RE: Umgang mit Rollfilmen (hier 120)

#1 von clintup , 19.01.2010 18:54

Hallo zusammen; offensichtlich ist allen klar, wie man mit Rollfilmen umgeht. Denn dazu gibt es noch keinen Thread. Nun, mir ist es als (Wieder-)Anfänger nach über 40 Jahren nicht mehr klar. Deshalb hier einige Fragen, die sich mir jetzt bei meiner Autocord gestellt haben:

1. Wie empfindlich sind die aufgerollten Filme gegen Außenlicht a) beim Einlegen, b) beim Entnehmen? Ist das nur in einer Dunkelkammer, in der dunklen Zimmerecke, einfach in einem Zimmer oder sogar draußen möglich?

2. Wie lagert man entnommene Filme, die ja (zumindest meine) kein lichtdichtes Döschen haben, sondern nur eine Tüte,die beim Öffnen zerreißt? Schön dunkel? Egal? Man läßt sie in der Kamera, bis man sie abgibt/entwickelt?

Ich weiß, echte Anfängerfragen. Aber so ist das nach so langer Zeit! ardon:


Gruß, clintup


 
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RE: Umgang mit Rollfilmen (hier 120)

#2 von tatatu , 19.01.2010 19:07

wie KB Film... im Prinzip.
120er Film ist auf der Rolle über die gesamte Länge mit Papier ummantelt. Kann eigentlich nicht viel passieren.
Darauf achten, dass er nach Entnahme gut verklebt ist (damit sich die Rolle nicht aufwickelt).



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#3 von clintup , 19.01.2010 20:22

ZITAT(tatatu @ 2010-01-19, 19:07) wie KB Film... im Prinzip.
120er Film ist auf der Rolle über die gesamte Länge mit Papier ummantelt. Kann eigentlich nicht viel passieren.
Darauf achten, dass er nach Entnahme gut verklebt ist (damit sich die Rolle nicht aufwickelt).[/quote]

So einfach? Da bin ich ja beruhigt! Danke.


Gruß, clintup


 
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#4 von BerndFranzen , 19.01.2010 20:37

ZITAT(clintup @ 2010-01-19, 18:54) 1. Wie empfindlich sind die aufgerollten Filme gegen Außenlicht a) beim Einlegen, b) beim Entnehmen? Ist das nur in einer Dunkelkammer, in der dunklen Zimmerecke, einfach in einem Zimmer oder sogar draußen möglich?[/quote]
Auf den "Beipackzetteln", an die ich mich erinnere, stand immer "Filmwechsel im Körperschatten"


"Wer ein guter Fotograf sein will, muss mehr sehen als die anderen und anders sehen als die anderen. Wenn er auf den Auslöser gedrückt hat, dann muss er auch wissen, wie er aus dem Filmmaterial Negative macht, mit denen er alle Ideen verwirklichen kann, die ihm bei der Verarbeitung kommen." (Chargesheimer)

Bernd


 
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RE: Umgang mit Rollfilmen (hier 120)

#5 von opelgt , 19.01.2010 21:12

ZITATWie lagert man entnommene Filme, die ja (zumindest meine) kein lichtdichtes Döschen haben, sondern nur eine Tüte,die beim Öffnen zerreißt? Schön dunkel? Egal? Man läßt sie in der Kamera, bis man sie abgibt/entwickelt?[/quote]


Ein gut verklebter Rollfilm ist mindestens so gut, wenn nicht besser, vor Lichteinfall geschützt als ein Kleinbildfilm.
Trotzdem wandern bei mir die belichteten Rollfilme nicht einfach so in die Fototasche. Im Gegensatz zum Kleinbildfilm besteht beim Transport z.B. die Gefahr von
Druckstellen auf dem Film. Ich verwende diese
Schraub-Container für die Aufbewahrung und Transport von Rollfilmen


 
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RE: Umgang mit Rollfilmen (hier 120)

#6 von derScheuch , 19.01.2010 21:29

QUOTE (clintup @ 2010-01-19, 18:54) Hallo zusammen; offensichtlich ist allen klar, wie man mit Rollfilmen umgeht. Denn dazu gibt es noch keinen Thread. Nun, mir ist es als (Wieder-)Anfänger nach über 40 Jahren nicht mehr klar.[/quote]

Wichtig! Richtig rum einlegen :-)
Bei 'ner TLR hab ich es bis jetzt immer richtig gemacht, bei einer Mittelformat mit Magazin hab ich den mal so eingefädelt, dass das Schutzpapier belichtet wurde


Ciao Oli


myflickr ... bilder und mehr


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RE: Umgang mit Rollfilmen (hier 120)

#7 von tatatu , 19.01.2010 22:07

ZITAT(clintup @ 2010-01-19, 20:22) So einfach? Da bin ich ja beruhigt! Danke.[/quote]ja, ganz simpel. Eigentlich sogar einfacher als KB-Film, der von bescheuerten Kameras ja auch gerne ganz eingewickelt wird und dann hat man das nervige Gefummel, um ihn in der Dunkelkammer (oder im Wechselsack) aus der sch**** Dose zu kriegen. Kameras, die ungefragt den Film einspulen, habe ich immer gehasst... aus genau diesem Grund.
Den Film bei normalem Licht sauber "rund" zu schneiden (um ihn später irekt aus der Dose einfacher auf die Spule zu wickeln) ist irgendwie... netter.
In dieser Hinsicht sind CF-Karten... irgendwie auch nicht schlecht



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RE: Umgang mit Rollfilmen (hier 120)

#8 von ingobohn , 19.01.2010 22:19

ZITAT(clintup @ 2010-01-19, 18:54) 1. Wie empfindlich sind die aufgerollten Filme gegen Außenlicht a) beim Einlegen, b) beim Entnehmen?[/quote]
Weder noch, vielleicht nicht grad in der prallen Sonne rein- oder rausnehmen. Sonst aber völlig normal handhabbar wie KB-Filme.

ZITATIst das nur in einer Dunkelkammer[/quote]
Ist nur nötig zum Aufspulen auf die Entwicklerspiralen (oder ggf. Wechselsack).

ZITAT2. Wie lagert man entnommene Filme, die ja (zumindest meine) kein lichtdichtes Döschen haben, sondern nur eine Tüte,die beim Öffnen zerreißt? Schön dunkel? Egal? Man läßt sie in der Kamera, bis man sie abgibt/entwickelt?[/quote]
Ich werfe die Umverpackung/Tüte nicht weg, sondern reiße sie nur knapp auf und stecke die belichtete Rolle nachher wieder rein. Allerdings würde ich darauf achten, die belichteten Rollen nicht "irgendwie" in die Tasche zu stopfen, da sie druckempfindlich sind. Allerdings habe ich noch nie einen "Tank" oder so was benutzt.

ZITATIch weiß, echte Anfängerfragen. Aber so ist das nach so langer Zeit! ardon: [/quote]
Der einzige Unterschied m.E. bei der Handhabung der Rollfilme im Vergleich zu KB-Filmen ist das deutlich fuchsigere Aufspulen auf die Entwicklerspiralen. Die breiten Lappen sind einfach etwas unwilliger beim Auffädeln.


"Das mit dem Leben habe ich nicht so drauf. Ich sehe lieber anderen dabei zu." (Frank Goosen, So viel Zeit)


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