die Digicam per USB an den Rechner.[/quote]

Selbstverständlch ist das mit Linux auch möglich, nur mit dem kleinen Unterschied das die USB Unterstützung für 99% der Kameras nativ ist, heisst s ist nicht notwendig einen Treiber oder ähniches zu installieren. Ein Beispiel, für meine "DigiKnipse", eine Epson 3000z, muss unter Windows ein 30MB (! Softwarepaket installieren, das ich unter Linux nicht muss, da funktioniert das einfach so. Das trifft auf ungefäher 30-50% aller digitalen Kameras zu (glücklicher Weise nicht auf die DiMage 7 und folgende). Das Programm dafür ist übrigens gphoto2, es bietet alle Funktionalitäten die zu be- und entladen von Kameras brauche.

Zweiter Punkt ist, das annähernde jedes Programm sich für eine Zweiprozessorlösung oder für mehr als 4GB RAM übersetzen lässt.

"Die Masse" sollte mal die Installation sollte mal die Installation einer SuSE 9.0 testen. Die Installation ist ähnlich der von Windows und installiert funktioniert es auch so. Nur funktioniert es eben nicht wie Windows, was für die meisten der Grund ist zu sagen es taugt nicht für die Masse.

ZITATUnd dies ist nur eines von vielen Beispielen.

Ich will gar nicht bestreiten, dass Linux ein gutes OS ist, aber die vielen Lobeshymnen darauf kann ich leider nicht ganz nachvollziehen.[/quote]

Ich halte auch nichts von Lobeshymnen, es geht ja eigentlich nur um eine effizente Arbeitsumgebung. Für einen Simpeluser, sprich Mail, ab und an mal einen Brief und sonst von allem ein bischen, ist Win sicher die beste Lösung.
Für die meisten Profis sieht das aber schon differenzerter aus, an meinem eigenen Verhalten kann ich schon erkennen das es das eine OS nicht gibt. Aber Windows taucht in meiner Liste nicht mehr auf, ein OS das ich nur mit Internetverbindung betreiben kann (sonst gibt es keine Updates) das gelegentlich mal meine gesamte Rechnerkonfiguration nach Hause mailt, das nur rudimentär mehr als einen Prozessor unterstützt und nicht mal 40% der Hyperthreading Optionen nutzt...
Ich verstehe die Lobeshymnen auf Windows schon seit Jahren nicht mehr.

Na ja, so hat wohl jeder sein Einhorn, ich werde auf jeden Fall auch in der Zukunft versuchen zu 100% Linux und MacOS zu nutzen...

Mark



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RE: Linux-OT

#15 von steffens , 19.03.2004 17:08

Hi,

also ich verwende Windows aus einem Grund : zocken /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" />. Die paar Spielchen die es für Linux gibt sind mir zuwenig, und es sind noch nicht mal die besten Spiele.

Ein anderer Grund ist/war CAD. Da ich Maschbau studiere, musste ich ab und zu Konstruktionen erstellen. Ich war auch noch Betatester für CAD Software, da muss man ja schonmal schauen was die Konkurrent zu bieten hat /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />.

Es gibt ein bisschen CAD Software für Linux, für UNIX/AIX/etc auf jeden Fall, aber das kann ich mir privat nicht installieren. Und im 3D Bereich siehts auch relativ schlecht für Linux aus.

Würde ich nur surfen/mailen machen, würde bei mir wahrscheinlich auch Linux drauf sein, aber ich habe keine Lust nur deswegen das OS zu wechseln.

Gruss,
Steffen.

Edit : PS: das gleiche gilt natürlich auch für den Mac und Konsorten /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />.



 
steffens
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