RE: UV-Filter im Himalaya?

#16 von kjebo02 , 24.01.2007 16:41

Der Widerspruch der Aussagen von Olaf und WinSoft ist, wenn ich das richtig sehe, noch nicht ausgeräumt!

Spielen UV-Lichtanteile bei Digitalkameras nun eine Rolle oder nicht, unabhängig von den Objektiven oder der Nutzung bzw. Nichtnutzung von weiteren UV-Filtern?



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#17 von Dennis , 24.01.2007 20:06

ZITAt (MajorTom @ 2007-01-24, 16:25) Ich will halt wissen, ob ich für die Reise UV-Filter kaufen muss. Dann auf der Reise Testfotos zu schießen, bringt mich in der speziellen Frage nicht weiter. /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />[/quote]
Dann halte Dich doch an unsere Empfehlungen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Du könntest ja vielleicht für ein 50er Standardobjektiv einen UV-Filter kaufen, und das dann ausprobieren.



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#18 von WinSoft , 24.01.2007 20:16

ZITAt (kjebo02 @ 2007-01-24, 16:41) Der Widerspruch der Aussagen von Olaf und WinSoft ist, wenn ich das richtig sehe, noch nicht ausgeräumt!

Spielen UV-Lichtanteile bei Digitalkameras nun eine Rolle oder nicht, unabhängig von den Objektiven oder der Nutzung bzw. Nichtnutzung von weiteren UV-Filtern?[/quote]
1) Ich habe selbst in größeren Höhenlagen der Alpen (>3000 m) zur Filmzeit noch nie UV-Filter benutzt, auch nicht in Höhenlagen der Sahra bei glasklarem, stark UV-haltigem Licht. Und das mit Festbrennweiten der 4- bis 6-Linsen-Klasse (Leica).

2) Die üblichen Sensoren der Consumerklasse weisen kaum eine UV-Empfindlichkeit auf. Man kann deren UV-Empfindlichkeit vergessen. Spektralkurven gern auf Wunsch. Lediglich einige wenige, extrem teure Spezalchips für Militär, Kriminalistik und Medinzin sind speziell auf UV-Emfindlichkeit getrimmt. Für mit solchen Chips ausgestattete Kameras benötigt man natürlich auch entsprechend UV-durchlässige Spezial-Quarzglas-Objektive (z.B. Nikon).



 
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RE: UV-Filter im Himalaya?

#19 von Dennis , 24.01.2007 20:24

ZITAt (kjebo02 @ 2007-01-24, 16:41) Spielen UV-Lichtanteile bei Digitalkameras nun eine Rolle oder nicht, unabhängig von den Objektiven oder der Nutzung bzw. Nichtnutzung von weiteren UV-Filtern?[/quote]Wie ich schon geschrieben habe, es kommt darauf an. Bei übermäßig starker UV-Strahlung spielt diese natürlich eine Rolle. Die Kameras sind logischerweise nicht auf den Hochgebirgseinsatz ausgelegt, sondern auf die üblichen Lichtverhältnisse im Flachland. Ob jetzt die UV-Strahlung im Hochgebirge um soviel stärker ist, dass es einen negativen Effekt auf das Bild einer digitalen Kamera gibt, wird man wohl mal ausprobieren müssen. Fakt ist, dass die UV-Strahlung pro Tausend Höhenmeter um ca. 10% zunimmt, und Schnee ca. 50-80% der Lichtstrahlen reflektieren kann. Eine Verdoppelung wird man also nicht erreichen, und das wäre auch nur eine "Blendenstufe" mehr Störlicht, von fast gar nichts.



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#20 von tamarang ( gelöscht ) , 24.01.2007 21:06

ZITAt (MajorTom @ 2007-01-24, 16:25) ZITAt (Dennis @ 2007-01-24, 16:04) ZITAt (Ulmer.Spatz @ 2007-01-24, 13:54) In absehbarer Zeit werde ich nicht in solche Höhen gelangen.[/quote]
Ooops - ich meinte natürlich Major Tom /pardon.gif" style="vertical-align:middle" emoid="ardon:" border="0" alt="pardon.gif" />
[/quote]
Ich will halt wissen, ob ich für die Reise UV-Filter kaufen muss. Dann auf der Reise Testfotos zu schießen, bringt mich in der speziellen Frage nicht weiter. /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />
Immerhin bräuchte ich mehrere Filter (habe dummerweise unterschiedliche Filterdurchmesser an meinen Linsen, und mit Adaptern macht Arbeiten mit angesetzter GeLi keinen Spaß. Das geht ganz schön ins Geld, ein guter UV-Filter kostet durchaus 50 EUR.

ZITAt (Fischvati @ 2007-01-24, 16:07) Glückwunsch zu solch einer Reise. So etwas ist ein Traum von mir, mal so eine Reise zu machen. Vergiß nicht ein starkes Zoomobjektiv mitzunehmen, damit Du schön in die Berge hineinzoomen kannst (Gipfelspitzen, Seracs, Eisfelder usw.). Vielleicht bekomme ich später sogar das ein oder andere Foto zu sehen /rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="rolleyes.gif" /> . Aber eine Frage hätte ich noch, hast Du Dich im Monat verschrieben?[/quote]
Ich träume auch schon seit vielen Jahren davon, nun kann ich mir das endlich verwirklichen. Muss den Rest des Jahres darauf sparen, nur ein neues Tele muss noch her (eben wegen den Bergspitzen, vielleicht kann ich ja Everest-Bergsteiger ablichten /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" /> ).

Der Monat stimmt schon, ich werde diesen Oktober fahren. Für eine Kombination aus Nepal und Tibet ist das eigentlich die günstigste Reisezeit. In Tibet ist es dann zwar stellenweise (vor allem am Himalaya) schon sehr kalt. Aber im Sommer (bis Ende September) herrscht in Nepal der Monsun, dann sieht man die Berge nicht. Im Oktober und November ist die Luft besonders klar.

Thomas
[/quote]



tamarang

RE: UV-Filter im Himalaya?

#21 von Dennis , 24.01.2007 21:55

tamarang, was willst Du uns damit sagen?



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#22 von MajorTom , 25.01.2007 07:49

ZITAt (Dennis @ 2007-01-24, 20:06) ZITAt (MajorTom @ 2007-01-24, 16:25) Ich will halt wissen, ob ich für die Reise UV-Filter kaufen muss. Dann auf der Reise Testfotos zu schießen, bringt mich in der speziellen Frage nicht weiter. /smile.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="smile.gif" />[/quote]
Dann halte Dich doch an unsere Empfehlungen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Du könntest ja vielleicht für ein 50er Standardobjektiv einen UV-Filter kaufen, und das dann ausprobieren.
[/quote]
Eure Empfehlungen sind leider nicht ganz eindeutig. /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
So wie ihr das schreibt, besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass die UV-Strahlung Bilder (besonders auf Film, ich fotografiere schließlich analog) beeinflusst. Andererseits schreiben einige, dass sie in ähnlichen Höhen ohne UV-Filter fotografiert haben, ohne negative Effekte zu bemerken.
Was denn nun? /blink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blink.gif" />

Wahrscheinlich ist der Effekt theoretisch da, praktisch vernachlässigbar. Das sind meine Erkenntnisse aus dem Thread. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Wäre schlimm, wenn meine Everest-Bilder alle Ausschuss werden.



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#23 von Seppel , 25.01.2007 08:59

ZITAt (MajorTom @ 2007-01-25, 7:49) Wahrscheinlich ist der Effekt theoretisch da, praktisch vernachlässigbar. Das sind meine Erkenntnisse aus dem Thread. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Wäre schlimm, wenn meine Everest-Bilder alle Ausschuss werden.[/quote]
Ja, ich sehe das Problem auch eher theoretischer Natur.
Aber du hast uns auch immer noch nicht verraten, welche Objektive du z.B. mitnimst.
Ausschuss werden deine Fotos deswegen sicher nicht.
Denk dran, dass sich grade im WW-Bereich die Filter nachteilig auswirken.

Sebastian



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#24 von Dennis , 25.01.2007 12:05

ZITAt (MajorTom @ 2007-01-25, 7:49) Eure Empfehlungen sind leider nicht ganz eindeutig. /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />[/quote]
ZITAt (01af @ 2007-01-24, 11:30) Je weniger Linsen ein Objektiv hat, desto geringer seine eigene UV-Sperrwirkung. Also sollte man auf Festbrennweiten mit moderaten Lichtstärken aus vier, fünf oder sechs Linsen im Hochgebirge unbedingt ein UV-Sperrfilter benutzen. Bei Zooms mit zwölf, vierzehn oder noch mehr Linsen ist ein UV-Sperrfilter evtl. verzichtbar (ausprobieren!.[/quote]ZITAt (Dennis @ 2007-01-24, 13:33) Bei Weniglinsern (Festbrennweiten) mit, bei Viellinsern (Zoom) ohne.[/quote]ZITAt (Seppel @ 2007-01-24, 13:49) In den meisten Fällen nehme ich aus Gewichtsgründen ein Standardzoom (28-85mm, 13 Linsen) und eine WW-Festbrennweite (24mm, 9Linsen) mit. Wie Olaf schon sagte, sind viellinsige Objektive weniger durchlässig für UV-Strahlung, das Zoom-Objektiv sperrt da ausreichend.[/quote]Ich meine, da eine Tendenz entdecken zu können. /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, dann besorg Dir einen, der Kostenfaktor dürfte ja wohl nicht so riesig sein. Und einen riesen Objektivfuhrpark wirst Du ja wohl auch nicht da raufschleppen wollen. Mit welchen Temperaturen rechnest Du da überhaupt?



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#25 von MajorTom , 25.01.2007 13:18

ZITAt (Seppel @ 2007-01-25, 8:59) Ja, ich sehe das Problem auch eher theoretischer Natur.
Aber du hast uns auch immer noch nicht verraten, welche Objektive du z.B. mitnimst.[/quote]
Also ein bisschen was wollte ich schon mitnehmen. Ich nehme die D7 mit dem KoMi 17-35, das KoMi 28-75 und ein noch zu kaufendes Telezoom (wird evtl. das Sigma 4/100-300 werden) mit. Meine Freundin bekommt die Backup-Kamera D5 mit dem Tamron 24-135. Bei längeren Wanderungen bleibt der ganze Raffel dann im Jeep oder Guest House und nur die D7 und das Tamron werden mitgenommen. Für Innenaufnahmen kommt auch noch das 1.7/50 ins Handgepäck.

ZITAt (Dennis @ 2007-01-25, 12:05) Ich meine, da eine Tendenz entdecken zu können. /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />[/quote]
Ja, stimmt schon. Also brauche ich eher keinen.
ZITAt (Dennis @ 2007-01-25, 12:05) Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, dann besorg Dir einen, der Kostenfaktor dürfte ja wohl nicht so riesig sein. Und einen riesen Objektivfuhrpark wirst Du ja wohl auch nicht da raufschleppen wollen.[/quote]
Ein paar Objektive kommen schon mit (siehe oben). Da das zum Großteil eine Kulturreise ohne Trekking oder ähnliches wird, geht das schon. Nur am Everest wird den ganzen Tag rumgewandert, und dort kommt nur leichtes Gepäck mit. Die Nordwand sieht man aber auch vom Kloster Rongbuk aus, wo wir übernachten. Gerade da werde ich ein Tele gut gebrauchen können, schätze ich.
ZITAt (Dennis @ 2007-01-25, 12:05) Mit welchen Temperaturen rechnest Du da überhaupt?[/quote]
Die Temperaturen sind da regional sehr unterschiedlich. Zwischen Lhasa uns Shigatse ist es im Oktober tagsüber 15-20 Grad warm, nachts geht es Richtung Gefrierpunkt. Das ganze bei ziemlich trockener Luft. Am Himalaya, besonders in Rongbuk (5200m! ist es um die Jahreszeit tagsüber schon deutlich kälter, nachts kann es unter -10 Grad gehen, tagsüber aber über Null. In Kathmandu dann ist es mit über 25 Grad noch wärmer.



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#26 von tamarang ( gelöscht ) , 25.01.2007 13:21

Kurze Zeit und dann mal schnell 2Tage auf 5000 Meter,dann würde ich mich mal über Höhenkrankheit informieren.Ansonsten beneide ich dich um den Trip.



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#27 von MajorTom , 25.01.2007 13:27

ZITAt (tamarang @ 2007-01-25, 13:21) Kurze Zeit und dann mal schnell 2Tage auf 5000 Meter,dann würde ich mich mal über Höhenkrankheit informieren.Ansonsten beneide ich dich um den Trip.[/quote]
Höhenkrankheit ist wirklich ein Problem, das stimmt. Wir sind zuerst für 3 Tage in Lhasa auf 3500m zur Akklimatisierung. Von dort geht es dann zunächst nach Gyantse (5000m während der Fahrt, Schlafen auf 3800m), Shigatse (3900m) und Tingri (4300m). Dann kommt die Fahrt nach Rongbuk. Ich hoffe, dass wir durch den relativ langsamen Anstieg (<500m am Tag) die Sache leichter verkraften. Auch beachten wir "go high, sleep low" an den ersten Tagen. In Rongbuk kann man aber nur da ober übernachten. Klar, das Risiko von Höhenproblemen besteht trotzdem. Da kann man nur hoffen, dass alles gut geht.



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#28 von Reisefoto , 30.01.2007 00:17

Falls Du Dich für UV-Filter entscheidest, nimm B+W UV-Filter mit MRC-Vergütung. Diese Filter sind optisch erstklassig und lassen sich auch gut reinigen. Auf Reisen habe ich sie immer drauf. Daher kann ich Dir leider auch nicht sagen, wie meine Fotos im Himalaya ohne Filter geworden wären. Für Deine beiden Zooms, die in den WW-Bereich gehen, müßtest Du aber unbedingt die Slim-Ausführung nehmen.

Ein Polfilter ist für Landschaftsaufnahmen beinahe schon Pflicht (sofern sie nicht in den extremen WW-Bereich gehen), auch dafür empfielt sich die Slim-Ausführung. Auch hier kommt es sehr auf die Qualität an (Empfehlung s.o.). Allerdings habe ich sowohl im Himalya als auch in der Sahara festgestellt, daß das Polfilter manchmal im Vergleich zu unseren Breiten extrem stark wirkt, sodaß der Himmel fast schwarz wird (das habe ich hier [D] auch bei wirksamstem Winkel zum Sonnenlicht nicht feststellen können. Ggf. also nicht ganz bis zur dunkelsten Einstellung drehen. Falls Dein schon vorhandenes Polfilter ein Hama o.ä. ist, würde ich es vor der Reise durch ein Filter der genannten Art ersetzen. Ich habe letztes Jahr Vergleichsfotos gemacht, und der Unterschied ist schon auf den ersten Blick zu erkennen.

Ich habe weder in den Anden noch im Himalaya Höhenkrankheit gehabt, aber das ist leider ein Lotteriespiel, wenn man nur wenig Zeit zur Aklimatisation hat. Den Einen triffts, den Anderen nicht. Wichtig ist, daß Du Dich keinen großen Anstrengungen aussetzt. Dann sind Deine Chancen gut, Dich problemlos in diesen Höhen aufzuhalten. Aber das weist Du wahrscheinlich ohnehin schon, wenn Du Dich auf die Reise vorbereitet hast.



 
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RE: UV-Filter im Himalaya?

#29 von MajorTom , 30.01.2007 17:50

Ich bin natürlich immer begeistert, wenn jemand schon in der Region war, die ich fotografieren will. Da bin ich an einem Erfahrungsaustausch interessiert. /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />

Neben der Landschaft im Himalaya will ich natürlich auch in den tibetischen Klöstern/Tempeln fotografieren, sofern man darf. Hast du da auch Erfahrungen gemacht? Wie "eng" ist es da? Wie sind die Lichtverhältnisse? Kann/darf man blitzen? Oder lieber ein Sigma 1.8/28 besorgen (ich fotografiere analog!?

Mein Polfilter ist übrigens von Rodenstock. Ist zwar kein B&W, aber qualitativ sicher nicht viel schlechter.



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RE: UV-Filter im Himalaya?

#30 von Reisefoto , 30.01.2007 23:43

In den Klöstern ist fotografieren mit Blitz normalerweise nicht erlaubt oder zumindest absolut unerwünscht. Gleiches gilt ja auch für Sakralbauen und Museen in den meisten Gegenden dieser Erde. Es ist allerdings schon eine Weile her, daß ich im Himalaya war. Es kann sein, daß inzwischen chinesische Besucher in großer Zahl blitzend durch die Klöster ziehen, da ihnen leider oft der Respekt für die tibetische Kultur fehlt. Diesem Beispiel sollte man sich allerdings nicht anschließen. Ich hoffe auch, daß diese Situation nicht eingetreten ist.

Die Räumlichkeiten sind meist eher klein, ein 28er ist das Minimum, was man für Innenaufnahmen dabei haben sollte (bei Kleinbild). Zudem ist Licht im Inneren der Klöster Mangelware. Freihandfotos sind schwierig. Ich habe mir unterwegs daher als Ergänzung zu den eigenen Fotos auch vor Ort fertige Diasätze gekauft, die zumindest den Erinnerungszweck erfüllen. Es ist auf jeden Fall eine Erwägung wert, ein Einbeinstativ mitzunehmen (würde ich einem Blitz vorziehen, wenn ich mich für eins entscheiden müßte). Fein raus ist man natürlich mit einer DSLR mit Stabilisator und der Möglichkeit, die Empfindlichkeit mal für ein paar Bilder hochzuschalten. Du solltest auf jeden Fall einige hochempfindliche Filme mitnehmen (vielleicht sogar in einem separaten Gehäuse, die 7000 gibt es ja schon für 25 Euro). Ich bin aber nicht informiert, was es aktuell im analogen Bereich gibt. Der letzte hochempfindliche Diafilm, den ich benutzt habe, war ein Fuji Provia 1600, das war 1997.

Abschließend noch ein paar Worte zum Objektiv. Von den 28er Sigmas sind nur die neuen Ausführungen (EX DG) auch aufgeblendet ordentlich, wie ich feststellen mußte. Ich nehme jetzt (als "Normalobjektiv" an der DSLR) ein Minolta 2,0/28. Das ist kompakter, leichter und besser als das 1,8/28 von Sigma, das ich kurzzeitig mal hatte. Einziger wunder Punkt des 2,0/28 ist die Reflexionsanfälligkeit. Sehr gut hat sich bei mir hingegen das Sigma 2,8/24 bewährt (habe ich mir 1996 gekauft). Kompakt, solide und gute optische Eigenschaften. Hat mir als Weitwinkel an der Analogen viel besser gefallen als ein 28er.



 
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