RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#16 von clintup , 21.10.2009 17:54

ZITAT(fwiesenberg @ 2009-10-21, 15:30) wenn ich es nicht hätte, würde ich keine Sekunde zögern es sofort wieder zu kaufen!

[...]

Aber ich möchte so ein Teil keinesfalls[/quote]

?

Fehlt da was? Oder möchtest Du uns mit einem Widerspruch alleine lassen ...


Gruß, clintup


 
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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#17 von fwiesenberg , 21.10.2009 21:23

ZITAT(clintup @ 2009-10-21, 16:54) ZITAT(fwiesenberg @ 2009-10-21, 15:30) wenn ich es nicht hätte, würde ich keine Sekunde zögern es sofort wieder zu kaufen!

[...]

Aber ich möchte so ein Teil keinesfalls[/quote]

?

Fehlt da was? Oder möchtest Du uns mit einem Widerspruch alleine lassen ...
[/quote]

Da ist tatsächlich etwas beim Tippfehler-Korrigieren verschütt gegangen. Sorry & Danke!


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#18 von fwiesenberg , 22.10.2009 13:01

Eine bebilderte Anleitung zum Batteriewechsel habe ich hier hochgeladen:
http://www.fotowiesenberg.flagencal.de/obj...ct500mm_de.html


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#19 von samacnun , 23.10.2009 00:15

Ein sehr interessanter Bericht, danke! Ich wusste gar nicht, dass es auch Teleobjektive nach diesem Bauprinzip gibt.

ZITAT(fwiesenberg @ 2009-10-21, 15:30) Aufnahmen von Dachpfannen lassen den Schluß zu, daß die Schärfe nicht gleichmäßig über das Bild ist, sondern es nur eine schmale Schärfeebene gibt, die bei Stativeinsatz des Telespects vertikal zu suchen ist.[/quote]

Das Objektiv ist mit f/11 auch noch relativ lichtstark für eine solche Konstruktion. Die astronomischen Schiefspiegler-Teleskope, die ich kenne, sind noch "länger" ausgelegt (f/20 und mehr), damit die optischen Fehler nicht mehr sichtbar werden.

z.B. diese hier: Schiefspiegler des schweizer Anbieters "AOK"

Viele Grüße
Rolf


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#20 von fwiesenberg , 23.10.2009 08:40

ZITAT(samacnun @ 2009-10-22, 23:15) Ein sehr interessanter Bericht, danke![/quote]
Nix zu danken - Kuriositäten reizen mich ja immer!

Dieses Ding paßt ja auch hervorragend zum motorisch fokussierten Hanimex SR-Teleobjektiv, zum Exakta Autofokus-Tele für SR und letztendlich auch zum Minolta 40-80mm Kurbelzoom. Zwischendurch weiß ich allerdings nicht, ob ich (bis auf das Minolta) einen Hang zum Gruselkabinett habe. ardon:

ZITATIch wusste gar nicht, dass es auch Teleobektive nach diesem Bauprinzip gibt.[/quote]
Ich bis vor etwa einer Woche auch nicht.
Von den Schiefspiegler-Teleskopen wußte ich schon - aber nichts von einem linsenlosen Objektiv eines solchen Bauprinzips.

Diese Makowski-Schiefspiegler der drei Baureihen dürften auch nicht allzu weit verbreitet gewesen sein. Da wundert es mich kaum, daß ich nichts von ihnen wußte, obwohl ich mich seit Mitte der 80er Jahre (zeitweise seher intensiv) mit der Fotografie beschäftige. Aber ein wenig kratzt es schon, daß diese Entwicklung quasi in meiner Nachbarschaft getätigt wurde.

ZITATZITAT(fwiesenberg @ 2009-10-21, 15:30) Aufnahmen von Dachpfannen lassen den Schluß zu, daß die Schärfe nicht gleichmäßig über das Bild ist, sondern es nur eine schmale Schärfeebene gibt, die bei Stativeinsatz des Telespects vertikal zu suchen ist.[/quote]

Das Objektiv ist mit f/11 auch noch relativ lichtstark für eine solche Konstruktion. Die astronomischen Schiefspiegler-Teleskope, die ich kenne, sind noch "länger" ausgelegt (f/20 und mehr), damit die optischen Fehler nicht mehr sichtbar werden.[/quote]
Zumindest bei Einsatz an DSLR kommt zum Tragen, daß beim Abblenden die Abnahme des optischen Fehlers durch Zunahme des hellen (Streu-?) Lichteinflusses deutlich überlagert wird. F22 ist ein tragbarer Kompromiß - bei F32 ist der helle Balken schon störend.

Allerdings ist ein Foto-Teleobjektiv mit 500mm Brennweite und einer nutzbaren 22er Blende IMHO schon etwas schwer nutzbar...
(Wie gesagt: Es stehen noch ein paar Fotos auf Film aus um auszuschließen, daß der helle Balken ein DSLR-Phänomen ist. Deshalb habe ich das Telespect wieder auf SR-Bajonett umgebaut und wir harren besseren Wetters ... übrigens: Die Telespect Anschluß-Umbauanleitung findet sich auch hier: http://www.fotowiesenberg.flagencal.de/obj...ct500mm_de.html)


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#21 von fwiesenberg , 23.10.2009 11:13

Heute hatte ich noch etwas Zeit zum Recherchieren:
In Köln gab es die Firma "Helmut Makowsky optische Geräte". Leider ist Dr. Helmut Makowsky inzwischen verstorben, so daß sich weitere Recherchen zur Firmengeschichte und zum Verhältnis Meta / Goema / Telespect schwierig gestalten dürften.

Vielleicht finden sich doch noch ehemalige Mitarbeiter?
Ich bin für jede Information dankbar, die etwas Licht in dieses noch etwas dunkle Kapitel der Technikgeschichte bringt.


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#22 von kds315 , 03.01.2010 22:36

Na, ich denke ich sollte etwas dazu sagen, wenn ich schon so nett zitiert werde!

Nun, ich will mich einmal auf die Aussagen zur oprischen Qualität konzentrieren:

1) zunächst und ganz wichtig zu wissen ist, dass das Kataptaron EXTREM
emfindlich ist auf Dejustierung und das im Mikrometer Bereich. Zwei
Spiegel sind aufeinander exakt zu justieren, das ist eine 6-dimensionale
Aufgabe (an der übrigens das ganze scheitert), die selbst damals nur
Dr Makowsky und ein weiterer Mitarbeiter wirklich beherrscht haben. Es ist
so empfindlich, das ein Einsenden zur Justage und Rücksendung danach
pure Verschwendung sind - es kommt wieder dejustiert zurück (kann ich
beweisen, ist mir so passiert, handjustiert vom Erfinder selbst). Das killt
allerdings den Entwurf und die Gebrauchsfähigkeit. [Anmerkung: das
später daraus entwickelte (ja es ging weiter, weiss nur kaum jemand) LDM-1
ist wesentlich besser gearbeitet und lässt eine Justage mittels eines spez.
Knopfes im Betrieb zu. Daten dazu in meiner Datenbank]

2) Die optische Qualität ist extrem gut, WENN ES GENAU JUSTIERT IST.
Sehen Sie sich den Vergleichstest auf meiner Seite an mit dem Sechseck,
das Kataptaron schlägt das Questar um Längen.

Hier der Link zum Vergleichsbild (gross!! - was ist wohl der Schiefspiegler?
http://www.macrolenses.de/bilder/LDM_comparison_wp_b.jpg

3) Es gibt übrigens ein Telespect mit mechnischer Fokusverstellung (habe
ich auch), das ist wesentlich feiner zu fokussieren. Der Motor ist pure Spielerei.

Wir haben wohl wirklich die gleiche Seriennummer, wobei ich auch welche ohne
das habe - ein weiterer Hinweis auf die Kopie.

Übrigens wird bei der ganzen Betrachtung ein ganz wesentlicher Punkt übersehen,
der allerdings für die "normale" Photographie nicht wichtig ist - Das Kataptaron
kann mit seinen Zeiss/Schott ZERODUR Quarzspiegeln von ca 200nm (tiefes UV)
bis weit über 400onm (tiefes IR) abbilden (sichtbar ist 400-750nm) und das mit sehr
guter Qualität und vor allem ohne Fokusdifferenz!

VIS:
http://www.pbase.com/kds315/image/75759553/original.jpg

UV:
http://www.pbase.com/kds315/image/75759554/original.jpg

und was ist dann das wohl?
http://www.pbase.com/kds315/image/75759555/original.jpg

(hab' leider auf die Schnelle nur die gefunden...)

Beste Grüsse

Dr Klaus Schmitt


[EDIT: Verlinkungen korrigiert]


Klaus

http://www.macrolenses.de for macro and special lens info
http://www.pbase.com/kds315/uv_photos for UV Images and lens/filter info
http://photographyoftheinvisibleworld.blogspot.com/ my UV diary


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#23 von fwiesenberg , 03.01.2010 23:04

ZITAT(kds315 @ 2010-01-03, 22:36) Na, ich denke ich sollte etwas dazu sagen, wenn ich schon so nett zitiert werde![/quote]
Dann nutze ich die Gelegenheit, mich für Ihre informative Webseite und Ihre Ausführungen hier zu bedanken!

ZITATNun, ich will mich einmal auf die Aussagen zur oprischen Qualität konzentrieren:

1) zunächst und ganz wichtig zu wissen ist, dass das Kataptaron EXTREM
emfindlich ist auf Dejustierung und das im Mikrometer Bereich. Zwei
Spiegel sind aufeinander exakt zu justieren, das ist eine 6-dimensionale
Aufgabe (an der übrigens das ganze scheitert), die selbst damals nur
Dr Makowsky und ein weiterer Mitarbeiter wirklich beherrscht haben. Es ist
so empfindlich, das ein Einsenden zur Justage und Rücksendung danach
pure Verschwendung sind - es kommt wieder dejustiert zurück (kann ich
beweisen, ist mir so passiert, handjustiert vom Erfinder selbst). Das killt
allerdings den Entwurf und die Gebrauchsfähigkeit.[/quote]
Bei oberflächlicher Durchsicht der Objektivmechanik und der verstellungsseitigen Spiegelhalterung (die nach Öffnen eines Gehäusedeckels offen liegt) hatte ich das schon als potentielle Schwachstelle ausgemacht. Der merkwürdige Verlauf der Schärfeebene in den Testbildern hat mich darin noch bestätigt.

Für eine große Verschlimmbesserung halte ich die Umstellung auf den elektrischen Fokusmotor, denn zum einen ist die Spindel für präzises Fokussieren zu steil, dann reagiert die Motor-/Tasterkombination sowohl beim Anfahren als auch beim Stoppen sehr träge, so daß eine feine Fokuskorrektur zum fast unmöglichen Geduldsspiel wird, und letztendlich habe ich unnötiges Spiel am Prismenschlitten festgestellt. Vielleicht mache ich mir mal den Spaß und versuche in ein paar ruhigen Stunden die Fokusmechanik etwas (allerdings reversibel) zu optimieren.

Bis dahin bleibt allerdings meine Quintessenz, daß diese Makowsky-Entwicklung technisch höchst interessant ist - allerdings eine im Hinblick auf einen zuverlässigen Praxisbetrieb (insbesondere ausreichend stabile/unempfindliche Lagerung der Komponenten sowie feine Fokussierung) nötige Weiterentwicklung leider unterblieb. Gut möglich, daß die Patentstreitigkeiten ihren leidigen Teil dazu beigetragen haben...

Eigentlich erstaunlich, daß die Kopien in dieser Hinsicht genau die selben Schwachstellen wie das Original (von META) aufweisen bzw. sogar noch weitere (wie den Elektro-Fokusantrieb) hinzufügten.

ZITAT[Anmerkung: das
später daraus entwickelte (ja es ging weiter, weiss nur kaum jemand) LDM-1
ist wesentlich besser gearbeitet und lässt eine Justage mittels eines spez.
Knopfes im Betrieb zu. Daten dazu in meiner Datenbank][/quote]
Hm - läßt sich davon etwas als Modifikationsanregung zur Optimierung des Telespects verwenden?

ZITAT2) Die optische Qualität ist extrem gut, WENN ES GENAU JUSTIERT IST.
Sehen Sie sich den Vergleichstest auf meiner Seite an mit dem Sechseck,
das Kataptaron schlägt das Questar um Längen.[/quote]
Ich würde dies gerne mit meinem Telespect nachvollziehen können, bin aber was die Bildqualität angeht bis jetzt davon um Weiten entfernt.

ZITAT3) Es gibt übrigens ein Telespect mit mechnischer Fokusverstellung (habe
ich auch), das ist wesentlich feiner zu fokussieren. Der Motor ist pure Spielerei.[/quote]
Da würden mich Fotos von den Innereien interessieren!
War das eine "Serie" parallel zu dem Motor-Model? Oder handelt es sich um einen Umbau?

ZITATWir haben wohl wirklich die gleiche Seriennummer, wobei ich auch welche ohne
das habe - ein weiterer Hinweis auf die Kopie.[/quote]
Ist schon irgendwie kurios.


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#24 von kds315 , 03.01.2010 23:17

Nun, ich denke Ihr Objektiv ist ganz simpel dejustiert, das erklärt auch die eigenartige Schärfelage.
Das selbst zu justieren ist sicherlich ein gewagtes Unterfangen, aber theoretsich schon machbar;
wie gesagt, es konnte schon damals kaum jemand.

Bei der Mechanik der telespect Kopie wurde wohl versucht zu verbessern, am Gehäuse sicher gelungen,
am Fokus leider danaben. Die mech. Version ist deutlich besser, ich weiss aber nicht ob das nachträglich
gemacht wurde oder ab Werk so kam. Ich habe in vielen Jahren nur ein einziges derartiges gefunden.
Sie verzeihen mir sicher dass ich weder dieses noch mein LDM-1 auseinandernehmen werde.

Schiefspiegler sind (Hinweis, nach KUTTER oder YOLO suchen...) in der Astronomie weit verbreitet, auch mit
mehrfach gefaltetem Strahlengang.

Siehe z.B.
http://www.astronomie.de/technik/teleskop-...nach_kutter.htm
http://www.atmsite.org/contrib/Holm/bulletina/index.html
http://www.seds.org/~spider/scopes/schief.html

Multischiefspeigler:
http://www.wolterscope.de/schiefspiegler/t...190d/index.html

HIER gibt es dazu eine Justieranleitung, die aber zu einem spez. Multi-Schiefspiegler gehört:
http://www.wolterscope.de/schiefspiegler/j...tung/index.html

Ich könnte mir vostellen, das diese Firma z.B. Ihr Gerät justieren könnte.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#25 von fwiesenberg , 03.01.2010 23:37

ZITAT(kds315 @ 2010-01-03, 23:17) Nun, ich denke Ihr Objektiv ist ganz simpel dejustiert, das erklärt auch die eigenartige Schärfelage.
Das selbst zu justieren ist sicherlich ein gewagtes Unterfangen, aber theoretsich schon machbar;
wie gesagt, es konnte schon damals kaum jemand.[/quote]
Ich muß vor allem genügend Zeit und Ruhe haben.

ZITATBei der Mechanik der telespect Kopie wurde wohl versucht zu verbessern, am Gehäuse sicher gelungen,
am Fokus leider danaben. Die mech. Version ist deutlich besser, ich weiss aber nicht ob das nachträglich
gemacht wurde oder ab Werk so kam. Ich habe in vielen Jahren nur ein einziges derartiges gefunden.
Sie verzeihen mir sicher dass ich weder dieses noch mein LDM-1 auseinandernehmen werde.[/quote]
Was das LDM-1 angeht habe ich vollstes Verständnis. Beim Telespect wären es allerdings lediglich die Schlitzschrauben, die den vorderen Deckel halten. Nach Entfernen des Deckels hat man einen guten Blick auf den Schlitten samt Mechanik:

[attachment=6765ICT7782...fokusmec.jpg]
(Das Bild ist nicht optimal, sondern mal schnell aus meinem Archiv "gezaubert" - aber der ziemlich "rustikal" gefertigte Spiegelschlitten samt Aufhängug ist zu erkennen.)

Ich kann aber sehr gut verstehen, wenn Sie Ihr Telespect diesbezüglich unangetastet lassen möchten.

ZITATSchiefspiegler sind (Hinweis, nach KUTTER oder YOLO suchen...) in der Astronomie weit verbreitet, auch mit
mehrfach gefaltetem Strahlengang.

Siehe z.B.
http://www.astronomie.de/technik/teleskop-...nach_kutter.htm
http://www.atmsite.org/contrib/Holm/bulletina/index.html
http://www.seds.org/~spider/scopes/schief.html

HIER gibt es dazu eine Justieranleitung, die aber zu einem spez. Schiefspeigler gehört:
http://www.wolterscope.de/schiefspiegler/j...tung/index.html[/quote]
Danke für die Links! Ich hatte auch schon Freund Google bemüht (der mich ja auch zu Ihrer Webseite geführt hatte...) und habe zudem einen Bekannten, der sich (noch) mit (allerdings astronomischen) Schiefspieglern auszukennen glaubt.
Wenn ich die Muße finde, werde ich hier über Erfolge berichten.


Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#26 von Minoltograf ( gelöscht ) , 13.01.2011 12:42

Hallo,

heute habe ich ein weiteres "Telespect" zurück ans Tageslicht gebracht. Zu einer Beurteilung der optischen Eigenschaften fehlt mir nun zwar noch der passende Adapter, aber es hat eine andere "Seriennummer":

087311 (Aufkleber)

Dabei sind auch noch ein Bestellschein und andere Papiere. Demzufolge gab es das motorisierte Telespect in 2 Ausführungen; einmal die "S-Version" und das Modell "profi". Der Unterschied soll eine kratz- und stoßfeste Kunststoffbeschichtung sein. Wäre es da nicht möglich, daß die "Seriennummern" die Bestellnummern der beiden Ausführungen sind?

Als Hersteller/Händler habe ich hier die "A&B Göttert Fotoartikel / telespect-Gesellschaft"


Übrigens war der Lederköcher kein Standardzubehör sondern mußte extra bestellt werden (DM 60.-) - und natürlich fehlt er bei mir, habe ja auch "nur" die S-Version ergattert ;-(


Minoltograf

RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#27 von fwiesenberg , 14.01.2011 01:40

ZITAT(Minoltograf @ 2011-01-13, 12:42) Hallo,

heute habe ich ein weiteres "Telespect" zurück ans Tageslicht gebracht. Zu einer Beurteilung der optischen Eigenschaften fehlt mir nun zwar noch der passende Adapter, aber es hat eine andere "Seriennummer":

087311 (Aufkleber)

Dabei sind auch noch ein Bestellschein und andere Papiere. Demzufolge gab es das motorisierte Telespect in 2 Ausführungen; einmal die "S-Version" und das Modell "profi". Der Unterschied soll eine kratz- und stoßfeste Kunststoffbeschichtung sein. Wäre es da nicht möglich, daß die "Seriennummern" die Bestellnummern der beiden Ausführungen sind?

Als Hersteller/Händler habe ich hier die "A&B Göttert Fotoartikel / telespect-Gesellschaft"


Übrigens war der Lederköcher kein Standardzubehör sondern mußte extra bestellt werden (DM 60.-) - und natürlich fehlt er bei mir, habe ja auch "nur" die S-Version ergattert ;-([/quote]

Das hört sich ja höchst interessant an ... ich hätte Interesse an Kopien der Dokumente!


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RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#28 von Minoltograf ( gelöscht ) , 01.02.2011 17:16

ZITAT(clintup @ 2009-10-21, 16:54) ZITAT(fwiesenberg @ 2009-10-21, 15:30) wenn ich es nicht hätte, würde ich keine Sekunde zögern es sofort wieder zu kaufen!

[...]

Aber ich möchte so ein Teil keinesfalls[/quote]

...
[/quote]


Genau so würde ich meine (wenigen) Erfahrungen auch zusammenfassen.

Der "Umbau" auf MinAF war problemlos: den nächstbesten T2 Adapter aus der Bucht zerlegt, alten Ring vom Objektiv runter und neuen (das Außenteil des T2-Rings) drauf - fertig. Keine 5 Minuten.
Fotografieren ist da schon schwieriger: die Gewindebuchse im Objektivboden war dort nur eingeklebt und löste sich schon beim Festziehen der Schraube. Das Gewicht der Kamera gab ihr dann den Rest.
Es blieb also bei ein paar Freihandübungen, die nicht sehr ergiebig waren.
Nun weiß ich eben nicht: hab ich das verwackelt oder war das schon nicht scharf fokussiert? Kein Schnittbildindikator, kein AF-Signal und dann noch das persönlich Handicap: die Brille.
Aber im Digitalzeitalter belasten einen ja keine Entwicklungskosten. Und einen gewissen Unterhaltungswert muß man dem telespect schon zusprechen. Die Idee z.B. einfach mal vom Quer- zum Hochformat zu wechseln - da hatte der Rest der Familie schon was zu lachen.

Gefühlsmäßig möchte ich behaupten, daß das Tokina 8/500 (meine einzige Vergleichsmöglichkeit) merklich lichtstärker ist - selbst mit eingeschraubtem Skylightfilter und der Linse im Objektivadapter. Dafür bietet das telespect die Möglichkeit abzublenden und scheint auch Farben besser "rüberzubringen".

Bliebe noch der überbelichtete Bildstreifen: Das ist bei mir ein "V" von links oben zur Bildmitte und dann nach rechts oben, der im Verlauf immer schwächer wird. Aufgetreten nur in einer Situation, dort ließ er sich allerdings reproduzieren. Als ich ihn auf dem Monitor sah habe ich sofort im Sucher kontrolliert: nichts zu sehen; also ein 2tes Bild geknipst, das wieder das gleiche Ergebnis lieferte. Davor und danach waren alle Bilder in Ordnung. Evtl eine Reflexion des wegklappenden Spiegels, die eben nur bei einem besonders ungünstigen Aufnahmewinkel auftritt? ardon:


Minoltograf

RE: Telespect 500mm 1:11 "Schiefspiegler" n. Makowsky

#29 von fwiesenberg , 01.02.2011 19:42

ZITAT(Minoltograf @ 2011-02-01, 17:16) Bliebe noch der überbelichtete Bildstreifen: Das ist bei mir ein "V" von links oben zur Bildmitte und dann nach rechts oben, der im Verlauf immer schwächer wird. Aufgetreten nur in einer Situation, dort ließ er sich allerdings reproduzieren. Als ich ihn auf dem Monitor sah habe ich sofort im Sucher kontrolliert: nichts zu sehen; also ein 2tes Bild geknipst, das wieder das gleiche Ergebnis lieferte. Davor und danach waren alle Bilder in Ordnung. Evtl eine Reflexion des wegklappenden Spiegels, die eben nur bei einem besonders ungünstigen Aufnahmewinkel auftritt? ardon: [/quote]

Gut bzw. nicht gut. Dann weiß ich immerhin schon einmal, daß dieses Phänomen nicht auf mein Exemplar beschränkt ist.
Eigentlich wollte ich diesem Phänomen mal auf den Grund gehen ... bin aber noch nicht dazu gekommen.


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